Aktuelles

Gemeinsamer Schulstart am Lämmersieth

Kleine Fahrräder parken vor dem Schultor, lachende Kinderstimmen tönen über den Pausenhof – für die Zehntklässler_innen der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule hat sich nach den Sommerferien an ihrem Standort so einiges verändert. Nach monatelangen Umbaumaßnahmen haben Vor- und Grundschüler der Katholischen Sophienschule zu Beginn des neuen Schuljahres einen Großteil der Klassenräume der auslaufenden Stadtteilschule eingenommen. Denn auf dem Areal an der Elsastraße entsteht in den kommenden zwei Jahren eine neue Grundschule. Dafür rückten das Kollegium und die beiden zehnten Klassen der Franz-von-Assisi-Schule in die obersten Stockwerke zusammen. Stadtteilschulleiterin Gabrijela Lujic blickt mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die Veränderungen am Standort: „Auf der einen Seite müssen wir als Stadtteilschule Abschied nehmen, auf der anderen Seite tut es einfach gut, die Kinder hier zu sehen und zu hören“. Und dass die beiden Schulformen unter einem Dach funktionieren, scheint sich schon beim ersten Aufeinandertreffen der Kinder und Jugendlichen zu bestätigen: Zehntklässlerin Benita und ihre Klassenkamerad_innen begrüßen die etwas aufgedrehten Grundschüler_innen gleich zu Beginn mit einem „Gelände-Check“ auf dem Pausenhof, den die Lehrerinnen Helga Blume, Agnes Kirchhof und Alexandra Kupfer vorbereitet haben. Zahlreiche knifflige Fragen rund um den Schulstandort gilt es in Kleingruppen – jeweils geführt von Schüler_innen der Franz-von-Assisi-Schule – zu lösen. Auch Grundschulleiterin Beatrice Lipschütz wird im Minutentakt in ihrem Büro aufgesucht, um bei der Frage nach der Form ihres Besprechungstisches behilflich zu sein. Und im Nu – so scheint es – kennen die Lütten die Gebäude am Lämmersieth wie ihre Westentasche. „Das macht schon echt Spaß – aber es ist auch ganz schön anstrengend“, erzählt Benita, bevor sie mit den Zweitklässlerinnen Kian, Emily und Melissa weitergeht. Und auch die männlichen Jugendlichen scheinen ihre Erfahrungen gern weiterzugeben. Einer der Zehntklässler schaut amüsiert auf einen Drittklässler seiner Gruppe hinab, der auf dem Schulhof pausenlos Quatsch macht. „So war ich früher doch auch“, gesteht er der neben ihm stehenden Schulleiterin Beatrice Lipschütz, die ihn selbst noch als Grundschüler erlebt hat. „Ja, man entwickelt sich“, antwortet Lipschütz trocken.
Orientierung geben, miteinander ins Gespräch kommen und Ängste abbauen – all das haben die Schulgemeinschaften der Franz-von-Assisi-Schule und der Katholischen Sophienschule am ersten Schultag hervorragend vorgelebt.

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Videogruß zu den Sommerferien!

Videogruß zu den Sommerferien!

Videogruß zu den Sommerferien!

Wir wünschen allen Schüler_innen, Eltern und Mitarbeiter_innen erholsame Sommerferien!

In einem kurzen Videogruß dankt der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, allen Schulgemeinschaften für das außerordentliche Engagement in den vergangenen Monaten – und schaut dabei auf das zurück, was wir gemeinsam angegangen sind.

 

Aktuelles

Danke, lieber Wolfgang Pickartz!

Danke, lieber Wolfgang Pickartz!

Danke, lieber Wolfgang Pickartz!

Bewegender Abschied vom langjährigen Schulleiter der Katholischen Schule Neugraben, Wolfgang Pickartz, am vergangenen Freitag in Neugraben: Im Mittelpunkt des Vormittags stand ein Gottesdienst der gesamten Schulgemeinschaft auf dem Schulgelände.

Daran schlossen sich verschiedene Spiele an, die die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatten. Den Abschluss bildete ein Spalier, an dessen Ende der scheidende Schulleiter berührende Erinnerungsgeschenke der Klassen entgegennehmen konnte.

Am Abend folgte schließlich die offizielle Verabschiedungsfeier, die durch ein vielfältiges musikalisches Programm und kurzweilige wie tiefsinnige Redebeiträge zu einem eindrucksvollen Ereignis wurde. Bis tief in die Nacht wurden Erinnerungen aus den vergangenen 32 Dienstjahren ausgetauscht.

Wolfgang Pickartz begann in Neugraben im August 1990 als Lehrer für Geschichte und Religion. Nach seiner Ernennung zum Stellvertretenden Schulleiter im Jahre 2003 folgte zehn Jahre später zunächst die kommissarische, 2014 schließlich die endgültige Bestellung zur Schulleitung.

Das Wirken von Wolfgang Pickartz war stets von großer Herzlichkeit, von Praxisnähe und dem Blick für das Wesentliche geprägt. Er war sensibler Motivator, interessierter Gesprächspartner sowie kenntnisreicher Teamplayer.

Im Zuge der Schließungsentscheidung setzte er sich mit Nachdruck für die Weiterentwicklung der Schule als Ort kirchlichen Lebens ein. Gerade auch in schwieriger Zeit behielt er das Wohl der ihm anvertrauten Kinder und Jugendlichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest im Blick.

„Ihr Herz hängt an dieser Schule. Und – wie könnte ich es verschweigen – das Ringen um die Schule in den letzten Jahren ist bitter, frustrierend, zermürbend und einfach traurig gewesen – bei aller Freude, die Ihnen die Arbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, mit den Kindern und Jugendlichen, mit den Eltern bereitet hat“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

„Aber das Schwanken zwischen Entwicklung und Erhalt, Schließung und Moratorium der Katholischen Schule Neugraben ist eben auch eine wirkliche, an die Grenzen bringende Last und Strapaze gewesen. Und ich kann nur mutmaßen, wie tief Sie all dies bewegt und betroffen und belastet hat. Und es ist – auch das muss ich sagen – eine wirklich nicht einfache Situation für alle, heute Sie zu verabschieden und zu feiern, so kurz vor dem Betriebsschluss der Schule. Lieber Herr Pickartz, ich zolle Ihnen meinen höchsten Respekt und große Bewunderung für Ihren Einsatz selbst unter diesen Bedingungen und für Ihre Loyalität. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihre menschliche Größe und das Vertrauen, das wir – trotz der Schließungsentscheidung – die ganze Zeit über zueinander gehabt haben“, so Haep.

Nach mehr als 30 Dienstjahren, davon 20 Jahre in leitender Position, verabschieden wir eine Leitungspersönlichkeit, die sich mit großem persönlichen Einsatz für ihre Schule und die gesamte Schulgemeinschaft verdient gemacht hat.

Von ganzem Herzen danken wir Wolfgang Pickartz für sein außerordentliches Wirken – und wünschen Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Aktuelles

Bernostiftung mit neuer Führungsspitze

Bernostiftung mit neuer Führungsspitze

Bernostiftung mit neuer Führungsspitze
Der Stiftungsrat der Mecklenburger Bernostiftung hat eine neue Führungsspitze gewählt: Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat Hamburg, wird ab 1. August 2022 die Aufgaben des Stiftungsdirektors übernehmen. Stellvertretender Stiftungsdirektor und zugleich Dienststellenleiter des Schweriner Büros wird der dortige Leiter des Referates Pädagogik Paul Zehe.

Hamburgs Erzbischof Dr. Stefan Heße hatte zuvor – aufgrund der regulär auslaufenden Amtszeit – einen neuen Stiftungsrat berufen. Dem achtköpfigen Gremium, dessen Amtszeit von 2022 bis 2026 läuft, gehören u.a. Vertreterinnen und Vertreter der Rostocker, Schweriner und Lübecker Pfarrgemeinden an. Den bisherigen Stiftungsratsmitgliedern dankte Heße für das außerordentliche Engagement in den vergangenen Jahren.

„Die katholischen Schulen im Norden genießen einen hervorragenden Ruf, der mit ganz viel Einsatz und Herzblut erarbeitet wurde. Dafür sage ich allen meinen aufrichtigen Dank“, erklärte Erzbischof Heße. Zweck der seit 2006 bestehenden Stiftung ist die Förderung des katholischen Schul- und Erziehungswesens in Mecklenburg und – seit 2010 – in Schleswig-Holstein. Gegenwärtig betreibt die Bernostiftung die Don-Bosco-Schule in Rostock (Grundschule mit Hort / Regionale Schule / Gymnasium), die Niels-Stensen-Schule in Schwerin (Grundschule mit Hort / Regionale Schule / Gymnasium) und – gemeinsam mit der Kinderwege gGmbH – die Lübecker Johannes-Prassek-Grundschule.

„Unser gemeinsames Ziel ist der Erhalt und die zukunftsgerichtete Entwicklung unserer katholischen Schulstandorte. Dafür setzen wir uns mit ganzer Kraft und unterschiedlicher Expertise ein“, sagte Erzbischof Heße. Mit der Einsetzung der neuen Führungsstruktur und dem gemeinsamen Bestreben aller Verantwortlichen, die Fortentwicklung des katholischen Schulwesens in Mecklenburg und Schleswig-Holstein gemeinsam voranzutreiben, stellt das Erzbistum Hamburg zugleich das begonnene Aufhebungsverfahren der Stiftung ein. „Wir werden uns jetzt zwei Jahre Zeit nehmen, um die großen Herausforderungen konkret anzugehen und die Funktionalität der Verwaltungsstruktur zu erproben“, erläuterte Dr. Christopher Haep den Fahrplan für die nächsten Monate. Mit den Neubauplanungen der Sporthallen in Rostock und Schwerin, der Sicherung des Standortes in Lübeck, der wirtschaftlichen Konsolidierung des Gesamtsystems sowie der strategischen Personalbindung und Personalgewinnung stünden anspruchsvolle Aufgaben bevor.

„Die nun erreichte Einigkeit in der Trägerfrage bietet uns die Möglichkeit, die Herausforderungen kraftvoll und gemeinsam anzugehen“, erklärte Paul Zehe. „Es geht jetzt vor allem darum, die wirklich erstklassige Arbeit vor Ort an den Schulstandorten langfristig abzusichern“, ergänzte Haep. Kontinuität spiele dabei eine große Rolle, bisherige Ordnungen würden auch weiterhin gelten. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Hasko Schubert, erklärte: „Für die Bernostiftung ist es wichtig, dass die von den Stiftungspfarreien benannten Vertreterinnen und Vertreter in die Entscheidungsprozesse für die Schulen einbezogen bleiben. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen dem Erzbischöflichen Generalvikariat und der Bernostiftung zur personellen und strukturellen Verzahnung wird ein deutliches Signal gesetzt, dass das Erzbistum und die Stiftungspfarreien ihre gemeinsame Verantwortung für die katholischen Schulen in Rostock, Schwerin und Lübeck kontinuierlich und verlässlich wahrnehmen wollen.“

Fotos (Christoph Schommer):

  • Dr. Christopher Haep, Stiftungsdirektor der Bernostiftung (l.), und Paul Zehe, Stellvertretender Stiftungsdirektor der Bernostiftung sowie Dienststellenleiter in Schwerin (r.).
  • Hamburgs Erzbischof Dr. Stefan Heße (m.) mit Dr. Christopher Haep, Stiftungsdirektor der Bernostiftung (l.), und Paul Zehe, Stellvertretender Stiftungsdirektor der Bernostiftung sowie Dienststellenleiter in Schwerin (r.).
  • Erzbischof Dr. Stefan Heße mit den Mitgliedern des Stiftungsrates der Bernostiftung, v.l.n.r.: Andreas Grüttner (Vertreter der Pfarrei Herz Jesu, Rostock), Dr. Alexander Bolz (Vertreter der Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern, Lübeck), Stiftungsratsvorsitzender Joachim Michael Hasko Schubert (Vertreter der Pfarrei St. Anna, Schwerin), Stefan Lang (Elternvertreter), Erzbischof Dr. Stefan Heße, Christoph Rolfs, Barbara Dupke, Mathias Crone, Dr. Wolfgang Schareck.
  • Weitere Fotos, Portraits, etc. – auch in höherer Auflösung – gern auf Anfrage: christoph.schommer@erzbistum-hamburg.de

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Tschüß, Tanju!

Tschüß, Tanju!
Es sind seine letzten Tage im Herrengraben: Mit dem 30. Juni verabschiedet sich Tanju Kurt nach mehr als 9 Jahren aus den Diensten des Erzbistums Hamburg.

Im April 2013 startete Tanju Kurt in den Bereichen Bewerbungsmanagement und Personalsachbearbeitung in der Personalabteilung des damaligen Katholischen Schulverbandes Hamburg. Nach einem zwischenzeitlichen Ortswechsel vom Herrengraben in die Schmilinskystraße folgte im September 2020 eine Rückkehr in das 3. Obergeschoss der Katholischen Akademie – in die zwischenzeitlich neu geschaffene Abteilung Schule und Hochschule. Kurt begleitete die Einführung der Recruiting-Software Concludis für das Bewerbungsmanagement der katholischen Schulstandorte und war direkter und stets geschätzter Ansprechpartner in der Bewerber_innen-Hotline.

