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Malteser Campus in Wilhelmsburg eröffnet

Feierliche Eröffnung des Malteser Campus St. Maximilian Kolbe – einem quartierbezogenen interkulturellen Bürgerzentrum für Jung und Alt in Wilhelmsburg. Im Mittelpunkt des Campus steht – in direkter Nachbarschaft zur Pflegeeinrichtung Malteserstift St. Maximilian Kolbe und der neuen betreuten Wohnanlage für Seniorinnen und Senioren der Malteser – das gleichnamige denkmalgeschützte Kirchengebäude.

Der außergewöhnliche Sakralbau von 1974 mit seinem auffälligen Betonspiralturm konnte gerettet und denkmalgerecht instandgesetzt werden. Und mittendrin dabei: die Vorschule der Katholischen Bonifatiusschule, die hier ein generationenübergreifendes Lernangebot realisiert. „Es ist ein großartiges Projekt mit vielen Kooperationspartnern, in dem die seit Jahren so erfolgreiche generationen- und kulturübergreifende Vorschularbeit der Katholischen Bonifatiusschule nun einen neuen Rahmen und damit ganz neue Möglichkeiten erhält“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Das Erzbistum Hamburg hat sich mit 100.000 Euro am Umbau der Kirche beteiligt.

Im neu gestalteten Innenraum des denkmalgeschützten Kirchengebäudes werden vielfältige Angebote für Alt und Jung Platz finden. Neben der Vorschule der Katholischen Bonifatiusschule in Wilhelmsburg und die Kita St. Bonifatius gibt es das Koordinierungsbüro der Malteser Hospizgruppe, den Integrationsdienst der Malteser mit Deutschkursen für Geflüchtete und verschiedene weitere Projekte für Menschen mit Migrationshintergrund.

In der Elternküche können Schwangere, junge Mütter und Väter mit Säuglingen und Kleinkindern gemeinsam gesund kochen und miteinander ins Gespräch kommen. Auch das Mentorenprogramm „Balu und Du“, das Grundschulkindern aus dem Hamburger Süden zugutekommt, wird von hier aus koordiniert. Ein Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren, die unter Einsamkeit leiden, ist ebenso im Aufbau wie das Angebot von Erste-Hilfe-Kursen und sozialpflegerischen Ausbildungen.

Infos zum Campus unter: www.maltesercampus-wilhelmsburg.de

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Harburger Grundschüler unterstützen „Tagestreff CariCare“

Nur wenige Tage nach Öffnung der neuen Caritas-Einrichtung für Obdachlose in der Hamburger Innenstadt, stehen die Dritt- und Viertklässler der Katholischen Schule Harburg mit üppig gefüllten Leinenbeuteln vor der Tür in der Altstädter Twiete. Die Grundschulkinder um Juliane Eisele waren vormittags noch für das Foto-Kunstprojekt „Mächtige Vorstellungen“ des Kulturforum21 auf der Rickmer Rickmers unterwegs. Im Anschluss setzten sie sich – in Anlehnung an Störtebeker und seine Piratenbande – als Likedeeler für Bedürftige ein.

In einem Supermarkt füllten die Jungen und Mädchen 40 Leinenbeutel mit Obst, Gemüse, Würstchen und Hygieneartikeln, um sie schließlich persönlich in den Räumen des Tagestreffs an CariCare-Leiterin Clara Hirt zu überreichen.

„Ihr könnt alle mit reinkommen“, ermutigt Hirt die Kinder, die zunächst etwas zögerlich vor der Tür stehen bleiben und mit fragenden Blicken auf die anwesenden Gäste schauen. Doch schnell hat die Sozialarbeiterin das Interesse der Kinder gewonnen. Sie nimmt sich viel Zeit für einen kindgerechten Einblick in die Angebote zur Obdachlosen- und Wohnungslosenhilfe. „Was habt ihr denn für Grundbedürfnisse? Was braucht es so?“, fragt sie offen in die Runde. Und die Antworten lassen nicht lange auf sich warten. „Duschen, Medizin, Toiletten – und ein eigenes Zimmer“, sprudelt es aus Oskar, Delal und ihren Klassenkameraden heraus. „Ganz genau“, bestätigt Hirt, „und einige dieser Bedürfnisse können wir hier in unserer Einrichtung befriedigen“.

Neben einer medizinischen Schwerpunktpraxis, einer Sozialberatung und einer Kleiderausgabe bietet CariCare die Möglichkeit zum Tagesaufenthalt – und eine Küche zum Selberkochen. Und genau dort sollen die Lebensmittelspenden der Dritt- und Viertklässler von den armutsbetroffenen Menschen baldmöglichst eingesetzt werden. „Das ist eine ganz tolle und wichtige Unterstützung“, bekräftigt Clara Hirt. Und die Harburger Kinder spüren, dass sich ihr Einsatz wirklich gelohnt hat.

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Erfolgreiche Schulinspektion in Blankenese

Eine ganze Woche lang nahmen zwei Inspektor_innen die Katholische Grundschule Blankenese unter die Lupe, um einen umfassenden Einblick in das schulische Leben, in die Unterrichtsgestaltung und Pädagogik, in die individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung, in das Lern- und Unterrichtsklima, in den Leitungsstil, die Prozesssteuerung, zukunftsgerichteten Schwerpunktsetzungen und in viele weitere Bereiche zu erhalten. Es war eine systematische und an festen Kriterien orientierte Einsichtnahme der „Gemeinsamen Katholischen Schulinspektion“ (GKSI), einer Initiative mehrerer deutscher Bistümer und katholischer Schulträger.

Und die Blankeneser erzielten ein richtig gutes Ergebnis. Besonders hervorgehoben wurde u.a. das angenehme und lernfördernde Schulklima. Die Grundschule diene als Best Practice-Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehungsberechtigten, so die Inspektor_innen. Im Bereich der Mediennutzung – so die launige Empfehlung – sollten das Hühnerei und das Ipad zukünftig Hand in Hand gehen. Als Dank für viele weitere wichtige Inspektions-Ergebnisse und -Impulse überreichte Schulleiterin Eike Eichmann den beiden Inspektor_innen jeweils ein frisch gelegtes Ei der beiden Schulhühner Heidi und Berta …

Die Gemeinsame Katholische Schulinspektion (GKSI) wird getragen vom Erzbistum Berlin, der Bernostiftung / Katholische Stiftung für Schule und Erziehung in Mecklenburg und Schleswig-Holstein, den Bistümern Dresden-Meißen und Erfurt, dem Erzbistum Hamburg und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg. Mehr als 40 Inspektor_innen inspizieren in mehrjährigen Abständen die katholischen Schulen.

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„Wie viel Handy darf mein Kind?“

„Tablets und Computer, aber vor allem Smartphones gehören mittlerweile zu unserem Alltag und sind für Kinder, aber vor allem für Jugendliche ab dem Alter der Mittelstufe inzwischen eins der wichtigsten Kommunikationsmittel überhaupt. Unterschiedliche soziale Plattformen, Streaming-dienste und (Video-)Spiele sorgen dafür, dass sich Kinder und Jugendliche auf verschiedenen Ebenen in der virtuellen Welt bewegen und sich in den unterschiedlichsten Bereichen schon in jungen Jahren selbst darstellen. KiTa- und Grundschulkinder können sich „perfekt positionieren“, sobald die Handykamera auf sie gerichtet ist.

Was macht die digitalen Medien für uns alle so unwiderstehlich? Wo liegt genau der Reiz und was bedeutet Mediennutzung eigentlich konkret? Gilt das Abendritual der Traumreise oder des Sandmännchens (über einen Streamingdienst, da das öffentlich-rechtliche Fernsehen dies nicht (mehr) so im Programm hat) als Mediennutzung? Oder das hintergründige Berieseln? Oder doch nur, wenn ich aktiv und interaktiv das Smartphone/Tablet o.ä. nutze? An der Katholischen Schule Harburg haben wir daher am vergangenen Mittwoch zu einem Elternabend zur Medienprävention eingeladen. Denn: unsere jetzige Elterngeneration ist die erste, die mit ihren Kindern auch Medienerziehung leisten muss und hier nicht – wie in so vielen anderen Fällen – durch ihre Eltern, Großeltern und andere Angehörige selbst Erziehungsvorbilder haben. Daher war es uns wichtig, unserer Elternschaft Orientierung für die sichere Nutzung digitaler Medien ihrer Kinder zu geben.

Luise Westerhaus vom Projekt ElternMedienLotsin in Trägerschaft des Hamburgischen Bürger- und Ausbildungskanals TIDE GmbH führte als Referentin durch den Abend und gab grundlegende Informationen über Chancen und Risiken von Mediennutzung, insbesondere des Smartphones. Dabei hat uns besonders der Vergleich zur Verkehrserziehung beeindruckt: Je jünger das Kind, umso mehr achten wir auf Sicherheit und Regeln im Straßenverkehr, nehmen das Kind an die Hand, schauen doppelt und dreifach, ob die Straße zum Überqueren frei ist und lassen es nicht ohne Helm Radfahren.

