Feierliche Verbeamtung von Lehrkräften

Das Erzbistum Hamburg hat erneut Lehrkräfte von Hamburgs Katholischen Schulen feierlich verbeamtet. Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, begrüßte gestern sieben Lehrerinnen und Lehrer zur Ablegung des Eides und zur feierlichen Übergabe der Urkunden. Vier Lehrkräfte wurden auf Probe, drei auf Lebenszeit verbeamtet.
In seiner Ansprache verwies Haep auf die Grundlagen der kirchlichen Soziallehre. Solidarität, Subsidiarität, Gemeinwohlorientierung und Rechtlichkeit seien zentrale Leitlinien für ein gelingendes gesellschaftliches Zusammenleben und ließen sich unmittelbar auf Schule als Bildungsinstitution übertragen. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen betonte Haep: „In diesen irren Zeiten der Autoritarismen und Totalitarismen, der Krisen und Konflikte, des Hasses, lassen Sie uns diese elementaren Grundlagen unseres katholischen Glaubens, der kirchlichen Lehre wieder bewusst in den Blick nehmen.“
Zugleich hob Haep die Verantwortung von Schule und Lehrkräften hervor, nicht gleichgültig zu bleiben, sondern Haltung zu zeigen und Orientierung zu geben. „Der engste Verbündete des Hasses ist nicht die Aggression, sondern die Gleichgültigkeit“, mahnte er die Anwesenden und rief dazu auf, dem mit christlich begründetem Mut, Hoffnung, Engagement und Solidarität zu begegnen.
Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen: Dr. Christopher Haep (Leiter der Schulabteilung), eine Lehrkraft der Sophie-Barat-Schule, Delia Moritz (Sophie-Barat-Schule), Melina Ihde (Katholische Bonifatiusschule), Charlotte Riepe (Katholische Schule St. Paulus), Tim Berendonk (Sophie-Barat-Schule) sowie Katharina von Huene (Sankt-Ansgar-Schule)