Bei einer Verabschiedung vor dem Kleinen Michel dankten Abteilungsleiter Dr. Christopher Haep und Referatsleiterin Marion Karg im Namen des gesamten Teams Kurt für sein besonderes Engagement in den vergangenen Jahren – in einem für die Schulen elementar wichtigen Zukunftsbereich.

Alles Gute, lieber Tanju, und Gottes Segen für Deine neuen Aufgaben! Wir werden Dich vermissen.

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„Können Sie mal so gucken?“

„Können Sie mal so gucken?“ Hamburgs Bürgermeister im Gespräch mit Fünftklässler_innen der Sophie-Barat-Schule
Hamburgs Bürgermeister im Gespräch mit Fünftklässler_innen der Sophie-Barat-Schule

Mit Geigen und Trompeten begrüßten Fünftklässler_innen der Sophie-Barat-Schule am heutigen Vormittag Hamburgs Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher. Tschentscher folgte damit der Einladung der zehnjährigen Katharina, die den Politiker vor einigen Monaten interviewt und spontan um einen Besuch gebeten hatte. Und der Politiker brauchte nicht lange, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der die Jungen und Mädchen ihre Anliegen und Wünsche hervorbrachten. Die Themen hatten es durchaus in sich.

Ob es nun um die Verkehrs- und Radwegsituation in der Hansestadt, die entfallenen Coronamaßnahmen oder um Waffenlieferungen an die Ukraine ging: Bürgermeister Tschentscher nahm sich viel Zeit, um den Fünftklässler_innen die Strategien der politisch Verantwortlichen kindgerecht zu erklären. „Gibt es in der Politik Gesten oder Geheimzeichen, mit denen man bestimmte Dinge verdeutlicht?“, wollte Mira schließlich wissen. Kurzes Überlegen bei Tschentscher. „Ja, wenn eine Diskussion im Senat nicht enden will, dann gucke ich gern mal etwas strenger – und kann das damit vielleicht ein bisschen steuern“, erzählt der 56-jährige mit einem Schmunzeln. Damit wüssten die Gesprächspartner, dass sich die Diskussion dem Ende nähern sollte. „Können Sie mal so gucken?“, hakt Konstantin nach – und Tschentscher schaut prompt etwas strenger durch seine runde Brille. Die Kinder kichern.

Zudem erfahren sie in den nachfolgenden Minuten auch noch ein paar persönliche Details von Hamburgs Erstem Bürgermeister – beispielsweise über das Lieblingstier (Dalmatiner), die Lieblingsfarbe (Blau), den Lieblingsort (an der Nordsee) und das Lieblingsinstrument (Klavier). Tschentscher antwortet ungekünstelt, fragt nach, interessiert sich für die Auffassungen der Schüler_innen und erklärt, wo Dinge kompliziert erscheinen. Bei den Kindern kommts so gut an, dass er am Ende Autogramme geben soll.

„Ich schicke Euch Autogrammkarten“, verspricht er – weil er keinen Stift zum Signieren dabei hat. Auch das ein gutes Zeichen für die Bodenständigkeit von Hamburgs Erstem Bürgermeister. Austausch statt Showtime.

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Laufend aktiv für die neue Sophie

Laufend aktiv für die neue Sophie

Laufend aktiv für die neue Sophie

„VSB, VSB!“ – durch ein Spalier stimmlich kraftvoller Viertklässler bahnen sich Kira und ihre Freundinnen der Katholischen Sophienschule den Weg zu ihrem Startplatz.

Mit Unterstützung ihrer Paten wollen die Fünfjährigen der Vorschulgruppe B heute im Schleidenpark möglichst viele Laufrunden drehen – denn es geht ums Geld. Um möglichst viel Geld. Eltern, Freunde und Bekannte finanzieren pro Runde und Kind einen vorher festgelegten Betrag, um den bevorstehenden Neubau der Schule zu unterstützen.

„Für den Kleinen Sophiencampus zählt jeder Cent“, verdeutlicht Schulleiterin Beatrice Lippschütz das Ziel der Aktion, an der sich die gesamte Schule beteiligt. „Wir haben schon ganz viel auf dem Schulhof geübt“, platzt es aus Theo raus, bevor er zum Aufwärmen Kniebeugen auf der Wiese macht. Schließlich geht Elternrätin Judith Wagner mit großer silberner Glocke voraus, um das Startsignal zu geben. Für sie ist es selbstverständlich, sich als Mutter ehrenamtlich zu betätigen. „Und wir denken natürlich nicht nur an uns“, erklärt sie. Die Hälfte des Erlöses sei für die Ukrainehilfe vorgesehen.

Hauptsponsor Nielsen Sport aus der Hamburger Meile hat 1.000 Euro zugesagt, um das Engagement der Schule für sich selbst und für andere zu unterstützen.

Und es bleibt spannend: Der Gesamterlös und die besten Läufer pro Klasse werden am letzten Schultag vor den Sommerferien auf dem Pausenhof an der Elsastraße verkündet.

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Ökologie und Nachhaltigkeit an den katholischen Schulen

Ökologie und Nachhaltigkeit an den katholischen Schulen

Ökologie und Nachhaltigkeit und der Umgang mit der Schöpfung – das sind die großen Themen der Zukunft, denen wir uns an den katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg in besonderer Weise stellen wollen.

Heute starten wir mit einem besonderen Fachtag mit Workshop-Angeboten, praxiserfahrenen Referenten sowie mit einem theologischem Blick auf die Schöpfungstexte und auf die Enzyklika „Laudato si“ des Papstes. In den Workshops werden konkrete Anregungen, Impulse und praktische Angebote für den schulischen Kontext vorgestellt, um die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit noch stärker an den Schulstandorten zu berücksichtigen.

Welche Gedanken machen sich Schülerinnen und Schüler zu Ökologie und Nachhaltigkeit? Und was plant der Schulträger? Wir haben nachgefragt: youtu.be

 

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Harburg – Iguazú: 15 Jahre Schulpartnerschaft!

Harburg - Iguazú: 15 Jahre Schulpartnerschaft!
Langsam füllt sich die Kantine der Katholischen Schule Harburg. Doch diesmal sind es nicht die Kinder und Jugendlichen, die sich nach dem Unterricht stärken wollen – es geht gedanklich und zum Greifen nah in das 10.000 km entfernte Argentinien – genauer: an die katholische Schule San Miguel in Eldorado, im Bistum Iguazú.

Katrin Hoppmann, kommissarische Schulleiterin der KSH, hat zu diesem besonderen Abend eingeladen. Sie blickt auf 15 Jahre Schulpartnerschaft zwischen Harburg und Eldorado, die heute gefeiert werden soll. Aus diesem Anlass haben sich die Schulleiterin des „Instituto San Miguel“, Marlene Yenzer, mit einer Kollegin und einer ehemaligen Schülerin auf die weite Reise nach Deutschland begeben.

Mit einem „Milchbecher-Projekt“ der Kirchengemeinde St. Franz-Joseph in Harburg hatte einst alles begonnen. Denn die Schule San Miguel liegt in einem Armenviertel, in dem Familien oft am und unter dem Existenzminimum leben müssen. Heute können mit Hilfe von Spenden aus der Schulgemeinschaft, der katholischen Kirchengemeinde und mit der Unterstützung des Erzbistums Hamburg unterschiedlichste Projekte realisiert werden.

Gegenseitige Besuche haben die ersten Brückenpfeiler der Freundschaft zwischen Harburg und Eldorado entstehen lassen. 2017 haben die ersten Schülerinnen und Schüler unter Begleitung von Katrin Hoppmann diese Freundschaftsbrücke gefestigt und waren selbst für einige Wochen in einem Arbeitsprojekt vor Ort. Ein weiterer Besuch steht in Kürze bevor.

Auch wenn die Wirklichkeiten der beiden Schulen völlig verschieden sind, so eint sie doch das gleiche Ziel: die Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen auf der Grundlage des christlichen Glaubens. Das macht die Schulleiterin von St. Miguel an diesem Abend in ihrer Dankesrede deutlich. Und damit die Kinder aus San Miguel auch nach dem Abschluss der 7. Klasse eine Chance auf den nächsten Bildungsabschluss haben, wird in Harburg kräftig um Spenden geworben. Bereits 18 Jugendliche aus Eldorado ist es ermöglicht worden, eine weiterführende Schule zu besuchen.

„Zum Leben ermutigen!“ lautet das Motto der Katholischen Schule Harburg. Mit ihrem vielfältigen und unermüdlichen Einsatz für die Bildung von Kindern und Jugendlichen in besonders prekären Lebensverhältnissen in Argentinien gelingt es immer wieder, den Kreislauf von Armut und Arbeitslosigkeit zu durchbrechen und lebenswerte Zukunftschancen zu eröffnen.

Wenn auch Sie das Projekt tatkräftig unterstützen wollen:

Schulverein der Katholischen Schule Harburg e.V.
DKM Darlehenskasse Münster eG
IBAN: DE72 4006 0265 0022 1794 00
BIC: GEN0DEM1DKM
Verwendungszweck: Schülerstipendium San Miguel

Aktuelles

120 neue Friedensbotschafter für Hamburg

120 neue Friedensbotschafter für Hamburg

Vor vier Jahren setzte Lehrerin Ulrike Seyffarth ihre Idee zunächst an der Katholischen Bonifatiusschule in Wilhelmsburg um.

Heute versammelten sich nun mehr als 120 Kinder und Jugendliche im Kleinen Michel, um sich als Friedensbotschafter an ihre Schulstandorte aussenden zu lassen.

Ihr gemeinsames Ziel: für Frieden und Verständigung eintreten und Friedensimpulse im Schulalltag setzen.

Im Gottesdienst mit Jesuitenpater Philipp Görtz überreichte Seyffarth allen Grund- und Stadtteilschülern sowie Gymnasiasten ein Friedenslicht, das zukünftig an den einzelnen Standorten als leuchtendes Friedenssymbol dienen und für neue Impulse sorgen soll.

Jonas, Anitra, Dominik und ihre Freunde haben bereits feste Vorstellungen von dem, was Frieden im Kleinen bedeutet: Verschiedenheit annehmen,

Verzeihen lernen, Hilfsbereitschaft üben. „Frieden muss man tun, der passiert nicht einfach. Und deswegen ist es wunderbar, dass Ihr Euch einsetzt, um Frieden zu bewirken auf dieser Welt“, dankte Philipp Görtz den jüngeren und älteren Schülern für ihr Engagement.

Er ergänzte: „Mit Gottes Hilfe wird uns das gelingen“.

In den kommenden Wochen werden die Kinder und Jugendlichen nun eigene Ideen entwickeln und an den Schulstandorten umsetzen.

Denn Friede beginnt immer im Kleinen, im Alltag, im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis. Und da können Friedensbotschafter jeglichen Alters ganz wichtige Impulse setzen.

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Erfolgreicher Abschluss der Inspektion an der Katholischen Schule St. Antonius

Erfolgreicher Abschluss der Inspektion an der Katholischen Schule St. Antonius

Erfolgreicher Abschluss der Inspektion an der Katholischen Schule St. Antonius
Mit einem tollen Gesamtergebnis ging am vergangenen Freitag die Schulinspektion an der katholischen Grundschule St. Antonius in Winterhude zu Ende.

Fünf Tage lang waren deren Türen geöffnet, um den beiden Inspektor einen umfassenden Einblick in das schulische Leben, in die Unterrichtsgestaltung und Pädagogik, in die individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung, in das Lern- und Unterrichtsklima, in den Leitungsstil, die Prozesssteuerung, zukunftsgerichteten Schwerpunktsetzungen und in viele andere Bereiche zu geben. Die Schulinspektion ist eine systematische und an festen Kriterien orientierte Einsichtnahme durch neutrale Schulexperten.

Passend zum Norden gab es aus Inspektoren-Sicht etliche „Leuchttürme“ an der Schule – bspw. den Leuchtturm der besonderen gegenseitigen Wertschätzung der gesamten Schulgemeinschaft, den Leuchtturm der besonderen Förderung durch den Kooperationspartner „Akademie der Kinder“ im Schulalltag und den Leuchtturm der Impulsgebung für die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Schulpastoral und des sozialen Engagements. Mit den Schlagworten „Teamgeist, Offenheit und Herzlichkeit“ äußerten sich die Eltern in den Interviews über die Schule.

Fazit: Die Inspektoren gaben der katholischen Grundschule an der Alsterdorfer Straße eine durchweg positive Rückmeldung – und regten für die Öffentlichkeitsarbeit an: „Sie sind die Schule mit der Kirche im Herzen – hauen Sie dazu mal richtig einen raus!“.

Herzliche Gratulation an Schulleiterin Anne-Kathrin Lange und ihr Team zu diesem großartigen Ergebnis!

Die Gemeinsame Katholische Schulinspektion (GKSI) wird getragen vom Erzbistum Berlin, der Bernostiftung / Katholische Stiftung für Schule und Erziehung in Mecklenburg und Schleswig-Holstein, den Bistümern Dresden-Meißen und Erfurt, dem Erzbistum Hamburg und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg. Mehr als 40 Inspektor_innen inspizieren in mehrjährigen Abständen die katholischen Schulen. Die GKSI versteht sich als Partnerin an der Seite der Schulen. Sie evaluiert, bildet schuleigene Entwicklungen ab, gibt Impulse zum Initiieren, Steuern und Überprüfen von Prozessen und stärkt eigenverantwortliches Handeln sowie zukunftsgerichtete Schwerpunktsetzungen an den kirchlichen Schulstandorten. Insgesamt 69 Teilkriterien werden in sieben Qualitätsbereichen sowohl von den Inspektionsteams als auch von den jeweiligen Schulen selbst eingeschätzt und differenziert bewertet. Bei der mehrtägigen Einsichtnahme und Evaluierung wird selbstverständlich das besondere Profil katholischer Schulen in den Blick genommen.