So kann auch gute Medienerziehung gelingen: Das Kind von Beginn an mit der Nutzung digitaler Medien vertraut machen und begleiten, gemeinsam die Kinder im Umgang mit Apps, Suchmaschinen und (Lern-)Spielen befähigen, einen Rahmen vorgeben, Regeln und Grenzen setzen und selbst eine Haltung zum Umgang mit dem Handy entwickeln. Nicht das Handy verteufeln, aber es auch nicht unbegrenzt und ungefiltert zur Verfügung stellen. Mit dem Kind regelmäßig im Gespräch sein und gemeinsam Spaß zu haben, aber auch über irritierende Erlebnisse im Netz (z.B. verstörende Fotos oder nicht altersgerechte Werbung) sprechen. Die Herausforderung für Eltern dabei: Die Balance finden zwischen Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung. Wenn dies gelingt, werden sich die Kinder und Jugendlichen mit zunehmendem Alter immer eigenverantwortlicher digital bewegen können und später selbst Medienvorbilder für ihre Kinder sein.

Einen Rat gibt Westerhaus noch zu den Nutzungszeiten: „Man spricht von 10 min pro Lebensjahr pro Tag. Ist das Kind also 3 Jahre alt, sollte es maximal 30 Minuten am Tag ein digitales Endgerät nutzen. Ist das Kind 7 Jahre alt, dürfen es schon 70 Minuten sein. Und im Idealfall wird das Kind dann nicht nur berieselt, sondern ist interaktiv (z.B. mit Bastelanleitungen oder Lernapps) beschäftigt.“

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Hammer Speed-Dating mit dem Generalvikar

„Tschüß, Herr Geißler!“- mit lauten Stimmen und winkenden Händen verabschiedeten sich die Vorschüler von ihrem Gast. Und Generalvikar Pater Sascha Philipp Geißler winkte fröhlich zurück – sichtlich berührt von der herzlichen Atmosphäre, die er gerade bei den Jüngsten der Katholischen Schule Hammer Kirche erfahren konnte. Zuhören, ins Gespräch kommen, Neues entdecken – das steht im Fokus der Besuche, die der Chef der Hamburger Bistumsverwaltung regelmäßig an den katholischen Schulstandorten vorsieht. Und es ist das, was auch die Begegnungen dieses Tages ausmachte.

Im Austausch mit Schulleiterin Jenny Gromball und GBS-Abteilungsleiterin Silvia Fastner informierte sich Generalvikar Geißler gleich zu Beginn über die notwendige Standort- und Gebäudeentwicklung, über schulpastorale und ökumenische Initiativen, über die Spätfolgen des Lockdowns zu Beginn der Corona-Pandemie für die Grundschüler – und über die Zusammenarbeit mit der benachbarten Kirchengemeinde. „Kirche müssen wir immer als Ganzes denken“, unterstrich der Generalvikar seine Forderung, die Zusammenarbeit kirchlicher Institutionen in den Pastoralen Räumen deutlich zu verstärken und stets in Kooperationen zu denken. „Lasst uns weniger auf die Defizite, als vielmehr auf die Potenziale schauen“, ermunterte Geißler im anschließenden Gespräch mit dem Kollegium. Dass die Katholische Schule Hammer Kirche von diesen Potenzialen reichlich zu bieten hat, davon zeugte nicht nur die große Martinsfeier in der vergangenen Woche mit mehreren Hundert Teilnehmern.

Zum traditionellen Friedensgebet besuchte Generalvikar Geißler die Klasse 3b. In der gemeinsamen Ausrichtung zum Kreuz stellten die Grundschüler das Verbindende in den Mittelpunkt, beteten für Verständigung zwischen den Völkern und Kulturen, vor allem aber auch für die Versöhnung und Vergebung untereinander. Nach einem geradezu geschmetterten „Preiset den Herrn“ durch die Jungs und einer stimmlich kräftigen Erwiderung durch die Mädchen („Halleluja!“) ging es für den Pallottinerpater in die Nachbarklasse – zum ausführlichen Interview. Die Fragen der Drittklässler deckten ein überaus breites Spektrum ab. Vom Berufswunsch als Kind („Lehrer hätte ich mir gut vorstellen können.“), über Hobbies („Bücher – und Freunde treffen.“), persönliche Aufreger („Wenn Absprachen nicht eingehalten werden.“) und Lieblingsgebete (Nikolaus von der Flüe: Mein Herr und mein Gott) kamen die Schüler zu aktuellen kirchenpolitischen Fragen.

Amelja wollte vom Stellvertreter des Erzbischofs wissen, was er vom Frauenpriestertum hält. „Eine klasse Frage!“, lobte der 46jährige das Mädchen und ordnete das Thema mit dem Blick auf die über 2000-jährige Geschichte der Kirche und die Dominanz der Männer zunächst historisch ein. „Ich glaube aber, dass es gute Gründe dafür gibt, das zu hinterfragen“, machte Generalvikar Geißler schließlich deutlich. Elias eröffnete mit seiner Frage gleich das nächste Großthema: „Findest Du es richtig, dass Priester nicht heiraten dürfen?“. Seit dem Mittelalter sei es bei Priestern Brauch, ganz für Gott und die Gemeinde da zu sein, erklärte Geißler – und ergänzte: „Aber auch da sage ich: Ja, wir müssen darüber reden.“ Und dann lud Lehrerin Anna Antunes den Gast zum Speed-Dating:

Ostern oder Weihnachten? „Ostern“
Dom oder Kapelle? „Unser St. Marien-Dom“
Papst Benedikt oder Papst Franziskus? „Franziskus!“
Kaffee oder Tee. „Kaffee“
Krimi oder Gedicht? „Ich liebe gute Krimis…“
Schwimmen oder Wandern? „Wandern“
Gott oder Jesus? „Gehört zusammen“

Gemeinsam mit Vorschul- und Sozialpädagoge Chris Plaumann und seinen Schützlingen nahm Geißler schließlich die Zahlen von 1 bis 6 in den Blick, die die Jungen und Mädchen mithilfe von aufzuteilenden Marienkäfergruppen erlernen. „Das machst Du aber schon gut“, ermunterte der Generalvikar eine der Vorschülerinnen, die sich etwas verlegen und mit einem Lächeln der nächsten schwierigen Zahl zuwandte. Mit dem umgetexteten Hamburg-Lied „In Hammer Kirche sagt man tschü-üß…“ wurde Pater Geißler schließlich von der gesamten Schulgemeinschaft auf den Fluren verbschiedet. „Auf Wiedersehen“, erwiderte der Pallottiner – denn genau das hat er sich fest vorgenommen. Die Besuchstermine an den Schulen für das kommende Jahr sind bereits im Kalender vermerkt.

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Ausgezeichnet: 20 Jahre BONI-Preis

Dass es in der Schule nicht nur auf die Noten ankommt, sondern immer auch auf das soziale Engagement, den persönlichen Einsatz und die Impulse jedes Einzelnen für die Gemeinschaft – das verdeutlicht Jahr für Jahr der BONI-Preis der Katholischen Bonifatiusschule in Wilhelmsburg. Bereits zum 20. Mal wurde in diesem Jahr das besondere Engagement von Kindern und Jugendlichen bei einer Festveranstaltung gewürdigt. „Wir zeichnen damit Leistungen aus, die in aller Regel durch Noten und Zeugnisse nicht entsprechend gewürdigt werden können“, bekräftigte Boni-Preis-Stiftungsvorstand Ulrich Seumenicht das Ziel der Preisverleihung.

Zwei echte Vorbilder wurden gleich zu Beginn der Veranstaltung von Laudatorin Julia Erkes-Barialai mit einer Urkunde und einem Preisgeld ausgezeichnet: Die Viertklässler Etchi Mbeng-Etchi und Lilly Victoria Pochert fielen Lehrern und Mitschülern bereits seit Jahren durch ihr außerordentliches Sozialverhalten auf. Für den neunjährigen Etchi ist unfaires Verhalten schon immer ein absolutes No-go. „Wir wissen: Fairness und die Beilegung von Streitereien stehen für Dich an erster Stelle. Immer und überall setzt Du Dich dafür ein“, erläuterte Erkes-Barialai. Mitschülerin Victoria falle durch ihre enorme Empathie auf. Sie spüre sehr schnell, wie die Stimmung in der Klasse sei und kümmere sich um traurige Mitschüler. „Diese bedingungslose Hilfsbereitschaft ist einfach großartig“, so die Laudatorin.

Wörter bilden Brücken zwischen Menschen, lassen Verbindungen entstehen und sind die Grundlage für so vieles im Alltag. Dieser Grundsatz gilt ganz besonders im schulischen Bereich. Nur: Was macht man, wenn die gemeinsame Sprache fehlt, um Dinge zu klären? Was tun, wenn Schülereltern keinerlei Deutsch sprechen? Die Zehntklässlerin Noorisbel Medina Colon hat in einer solchen Situation spontan Ihre Hilfe als Dolmetscherin angeboten, um die Kommunikation mit den ausschließlich spanisch sprechenden Eltern zu ermöglichen. Auch bei weiteren Gesprächen bot sie ihre Hilfe an. Für diese überaus vetrauensvolle, professionelle und bereichernde Unterstützung wurde Noorisbel Medina Colon ebenfalls mit dem BONI-Preis und einem Preisgeld in Höhe von 80 Euro gewürdigt.

