Sankt-Ansgar-Schule feiert 80-jähriges Jubiläum

Die jesuitisch geprägte Sankt-Ansgar-Schule beging jetzt ihr 80-jähriges Jubiläum – mit einem fulminanten Konzert in der Elbphilharmonie. Nach einer Begrüßung durch Schulleiterin Stephanie Filip feierte die Schulgemeinschaft mit zahlreichen Gästen ein beeindruckendes Zusammenspiel von Orchester, Big Band, Ober- und Unterstufenchor, Elternchor und Solisten unter der Leitung von Tessa Abrahamczik, Suely Lauar und Andreas Hamborg. Das Repertoire der zeitweise fast 200 Sängerinnen und Sänger sowie Musikerinnen und Musiker auf der Bühne reichte von Adeles Skyfall über John Rutters Look at the world und einem selbstkomponierten Konzert für Klavier und Orchester des Zwölftklässlers Maximilian Brug bis hin zu Georg Friedrich Händels Halleluja aus dem Oratorium Messias.
Jesuitenpater Dag Heinrichowski erinnerte in seinem kurzweiligen Festvortrag an den Auftrag, Gesellschaft und Kirche mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. „Bleibt eine Schule, die fähig ist, zu lernen, sich selbst zu hinterfragen, offen und veränderbar zu sein. Eine Institution, die sich selbst relativieren kann. Die darum weiß, dass ihr Handeln nicht absolut ist und dass es jemanden gibt, der sie selbst übersteigt: Das Geheimnis, das wir Gott nennen“, so Heinrichowski.
„Möget Ihr Euch – ganz in der Tradition der Sankt-Ansgar-Schule – nicht eng machen lassen und zu schnell festlegen, sondern Euch Beweglichkeit und Offenheit erhalten für das, was da noch kommt“, wandte sich Dag Heinrichoswki zum Abschluss direkt an die Schülerinnen und Schüler.
Mit Standing Ovations und van Beethovens Freude schöner Götterfunken endete ein Jubiläumsabend in der Elphi, der Lust auf mehr macht. Die hohen Voranmeldungen der Schülerinnen und Schüler für den kommenden Oberstufenchor zeigen nicht nur musikalisch, wohin die Reise für die Sankt-Ansgar-Schule geht.