 

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Gruß zu den Maiferien

Gruß zu den Maiferien

Gruß zu den Maiferien
Einen herzlichen Gruß zu den Maiferien sendet Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, allen Mitarbeiter_innen, Schüler_innen und Eltern unseres Schulstandortes.

Hier geht’s zum Film!

 

 

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Corona-Regeln, Impfungen, mobile Luftfilteranlagen: Wie kommen die katholischen Schulen in der Bekämpfung der Pandemie voran?

Prävention an den Katholischen Schulen

Prävention an den Katholischen Schulen
Den Schutz und das Wohl der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen sicherstellen und für eine angemessene Beteiligung und eine optimale Förderung sorgen – das ist zentraler Bestandteil der Verantwortung des Erzbistums Hamburg sowie aller in den katholischen Schulen wirkenden Mitarbeiter_innen. Unsere Verpflichtung als größter freier Schulträger in Hamburg ist es, die psychische und physische Integrität junger Menschen im Schulalltag zu garantieren und ihnen Schutz, Sicherheit und einen Ort des Vertrauens zu bieten.

Das Rahmenschutzkonzept des Erzbistums Hamburg und die darauf basierenden passgenauen Schutzkonzepte der einzelnen katholischen Schulstandorte sind elementare Grundlage für unser Wirken und Handeln – im Unterricht, in der Nachmittagsbetreuung, in der Verwaltung. Ohne Wenn und Aber.

  • Der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, erläutert in einem kurzen filmischen Beitrag die Bedeutung des Rahmenschutzkonzeptes – und erinnert damit zugleich an die beständige Verpflichtung der katholischen Schulen zum bestmöglichen Schutz von Kindern und Jugendlichen: YOUTUBE
  • Hier können Sie Einblick nehmen in das Rahmenschutzkonzept.
  • Kontakt / Info:
    Referat Prävention und Intervention
    Monika Stein
    Präventionsbeauftragte des Erzbistums Hamburg
    Lange Reihe 2
    20099 Hamburg
    Telefon. (040) 248 77-462
    Mobil: (0 163) 248 77 43
    Mail: praeventionsbeauftragte@erzbistum-hamburg.de

Die wesentlichen 11 Aspekte zur konsequenten Umsetzung dieses Schutzauftrages an den katholischen Schulen:

  1. Schutz durch Risikoanalyse
    Für den Schutz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen analysieren wir beständig bestehende Sicherheitslücken in den katholischen Schulen und kirchlichen Institutionen. Diese differenzierte Risikoanalyse zielt auf eine größtmögliche Sicherheit für alle ab, die unsere Einrichtungen besuchen. Die Analyse verdeutlicht, wo genau die „verletzlichen“ Stellen einer Institution bzw. eines Schulstandortes liegen. Es geht also um eine professionelle Thematisierung und Klärung der Gefährdungsrisiken, auf deren Grundlage die jeweiligen schulischen Schutzkonzepte entwickelt werden.
  2. Schutz durch Verantwortung
    Prävention und Intervention bei jeglicher Form von Gewalt, insbesondere bei sexualisierter Gewalt, liegen in der Verantwortung der Schulleitung und des Trägers sowie aller am Standort Tätigen. Die Schulleitung bzw. der Träger nutzen ihre Personalverantwortung schon bei Einstellungen, um die Bedeutung der Präventionsordnung zu verdeutlichen. Im schulischen Alltag ist die Schulleitung für eine klare Positionierung und deutliche Entscheidung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen verantwortlich.
  3. Schutz durch Einhaltung des Leitbildes
    Der Schutz von Schülerinnen und Schülern, Kindern und Jugendlichen vor jeglichen Formen der Gewalt, insbesondere sexualisierter Gewalt, muss an jedem katholischen Schulstandort im Leitbild oder im Schulprogramm verankert sein.
  4. Schutz durch Verhaltenskodex und Selbstverpflichtung
    Die Anweisungen des Generalvikars des Erzbistums Hamburg geben einen diözesanen Verhaltenskodex vor. Für unsere katholischen Schulen wird darüber hinaus festgelegt, wie mit spezifischen Situationen im Schulalltag umzugehen ist. Auf Grundlage des Rahmenschutzkonzeptes sowie des jeweiligen schulischen Schutzkonzeptes werden verbindliche Vereinbarungen und Verhaltensvorgaben für die Standorte getroffen. Diese schützen Schülerinnen und Schüler und können Beschäftigte vor falschem Verdacht bewahren. Die Verletzung der Instruktionen kann arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter unterschreibt zudem nach einer verpflichtenden Präventionsschulung des Erzbistums Hamburg eine Selbstverpflichtungserklärung.
  5. Schutz durch Standards in der Personalauswahl und -entwicklung
    Prävention gegen jede Form sexualisierter Gewalt wird im Einstellungsverfahren gegenüber den Bewerberinnen und Bewerbern thematisiert. In regelmäßigen Abständen während der Dauer des Dienstes wird dies zudem in angemessenem Umfang wiederholt. Und: Diese Gespräche werden dokumentiert.
    Das Gesetz über den Nachweis besonderer Eignungsvoraussetzungen im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen im Erzbistum Hamburg definiert zudem klar, welche Personengruppen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen.
    Wir nutzen dieses Instrument des Kinderschutzes auch als präventive Signalwirkung, insbesondere bei neu einzustellenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  6. Schutz durch Qualifizierung von Mitarbeitenden
    Das Wissen über sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist für alle schulisch Beschäftigten unerlässlich. Die im Erzbistum Hamburg angebotenen und finanzierten regelmäßigen zielgruppenspezifischen Fortbildungen tragen zur besonderen Sensibilisierung bei und bieten die Möglichkeit, Verunsicherungen und Fragen zum Themenfeld anzusprechen und zu klären. Regelmäßige Vertiefungsfortbildungen gehören ganz selbstverständlich dazu.
  7. Schutz durch Kooperation
    Die Unterstützung durch externe Fachleute – zum Beispiel qualifizierte schulberatende Dienste und Fachberatungsstellen – sowie durch das Referat Prävention und Intervention im Erzbistum Hamburg ist im Verdachtsfall und bei Vorfällen obligatorisch und bei der Entwicklung von Schutzkonzepten und weiterführenden Maßnahmen der Prävention unbedingt erforderlich.
  8. Schutz durch klare Beschwerdestrukturen
    Funktionierende Beschwerdestrukturen sorgen dafür, dass Fehlverhalten frühzeitig bekannt wird – und so entsprechend gehandelt werden kann. Dies sind wichtige Signale an Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle an Schule Beschäftigten. Die Schulleitung ist dafür verantwortlich, diese einzurichten, bekannt zu machen und durchzusetzen.
    Für den professionellen Umgang mit Fehlverhalten haben alle an Schule Beteiligten die Möglichkeit, sich an interne Ansprechpartner_innen (bspw. das Beratungsteam, die Schulsozialarbeiter_innen, die Mitglieder der Schulleitung) und/oder an unabhängige externe Ansprechpartner_innen im Erzbistum Hamburg, an das Referat Prävention und Intervention, zu wenden:
    Referat Prävention und Intervention
    Monika Stein
    Präventionsbeauftragte des Erzbistums Hamburg
    Lange Reihe 2
    20099 Hamburg
    Telefon. (040) 248 77-462
    mobil: (0 163) 248 77 43
    Mail: praeventionsbeauftragte@erzbistum-hamburg.de
  9. Schutz durch Präventionsangebote und Alltagskultur
    Schule ist der Ort, an dem alle Schülerinnen und Schüler altersangemessene Informationen über sexualisierte Gewalt erhalten. Neben konkreten Präventionsprojekten kommt es uns auf die präventive Erziehungshaltung im Schulalltag an. Dies wird in den schulspezifischen Curricula und in den Schulprogrammen eindeutig verankert. Eine entsprechende Information und Einbeziehung aller Sorgeberechtigten in die Präventionsarbeit ist ein wesentlicher Aspekt dieser Arbeit.
  10. Schutz durch Partizipation
    Schulische Mitbestimmung stärkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Eine beteiligungsorientierte katholische Schule erleichtert den Zugang zu ihren Rechten und ermutigt sie, sich bei Problemen Hilfe und Unterstützung zu holen. Aber auch die Einbindung aller an Schule Beteiligten ist Teil dieses wichtigen Prozesses. Und sie führt zur Enttabuisierung des Themas.
  11. Schutz durch Integration der Schutzmaßnahmen in das Qualitätsmanagement
    Die Maßnahmen der Präventionsordnung bedürfen der Integration ins Qualitätsmanagement der jeweiligen Schule und der GBS. Die spezifischen Schutzkonzepte der Schulen müssen zudem der Gemeinsamen Katholischen Schulinspektion (GKSI) vorgelegt werden. Das hieraus resultierende Feedback der überprüfenden Instanzen ist wiederum im Sinne einer stetigen Verbesserung in die Qualitätsentwicklung von Schule und GBS aufzunehmen.

 

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„Und wann ist Pommestag?“ - Erzbischof zum Schulbesuch in Eimsbüttel

„Und wann ist Pommestag?“ – Erzbischof zum Schulbesuch in Eimsbüttel

„Und wann ist Pommestag?“ - Erzbischof zum Schulbesuch in Eimsbüttel
„Wir arbeiten uns von oben nach unten vor“, gibt Kian die Richtung der anstehenden Schulführung vor. Gemeinsam mit Linda und Silas hat der aufgeweckte Viertklässler die Aufgabe übernommen, Erzbischof Stefan Heße einen Einblick in die Räumlichkeiten und das Leben an der Katholischen Schule Am Weiher St. Bonifatius zu geben. Und das im blauen Schulshirt gekleidete Trio hat sich bestens vorbereitet.

In der Bibliothek erfährt Hamburgs Oberhirte von den Lieblingsbüchern der Grundschüler – und staunt dabei nebenher nicht schlecht über deren Englischkenntnisse. In der vierten Klasse basteln die Jungen und Mädchen derweil eifrig an Muttertagsgeschenken. Neben einem handgeschriebenen Brief bereiten die Kinder eine sich selbst öffnende „Überraschungs-Explosionsbox“ vor.

„Die arme Mama“, kommentiert Erzbischof Heße schmunzelnd die Bastelarbeiten. Weiter geht’s der Nase nach: in die Kantine. Silas verdeutlicht dem Gast die Wochentagskarte. „Montags ist Nudeltag, mittwochs Suppentag und freitags Fischtag“, erklärt der Neunjährige. „Und wann ist Pommestag?“, fragt der Erzbischof nach. „Gibt’s leider nicht“, antwortet Kian und blick dabei auffordernd zum ebenfalls anwesenden Chefkoch rüber.

Anschließend steht Robotics auf dem Programm: Viertklässler Paul erklärt dem Erzbischof die Bedeutung und Kalibrierung eines Mini-Computers namens Ozolot, der sich an schwarzen Linien auf einem Blatt Papier fortbewegt. Farbige Zwischenmarkierungen werden automatisch gescannt und als Auftrag verstanden, mehr Gas zu geben oder zu stoppen. „Im Moment verstehe ich noch gar nichts“, gesteht der Gast. Aber Luna, David und Johann stehen bereit, um weitere Einzelheiten zu erklären. Und so ergeben sich immer wieder intensive Austausche zwischen den Grundschülern und dem Erzbischof.

Derweil warten bereits die Klassensprecher aller Jahrgänge in einer Art „Kinderkonferenz“ auf den Ehrengast – mit zahlreichen Fragen im Gepäck. Heße antwortet den Mädchen und Jungen ausführlich zu seinem Arbeitsalltag („Koordinieren, ermuntern, Entscheidungen treffen – und ganz viele Gespräche und Besuche“), zur persönlichen Lebenssituation („Ja, Frau und Kinder vermisse ich manchmal durchaus. Aber ich habe mich zu dieser Lebensform entschieden“), zum Frauenpriestertum („Es gibt Überlegungen, das zu verändern“) und seinen Lieblingseissorten („Gern fruchtig: Mango und Johannisbeere“).

Auch für das Kollegium nimmt sich der oberste Repräsentant des Erzbistums viel Zeit. Zeit, um über die anstehende Schulentwicklung, über gesellschaftliche Veränderungen, über Chancen und Risiken einer konfessionellen Schule in einer pluralen Gesellschaft und das Image der katholischen Kirche zu sprechen. Erzbischof Heße mahnt dabei eine stärkere Vernetzung zwischen den Gemeinden und den Orten kirchlichen Lebens an – zu denen auch die katholischen Schulen gehören.

„Wir müssen uns immer als Ganzes verstehen. Denn die Kraft des Ganzen liegt in der Stärke der Vernetzung“, so Heße. „Die kleinen Barkassen sind flexibler als der große Tanker“, veranschaulicht der Erzbischof die Diasporasituation, „deswegen lasst uns die kleinen Boote nutzen, sie noch stärker vernetzen und dann gemeinsam auftreten“. Und die Bereitschaft der im Schulbereich Verantwortlichen zur weiteren Vernetzung im Pastoralen Raum ist unübersehbar da.