Gleich eine ganze Gruppe von Siebt- bis Zehntklässlern zeichnete Stiftungsvorstand Ulrich Seumenicht für ihr besonderes künstlerisches Engagement aus: Leylin Aleyna Güney, Alina Ghazaryan, Sören Scholz, Lea Brandt und Lea Zinn überzeugten mit markanten und kreativen Plakatentwürfen, Portraits in Schablonentechnik und digitaler Gestaltung, die bereits in Ausstellungen präsentiert und teilweise in der Öffentlichkeitsarbeit der Schule Anwendung fanden. Schulleiterin Bianca Neugebauer zeichnete im Anschluss die kreativen „geschichten- und gedichtschreibenden“ Vietklässlerinnen Malin Onken und Nevia Schröder aus. Beide wurden von ihrer Deutschlehrerin nominiert, weil sie sich „weit über den Unterricht hinaus mit ihren Talenten beschäftigt und sie konsequent weiterentwickelt haben – in einer geradezu einzigartigen Art und Weise“, so Neugebauer.

Ein Sonderlob erhielt Siebtklässler und Star Wars-Fan Max Julian Raue, der sich vom ewigen Kampf zwischen Gut und Böse inspirieren ließ und mit seinen besonderen Gaben der Ästhetik und Kreativität Science Fiction zum Leben erweckt. „So entstehen mit großer Hingabe Kunstwerke wie selbstgebastelte Helme, Handschuhe und Klone, die die Welt von Star Wars anfassbar machen“, begründete der ehemalige Schulleiter Erhard Porten die den Jury-Entscheid. Darüber hinaus unterstützt der Preisträger immer wieder Klassenprojekte, die den sozialen Zusammenhalt stärken.
„Wir sind sehr froh über die außergewöhnlich inspirierenden Bewerbungen, aus denen wir in diesem Jahr auswählen konnten – und sind sehr dankbar dafür, dass die Stiftung das großartige Engagement der Schülerinnen und Schüler mit Preisgeldern unterstützt“, erklärte Neugebauer. Und richtete ihren Blick bereits auf das kommende Jahr. Denn eine Auszeichnung schulischen und außerschulischen Engagements wird es auch dann wieder geben.

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Ukrainische Lehrerin unterrichtet an der Hochallee

„Sie hat sofort einen Draht zu den Kindern gefunden und unterstützt uns, wo es nur geht. Sie ist ein absoluter Glücksfall“, erklärt Ulrike Wiring.

Wenn die Leiterin der Katholischen Schule Hochallee auf Natalija Porosiuk zu sprechen kommt, macht sich pure Begeisterung breit. „Egal, was sie macht: Es tut anderen gut“, blickt Wiring auf die vergangenen Monate zurück. Ende März flüchtete die ausgebildete Englischlehrerin aus der Westukraine vor den Angriffen der russischen Armee nach Hamburg. Die 31jährige musste alles zurücklassen, was ihr Leben bis dahin ausmachte: ihre Heimat, ihre Eltern, ihren Freundeskreis und ihre Grundschulkinder. Natalija Porosiuk stand vor einem kompletten Neuanfang.

Am Hauptbahnhof angekommen, vermittelte ihr eine Hamburgerin eine vorrübergehende Unterkunft. Nur wenige Tage später erstellte die gebürtige Lembergerin (Lwiw) ihre Bewerbungsunterlagen: ein schlichtes Blatt Papier mit den wichtigsten Angaben zu ihren beruflichen Tätigkeiten als Lehrerin, mit einem Handyfoto im Selfie-Modus. Sie warf die Bewerbung in den Briefkasten der benachbarten Katholischen Schule Wandsbek. Der dortige Schulleiter scannte den Brief ein und sandte ihn direkt an Marion Karg, Leiterin der Schulaufsicht der katholischen Schulen in der Hansestadt. „Die Bewerbung hat uns direkt berührt, weil man sah, dass das Bild im Auto gemacht und persönliche Angaben sogar noch handschriftlich eingefügt wurden“, erinnert sich Karg. Und griff spontan zum Telefonhörer, um die Neu-Hamburgerin zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen. Denn der Mut von Natalija Porosiuk, ihr Engagement und ihre berufliche Erfahrung sprachen für sich. Und: die Bewerberin überzeugte.

Mit der Katholischen Schule Hochallee fand sich auch gleich ein idealer Ort für einen beruflichen Neubeginn. Für sechs Kinder aus der Ukraine, die in unterschiedlichen Klassenstufen am Unterricht teilnahmen, suchte Schulleiterin Ulrike Wiring eine engagierte Lehrerin und Begleiterin. „Ich erinnere noch den Blick des kleinen Mädchens in der Vorschule, als Natalija in den Raum kam. Sie hat sofort gespürt: Die kommt jetzt für mich“, so Wiring. Vom ersten Tag an knüpfte Porosiuk persönliche Beziehungen zu den aus der Ukraine geflüchteten Kindern und unterstützte sie, damit sie sich in der Schule und im Unterricht schnellstmöglich zurechtfinden konnten. Zugleich kümmerte sie sich um behördliche Notwendigkeiten. Und als ausgebildete Englischlehrerin erweiterte die engagierte 31jährige ihr Betätigungsfeld – und bot nur wenig später Englischunterricht für alle Grundschulkinder an. Und das kommt an.

„Sie ist einfach in allen Bereichen da, unterrichtet die Kinder, unterstützt die Kolleginnen und Kollegen, hilft den ukrainischen Jungen und Mädchen und hält Kontakt zu den Eltern. Natalija hat alle im Blick. Sie ist wirklich ein Segen“, freut sich Schulleiterin Ulrike Wiring über Porosiuks Neustart an der Hochallee – und ergänzt: „Möge der Krieg schnellstmöglich enden – und Natalija bleiben“.

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Altonaer Schüler_innen gedenken der Lübecker Märtyrer

„Auf den Spuren der Lübecker Märtyrer“ waren gestern Zehntklässler_innen der Katholischen Schule Altona in der Hansestadt unterwegs. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Martin König-Konerding hatten sich die Jugendlichen zuvor intensiv im Unterricht mit der Ermordung der drei katholischen Priester Johannes Prassek, Eduard Müller und Hermann Lange sowie des evangelische Pastors Karl Friedrich Stellbrink, mit der Nazi-Diktatur, mit Euthanasie-Morden und Predigten des Münsteraner Kardinals Clemens August Graf von Galen auseinandergesetzt.

Bei einer Führung „Auf den Spuren der Lübecker Märtyrer“ ging es mit einem Mitarbeiter der Gedenkstätte an die wesentlichen Orte in Lübecks Innenstadt, anschließend führte Pfarrer Karl Schultz die Zehntklässler_innen durch die Krypta der Gedenkstätte. Den Abschluss bildete schließlich die Teilnahme am Besuch des Gedenkgottesdienstes zum Jahrestag der Ermordung der Lübecker Märtyrer mit Erzbischof Stefan Heße in der Probstei-Kirche.

Martin König-Konerding blickte dankbar auf den Tag zurück: „Mir war es ein Anliegen, den Schülerinnen und Schülern einen intensiven Eindruck und Zugang zur Situation der Kirche und Christen zur Zeit der Nazi-Dikatatur zu vermitteln. Das beinhaltete, am Beispiel der schrecklichen Euthanasie-Morde das menschenverachtende System der Nazis zu erkennen und zu durchschauen. Und wo und wann ließe sich eine Begegnung mit dem Engagement und Schicksal der vier Märtyrer besser ermöglichen, als bei einem Tag in Lübeck – am Jahrestag ihrer Hinrichtung. Ich wünsche mir, dass dieser Tag in Lübeck den Schülerinnen und Schülern eine neue Motivation und Ermutigung zum eigenen engagierten Eintreten für die Mitmenschen und für den christlichen Glauben wecken kann.“

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Grundschüler gedenken jüdischer Mitbürgerin

Mit großen Schritten geht Schulleiterin Eike Eichmann mit einigen Dritt- und Viertklässlern ihrem Zielort entgegen: einem sogenannten „Stolperstein“ auf dem Gehweg in der Godeffroystraße 38. Gemeinsam mit vielen Vereinen und Schulen in den Elbvororten erinnern sich die Jungen und Mädchen der Katholischen Schule Blankenese an diesem 9. November an die Reichspogromnacht vor 84 Jahren und an die von den Nazis gelenkten Gewaltexzesse. Sie gedenken der zahlreichen jüdischen Mitbürger, die der nationalsozialistischen Herrschaft zum Opfer fielen. Eichmann hält eine Bürste bereit, mit der Lasse den eingelassenen und gravierten Gedenkstein von Ilse Silbermann zunächst vorsichtig abfegt. Anschließend poliert Alexander mit Zahnbürste und Paste das Metall, um Passanten auf das Schicksal des jungen Opfers aufmerksam zu machen.