Fotos: Christoph Schommer

Aktuelles

Sankt-Ansgar-Schule: Sicherheitspolitik in der Pausenhalle

Sankt-Ansgar-Schule: Kriegserklärung in der Pausenhalle

Wie sieht die Situation in der Ukraine konkret aus? Welche Antworten kann Europa geben? Und mit welcher Strategie könnte Putin darauf reagieren?

Mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Franziska Hoppermann und dem Jugendoffizier der Bundeswehr Max Eigen stehen den Oberstufenschülern der Sankt-Ansgar-Schule in der Pausenhalle zwei in außen- und sicherheitspolitischen Fragen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

Und der 34-jährige geht gleich ans Eingemachte, um den Jugendlichen die notwendigen Diskussionsgrundlagen zu schaffen: Im Pingpong mit den Schülern verdeutlicht er zu Beginn die Rollen der Uno, der Nato und der EU für die Sicherheit Europas, um anschließend auf die Ukraine überzuleiten, auf das Gewaltverbot der Uno-Charta und die Möglichkeit der internationalen Staatengemeinschaft, bei schweren Menschenrechtsverletzungen militärisch zu intervenieren.

Anschaulich erläutert Franziska Hoppermann, wie sie als Abgeordnete in Berlin kurz vor Ausbruch des Krieges über die sich zuspitzende Situation in der Ukraine ins Bild gesetzt wurde. „Das war ein Schock“, erklärt die einstige Schülersprecherin des jesuitisch geprägten Gymnasiums. Satellitenbilder hätten das enorme Ausmaß des russischen Grenzaufmarsches verdeutlicht.

„Bei der Einschätzung der eigenen Sicherheit ist es immer wichtig, sich genau zu überlegen: Was glauben wir zu wissen? Was wissen wir wirklich? Und welches Ziel haben wir?“, skizziert sie den strategischen Dreischritt. Denn aus Angst heraus träfe man niemals gute Entscheidungen. Und die Bundestagsabgeordnete wird deutlich: „Da wird derzeit unsere Art zu leben angegriffen. Unsere Werte auch hier in Deutschland stehen auf dem Spiel. Und deswegen müssen wir alles dafür tun, dass die Ukraine nicht verliert“.

Lob verteilt Hoppermann an Außenministerin Annalena Baerbock, die sich mit riesigem Engagement für eine Verurteilung der russischen Aggression als „Angriffskrieg“ durch die internationale Staatengemeinschaft eingesetzt hatte. „Auf dieser Grundlage des Völkerrechts können wir nun Hilfe leisten – auch mit schweren Waffen“, erklärt Hoppermann – und gewährt zugleich Einblick in die Tücken des politischen Alltags: „Doch Deutschland konnte anfangs nicht einmal 5.000 Helme liefern, weil wir keine Lieferadresse hatten – kein Witz“. Staunen und Gelächter bei den jugendlichen Zuhörern.

Max Eigen war überrascht über die starke ukrainische Gegenwehr, die Russland offensichtlich falsch eingeschätzt hätte. „Klar ist aber auch: Ohne Waffenlieferungen wäre die Ukraine heute von Russland eingenommen“, so der Jugendoffizier, der wie die CDU-Bundestagsabgeordnete Waffenlieferungen unterstützt. Schließlich verteidige „die Ukraine unsere Werte und ihre Souveränität“.

Nach den grundsätzlichen und kurzweiligen sicherheitspolitischen Aussagen, bei denen sich Hoppermann und Eigen das Staffelholz geschickt überreichen, fragen die Oberstufenschüler nach: Wie groß ist die Gefahr eines Atomkrieges? Und welche Friedensstrategien werden diskutiert? Und die beiden Gäste bleiben bei ihrer Linie: Sie ordnen ein, wägen ab und erläutern.

„Die Modernisierung der russischen Streitkräfte scheint in den vergangenen Jahren nicht gut vorangekommen zu sein“, urteilt der Hauptmann und ergänzt „insofern wird Putin sich nicht leichtfertig mit der Nato anlegen“. Zugleich blickt der zweifache Vater allerdings auch kritisch auf die eigenen Möglichkeiten der Landesverteidigung. „Die Bundeswehr wurde in der Vergangenheit systematisch abgebaut“, so Eigen.

Hoppermann warnt davor, Putin zu unterschätzen. Der habe noch vieles in der Hinterhand. „Mich treibt vor allem die Sorge um, dass er Chemiewaffen einsetzen könnte – ob aus Verzweiflung oder Demoralisierung der Truppe“, erklärt Hoppermann, die 2001 ihr Abitur an der Sankt-Ansgar-Schule ablegte. Putin habe die weltweite „geschlossene Isolation“ anscheinend nicht erwartet.

„Russland wieder in die Weltgemeinschaft zu integrieren – das wird sehr schwierig. Und das ist für die russische Bevölkerung extrem bitter“, so Hoppermann. Sie sehe nicht, wie Putin aus dieser Situation gesichtswahrend herauskommen könne. „Und das besorgt mich sehr“, erklärt Hoppermann. Denn Friedensverhandlungen seien erst dann denkbar, wenn der russische Präsident in die Situation käme, selbst zu verlieren. Aber das sei derzeit nicht absehbar.

Und so endet die intensive Diskussionsrunde mit den Oberstufenschülern, wie sie begann: mit vielen Fragen. Aber vielleicht ist genau das der Sinn eines solchen Austausches: Situationen gemeinsam durchdenken, diskutieren und sachlich abwägen, um das Ziel noch entschlossener in den Blick zu nehmen: Frieden.

Aktuelles

Erfolgreicher Abschluss der Inspektion an der Katholischen Schule Bergedorf

Erfolgreicher Abschluss der Inspektion an der Katholischen Schule Bergedorf
Mit einem tollen Gesamtergebnis ging heute die Schulinspektion an der östlichsten katholischen Grundschule in der Hansestadt zu Ende.

Fünf Tage lang waren die Türen der Katholischen Schule Bergedorf geöffnet, um den beiden Inspektor_innen einen umfassenden Einblick in das schulische Leben, in die Unterrichtsgestaltung und Pädagogik, in die individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung, in das Lern- und Unterrichtsklima, in den Leitungsstil, die Prozesssteuerung, zukunftsgerichteten Schwerpunktsetzungen und in viele andere Bereiche zu geben. Es war eine systematische und an festen Kriterien orientierte Einsichtnahme durch neutrale Schulexpert_innen, die übrigens als Lehrkräfte selbst die Chancen und besonderen Herausforderungen des schulischen Alltags kennen.

Die Inspektor_innen bestätigten der gesamten Schulgemeinschaft – gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, sowie der Leiterin des Referates Schulaufsicht, Marion Karg – eine lebendige Umsetzung der schulischen Konzepte. Interessant: In vielen untersuchten Themenbereichen gab es eine fast 100%ige Übereinstimmung zwischen Selbsteinschätzung des Kollegiums und der Sichtweise der Inspektor_innen. Besondere Erwähnung fanden zudem die Grundschüler_innen, die besonders freundschaftlich und fröhlich miteinander umgehen.

Die Gemeinsame Katholische Schulinspektion (GKSI) wird getragen vom Erzbistum Berlin, der Bernostiftung / Katholische Stiftung für Schule und Erziehung in Mecklenburg und Schleswig-Holstein, den Bistümern Dresden-Meißen und Erfurt, dem Erzbistum Hamburg und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg. Mehr als 40 Inspektor_innen inspizieren in mehrjährigen Abständen die katholischen Schulen.

Die GKSI versteht sich als Partnerin an der Seite der Schulen. Sie evaluiert, bildet schuleigene Entwicklungen ab, gibt Impulse zum Initiieren, Steuern und Überprüfen von Prozessen und stärkt eigenverantwortliches Handeln sowie zukunftsgerichtete Schwerpunktsetzungen an den kirchlichen Schulstandorten.

Insgesamt 69 Teilkriterien werden in sieben Qualitätsbereichen sowohl von den Inspektionsteams als auch von den jeweiligen Schulen selbst eingeschätzt und differenziert bewertet. Bei der mehrtägigen Einsichtnahme und Evaluierung wird selbstverständlich das besondere Profil katholischer Schulen in den Blick genommen.

Ein weiteres „Nebenereignis“ des heutigen Tages: 20.000 Bienen sind im Garten der Katholischen Schule Bergedorf eingezogen. Ob alle einen eigenen Namen bekommen, ließ Lehrer und Bienenbetreuer Henning Bartsch noch offen…

 

Aktuelles

Erzbischof Heße: Ja zum „Religionsunterricht für alle“

Erzbischof Heße: Ja zum „Religionsunterricht für alle“

Erzbischof Heße: Ja zum „Religionsunterricht für alle“

Das Erzbistum Hamburg hat sich nach einem gut zweijährigen Modellprojekt an staatlichen Schulen für den Einstieg in den „Religionsunterricht für alle“ (RUfa) in der Hansestadt ausgesprochen.

Erzbischof Dr. Stefan Heße: „Wir stehen in der Verantwortung für die religiöse Bildung der Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Schulen. Es ist daher unser Ziel, zukünftig fester Bestandteil dieses weiterentwickelten „Religionsunterricht für alle“ zu werden und das katholische Christentum darin authentisch abzubilden“. Schulsenator Ties Rabe: „Der bundesweit beachtete Hamburger Weg eines „Religionsunterrichts für alle“ umfasst jetzt alle bedeutenden Religionsgemeinschaften und kann damit Impulse für ganz Deutschland setzen. Ich begrüße den Beitritt des Erzbistums als zweitgrößter Religionsgemeinschaft ganz ausdrücklich.“

Das Erzbistum Hamburg wird bei der Stadt und den beteiligten Religionsgemeinschaften – der evangelischen Nordkirche, der alevitischen und der jüdischen Gemeinde sowie den muslimischen Religionsgemeinschaften – nun den Beitritt zum „Religionsunterricht für alle“ beantragen.

Ein 2019 aufgelegtes Modellprojekt in Kooperation mit der Evangelischen Nordkirche und der Behörde für Schule und Berufsbildung und mit Unterstützung der anderen Religionsgemeinschaften hat aus Sicht des Erzbistums deutlich gemacht, dass die Unterschiede der Konfessionen in der Praxis des Religionsunterrichts ausreichend berücksichtigt und verdeutlicht werden konnten. Mit gutachterlichen Expertisen und wissenschaftlich begleiteten Symposien seien in den vergangenen Monaten die wesentlichen religionspädagogischen und verfassungsrechtlichen Fragestellungen, die aus Sicht des Erzbistum Hamburg noch offen waren, erörtert und positiv beantwortet worden.

„Wir haben als Kirche jetzt die große Chance, mit diesem für Hamburg passgenauen Konzept ab dem kommenden Schuljahr alle Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Schulen zu erreichen, darunter rund 24.000 katholische Kinder und Jugendliche“, so Erzbischof Heße. Die in den vergangenen Jahren erfolgte Weiterentwicklung des „Religionsunterricht für alle“ ermögliche aus Sicht Heßes eine differenzierte Auseinandersetzung junger katholischer Christinnen und Christen mit den spezifischen Inhalten ihres Bekenntnisses – und garantiere einen Religionsunterricht, der auch von katholischen Lehrkräften erteilt wird. Der Beitritt der Katholischen Kirche zum RUfa eröffnet den etwa 100 katholischen Religionslehrkräften im Staatsdienst eine neue und sichere Perspektive. Ab dem Schuljahr 2022/23 sollen sie mit einer Beauftragung des Erzbistums Hamburg weiter Religion unterrichten können.

Jenseits des staatlichen Schulwesens erreicht die katholische Kirche in Hamburg derzeit rund 6.500 Kinder und Jugendliche mit dem verpflichtenden Unterrichtsfach Katholische Religion an ihren 20 Schulstandorten.

Erzbischof Heße verdeutlichte, dass der „Religionsunterricht für alle“ ein auf die spezifische gesellschaftliche Situation Hamburgs zugeschnittenes Modell sei. Eine Übertragung dieses religionsunterrichtlichen Formates auf die ebenfalls zum Erzbistum Hamburg gehörenden Regionen Schleswig-Holstein und Mecklenburg sei kaum denkbar.

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Gottesdienst der angehenden Stadtteilschul-Absolvent_innen mit Erzbischof Heße

Gottesdienst der angehenden Stadtteilschul-Absolvent_innen mit Erzbischof Heße

Gottesdienst der angehenden Stadtteilschul-Absolvent_innen mit Erzbischof Heße
Dichtgedrängt sitzen die mehr als 250 angehenden Absolventinnen und Absolventen der katholischen Stadtteilschulen in den Bänken des St. Marien-Doms.

Kurz vor Beginn der Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss Anfang Mai hat Erzbischof Stefan Heße die Jugendlichen zum gemeinsamen Gottesdienst unter dem Leitwort „Seid gesegnet!“ eingeladen.

Und Hamburgs Oberhirte macht den Stadtteilschüler_innen nicht nur Mut für die bevorstehenden Abschlussarbeiten, sondern gibt Ihnen zugleich Grundsätzliches mit auf den Weg.

„Ihr seid einzigartige Originale, so wie Ihr seid“, stärkt Heße die Jugendlichen, und ergänzt: „Wenn Gott Euch liebt, dann dürft und sollt Ihr Euch auch selber lieben – so, wie ihr seid“. Das Wesentliche des Christseins sei die Liebe zu Gott, die Liebe zu den Nächsten und eben auch die Liebe zu sich selbst.