Die Fremdsprachenkorrespondentin Ilse Silbermann arbeitete nach ihrer Entlassung als Haushaltshilfe in der Godeffroystraße, bevor sie schließlich im Jahre 1942 deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde. Die Kinder der Katholischen Schule Blankenese sind mit ihrer Lebensgeschichte vertraut. Felicitas zündet eine Kerze an, die Dritt- und Viertklässler sprechen ein gemeinsames Gebet – und holen so das Schicksal Silbermanns wieder in die Gegenwart.

Eike Eichmann hat ihnen zuvor auf einfühlsame und altersgerechte Weise vom Schicksal der Blankeneser Mitbürgerin und dem politisch-moralischen Niedergang Deutschlands berichtet. Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen befestigt die Schulleiterin noch einen Kranz und die Lebensgeschichte von Ilse Silbermann an einem nahestehenden Baum.

Erinnerungen, so Eichmann, seien das Wichtigste, was sie der jungen Generation mitgeben könne. „Deswegen haben wir an diesem Tag sehr gern die Patenschaft für diesen Stolperstein übernommen“, erklärt die engagierte Schulleiterin.

Schweigend stehen die Grundschüler noch eine Weile an der eingelassenen Erinnerung. So, wie viele andere Vereine und Schulen, die sich zeitgleich an diesem Tag auf Initiative des Vereins „Blankenese Miteinander“ auf den Weg gemacht haben – um zu erinnern, zu ermutigen und sich dem Antisemitismus und der Ausgrenzung von Beginn an in den Weg zu stellen.

Damit das, was war, nie wieder geschieht.

Fotos: E. Eichmann

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November – Monat der Erinnerung

Svenja von Darl und ihre Kolleginnen der Katholischen Schule Harburg haben in diesen Tagen für die gesamte Schulgemeinschaft eine „Ich denke an dich“-Ecke im Eingangsbereich der Schule eingerichtet.

Schüler_innen, Lehrer_innen und Angestellte sind herzlich eingeladen, bewusst innezuhalten, eine Muschel aus einer Schale auszusuchen und in die Hand zu nehmen, an einen lieben Menschen zu denken, vielleicht ein Gebet zu sprechen und die Muschel zur Erinnerung hinzulegen.

Darüber hinaus eröffnet ein „Buch der Erinnerung“ die Möglichkeit, persönliche Gedanken niederzuschreiben.

Denn Erinnerung ist und bleibt ein wichtiger Teil unseres Lebens.
Keine(r) ist vergessen.

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10./11. November 2022: Katholische Schulen laden zu Martinsumzügen ein

Der 11. November ist der Namenstag von Martin von Tours, einem römischen Soldaten, der der Legende nach viele gute Taten vollbrachte und seinen warmen Mantel mit einem Bettler teilte.

Martin wurde später Bischof im französischen Tours – und heiliggesprochen. Bis heute gilt er als Vorbild und wird weltweit als Schutzpatron der Armen verehrt. So auch an den katholischen Schulen in Hamburg.

An mehreren Standorten im Stadtgebiet organisieren die Schulen – gemeinsam mit Kirchengemeinden und Kitas – zu Ehren des Heiligen große Martins- und Laternenumzüge, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Veranstaltungen sind u.a. an folgenden Schulen geplant:

  • 10.11.2022, 16.30 Uhr
    Katholische Schule Hammer Kirche
    Großes Martinsfest in Hamm! Start um 16:30 Uhr in der Kirche Herz Jesu Hamm (Bei der Hammer Kirche 10) mit einem Martinsspiel und mit Brotteilen, dann Laternelaufen um den See im Hammer Park, anschließend gemütliches Beisammensein auf dem Pausenhof bei Würstchen und Feuerschale.
  • 10.11.2022, 17 Uhr
    Katholische Bonifatiusschule Wilhelmsburg
    In Wilhelmsburg wird bereits einen Tag vorher das Martinsfest begangen: Dort geht es bereits am 10.11.2022 um 17 Uhr – in ökumenischer Kooperation – los: Start ist um 17 Uhr in der ev. Emmauskirche (Rotenhäuser Damm 11) mit einer kurzen ökumenischen Andacht. Im Anschluss geht der Laternenumzug mit der Johanniter Reiterstaffel und dem Harburger Blasorchester zum Schulgelände der Katholischen Bonifatiusschule (Bonifatiusstraße 2). Dort gibt es dann Feuer, Martinswecken, Würstchen, Waffeln, Punsch & Co.
  • 11.11.2022, 17 Uhr
    Katholische Schule Harburg
    Am 11.11.2022 um 17 Uhr treffen sich die Schulgemeinschaft sowie zahlreiche Interessierte aus dem ganzen Stadtteil zunächst in der St. Franz-Joseph-Kirche in Harburg am Reeseberg. Danach geht es mit Reiter und Blasorchester durch die anliegenden Straßen. Abschließend Beisammensein mit Weckmännern auf dem Kirchplatz.
  • 11.11.2022, 18 Uhr
    Katholische Schule Farmsen
    Am 11.11.2022 um 18 Uhr gibt’s auf dem Schulgelände der Katholischen Schule Farmsen (Rahlstedter Weg 15) für die gesamte Schulgemeinschaft, Pfarrgemeinde, Nachbarn und alle Interessierten aus dem Stadtteil zunächst ein von Grundschüler_innen moderiertes Martinsspiel (auf Leinwand), anschließend einen Laternenumzug mit Pferd und Reiter sowie Spielmannszug an der Berner Au entlang. Zum Abschluss mehrere Lagerfeuer und Kinderpunsch und Beisammensein auf dem Schulhof.
  • 11.11.2022, 18 Uhr
    Katholische Schule Bergedorf
    Großer Umzug am 11.11.2022 auch in Bergedorf – mit Pferd und Reiter! Um 18.00 Uhr beginnt das Martinsspiel in der Kath. Kirche St. Marien Bergedorf (Reinbeker Weg 8). Gegen 18.30 Uhr startet von dort der Martinsumzug zur Schule (Chrysanderstraße 40). Auf dem Schulhof gemeinsamer Abschluss mit Martinswecken, Punsch und Lagerfeuer.
  • 11.11.2022, 16.30 Uhr
    Katholische Schule Am Weiher St. Bonifatius (Eimsbüttel)
    Großer Laternenumzug am 11.11.2022 in Eimsbüttel. Beginn ist bereits um 16.30 Uhr an der Katholischen Schule Am Weiher (Am Weiher 29) mit Martinsspiel, anschließend großer Laternenumzug und Beisammensein auf dem Schulhof – mit Lagerfeuer, Weckmännern und Punsch.
  • 11.11.2022, 17 Uhr
    Katholische Schule St. Antonius (Winterhude)
    Auch Winterhude ist wieder dabei: Großer Laternenumzug am 11.11.2022 um 17 Uhr. Beginn an der Katholischen Schule St. Antonius. Der Heilige Martin zieht voraus – alle Interessierten folgen ihm mit Liedern durch die Straßen des Stadtteils. Anschließend Begegnung auf dem Schulhof mit Lagerfeuer, Punsch und Martinswecken.

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CO² einsparen – wir sind dabei!

Was werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Schule und Hochschule bis Weihnachten an CO² eingespart haben?

Seit Oktober halten die Kolleginnen und Kollegen täglich auf einer Tafel fest, wie der Weg zur Arbeit jeweils zurückgelegt worden ist.

Laura Heimühle und Michael Pasterny vom Referat Schulprofil werden zum Jahresende das Gesamtergebnis präsentieren.
Wir sind gespannt! Schritt für Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit …

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RU plietsch – Neuer Newsletter für Religionspädagogik an Schulen

Dascha plietsch: Der neue Newsletter des Referates Religionspädagogik an Schulen ist da!

Das Team um Referatsleiterin Friederike Mizdalski hat die Vision, dass demnächst in jeder Region des Erzbistums Religionslehrerinnen und -lehrern über diesen Newsletter neue Ideen zum Unterricht ins Postfach fliegen, von denen einzelne mit einem „Dascha plietsch!“ kommentiert werden.

RU-Plietsch ist ein Newsletter, der (katholische) Religionslehrkräfte im hohen Norden auf dem Laufenden halten will über aktuelle religionspädagogische Fragestellungen und Ansätze, über neues religionspädagogisches Material, das unsere Medienstellen bereithalten und über Fortbildungsangebote, die in der Regel als übergreifendes Angebot für die drei Regionen Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein gedacht sind und deshalb in großer Anzahl noch digital geplant sind.

Und ganz nebenbei erfahren Sie auch, wie der Wind in unserem Erzbischöflichen Generalvikariat weht.
Das Referat Religionspädagogik möchten Sie mit unserem Newsletter motivieren, sich auch in rauen Zeiten täglich in Ihrem Unterricht zum „Katholisch-sein“/“Christ-sein“/“Religiös-sein“ zu positionieren.