„Diese drei in einem guten Gleichgewicht zu halten, das ist eine wirkliche Lebensaufgabe“, so Heße. Eine Lebensaufgabe, die das Christsein ausmache und die er den Schüler_innen mitgab.

Zum Abschluss segnete Erzbischof Heße die angehenden Prüflinge – und war sich sicher: „Ihr schafft das!“.

Und die Angesprochenen schienen das durchaus auch so zu sehen. Sichtlich entspannt verließen die Jugendlichen aus Harburg, Wilhelmsburg, Barmbek, St. Georg, Billstedt und Altona schließlich den Mariendom.

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Katholische Schule Hammer Kirche startet Kinderkonferenzen

Katholische Schule Hammer Kirche startet Kinderkonferenzen

Katholische Schule Hammer Kirche startet Kinderkonferenzen
Aufmerksam sitzen die Klassensprecher_innen der Katholischen Schule Hammer Kirche im Halbkreis auf ihren Stühlen und beäugen sich gegenseitig.

Zum zweiten Mal kommen die Jungen und Mädchen jahrgangsübergreifend zusammen, um sich auszutauschen und gemeinsame Ideen für das Zusammenleben im Schulalltag zu entwickeln. Es dauert nicht lange, da hat Sozialpädagoge Chris Plaumann mit seiner einfühlsamen und einladenden Art das Eis gebrochen. Und das ist wichtig, denn schließlich soll es in der eigens einberufenen Kinderkonferenz um die Wünsche der Grundschüler_innen gehen.

„Es ist toll, dass Ihr da seid. Denn unser Ziel ist es, Eure Ideen und Anregungen zukünftig noch stärker in das Schulleben einzubringen“, eröffnet der engagierte 37jährige den eineinhalbstündigen Austausch auf Augenhöhe. „Genau“, stimmt ihm Zweitklässlerin Amelia ungefragt zu und ergänzt: „Schließlich geht´s ja um unser Zusammenleben hier in der Schule und auf dem Schulhof“.

Und die Kinder haben allerhand mitgebracht. Auf bunten Zetteln haben sie Verhaltensweisen notiert, die ihnen und ihren Klassenkamerad_innen besonders wichtig sind. „Vor allem keinen schlagen“, wird Jordan gleich konkret, um anschließend ausführlich über mögliche Gefahren solcher Streitigkeiten zu berichten. Drittklässlerin Lara ist Aufrichtigkeit besonders wichtig.

„Wir sollten versuchen, einen Streit immer erst selbst zu lösen“, schlägt das Mädchen vor. Petzen helfe nicht wirklich weiter. „Denn hinter dem Rücken anderer Leute schlecht zu sprechen – das macht man nicht“, erläutert sie ihre Position.

Klara empfiehlt, keinen beim Spielen auszuschließen und mehr Rücksicht beim Ballspielen zu nehmen. Ein deutlicher Wink mit dem Zaunpfahl an die fußballbegeisterten Viertklässler. „Das hört sich schon sehr gut an“, lobt Chris Plaumann. Nun gelte es, das „große Paket an Wünschen“ genauer anzuschauen und die wichtigsten zehn Regeln zu notieren.

Gemeinsam mit Julie Brandt, die seit einem halben Jahr Soziale Arbeit studiert und an drei Wochentagen die Schulsozialarbeit in Hamm unterstützt, lädt Plaumann die Kinder anschließend an vorbereitete Tische. Auf großen Plakaten sollen sie die wichtigsten Regeln des Miteinanders notieren.

„Und wer noch nicht schreiben kann, der malt einfach“, lädt er auch die Vorschüler_innen zum Mitmachen ein. Es dauert nicht lange, und die Kinder füllen die weißen Bögen mit geschriebenen und gezeichneten Vorschlägen für das zukünftige Zusammenleben auf dem Schulhof.

Auf einer weiteren Kinderkonferenz in zwei Wochen soll dann über die für alle gültigen Regeln abgestimmt werden. Mit beispielhaften Fotografien, auf denen die Klassensprecher_innen die Regelverstöße nachstellen, soll zukünftig dann ein plakativer Alltagshinweis zum Aushang kommen. „Und da müssen wir uns dann aber auch alle dran halten“, meint Niko. Die anderen nicken zustimmend.

So einfach kann Mitbestimmung sein.

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Fachtag Ökologie & Nachhaltigkeit

Fachtag Ökologie & Nachhaltigkeit

Fachtag Ökologie & Nachhaltigkeit
Last call: Jetzt noch anmelden – und mitbestimmen: Fachnachmittag Ökologie & Nachhaltigkeit an den katholischen Schulen, DO 28. April 2022, 15:30 Uhr im Panoramaraum der Katholischen Akademie.

Um langfristig die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit in den Strukturen der katholischen Schulen zu verankern, wollen wir eine Charta mit wesentlichen Grundsätzen für alle Schulstandorte erarbeiten.

Wir laden alle Lehrkräfte, Schüler_innen und Eltern zum gemeinsamen Austausch mit Expert_innen ein! Nehmt Euch 3 Stunden Zeit und bestimmt die zukünftige Richtung unseres gemeinsamen Engagements mit!

Seid Ihr dabei?

Dann schnell anmelden: pasterny@erzbistum-hamburg.de

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Erfolgreiche Schulinspektion in der Katharina-von-Siena-Schule

Erfolgreiche Schulinspektion in der Katharina-von-Siena-Schule

Erfolgreiche Schulinspektion in der Katharina-von-Siena-Schule
Mit Spannung und zugleich großer Offenheit war das Team der Gemeinsamen Katholischen Schulinspektion (GKSI) in der vergangenen Woche in Langenhorn erwartet worden.

Fünf Tage lang öffnete die Katharina-von-Siena-Schule alle ihre Türen, um den beiden Inspektor_innen einen umfassenden Einblick in das schulische Leben, in die Unterrichtsgestaltung und Pädagogik, in die individuelle Förderung und Persönlichkeitsentwicklung, in das Lern- und Unterrichtsklima, in den Leitungsstil, die Prozesssteuerung, zukunftsgerichteten Schwerpunktsetzungen und in viele andere Bereiche zu geben. Es war eine systematische und an festen Kriterien orientierte Einsichtnahme durch neutrale Schulexpert_innen, die übrigens als Lehrkräfte selbst die Chancen und besonderen Herausforderungen des schulischen Alltags kennen.

„Wir haben das Lernen und Leben an unserer Schule so gezeigt, wie es täglich abläuft. Es war eine positive Atmosphäre zu spüren, die diese Schule einfach ausmacht“, erklärte Schulleiterin Amelie Meyer-Marcotty, „und es war nichts gestellt oder inszeniert.“ Denn nur so sei ein wirklich konstruktives, ehrliches Feedback möglich.

Das Leitungsteam der Schule ist bereits am Freitag – gemeinsam mit dem Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, sowie der Leiterin des Referates Schulaufsicht, Marion Karg – über die Ergebnisse der GKSI informiert worden.

Das Inspektor_innenteam wird die Eindrücke und konkreten Ergebnisse ihrer Einsichtnahme nun der gesamten Schulgemeinschaft am 21. April um 19.30 Uhr präsentieren. Eltern, deren Kinder die Katharina-von-Siena-Schule besuchen, können sich für diese Veranstaltung im Sekretariat per E-Mail anmelden: sekretariat@katharina-von-siena-schule.kseh.de

Die Gemeinsame Katholische Schulinspektion (GKSI) wird getragen vom Erzbistum Berlin, der Bernostiftung / Katholische Stiftung für Schule und Erziehung in Mecklenburg und Schleswig-Holstein, den Bistümern Dresden-Meißen und Erfurt, dem Erzbistum Hamburg und der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg. Mehr als 40 Inspektor_innen inspizieren in mehrjährigen Abständen die katholischen Schulen. Die GKSI versteht sich als Partnerin an der Seite der Schulen. Sie evaluiert, bildet schuleigene Entwicklungen ab, gibt Impulse zum Initiieren, Steuern und Überprüfen von Prozessen und stärkt eigenverantwortliches Handeln sowie zukunftsgerichtete Schwerpunktsetzungen an den kirchlichen Schulstandorten. Insgesamt 69 Teilkriterien werden in sieben Qualitätsbereichen sowohl von den Inspektionsteams als auch von den jeweiligen Schulen selbst eingeschätzt und differenziert bewertet. Bei der mehrtägigen Einsichtnahme und Evaluierung wird selbstverständlich das besondere Profil katholischer Schulen in den Blick genommen.

 

Aktuelles

Palmsonntags-Gottesdienste

Palmsonntags-Gottesdienste

Palmsonntags-Gottesdienste
… mit den Schülerinnen und Schülern unserer katholischen Schulen. U.a. der Katholischen Schule Blankenese – mit Geschwistern, Eltern und der Pfarrgemeinde in Maria Grün.

Start mit Palmstöcken und Segnung auf dem Schulhof, anschließend gings in einer Prozession zur benachbarten Kirche. Die Kinder bogen zuvor zum Osterkerzenbasteln ins Gemeindehaus ab…

Dank an alle helfenden Hände und für die große Resonanz der Schulgemeinschaften!

Aktuelles

„Wie alt bist du eigentlich?“ - Erzbischof Heße zu Gast an der Katholischen Schule Blankenese

„Wie alt bist du eigentlich?“ – Erzbischof Heße zu Gast an der Kath. Schule Blankenese

„Wie alt bist du eigentlich?“ - Erzbischof Heße zu Gast an der Katholischen Schule Blankenese

Die Aufregung war den Jungen und Mädchen ins Gesicht geschrieben, als Erzbischof Stefan Heße heute Vormittag den Klassenraum der Drittklässler_innen an der Katholischen Schule Blankenese betrat.

Doch es brauchte nur wenige Fragen, bis sich die Spannung löste – und die Grundschüler_innen Hamburgs Oberhirten geradezu ins Kreuzverhör nahmen.

Neben Fragen zu eigenen Vorlieben („Welches Tier magst Du am liebsten?“, „Ein Hund wäre nicht schlecht.“) und favorisierten Sportarten („Sprinten und Springen waren meine Hobbies.“) hakten die Kinder auch zu aktuellen kirchenpolitischen Themen – wie Frauenpriestertum („Da wird momentan darüber nachgedacht, ob das vielleicht geändert wird.“) und Schulentwicklung („Wir wollen Eure Schule noch besser aufstellen.“) – nach.

Schmunzelnd stellte sich der Erzbischof auch sehr persönlichen Fragen: „Wie alt bist Du eigentlich?“, wollte ein Erstklässler wissen. „Was schätzt Du denn?“, erwiderte Heße. Der Junge tippte auf 49 Jahre – ehe er plötzlich auf 63 erhöhte und damit den erschrockenen Blick des 55-jährigen Gastes erntete.

Doch nicht nur für die Schüler_innen nahm sich Erzbischof viel Zeit. Im Gespräch mit dem Kollegium ließ sich Heße von Schulleiterin Eike Eichmann und ihrem Team über die pädagogische Ausrichtung der zweizügigen Grundschule, über Corona-Folgen, steigende Anmeldezahlen und zukünftig notwendige Raumbedarfe informieren.

Heße dankte den Pädagog_innen für ihr engagiertes Wirken und die positive Entwicklung des Schulstandortes an der Mörikestraße.

„Hier muss man sich ja wohl fühlen“, fasste Heße seinen Eindruck beim Abschied zusammen. Nickend bestätigte das Kollegium den Eindruck des Oberhirten.

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Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem Niveau

Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem Niveau

Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem Niveau
Die Verleihung der Zertifikate und die Stimmung unter den angehenden Abiturient_innen erinnerte unweigerlich an eine ausgelassene Examensfeier: 28 Schülerinnen und Schüler der Sankt-Ansgar-Schule erhielten jetzt aus den Händen von Schulleiter Hans-Martin Flesch ihre Cambridge Sprach-Zertifikate.

Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem NiveauVierzehn Monate hatten sich die Jugendlichen gemeinsam mit Lehrerin Anna-Lena Kimmerle auf das weltweit anerkannte Sprachdiplom der University of Cambridge vorbereitet.

Zweimal pro Woche opferten Lukas, Deborah, Anna und ihre Freundinnen ihre Mittagspausen, um sich im Hören, Verstehen, Schreiben, Sprechen und in der Anwendung der englischen Sprache auf ein komplett neues Level zu verbessern.

„Ja, das war schon echt anstrengend. Aber wir haben das alle zusammen durchgezogen“, freut sich Anna über den gemeinsamen Erfolg. Etliche Stunden hat sie wegen der Corona-Einschränkungen nur online verfolgen können.

„Aber für das, was dann im Studium folgt, ist das absolut vorteilhaft für mich“, ergänzt die Schülerin sichtlich erleichtert. Auch Mitschüler Connor Cash hat sofort zugegriffen, als sich ihm die Möglichkeit zur Kursteilnahme bot. Denn: Selbstverständlich ist eine solche Teilnahme nicht.

Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem NiveauVierzehn Plätze stehen pro Jahrgang zur Verfügung. Die Sankt-Ansgar-Schule fördert mit diesem Zusatzangebot besonders sprachbegabte Oberstufenschülerinnen und -schüler.