Hier können Sie den Newsletter bestellen: clemens.weingart@erzbistum-hamburg.de
ODER direkt online: https://websites.erzbistum-hamburg.de/Newsletter/anmelden.php

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Die Schule mit den Hühnern

Eine Grundschule wie Bullerbü: An der Katholischen Schule Blankenese begrüßt morgens neuerdings das Gackern der Hühner die Schülerinnen und Schüler.
Wir haben Berta und Heidi besucht und uns von den Kindern und Schulleiterin Eike Eichmann erzählen lassen, was sich an der Schule durch die Hühner alles verändert hat.

Eins ist klar: Die Hühner sind ein fester Bestandteil der Schulgemeinschaft und das Hühnerprojekt soll sich durch alle Fächer ziehen …

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/BYXvRPND0k8

Aktuelles

Erzbischof Heße zu Gast an der Katholischen Schule Hochallee

Luisa guckte zunächst etwas irritiert auf den Gast im schlichten Anzug, der an einem der hinteren Tische in der Klasse Platz nahm. Sie hatte wohl einen pompöseren Auftritt erwartet. „Wo ist denn Deine Kette mit dem Kreuz?“, fragte die Erstklässlerin Erzbischof Stefan Heße bei seinem Besuch in der Katholischen Schule Hochallee. „Die trage ich eigentlich nur zu feierlichen Anlässen“, antwortete Hamburgs Oberhirte – und erntete einen verständnislosen Blick. Da entdeckte die Sechsjährige den silbernen Ring an der Hand des Gastes. „Der sieht aber auch schön aus“, meinte Luisa und lehnte sich schließlich zufrieden zurück.

Da sein, nah sein, zuhören und ins Gespräch kommen – mit den regelmäßigen Besuchen an den katholischen Schulstandorten nimmt Erzbischof Heße Einblick in den normalen Schulalltag, sucht das Gespräch mit den Schulgemeinschaften und bekommt ein Gefühl für die Arbeit, die an diesen Orten kirchlichen Lebens im Erzbistum geleistet wird. Am Morgen startete die Visite mit Liedern und Friedensgebeten auf dem Pausenhof, ehe Schulleiterin Ulrike Wiring ihm die Begegnung mit Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge ermöglichte. Und die Kinder hatten reichlich Fragen – zum persönlichen Tagesablauf, zu eigenen Vorlieben, zum unangenehmsten Moment in einem Gottesdienst („Dass ich bei der Begrüßung einen falschen Ortsnamen nannte“) und auch zur Rolle der Frau in der Kirche („Ich hoffe, dass sich da was ändert und es dann auch Pastorinnen geben kann“).

Im Anschluss nutzte das Kollegium ein Zusammentreffen im Lehrer_innenzimmer, um sich mit Erzbischof Heße auszutauschen und ihn bei einem „Speed-Dating“ näher kennenzulernen. Rom oder Hamburg? „Selbstverständlich Hamburg.“ Kölsch oder Astra? „Beides, aber lieber Grauburgunder.“ Aufhebung des Zölibats oder Frauenpriestertum? So manche Frage veranlasste den Gast dann doch zu ausführlicheren Antworten, die jedoch an seiner Entschlossenheit, die zeitgemäße Entwicklung der katholischen Kirche voranzutreiben, keinen Zweifel ließen. Zum Abschluss gab´s für den gebürtigen Kölner schließlich ein Mittagessen mit den Vorschülerinnen und Vorschülern. Die anfänglich vermisste Bischofskette mit dem Kreuz hätte spätestens beim Essen gestört…

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Barockes Fest 2023

Ende Januar 2023 werden mehr als 250 Schüler*innen der katholischen Schulen in Hamburg ein BAROCKES FEST in der Kulturkirche Altona feiern – und inszenieren.

Dr. Bettina Knauer (Leiterin Kulturforum21) und Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule) werfen einen ersten Blick auf das, was da kommt: https://youtu.be/zs8EiHkAngM
Seid gespannt!

 

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Katholischen Schule Am Weiher nimmt die Zukunft in den Blick

„Schön, dass Ihr da seid“ – mit einem Lächeln begrüßte Jana-Maria Keine am frühen Morgen das Kollegium der Katholischen Schule Am Weiher sowie einige externe Gäste im Eingangsbereich des Tagungssaals. Die Referentin für Schulentwicklung und Digitalisierung in der Abteilung Schule und Hochschule überreichte den Teilnehmer_innen signalfarbene Starter-Rucksäcke mit Klemmbrett, Ideenblatt, Post its, Stiften und Gummibärchen. Also mit all dem, was man für eine Kreativwerkstatt benötigt. Um etwas Neues entstehen zu lassen. Denn genau darum sollte es an diesem Tag gehen: neue Ideen sammeln, Leitfragen stellen, Konzepte entwickeln, Profilierung ermöglichen. Bereits vor mehreren Monaten haben sich das Erzbistum Hamburg und die „Pilotschule“ auf den Weg gemacht, um katholische Schule in sich stetig verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen neu zu denken – und dabei der konfessionellen Prägung treu zu bleiben.

Gemeinsam mit Petra Hoffmann, die seit 30 Jahren Organisationen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen begleitet, führte Jana-Maria Keine durch ein kreativ-abwechslungsreiches Impulsprogramm, das eine Fakten-Vernissage, Gruppendiskussionen, Werkstattarbeit und erste Konzeptentwicklungen beinhaltete. Besonders intensiv diskutierten die Lehrkräfte und ihre Gäste strategische Stoßrichtungen und präsentierten erste Ansätze für unterschiedliche Lernwelten, um am späten Nachmittag schließlich die nächsten Schritte für eine partizipative Weiterentwicklung und zukunftsgerichtete Profilierung der Katholischen Schule Am Weiher in den Blick zu nehmen.

„Mit dem Profilierungsprozess wollen wir die impulsgebende Kraft sowie gesellschaftliche Attraktivität unserer katholischen Schulen weiter stärken“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Er dankte allen Teilnehmer_innen für „die riesige Energie“, das großartige Engagement und zahlreiche Ideen, die es nun weiterzuverfolgen gelte. In den kommenden Monaten sollen dann auch an anderen katholischen Schulstandorten Profilierungsprozesse gestartet werden. Mit dabei: Klemmbrett, Ideenblatt, Post-It´s, Stiften und Gummibärchen.

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Generalvikar besucht Katholische Schule St. Antonius

Im Schneidersitz reiht sich Generalvikar Pater Geißler gleich zu Beginn seines Schulbesuches ganz selbstverständlich in die Reihe der Zweitklässler_innen ein. Gemeinsam mit den Jungen und Mädchen der Katholischen Schule St. Antonius in Winterhude verfolgt der Chef der Bistumsverwaltung an diesem Morgen mit Interesse die Erste-Hilfe-Schulung von Lehrerin Anna Zaubitzer.

Neben kindgerechten Tipps zur Unfallvermeidung, sich anschließenden verschiedenen Unterrichtseindrücken und Gesprächen nimmt Pallottinerpater Geißler an diesem Vormittag vor allem eines mit: ein Gespür dafür, wie schulischer Alltag heute konkret aussieht, vor welchen Herausforderungen Lehrkräfte stehen – und was Kirche an Schule lernen kann. „Unser christlicher Glaube ist keiner, der uns auf die Mängelliste blicken lässt, sondern vor allem auf die Chancen, die da sind. Das zu unserer gemeinsamen Haltung in unserer Kirche zu machen, das empfinde ich als eine sehr spannende und lohnenswerte Aufgabe – die Sie als Lehrende schon ganz selbstverständlich tun“, erklärt Pater Geißler, und ergänzt: „Sie sehen die Schülerinnen und Schüler von ihren Potenzialen her. Ich würde mir wünschen, dass unsere Kirche hier von der Schule lernt.“ Es sei daher das Bestreben des Erzbistums, die weitere Entwicklung der Schulen in der Hansestadt nach Kräften zu unterstützen – trotz angespannter Finanzlage. „Schulentwicklung ist Bistumsentwicklung“, ist Geißler überzeugt.

Im Austausch mit Schulleiterin Anne-Kathrin Lange und ihrem Kollegium verdeutlicht der Generalvikar den roten Faden seines Handelns: „Mein Ziel ist es, wenn ich aus diesem Amt irgendwann einmal wieder gehe, mitgeholfen zu haben, dass sich im Erzbistum ein Kulturwandel durchgesetzt hat. Und zwar auf allen Ebenen“, ermuntert Pater Geißler zu mehr Miteinander, zu Kooperationen und einem Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.

Die Zusammenarbeit in St. Antonius zwischen Schule, Kindergarten und Pfarrei sei ein Glücksfall – der auch andernorts selbstverständlich sein sollte. Nach einer Führung durch das Schulgebäude, die die Viertklässler_innen Emilie und Jonathan wunderbar vorbereitet haben, verabschiedet sich Pater Geißler mit neuen Eindrücken vom Wert katholischer Schulen – als unverzichtbare Orte kirchlichen Lebens.