„Noten sind in Deutschland doch sehr subjektiv. Deswegen nutze ich spezielle Tests, um zu erfahren, wer wirklich einen Zugang zu dieser Sprache hat“, verdeutlicht Englischlehrerin Anna-Lena Kimmerle ihr Konzept.

Zwölf Jahre lang hat die engagierte Pädagogin in Großbritannien gelebt und unterrichtet. 2018 kam sie zurück nach Deutschland.

Sankt-Ansgar_Schule: Sprachförderung auf höchstem Niveau„Glücklicherweise bin ich hier an der an der Sankt-Ansgar-Schule gelandet. An einer staatlichen Schule hätte ich all diese Möglichkeiten der Sprachförderung sicherlich nicht“, erklärt Kimmerle – und ist schon wieder im Gespräch mit ihren Jugendlichen.

Denn der persönliche Kontakt und der Zusammenhalt untereinander spielten eine entscheidende Rolle, so Kimmerle. Auch bei Hochbegabten.

 

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Aktuelles

Spirituelle Erkundungsreise ins Land der Bibel

Spirituelle Erkundungsreise ins Land der Bibel

Spirituelle Erkundungsreise ins Land der Bibel

Wie bereits vor zwei Jahren bietet die Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg auch in diesem Jahr in den Herbstferien für Beauftragte in der Schulpastoral sowie Religionslehrer_innen an den katholischen und an staatlichen Schulen im Erzbistum Hamburg eine spirituelle Erkundungsreise in das Land der Bibel – nach Israel und Palästina an.

Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit dem Land der Bibel und verschiedenen Projekte und Einrichtungen, die sich für Verständigung und Frieden einsetzen. Ebenso geht es um eine Ermutigung im Blick auf den eigenen Glauben durch die Begegnung mit biblischen Orten und anderen Kirchen und Religionen.

Die Reise soll stattfinden von Sonntag, den 09.10.22 – Donnerstag, den 20.10.2022.; in Hamburg und Schleswig-Holstein sind dann Herbstferien. In Mecklenburg-Vorpommern zumindest eine Woche: für die restlichen vier Tage gibt es für Lehrer_innen an den katholischen Schulen der Bernostiftung einmalig für diese Zeit nach Absprache mit der Schulleitung eine Freistellungsmöglichkeit.

Informationen und Anmeldung:

Barbara Viehoff
Erzbistum Hamburg
Erzbischöfliches Generalvikariat
Abteilung Schule und Hochschule
Referat Schulprofil
Am Mariendom 4
20099 Hamburg
Tel.: (040) 378636 – 46

Mail: barbara.viehoff@erzbistum-hamburg.de

 

» Programmentwurf
» Anmeldeformular
» Kostenübersicht

Aktuelles

Maskenpflicht an Schulen wird gelockert

Maskenpflicht an Schulen wird gelockert

Maskenpflicht an Schulen wird gelockert

Vorsichtige Corona-Lockerungen an den Schulen: Ab 4. April entfällt am Arbeitsplatz im Unterricht die Maskenpflicht – für Schüler_innen und Lehrkräfte.

Anders als in den meisten anderen Bundesländern bleiben die wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen jedoch über den 4. April hinaus erhalten. So sollen sich Schülerinnen und Schüler auch im April drei Mal in der Woche in der Schule testen. Die mobilen Luftfiltergeräte in den Unterrichtsräumen bleiben in Betrieb.

Und wie bisher sollen die Unterrichtsräume alle 20 Minuten fünf Minuten lang durchgelüftet werden. Auch die Maskenpflicht in den Schulgebäuden bleibt bestehen.

Die neue Maskenregelung ist vergleichbar mit der Regelung in den Restaurants: Wer seinen Platz einnimmt, darf die Maske abnehmen. Wer umherläuft, muss die Maske dagegen aufsetzen. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler können die Maske im Unterricht auch dann abnehmen, wenn sie allein oder zu zweit vor der Tafel oder vor der Klasse stehen. Nach diesen Prinzipien sind maskenfreie- und maskenverpflichtende Phasen bei allen anderen Formen des Unterrichts zu unterscheiden. Ein Zwang zum Abnehmen der Maske besteht nicht: Wer die Masken aus Sicherheitsgründen weiterhin tragen möchte, darf das selbstverständlich tun.

Künftig können auch schulische Veranstaltungen unter besseren Bedingungen stattfinden. Das heißt: Wer etwas darbietet, musiziert oder Theater spielt, darf die Maske auf der Bühne abnehmen. Das gilt auch für Chöre und Orchester. Für Zuschauer gilt im Schulgebäude und auch auf den Zuschauerplätzen die Maskenpflicht, aber Zuschauer müssen künftig keinen Impf- oder Testnachweis mehr erbringen.

 

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Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Hilfe für Menschen aus der Ukraine

Hilfe für Menschen aus der Ukraine
Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg, gibt in diesem kurzen Filmbeitrag einen kompakten Überblick über die wesentlichen Hilfen an und von den katholischen Schulen für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind: https://youtu.be/y2vDogls74w

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Online-Vortrag Romerotage 2022, 29. März, 19.30 Uhr: Schulpartnerschaft Harburg – Eldorado

Online-Vortrag Romerotage 2022, 29. März, 19.30 Uhr: Schulpartnerschaft Harburg – Eldorado

Online-Vortrag Romerotage 2022, 29. März, 19.30 Uhr: Schulpartnerschaft Harburg – Eldorado
Seit 2007 besteht eine Partnerschaft zwischen der Katholischen Schule Harburg und der Schule Instituto San Miguel, die im Armutsviertel von Eldorado /Argentinien liegt.

Kathrin Hoppmann, Gründungsmitglied der Partnerschaft und Schulleiterin in Harburg, berichtet an diesem Abend über interessante Projekte – und ihre vielfältigen Erfahrungen aus 15 Jahren Schulpartnerschaft. Als zentralen Schwerpunkt der Bildungsförderung stellt sie die Stipendienprogramme vor. Sie stärken junge Menschen für ein Leben jenseits der Armut.

Anmeldung per Mail an: luetje@erzbistum-hamburg.de 

Die Romerotage (www.romerotage.de) gehen auf das Wirken des Erzbischofs von San Salvador, Oscar Romero, zurück – einen unbequemen Kämpfer für Gerechtigkeit. Sein kompromissloses Eintreten für die Menschen am Rande der Gesellschaft machte ihn zu einer Symbolfigur für eine Kirche an der Seite der Armen. Der Erzbischof wurde am 24. März 1980 während eines Gottesdienstes von einem Scharfschützen ermordet.

Der Fachbereich missio/Weltkirche des Erzbistums Hamburg ist Förderer der Romerotage 2022.

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Mit Kindern über den Krieg sprechen

Mit Kindern über den Krieg sprechen

Mit Kindern über den Krieg sprechen
Die Medien berichten in diesen Tagen in voller Breite über den Krieg in der Ukraine.

Videos und Fotos können Kinder verstören und ängstigen. Eltern stehen deshalb vor einer schwierigen Herausforderung: Wie sollen sie mit ihren Kindern über das Geschehene sprechen?

Hier gibt´s ein paar hilfreiche Tricks vom Diplom-Pädagogen, Notfallsanitäter und Notfallseelsorger Harald Karutz: www.harald-karutz.de

Video: „Gespräche mit Kindern über den Krieg

Aktuelles

Lehrkräfte-Fortbildung: Sexualisierte Gewalt im Internet

Lehrkräfte-Fortbildung: Sexualisierte Gewalt im Internet

Lehrkräfte-Fortbildung: Sexualisierte Gewalt im Internet

Kinder fangen immer früher an, sich selbstverständlich digital zu bewegen und online zu gehen – und wissen häufig nicht genügend darüber, welche Gefahren lauern und wie sie sich schützen können.

Als katholischer Schulträger stehen wir in der Verantwortung, unser Möglichstes zu tun, um zu sensibilisieren und Lehrkräfte in Verdachts- und Vorfällen zur angemessenen Intervention zu befähigen.

Gemeinsam mit Innocence in Danger e.V. laden wir Lehrkräfte der katholischen Schulen zur Fortbildungsveranstaltung am 5. April von 9-16 Uhr ein.

Anmeldungen bitte bis 28. März an zurhorst@erzbistum-hamburg.de.

 

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Weniger Buchungen – besserer Überblick: Neue Schulverwaltungssoftware ab Anfang April

Weniger Buchungen – besserer Überblick: Neue Schulverwaltungssoftware ab Anfang April

Weniger Buchungen – besserer Überblick: Neue Schulverwaltungssoftware ab Anfang April

Ab Anfang April 2022 werden wir als Schulträger unser Lastschrifteinzugsverfahren ändern.

Zukünftig ziehen wir also nicht mehr mehrere einzelne Summen, sondern nur noch eine Gesamtsumme ein.

Beispiel: Wenn Sie für mehrere Kinder Schulgeld zahlen, so haben wir bisher monatlich mehrere Einzelbeträge von Ihrem Konto abgebucht. Zukünftig ziehen wir nur noch eine Gesamtsumme ein, die alle Schulgeldzahlungen für Ihre Kinder beinhaltet. In der Zeile „Verwendungszweck“ werden wir alle Ihre Kinder aufführen, für die Sie Schulgeld bezahlen. So behalten Sie einen guten Überblick.

Die Mandatsreferenz wird zukünftig nur noch die Debitorennummer sein.

Auch für die GBS-Zahlungen gilt ab Anfang April: nur noch eine Lastschrift statt mehrerer Lastschriften. Auch hier werden wir in der Zeile „Verwendungszweck“ alle Ihre Kinder aufführen, für die wir Beiträge einziehen.

Fazit: Weniger Buchungen – besser Überblick.

Sie haben Fragen? Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung:
Service-Line Schulgeld:
Telefon (040) 37 86 36 -50
schulgeld@kseh.de

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#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst

#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst

#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst

Stellungnahme der Verantwortlichen aus den Referaten Schulaufsicht, Schulprofil und Religionspädagogik in Schulen in der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistum Hamburg.

„In den vergangenen Wochen ist unter Hashtag und Leitspruch #OutInChurch eine Initiative in die Öffentlichkeit getreten, die in der katholischen Kirche Deutschlands hohe Wellen geschlagen hat: 125 LGBTIQ+ Personen, die hauptberuflich und ehrenamtlich in der katholischen Kirche im deutschen Raum engagiert sind, haben sich geoutet. Die Initiative tritt ein für „ein freies und von Anerkennung der Würde aller getragenes Zusammenleben und Zusammenarbeiten in der Kirche“ und macht sichtbar, wie angstbesetzt das Leben und Arbeiten in Einrichtungen der katholischen Kirche sein kann – auch für Mitarbeiter*innen der Kindertagesstätten und Schulen.

Wir unterstützen das klare Statement von Erzbischof Dr. Heße zu #OutInChurch und den Abstimmungen auf der dritten Synodalversammlung in Frankfurt. Er spricht sich darin klar für eine angstfreie Kirche und eine Weiterentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechts aus.

Wir zeigen mit unseren Gesprächen und Angeboten weiterhin, dass wir uns für angstfreie Räume in Schulen und Kindertagesstätten einsetzen. Dazu gehört für uns die Wahrnehmung, Anerkennung und Unterstützung aller in unseren katholischen Schulen tätigen Personen und aller katholischen Religionslehrkräfte an den öffentlichen Schulen.

Wir unterstützen das Anliegen einer Kultur der Diversität und Offenheit, das durch die TV-Dokumentation („Wie Gott uns schuf – Comingout in der katholischen Kirche“) in den Generalvikariaten angekommen ist.

Zusammen mit Kollegen aus elf anderen Bistümern tritt Generalvikar Pater Geißler in einem Brief an den Leiter der deutschen Bischofskonferenz dafür ein, die Novellierung des kirchlichen Arbeitsrechts bis zum Sommer 2022 abzuschließen. In seiner heutigen Stellungnahme bezieht Herr Dr. Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, ebenfalls dazu klar Position: „Für uns zählen nicht Lebensstand und sexuelle Orientierung, sondern der persönliche Beitrag zur Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages.“ Weiter heißt es, dass entsprechend der Mitteilung unserer Bistumsleitung vom 14. Februar 2022 Einstellungsverfahren, Regelungen zur Verbeamtung sowie Regelungen zur Verleihung der Missio Canonica überprüft und ggfs. überarbeitet würden.“


Referat Schulaufsicht

Marion Karg (karg@erzbistum-hamburg.de), Hilke Onat (onat@erzbistum-hamburg.de), Tobias Zellner (zellner@erzbistum-hamburg.de)

Referat Schulprofil

Barbara Viehoff (viehoff@erzbistum-hamburg.de), Lucia Justenhoven (justenhoven@erzbistum-hamburg.de), Martina Scheidle (scheidle@erzbistum-hamburg.de), Anne Herrmann (herrmann@erzbistum.hamburg.de), Laura Heimühle (heimuehle@erzbistum-hamburg.de), Michael Pasterny (pasterny@erzbistum-hamburg.de)

Referat Religionspädagogik in Schulen

Friederike Mizdalski (mizdalski@erzbistum-hamburg.de), Marion Schöber (schoeber@erzbistum-hamburg.de), Anne Koep (koep@erzbistum-hamburg.de), Thomas Nonnenmacher (nonnenmacher@erzbistum-hamburg.de), Julia-Maria Feller (feller@erzbistum-hamburg.de), Clemens Weingart (weingart@erzbistum-hamburg.de)

 

 

Videos

Videogruß von Dr. Christopher Haep

Videogruß von Dr. Christopher Haep vor den Frühjahrsferien

Videogruß von Dr. Christopher Haep

In einem kurzen Videobeitrag richtet sich Dr. Christopher Haep als Leiter der Abteilung Schule und Hochschule kurz vor Beginn der Frühjahrsferien mit einem Gruß und Dank an alle Schüler_innen, Eltern sowie Mitarbeiter_innen – für den Einsatz und das Durchhalten in der Coronapandemie sowie die großartige Solidarität mit den Menschen in der Ukraine.