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Antisemitismus muss uns aufrühren

Es ist nicht mehr zu übersehen: Angriffe auf Jüdinnen und Juden in der deutschen Öffentlichkeit, verbale Beschimpfungen in direkten Begegnungen und Hetze im Netz haben deutlich zugenommen. Antisemitismus ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr und lässt sich zunehmend auch an Schulen beobachten. Mit einem Studientag sensibilisierte das Referat Schulprofil nun Lehrkräfte der katholischen Schulen für diese gesellschaftliche Entwicklung.

Julia Bernstein, Soziologin und Professorin für Diskriminierung und Inklusion an der Universität Frankfurt, blieb bei ihrem Vortrag nicht bei der Erläuterung der historischen Entwicklung des Antisemitismus stehen, sondern verdeutlichte die aktuelle Problematik aus der Perspektive Betroffener mit zahlreichen Alltagsbeispielen. In Workshops arbeiteten die Teilnehmer_innen schließlich – gemeinsam mit Julia Bernstein und „Schule ohne Rassismus“-Koordinatorin Johanna Jönck – an Argumentations- und Handlungsstrategien, um in konkreten Fällen unmissverständlich Stellung beziehen zu können.

„Diskriminierung beginnt nicht mit Hass, sondern mit Pauschalisierungen, Stereotypen, Vorurteilen, Ignoranz, einer unterschwelligen Abwertung oder unreflektierten Nutzung alltagssprachlicher Schmähungen“, sagte Bernstein. Im Antisemitismus würden sich diese unterschwelligen Elemente mitunter zu einer Weltanschauung verdichten. Im Schulalltag, so Bernstein, gebe es bei Schüler_innen jeden Alters und jeder Schulform oftmals keinerlei Hemmungen mehr, das antisemitische Schimpfwort „Du Jude“ zu gebrauchen. Es werde synonym zu Verrat, Geiz, Egoismus, Verlogenheit, Listigkeit oder Hinterhältigkeit verwendet. „Und für viele Lehrerinnen und Lehrer beginnt antisemitische Diskriminierung erschreckenderweise erst dort, wo sich der Antisemitismus gewaltförmig in Angriffen auf jüdische Schülerinnen und Schüler manifestiert – also dann, wenn es längst zu spät ist“, erklärte die Soziologin. Diese verzerrte Problemwahrnehmung sei auf eine Überforderung der Lehrkräfte im Schulalltag, aber auch auf fehlendes Wissen, Bagatellisierungsstrategien und sogar antisemitische Ressentiments zurückzuführen.

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, betonte die Notwendigkeit, dem Antisemitismus nicht nur direkt an und in den katholischen nachzuspüren, sondern als Christinnen und Christen stets auch die Außenperspektive in den Blick zu nehmen. „Wenn Jüdinnen und Juden in unserer Gesellschaft antisemitische Gewalt erfahren, dann kann uns das als katholische Schulen nicht ruhig bleiben lassen. Dann muss uns das aufrühren und dann müssen wir Stellung beziehen und handeln“, so Haep. Er verwies zugleich auf bestehende Antisemitismen in der christlichen Sprach- und Bildwelt, die es offenzulegen gelte. „Bestimmte Begriffe, Vokabeln, Sprichwörter, Redewendungen, Bilder als antisemitisch geprägt zu erkennen und zu entlarven, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, auch bereits in frühen Lernprozessen der Kindheit gegensteuern zu können“, erklärte Haep. Das sei ein wichtiges Feld pädagogischen Handelns. „Und beschäftigen wir uns mit der Frage, ob der Einsatz gegen Antisemitismus und Rassismus nicht ein profilgebender Akzent an unseren Schulen werden kann. Ich glaube, es steht uns als katholischen Schulen in Hamburg gut zu Gesicht – in einer Stadt, in der man auf die Liberalität der pluralen, multikulturellen, multiethnischen, multireligiösen, freiheitlichen Bürgerkultur setzt. Nicht als Ornament, als Dekoration, sondern als gestaltender zivilgesellschaftlicher Beitrag unserer Schulen für das Leben und Zusammenleben in dieser Stadt“, so Haep.

Hier geht es zum Film bei YouTube: https://youtu.be/O_tahEz27P4

Bild 1: Prof. Julia Bernstein (Universität Frankfurt)
Bild 2 v.l.n.r.: Dr. Christopher Haep (Leiter der Abteilung Schule und Hochschule), Prof. Julia Bernstein (Universität Frankfurt), Barbara Viehoff (Referatsleiterin Schulprofil, Abteilung Schule und Hochschule) und Johanna Jönck (Koordinatorin für „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, LI Hamburg).

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Die neue Gesamtschülervertretung ist gewählt!

Wir gratulieren Michel Schuy (Niels-Stensen-Gymnasium, 12. Jahrgang, 2.v.l.), Kelly Chen (Sophie-Barat-Schule, 12. Jahrgang) und Frederik Lesaar (Domschule St. Marien, 10. Jahrgang) ganz herzlich zu ihren neuen Ämtern.

Der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, sagte den Jugendlichen bestmögliche Unterstützung für die wichtigen Aufgaben und ein stets offenes Ohr für ihre Anliegen zu.

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Neue Fachkräfte für Krisenintervention geschult

Was tun im Fall der Fälle? Um in außerordentlichen Situationen und Krisen an unseren Schulstandorten gut gerüstet zu sein, bietet das Erzbistum Hamburg regelmäßig Kriseninterventionsfortbildungen für Schulleitungen, Lehrkräfte, GBS-Abteilungsleiter_innen und Mitarbeiter_innen an. Anfang September ging es für 17 Teilnehmer_innen wieder zwei Tage lang um konkrete Fallbeispiele und notwendige Maßnahmen in Bezug auf Prävention, Intervention sowie Kommunikation vor, während und nach einem Krisenfall.

Referent Stephan Münch von Sinus schulische Krisenintervention e.V. informierte zudem über die Themen Suizid und Psychotraumata. Marion Karg, Leiterin des Referates Schulaufsicht, dankte den Mitarbeiter_innen für Ihre Bereitschaft zur Fortbildung, die eine besondere Verantwortungsübernahme zeige. „Gleichwohl wünsche ich Ihnen, dass Sie Ihr neu gelerntes Wissen niemals werden anwenden müssen“, so Karg.

Im Falle einer Krise zu wissen, was zu tun ist, braucht ein stabiles Team vor Ort, das Aktionismus vermeidet. Die Kriseninterventionsfortbildung legt die Basis für dafür.
Allen Teilnehmer_innen danken wir ganz herzlich für ihre Bereitschaft zur Mithilfe!

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Sankt-Ansgar-Schule zeichnet Erdbeben auf

Der 22. Juni hatte es in sich. Um 1.30 Uhr Ortszeit erschütterte ein schweres Erdbeben die Provinzen Paktika und Chost im Osten Afghanistans. Kurze Zeit später begann das Seismometer im Keller der Sankt-Ansgar-Schule auszuschlagen. Nachdem es jahrelang außer Betrieb und am Ende nicht mehr funktionsfähig war, hatten Sophia Dimke, Laura-Sophie Fischl und Julia Lindemann das Seismometer in mühsamer Kleinarbeit repariert, überholt und wieder in Gang gesetzt.

Am Ende haben sich die vielen investierten Stunden – vor allem donnerstags in der Mittagspause – gelohnt! Das Seismometer läuft und ist wieder in der Lage, Fernbeben aus aller Welt aufzuzeichnen. Tolle Initiative, tolles Projekt!

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Generalvikar im Austausch mit den Schulleitungen

Er kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach einer lebhaften Diskussion rund um Schulentwicklung, Sanierung, Neubau und Brandschutz stellte sich Hamburgs Generalvikar Pater Sascha-Philipp heute auf einer Konferenz dem Austausch mit den Schulleiterinnen und Schulleitern der katholischen Schulen in der Hansestadt.

Und es war ein wohltuender Bruch zwischen dem kräftezehrenden Alltagsgeschäft und einem entspannten Austausch über den Sinn schulischer Orte kirchlichen Lebens. Auf der Tagung der Schulleitungen im Panoramaraum der Katholischen Akademie bekannte sich der Pallottinerpater zu mehr Mut und „zu einem kirchlichen Kulturwandel“ in einer sich stetig verändernden Gesellschaft. „Pastoral heißt für mich nicht Verwaltung, sondern Weiterentwicklung“, warb der Generalvikar zu Beginn für Offenheit und Kreativität. „Gott will zu den Menschen. Nur darum geht’s. Es geht nicht um das Aufrechterhalten einer Moralanstalt. Wir brauchen eine sorgende Kirche, wir brauchen jetzt Evolution“, so Geißler.

„Muffensausen“ vor verletzten und enttäuschten Menschen im Erzbistum – aufgrund der Schließungsentscheidungen gerade auch an den Schulstandorten – habe er als Generalvikar nicht. Da gebe es keine einfachen Rezepte, um das Vertrauen aufzubauen. Was gebraucht werde sei der Austausch und ein synodaler Prozess. „Ich möchte mit Ihnen das weiterentwickeln, was es einmal werden könnte“, blickte der Generalvikar in die Zukunft. Die finanzielle Situation sei durchaus herausfordernd, erzwinge zugleich jedoch die Fokussierung auf das Wesentliche. Und das könne eine Chance sein. „Wesentlich werden“ – das sei die Grundbotschaft Jesu, die gerade auch mit Blick auf die Neuaufstellung der katholischen Schulen Chancen bereithalte. Geißler beschrieb seine Vision von Schule als die einer sorgenden, vernetzten, weltoffenen, zuhörenden, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen zugewandten Institution. „Es braucht diese Offenheit.

Als Kirche ermöglichen wir an den Schulen nicht nur Glaubenserfahrungen, sondern wir selbst lernen dort von den Kindern und Jugendlichen.“ Das sei elementar für die katholische Kirche insgesamt. Zum Abschied rief der Chef der Bistumsverwaltung zu mehr Kreativität im kirchlichen Raum auf. „Ich bin ein großer Freund der Ermöglichungspastoral. Wir müssen nicht immer alles richtig machen. Wir brauchen mehr Experimentierfreudigkeit“, so Geißler. Dass ein solcher kirchlicher Kulturwandel an den katholischen Schulstandorten nicht scheitere, machten die Schulleiterinnen und Schulleiter in der rund 90-minütigen Diskussion mit konkreten Beispielen aus dem realen Schulleben überaus deutlich.

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Erzbischof Heße sendet neue Schulseelsorger_innen

Strahlende Gesichter im St. Marien Dom: Nach Abschluss einer mehrmonatigen Fortbildung hat Erzbischof Stefan Heße jetzt acht neue Schulseelsorger_innen mit einem Gottesdienst als Verantwortliche für die Schulpastoral in die Erzdiözese ausgesendet. Neben fünf Pädagog_innen von katholischen Schulen in Hamburg und Rostock haben an dieser Qualifizierung, die von Barbara Viehoff (Leiterin des Referates Schulprofil) verantwortet wird, auch drei Religionslehrerinnen staatlicher Schulen aus Lübeck und Preetz mit Erfolg teilgenommen.

Heße ermunterte die Teilnehmer_innen zum persönlichen Bekenntnis im schulischen Alltag. „Haben Sie den Mut davon zu berichten, was Sie persönlich motiviert im Boot Jesu zu bleiben. Ermöglichen Sie Diskussion und Austausch, aber auch Momente spiritueller Besinnung“, so Heße. Schulpastoral könne Kinder und Jugendliche unterstützen, Gemeinschaft auch im Großen zu erfahren, durch Vernetzung und den Blick über den Tellerrand der Schule hinaus. Das Taizé-Treffen in Rostock, der Weltjugendtag in Lissabon und die Ministrantenwallfahrt nach Rom böten hier wichtige Ansätze. „Schulpastoral kann hier ein wichtige Brücke sein, wo unsere Gemeinden die Kinder oft leider nicht mehr erreichen“, erklärte der Erzbischof.

Dr. Christopher Haep, Abteilungsleiter Schule und Hochschule, blickte beim anschließenden Treffen im Ansgarhaus auf die Entwicklung der Schulpastoral. Er hob zunächst die erfolgreiche Entwicklung der Schulpastoral in unserem Erzbistum hervor. Dann wandte er sich direkt an die Neubeauftragten: „Sie ist in erster Linie der seelsorglichen Begleitung der Schülerinnen und Schüler, in zweiter Linie, der der Schulbeschäftigten und Eltern verpflichtet: verkündigend, Gottesdienst feiernd, diakonisch“, erklärte Haep. Durch diese Form der Begleitung und Gestaltung würden katholische Schulen zu fokussierten Orten kirchlichen Lebens. „Dem christlichen Profil unserer Schulen nach außen Sichtbarkeit und Wirksamkeit zu verleihen – das ist auch Ihre besondere Verantwortung. Da setzen wir auf Sie!“, so Haep.
Abschließend gab er den neuen Schulseelsorger_innen noch eine besondere Bitte mit auf den Weg: „Unser christlicher Glaube vermittelt uns als von Gott innig geliebte Geschöpfe, dass wir voller Hoffnung sein dürfen, dass Krise, Leid und Tod niemals das letzte Wort haben. Dieser grundständische christliche Optimismus scheint mir heute vielfach verloren gegangen zu sein oder in Resignation und Überforderung unterzugehen. Ich möchte Sie bitten und ermutigen, Sachwalter dieses christlichen Optimismus‘ an den Schulen zu sein“.

Folgende Verantwortliche für Schulpastoral wurden von Erzbischof Dr. Stefan Heße gesendet:
Tobias Bollig (Franz von Assisi Schule, Hamburg), Miriam Dörnemann (Oberschule zum Dom, staatliche Schule Lübeck), Uta Köster (Katholische Bonifatiusschule, Hamburg), Julia Kroemer (Gemeinschaftsschule Preetz, staatliche Schule), Annett Müller (Don-Bosco-Grundschule, Rostock), Stefanie Pfaffenberger (Katholische Schule St. Paulus, Hamburg), Nicole Thiesen (Oberschule zum Dom, staatliche Schule Lübeck), Agnes Warchol (Sophie-Barat-Schule, Hamburg); Mit Dabei: Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule (links) und Barbara Viehoff (Referat Schulprofil, 3.v.l.).

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Dank für ökologisches Engagement

Um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit langfristig und wirklich nachhaltig in den Fokus der katholischen Schulen zu nehmen, hatte die Abteilung Schule und Hochschule zu Beginn des Jahres eine eigene Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen. In mehreren Sitzungen haben engagierte Lehrkräfte, Schüler_innen, Eltern und Expert_innen sowie Mitarbeiter_innen seither unter der Leitung von Laura Heimühle und Michael Pasterny nachhaltige Vorgaben zu Abfall und Beschaffung, Mobilität, Energie und Wasserverbrauch, Ernährung, Biodiversität sowie Umweltschutz in den Blick genommen, die zukünftig an den Schulstandorten umgesetzt werden können. In Arbeit ist zudem eine Charta mit den wesentlichen zukünftigen Handlungsgrundsätzen.

„Sie haben eine wirklich großartige Arbeit geleistet“, dankte Abteilungsleiter Dr. Christopher Haep den Engagierten anlässlich eines Treffens – mit veganem Büfett – in der Akademie. Es sei eine Arbeit gewesen, die eine wichtige Basis für das zukünftige Handeln darstelle. Um die weiteren Spielräume auszuloten, konkrete Verhaltensänderungen an den Standorten anzugehen, Unterstützungen zu koordinieren, Kooperationspartner in den Blick zu nehmen und Fortbildungen anzubieten, soll eine Koordinationsstelle eingerichtet werden. „Denn es gilt jetzt, Ihre Vorarbeit zu nutzen, sie strategisch umzusetzen – und unser gemeinsames Handeln schließlich mit regelmäßigen Evaluationen zu überprüfen“, erklärte Haep. Die Bewahrung der Schöpfung sei ein wesentlicher Grundpfeiler christlicher Bildungsarbeit.

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Leitungspositionen neu besetzt

Ein „herzliches Willkommen“ gilt Frank Dieudonné, der seit dem 15. August als kommissarischer Schulleiter der Domschule St. Marien Verantwortung trägt. Dieudonné war zuletzt sechs Jahre im Auslandsdienst – als Grundschulleiter an der Deutschen Internationalen Schule Doha im Emirat Qatar. Viele kennen Frank Dieudonné sicherlich noch als stellvertretenden Schulleiter der Katholischen Schule Am Weiher St. Bonifatius. Wir wünschen alles Gute für den Neustart in Hamburg!

Und Neuigkeiten gibt es auch aus Farmsen: Bereits seit dem 1. August erweitert Viola Bohnenpoll als stellvertretende Schulleiterin das Schulleitungsteam der Katholische Schule Farmsen. Nach dem Studium der Fächer Deutsch, Mathematik und Katholische Religionslehre an der Universität Paderborn trat Viola Bohnenpoll im Februar 2005 in das katholische Schulsystem ein. Sie war zunächst bis Juli 2017 an der Katholischen Schule St. Paulus tätig. Im August 2017 wechselte sie dann als Lehrerin an den Rahlstedter Weg. Seit 2021 ist sie dort u.a. Beauftragte für die Fachleitung Mathematik.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

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Englisch-Wettbewerb: 3. Platz für Winterhude

Aus mehr als 70 Einsendungen zur HELBLING Reading Competition, einem bundesweiten Englisch-Lesewettbewerb, zeichnete eine Fachjury jetzt unsere ehemaligen Viertklässler_innen der Katholischen Schule St. Antonius in Winterhude mit einem hervorragenden 3. Platz in der Gruppe 1 (Klassen 5-7) aus. Bewertet wurden u.a. Lesetechnik, Aussprache, Intonation, Textauswahl und Zeiteinteilung. Gemeinsam mit Lehrerin Ulrike Feuser arbeiteten die Kinder wochenlang mit großem Engagement an ihrem Audio-Wettbewerbsbeitrag „The Railway Children“. Besonders begabte Jungen und Mädchen unterstützt die Katholische Schule St. Antonius im Rahmen ihres „LELP-Clubs“ (Letter Writing, Literature, & Partnership Club), um ihre besondere Sprachbegabung mit Freude gezielt weiterzuentwickeln. Und die gemeinsame Arbeit hat sich gelohnt! „Es war eine Freude, den Beitrag Ihrer Klasse anzuhören: Sowohl die Auswahl des Textes als auch der lebendige Vortrag ist der Gruppe wunderbar gelungen – außerdem für eine Klassenstufe 4 auf einem sprachlich beeindruckenden Niveau“, fand die Jury lobende Worte. Als Gewinn erhält die Gruppe ein HELBLING Readers Library Package, also ein Reader-Paket mit ausgewählten Lektüren. Und damit lässt sich dann der nächste Wettbewerb ansteuern …

Hier gehts zum Wettbewerbsbeitrag: Reading Competition (helblinglanguages.de)

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Wir sind zu Klartext aufgefordert

20 Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg sowie der Schweriner Niels-Stensen-Schule erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Probe“ sowie in das „Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“.