„Wir sind wir alle aufgerufen, diese ernste Situation weiterhin mit großer Aufmerksamkeit zu begleiten und im Rahmen des uns möglichen alles zu tun, um die Menschen zu unterstützen“, so Haep.

» Hier geht’s zum youTube-Video

Aktuelles

„Für uns zählen nicht Lebensstand und sexuelle Orientierung, sondern der persönliche Beitrag zur Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages.“

14. Februar 2022: Das, was wirklich zählt im Leben

„Für uns zählen nicht Lebensstand und sexuelle Orientierung, sondern der persönliche Beitrag zur Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages.“
„Für uns zählen nicht Lebensstand und sexuelle Orientierung, sondern der persönliche Beitrag zur Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages.“

 

Statement von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg:

„Am 14. Februar 2022 haben Erzbischof Dr. Heße und Generalvikar Pater Geißler vor dem Hintergrund der Beratungen des Synodalen Weges mitgeteilt, dass „bis zur Novellierung der kirchlichen Grundordnung im Erzbistum Hamburg keine arbeits- oder disziplinarrechtlichen Maßnahmen ergriffen werden, wenn Tatsachen über Beschäftigte der Erzdiözese Hamburg, des Diözesancaritasverbandes und anderer angeschlossener Rechtsträger bekannt würden, ‚die die persönliche Lebensführung hinsichtlich Partnerschaften, die sexuelle Orientierung oder die geschlechtliche Identität eines Einzelnen/ einer Einzelnen betreffen; auch in den verkündigungsnahen Tätigkeiten‘ “.

Diese Mitteilung ist von vielen Schulbeschäftigten, Religionslehrkräften, aber auch Eltern sowie Schülerinnen und Schülern mit großer Erleichterung aufgenommen worden, wie uns verschiedene Rückmeldungen in den letzten Tagen zeigen. Auch wenn die Praxis von uns als Schulträger in den letzten Jahren immer die war, dass Fragen der sexuellen Orientierung oder Identität, der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften keine Einschränkung in der Einstellungsvoraussetzung darstellten, so gab es doch immer eine Einzelfallbetrachtung, die mit der grundlegenden Erklärung unserer Bistumsleitung und der Hoffnung auf eine rasche Novellierung des kirchlichen Arbeitsrechts nun obsolet wird.

Um es ganz klar zu sagen: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – gleich welcher sexuellen Orientierung, ob sie in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben oder geschieden und wiederverheiratet sind – haben an unseren Schulen ihren selbstverständlichen Platz. Für uns zählt nicht die Personenorientierung in Lebensstandsfragen. Uns interessiert, welchen Beitrag jede und jeder Einzelne zur Verwirklichung des kirchlichen Sendungsauftrages in Schule und Religionsunterricht, in den Hochschulgemeinden oder in anderen Bereichen, für die wir zuständig sind und Verantwortung tragen, zu leisten vermag.

Der Mitteilung unserer Bistumsleitung vom 14. Februar 2022 entsprechend überprüfen wir derzeit unsere Einstellungsverfahren, die Regelungen zur Verbeamtung, die Regelungen zur Verleihung der Missio Canonica, etc. Wir werden – wo nötig – entsprechende Veränderungen vornehmen. Diskriminierung darf es in unserer Kirche nicht geben. Wir treten ein und werben für Offenheit, Akzeptanz und Angstlosigkeit.

Wir solidarisieren uns außerdem mit der Initative #OutInChurch und mit den mutigen Menschen, die dieser Initiative ihr Gesicht geben. Wir wissen, dass mit öffentlichen Erklärungen nicht viel oder gar alles erreicht werden kann. Die Sensibilisierung für Diskriminierungen und der Abbau von Diskriminierungen – das ist ein langer Weg, in der Kirche und in der Zivilgesellschaft insgesamt. Wir gehen seitens der Abteilung Schule und Hochschule und seitens des katholischen Schulwesens einen klaren Weg in den letzten Jahren.

Ich bin dankbar, dass unser Referat „Religionspädagogik in Schulen“ unter Einbeziehung von Experten und Schulbeschäftigten an einem Rahmenkonzept für Sexualpädagogik arbeitet, das neue Maßstäbe setzt und in den nächsten Monaten in einrichtungsspezifische Konzepte der einzelnen Schulen übersetzt werden wird. Die Referate „Religionspädagogik in Schulen“ und „Christliches Schulprofil“ bieten zudem Fortbildungen für Schulbeschäftigte an, die der Aufdeckung von Diskriminierung und dem Kampf gegen Diskriminierung dienen. Ich bin darüber hinaus stolz darauf, dass sich unsere Gesamtschülervertretung den Kampf gegen Diskriminierung auf ihre Fahnen geschrieben und verschiedene Initiativen hierzu gestartet hat. Dies sind nur einige Beispiele für konkrete Maßnahmen im Bereich unserer kirchlichen Bildungs- und Erziehungsarbeit, denen weitere folgen werden.“

 

Aktuelles

Erste Hilfe: Zukünftig 50 Grundschulsanitäter in Winterhude

Erste Hilfe: Grundschulsanitäter in Winterhude

Erste Hilfe: Zukünftig 50 Grundschulsanitäter in Winterhude
Mit Getrampel, Geschrei und großer Vorfreude stürmen die Viertklässler der Katholischen Schule St. Antonius in die Aula – um nur wenig später fast andächtig Platz auf im Kreis liegenden Bodenmatten zu nehmen und aufmerksam zuzuhören.

Denn heute geht’s nicht um Deutsch oder Mathe, sondern um Erste Hilfe. Lehrerin Anna Zaubitzer hat in der Mitte ein Mobiltelefon platziert. Und die Nummer 112. „Wen erreiche ich da eigentlich? Ich bin ja so vergesslich…“, beginnt Zaubitzer mit einem Augenzwinkern die praktische Übung des Absetzens eines Notrufes. Und die Kinder lassen mit der Antwort nicht lange auf sich warten: „Krankenwagen und Feuerwehr“, tönt es aus etlichen Mündern gleichzeitig. Anschließend geht es um die wichtigsten Informationen, die die Leitstelle braucht, um optimal helfen zu können.

Erste Hilfe: Zukünftig 50 Grundschulsanitäter in Winterhude

In Dreiergruppen üben die Viertklässler dann die Praxis – mit einem Verletzten, einem Helfer und einem Unterstützer. Angucken, Ansprechen, Anfassen – in dieser Reihenfolge prüfen die Kinder zunächst den Gesundheitszustand des Patienten, um anschließend mit dem aus Daumen und kleinem Finger geformten Handtelefon die wichtigsten Infos zu Ort und Verletzungsart mitzuteilen.

Beeindruckend ruhig und abgeklärt – so gehen an diesem Übungsvormittag auch die nachfolgenden Zweitklässler vor. Für sie steht heute das Anlegen eines Verbandes im Vordergrund – und damit die Differenzierung zwischen Verbandspäckchen, Mullbinde und Kompresse. „Darf ich das so auf die Wunde legen?“, fragt Zaubitzer in die Runde, während sie einen Verband abrollt. „Nein“, schallt es ihr entgegen. Ohne Wundauflage geht schon bei den Zweitklässlern nichts mehr. „Sonst entzündet sich das doch“, ergänzt Helena wie selbstverständlich.

Erste Hilfe: Zukünftig 50 Grundschulsanitäter in Winterhude

Oskar legt Lisbeth derweil einen nicht zu straff sitzenden Handverband an. Viele weitere verbundene Kinderhände aus anderen Gruppen werden durch Anna Zaubitzer in dieser Stunde in Augenschein genommen und bewertet. „Das sieht schon sehr gut aus“, meint die Deutsch- und Religionslehrerin, „Ihr könnt das gern noch anbehalten und damit nachher Eure Eltern erschrecken“, ergänzt sie scherzhaft. Den Kindern gefällts.

Dass an der Katholischen Schule St. Antonius eine gewisse Routine bei den Erste-Hilfe-Schulungen des Malteser Hilfsdienstes herrscht, ist kein Zufall, sondern jahrelange Übung. Was mit „Helfen und Trösten“ in der Vorschule beginnt, steigert sich im ersten und zweiten Jahrgang mit Themen wie Notruf absetzen, Wundschnellverband anlegen und Verbandskasten kontrollieren. Im dritten Jahrgang schult Zaubitzer die Kinder u.a. zu Hitze- und Kältenotfällen und gibt konkrete Tipps für die Unfallvermeidung. In Klasse 4 folgt schließlich die stabile Seitenlage. Ihr Ziel: Ab dem kommenden Schuljahr sollen alle 50 Viertklässler zu Mini-Helfern berufen werden. Eine speziell gepackte Tasche mit Pflastern und Verbänden steht den Jung-Sanitätern dann für ihren Einsatz im Schulalltag zur Verfügung.

Erste Hilfe: Zukünftig 50 Grundschulsanitäter in Winterhude

„Die Grundschulsanitäter handeln bei kleinen Verletzungen besonnen und wissen sehr genau, was zu tun ist. So bleiben auch alle anderen Kinder viel ruhiger“, erklärt Zaubitzer mit Blick auf die gemachten Erfahrungen, „und das zeigt doch, wie nachhaltig eine solche Ausbildung ist“. Denn darauf kommt es der Grundschullehrerin ganz besonders an. Und für den Fall der Fälle steht sie den Kindern stets zur Seite.

Vor zwei Jahren hat Anna Zaubitzer ihre Ausbildung zur Rettungssanitäterin abgeschlossen. 160 Stunden Theorie, 160 Stunden Klinikpraktikum, 160 Stunden Rettungswachenpraktikum und 40 Stunden Abschlusslehrgang liegen hinter ihr – neben ihrem ehrenamtlichen Engagement für den Malteser Hilfsdienst. Und dieses Wissen, das gibt die „Rettungssanitäterin im Schuldienst“ gern weiter.

 

Bild 1: Lehrerin Anna Zaubitzer probt mit Grundschüler_innen der Katholischen Schule St. Antonius das Absetzen eines Notrufes.
Bild 2: Charlotte, Luisa und Rebecca probieren den Einsatz einer Wärmedecke aus.
Bild 3: Oskar, Lisbeth und Philine legen sich gegenseitig einen Handverband an.
Bild 4: Speziell gepackte Taschen mit Pflastern und Verbänden stehen den Jung-Sanitätern für ihren Einsatz im Schulalltag zur Verfügung.

Aktuelles

Unterstützen wir jetzt gemeinsam die Menschen in der Ukraine!

Unterstützen wir jetzt gemeinsam die Menschen in der Ukraine!

Unterstützen wir jetzt gemeinsam die Menschen in der Ukraine!

Mit Bestürzung und großer Sorge verfolgen wir den Krieg in der Ukraine. Unzählige Menschenleben sind in Gefahr, Hunderttausende sind bereits auf der Flucht.

„Gemeinsam mit der Caritas im Norden wollen wir unsere Solidarität zeigen – und konkrete Unterstützung ermöglichen“, so Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Spenden werden u.a. für die Beschaffung von Lebensmitteln und Medizin sowie zum Aufbau von Feldküchen benötigt.

Helfen Sie jetzt mit! Jede Spende zählt.

Spendenkonto:

Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V.
Evangelische Bank IBAN:
DE09 5206 0410 0006 4000 00

Verwendungszweck: Ukrainehilfe

 

Aktuelles

Krieg in der Ukraine: „Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“

Krieg in der Ukraine: „Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“

Krieg in der Ukraine: „Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, an unseren Schulen. Und für den Frieden eintreten.“
Statement von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg:

„Wir sind geschockt, wir sind fassungslos angesichts der Gewalt und des Krieges in der Ukraine. Ich werde gefragt: Was können wir tun? Lasst uns alle – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den katholischen Schulen, Schülerinnen und Schüler, Eltern – an die Menschen in der Ukraine denken, ihre Angst, ihre Trauer, ihr unsägliches Leid. Beten wir für diese Menschen. Seien wir wachsam und aufmerksam in Bezug auf Fake News, Lügen und Propaganda, die die eigentlichen Ursachen und Gründe für den Krieg in der Ukraine verschleiern wollen. Treten wir für die Wahrheit ein. Und: Lasst uns, wo auch immer es uns möglich ist, Brücken bauen, für den Frieden eintreten, durch tätige Hilfe unterstützen.