In seiner Ansprache skizzierte Haep gleich zu Beginn die besondere Dimension des Arbeitens an katholischen Schulen. „Mit Ihrer Tätigkeit haben Sie wesentlichen Anteil an der Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages“, so Haep. Das Zweite Vatikanische Konzil habe der Kirche die Aufgabe ins Stammbuch geschrieben, sich immer wieder neu den Fragen der Zeit zu stellen und die Botschaft Christi ins Heute zu übersetzen. „Das setzt voraus, dass wir die Fragen der Zeit kennen, uns nicht gegen sie abgrenzen und verschließen, sondern ihnen offen und aufmerksam begegnen“, erklärte Haep. Lehrerinnen und Lehrer müssten sich doppelt auskennen: in den Fragen, Entwicklungen und Herausforderungen unserer Zeit sowie in den zeugnisgebenden Schriften und Traditionen, insbesondere dem Evangelium selbst. Als drängende Themen der Zeit nannte Haep Ökologie und Nachhaltigkeit sowie den Einsatz gegen jegliche Art von Diskriminierung und Antisemitismus. „Wir sind hier zu Klartext aufgefordert“, so Haep.

Im Anschluss sprachen die Pädagoginnen und Pädagogen der Sankt-Ansgar-Schule, der Sophie-Barat-Schule, der Katholischen Schule Harburg, der Katholischen Schule St. Paulus, der Katholischen Schule Bergedorf, der Katholischen Bonifatiusschule, der Franz-von-Assisi-Schule, der Katholischen Schule St. Joseph sowie der Schweriner Niels-Stensen-Schule gemeinsam die Eidesformel, bevor sie schließlich ihre Berufungsurkunden entgegennahmen.

Foto: Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule, Mitte) und Marion Karg (Leiterin Schulaufsicht, links) mit den Lehrkräften Caroline Compart, Yanic Harms, Katarina Leis, Ingo Maria Schmidt, Hannes Wriedt, Dirk Jaros und Jana Lorenz (alle Sankt-Ansgar-Schule), Cornelia Eberenz und Patrick Sebastian Preyss (Sophie-Barat-Schule), Aneta Babinski (Kath. Schule St. Jospeh), Paula Nix (Kath. Bonifatiusschule), Stefanie Bandahl und Marta Viktoria Feldtmann (Kath. Schule Bergedorf), Tobias Bollig (Franz-von-Assisi-Schule), Ina Brachet (Kath. Schule Harburg), Antonia Heinisch, Kerstin Jaroch-Magkilat, Viktoria Louise Mey und Jennifer Schümann (alle Kath. Schule St. Paulus) sowie Anne Bergner (Niels-Stensen-Schule Schwerin).

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Gruß zum neuen Schuljahr 2022/23

Videogruß zu den Sommerferien!

Das neue Schuljahr startet

– mit einem herzlichen Videogruß von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg, an alle Schüler_innen, Eltern sowie Mitarbeiter_innen an den katholischen Schulstandorten in Hamburg.

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Zu Gast an der Don-Bosco-Schule

Heute ging es für die neue Führungsspitze der Bernostiftung nach Rostock. Im Gespräch mit den Kollegien von Grund- und Regionalschule sowie Gymnasium informierten Stiftungsdirektor Dr. Christopher Haep und der stellvertretende Stiftungsdirektor und Schweriner Dienststellenleiter Paul Zehe über die neue Führungsstruktur und die anstehenden Herausforderungen. „Ich möchte hören, kennenlernen und verstehen“, erklärte Haep gleich zu Beginn des regen Austausches – denn nur mit dem Wissen von einender und mit Vertrauen sei eine optimale Weiterentwicklung des Schulstandortes in der Hansestadt zu verwirklichen. Und genau das sei das gemeinsame Ziel von Bernostiftung und Erzbistum Hamburg. Themen der Kollegien waren neben dem bevorstehenden Sporthallenbau u.a. die Personalakquise, die Ersatzschulfinanzierung, Förderung der integrativen Arbeit und die Digitalisierung. Schulleiter Gert Mengel nutze den Besuch für ein Podcast-Gespräch mit Dr. Christopher Haep („Donnerstalk“). Den Link dazu reichen wir selbstverständlich nach …

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Abitur 2022: Bestnoten an den katholischen Gymnasien

12 Schülerinnen und Schüler der Sophie-Barat-Schule haben in diesem Jahr ihr Abitur mit der Note 1,0 abgelegt. Damit liegt das traditionsreiche Gymnasium an der Moorweide im stadtweiten Ranking noch vor den besten staatlichen Schulen (Gymnasium Buckhorn [11 Schüler_innen] und das Christianeum [10 Schüler_innen]. Und auch beim Vergleich der Durchschnittsnoten aller Abiturient_innen nimmt die Sophie-Barat-Schule mit 1,85 stadtweit einen absoluten Spitzenplatz ein.

Nur knapp dahinter positioniert sich das Harburger Niels-Stensen-Gymnasium mit einem hervorragenden Durchschnittswert von 2,0. Gemeinsam mit den Stadtteilschulabsolvent_innen erzielt die Sankt-Ansgar-Schule einen Abi-Durchschnittswert von 2,4. „Allen Abiturientinnen und Abiturienten gratuliere ich sehr herzlich zum erfolgreichen Schulabschluss.

Es waren keine einfachen Rahmenbedingungen – und dennoch haben sie sich bestmöglich vorbereitet, um in das Berufsleben starten zu können“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. „Mein Dank gilt insbesondere den engagierten Lehrkräften sowie den Eltern. Sie haben diese Schulabschlüsse in dieser besonderen Zeit ermöglicht“, so Haep.

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Absolvent_innen der katholischen Stadtteilschulen mit Top-Werten bei den Oberstufenempfehlungen

Das Schuljahr ist zu Ende – und die Absolventinnen und Absolventen der katholischen Stadtteilschulen können mit hervorragenden Abschlussergebnissen in einen neuen Lebensabschnitt aufbrechen: Mit Oberstufenempfehlungen von weit über 50%, teilweise sogar mehr als 75%, sind die Zehntklässler_innen bestens gerüstet, um neue Herausforderungen anzugehen.

„Das sind wirklich außerordentlich gute Ergebnisse, zu denen ich den Schülerinnen und Schülern und vor allem auch den Lehrerinnen und Lehrern sehr herzlich gratuliere“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. „Unser gemeinsames Ziel ist es Jahr für Jahr neu, allen Jugendlichen einen guten Schulabschluss und somit beste Chancen für das Berufsleben zu ermöglichen. Egal ob Ausbildung oder späteres Studium: Mit den Ergebnissen des zu Ende gehenden Schuljahres stehen unseren Absolventinnen und Absolventen alle Türen offen“, so Haep. Den katholischen weiterführenden Schulen sei es zudem erneut gelungen, die Abbrecherquote bei den Schüler_innen „bei nahezu null Prozent“ zu halten.

Während an der Katholischen Schule Harburg (54%), der Katholischen Schule Altona (56%) und der Domschule St. Marien (57%) mehr als die Hälfte aller Zehntklässler_innen eine Oberstufenempfehlung erhielten, durchbrachen die Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule (61%) und die Katholische Schule St. Paulus in Billstedt (65%) sogar die 60-Prozent-Marken. Prozentualer Spitzenreiter bei den Oberstufenempfehlungen ihrer Stadtteilschüler_innen ist die Katholische Bonifatiusschule in Wilhelmsburg mit 76,5%.

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Herzlich willkommen in Blankenese!

Herzlich willkommen in Blankenese!

In diesem Film geben wir Ihnen einen Einblick in das Schulleben an der Katholischen Schule Blankenese, in unsere pädagogischen Vorstellungen, in schulpastorale Aktivitäten, die ganztägige Bildung und Betreuung, in Elternarbeit und vieles mehr. Viel Freude!

Kontakt: Katholische Schule Blankenese Schulleitung: Eike Eichmann Mörikestraße 16 22587 Hamburg T 040 – 70 70 781 -10 M sekretariat@kath-schule-blankenese.kseh.de