Dieser Krieg betrifft uns und unsere europäische Werteordnung nicht nur irgendwie abstrakt, er betrifft uns direkt. Wir haben Schulbeschäftigte und Familien, deren Kinder unsere Schulen besuchen, die aus Russland, der Ukraine, Polen, Rumänien, Moldau, Belarus, Ungarn, der Slowakei kommen. Sie haben zum Teil Familienangehörige, Freunde oder Bekannte in diesen Ländern. Auch sie sind in Sorge und Angst. Auch für sie und unser friedliches Zusammenleben ist das eine Belastung und eine Herausforderung. Lasst uns Brücken bauen auch hier bei uns, in Deutschland, an unseren Schulen, in unseren Gemeinden. Unsere Schulen sollen Orte der Offenheit und des Friedens für alle Menschen, gleich welcher Herkunft oder Nationalität sein. Allen, die direkt betroffen sind, die Hilfe benötigen, sage ich: Wenden sie sich an uns, auch an mich direkt.

Aus einem Beitrag des ehemaligen Profiboxers und heutigen Bürgermeisters von Kiew Vitali Klitschko in der ZEIT habe ich den Satz in Erinnerung: Es gibt keine Demokratie ohne Demokratinnen und Demokraten, die für sie eintreten. So ist es. Es gibt auch kein Europa ohne Europäerinnen und Europäer, die für die europäische Friedensordnung eintreten. Und es gibt kein Christentum ohne Christinnen und Christen, die für die Botschaft der Liebe Gottes zu allen Menschen eintreten. Lasst uns genau dies tun.“

 

Aktuelles

Drittklässler_innen aufv dem Weg ins All

Drittklässler_innen auf dem Weg ins All

Drittklässler_innen aufv dem Weg ins All
Schüler_innen der Katholischen Schule Hochallee lassen sich derzeit von den Werken des amerikanischen Künstlers Tom Sachs inspirieren, gehen auf interstellare Mission mit dem Ziel, andere Welten und Lebewesen zu entdecken – und irdischen Müll in neue Energie umzuwandeln.

Einen kurzen Einblick gibt’s hier: youtu.be

Ein wunderbares Kulturprojekt des Kulturforum21 in Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg und Sabine_Flunker.

 

Aktuelles

Aktuelle Corona-Regeln

Aktuelle Corona-Regeln

Aktuelle Corona-Regeln
Die Hamburger Schulbehörde hat am 16. Februar aktuelle Corona-Richtlinien veröffentlicht. Zu den wichtigsten Facts:

  • Ab Montag, 21. Februar 2022, wird die Maskenpflicht im Sportunterricht in Innenräumen aufgehoben.
  • Ab Montag, 21. Februar 2022, wird die Kohortentrennung in allen Schulen auch im Innenbereich aufgehoben. Das gilt sowohl für den Unterricht als auch für die Mensa und andere Bereiche.
  • Die dreimalige Testung pro Woche bleibt für alle Schülerinnen und Schüler bis zum 18. März 2022 bestehen.
  • Bis zum 18. März 2022 bleibt es auch dabei, dass alle, die einen positiven Schnelltest in einem zugelassenem Testzentrum oder in der Schule gemacht haben, den Infektionsverdacht über einen PCR-Test abklären lassen müssen.

 

Aktuelles

Lehrer_innen-Fortbildung: Die Kunst des Dialogs - auch bei Ärger und Konflikten

Lehrer_innen-Fortbildung: Die Kunst des Dialogs – auch bei Ärger und Konflikten

Lehrer_innen-Fortbildung: Die Kunst des Dialogs - auch bei Ärger und Konflikten„Wer wird denn gleich in die Luft gehen?“ – dieser Slogan ist manchen vielleicht noch als Werbespot in Erinnerung.

Gespräche und Situationen, in denen man aus der Haut fahren koennte, kennt wahrscheinlich jede und jeder. Dialogkunst nach Martin Buber (Religionsphilosoph) und David Bohm (Quantenphysiker) schlägt jedoch das Gegenteil vor: innehalten, verlangsamen, Urteile in der Schwebe halten, um einander wirklich zuzuhören und ernsthaft miteinander zu sprechen. Gerade bei Ärger und Konflikten ist es hilfreich zu beobachten, was man selbst und was die Person gegenüber denkt, um die Kommunikation von schnellen Reaktionen und Freund-Feind-Mustern zu befreien.

Konkrete Dialogkompetenzen helfen, Gefühle und Gedanken zu überprüfen, um sich selbst und andere besser zu verstehen. So eröffnet sich im Dialog die Chance, Ärger loszulassen, neue Perspektiven auch für eingefahrene Situationen zu entwickeln und zu einer gemeinsamen Lösung zu kommen.

Themenschwerpunkte: Dialog als Alternative zur Diskussion; Konstruktive Kommunikation mit Anregungen aus der Dialogphilosophie nach Martin Buber, dem Offenen Dialog nach David Bohm und Konzepten der Friedenspädagogik; Dialogkompetenzen von A wie Achtsamkeit bis Z wie (Generatives) Zuhören.

Die Fortbildung ist vor allem für Lehrkräfte und Pädagog_innen vorgesehen.

Zeit:
DO 24.3. (16 Uhr) – SA 26.3.2022 (13 Uhr)

Teilnehmer_innenzahl: min. 10, max. 14
Kosten: 95 Euro für Übernachtung und Verpflegung

Anmeldung online unter:
www.erzbistum-hamburg.de möglichst bis 23. Februar 2022, spätestens bis 10. März 2022

Ort:
St. Ansgar-Haus
Schmilinskystraße 78
20099 Hamburg

Referentin:
Christine Findeis-Dorn
Dialog-Facilitator
Supervisorin/Coach
TRIALOG Wiesbaden

Leitung:
Martina Scheidle (Abteilung Schule und Hochschule)

 

Aktuelles

Umfrage: Ökologie und Nachhaltigkeit an den Schulen

Umfrage: Ökologie und Nachhaltigkeit an den Schulen

Umfrage: Ökologie und Nachhaltigkeit an den Schulen

Was läuft an den Schulen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit? Und in welchen Bereichen sehen Schüler_innen und Mitarbeiter_innen Handlungsbedarf?

Das wollte die Arbeitsgruppe Ökologie und Nachhaltigkeit der Abteilung Schule und Hochschule genauer wissen – und initiierte kurzerhand eine Umfrage, um sich einen konkreten Überblick zu verschaffen. Und die Resonanz war mit fast 300 Rückmeldungen aus 17 Schulen beachtlich.

Zu den häufigsten Antworten auf die Frage, was bereits an den Schulen läuft, gehörten „Mülltrennung“, „nachhaltiges Pausenbrot“ und „nachfüllbare Trinkflaschen/Wasserspender“. Bei den Wünschen für die Zukunft wurden vor allem „Schulgarten/mehr Grünflächen“, „Ernährung“, „Themen-/Projektwochen zu Müll, Fairtrade, Energie, Konsum & Mobilität“, „Zu Fuß zur Schule“ und „Verankerung des Themas an der Schule/im Unterricht“ genannt.

Die im vergangenen Sommer gegründete AG setzt sich aus Schüler_innen, Eltern, Lehrkräften, Erzieher_innen und Schulleitungen zusammen. Gemeinsam mit den Laura Heimühle und Michael Pasterny, Fachbereich Jugend & Schule in der Abteilung Schule und Hochschule, sollen die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren an allen katholischen Schulen weiter vorangebracht werden.

INFOS:
AG Ökologie und Nachhaltigkeit
Laura Heimühle: heimuehle@erzbistum-hamburg.de
Michael Pasterny: pasterny@erzbistum-hamburg.de

 

Aktuelles

Mächtige Vorstellungen

Mächtige Vorstellungen

Mächtige Vorstellungen

… unter diesem Projektthema des Kulturforum21 und der Deichtorhallen Hamburg setzen sich Schüler_innen an den katholischen Schulen derzeit mit Fragen von Macht auseinander.

In Bildern und Vorstellungen, mit dem Blick auf Institutionen und Deutungshoheiten sowie in Kritik und Dekonstruktion.

Grundschüler_innen der Katharina-von-Siena-Schule haben sich beispielsweise nach einer Aufführung im Thalia Theater mit der Macht und der Umschrift bei Pippi Langstrumpf beschäftigt.
Dabei sind spannende und machtvolle Portraits von André Lützen entstanden …

Und was sind Eure „mächtigen Vorstellungen“?

» Hier der Clip auf YOUTUBE

 

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Aktuelles

Verbeamtungen: „Loyalität bedeutet keinen blinden Gehorsam“

Verbeamtungen: „Loyalität bedeutet keinen blinden Gehorsam“

Verbeamtungen: „Loyalität bedeutet keinen blinden Gehorsam“
Acht Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Schulen in Hamburg erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das Beamtenverhältnis auf Probe sowie in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

In seiner Ansprache richtete Haep seinen Blick besonders auf die Treue- und Loyalitätspflichten von Kirchenbeamtinnen und -beamten gegenüber ihrem Dienstgeber – und auf die Aufgabe, durch das eigene Handeln am Sendungsauftrag der Kirche mitzuwirken. „Persönliches und institutionelles Versagen in der Missbrauchsaufarbeitung, Reformstau in der katholischen Kirche, die Themen des Synodalen Weges – all dies löst auch Fragen hinsichtlich der Loyalitätspflicht von Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten aus. Doch Treue und Loyalität bedeuten nicht die Beschneidung Ihrer Kritikfähigkeit. Sie bedeuten keinen blinden Gehorsam, keine unkritische Folgsamkeit gegenüber den kirchlichen Normen“, so Haep.

Verbeamtungen: „Loyalität bedeutet keinen blinden Gehorsam“Entscheidend sei es vielmehr zu fragen, was der eigene Beitrag zur Ausgestaltung des Sendungsauftrages der Kirche sein könne. „Es geht um Ermöglichung, Unterstützung und Umsetzung des Sendungsauftrages. Es geht darum, den Menschen die Frohe Botschaft Jesu Christi zu bringen und als Schule an der Seite junger Menschen zu sein“, betonte Haep.

Es gehe hingegen nicht darum, in welchem Lebensstand jemand lebe, ob in einer gleich- oder nicht-gleichgeschlechtlichen Partnerschaft, ob jemand schwul, hetero, transsexuell sei oder sich einer anderen sexuellen Identität zugehörig fühle. Vor Authentizität und Transparenz dürfe es keine Furcht geben.

„Sie alle sind in dieser Kirche und bei der Umsetzung des Sendungsauftrages unserer Kirche willkommen“, verdeutlichte der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Im Anschluss sprachen die Pädagoginnen und Pädagogen der Sophie-Barat-Schule, der Sankt-Ansgar-Schule, der Franz-von-Assisi-Schule, der Katholischen Bonifatiusschule, der Katholischen Schule St. Paulus sowie der Domschule St. Marien gemeinsam die Eidesformel, bevor sie schließlich ihre Berufungsurkunden entgegennahmen.

Foto: Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule, r.) mit Marion Karg (Leiterin Referat Schulaufsicht, 2.v.l.) und Martina Scheidle (Referat Schulprofil, 3.v.l.) sowie den Lehrkräften Anja Behrens (Franz-von-Assisi-Schule / Sankt-Ansgar-Schule), Katharina von Samson-Himmelstjerna (Sankt-Ansgar-Schule), Eileen-Marie Chong (Katholische Bonifatiusschule), Annika Voßkuhl (Katholische Schule St. Paulus), Peter Jitschin, Annika Sarwari, Stephan-Gabriel Schröder (alle Sophie-Barat-Schule) sowie Barbara Morascher (Inklusion Domschule St. Marien).

Aktuelles

Einen guten Start, Generalvikar Sascha-Philipp Geißler!

Einen guten Start, Generalvikar Sascha-Philipp Geißler!

Einen guten Start, Generalvikar Sascha-Philipp Geißler!

Heute tritt der Pallottinerpater Sascha-Philipp Geißler (45) sein neues Amt als Generalvikar des Erzbistums Hamburg an. Das Team der Abteilung Schule und Hochschule gratuliert dem Nachfolger von Ansgar Thim sehr herzlich – und wünscht einen guten Start in turbulenter Zeit.

Geißler sieht die Aufgabe der Kirche darin, „Menschen in ihren Lebensumfeldern“ aufzusuchen, von ihnen zu lernen – und nicht zu warten „bis sie in die Pfarrkirche kommen“. Mit Blick auf die Neuordnung der Pastoralen Räume betont der Ordensmann die zukünftige Bedeutung verschiedener Zentren kirchlichen Lebens – und damit u.a. der katholischen Schulstandorte. „Da sind Zentren, wo Gottesdienst gefeiert wird. Und da gibt es Lern- und Praxisorte des Glaubens, Kindergärten und Schulen“, hebt Geißler hervor.

Sascha-Philipp Geißler wurde 1976 in Krombach (Siegerland) geboren. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann und dem Abitur trat er 1998 in den Pallottinerorden ein. Er studierte Philosophie und Theologie und wurde 2006 zum Priester geweiht. Von 2011 bis 2020 war er Wallfahrtsdirektor im bayrischen Friedberg, seit 2020 leitete er die Pfarrei Seliger Johannes Prassek in Hamburg.

 

Aktuelles

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!

Mehr als 40 Jahre lang stand sie im Dienst der katholischen Schulen. Mehr als 20 Jahre davon war sie als Schulleiterin der Katholischen Sophienschule tätig.

Mit Birgit Wangrau-Müller geht – in diesem, Sinne – ein wirkliches Urgestein Ende Januar in den Ruhestand.

Beim heutigen Gottesdienst in der Barmbeker Sophienkirche blickten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie langjährige Weggefährten mit sehr persönlichen Beiträgen auf die Zusammenarbeit und das Wirken Wangrau-Müllers zurück.

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!„Sie haben sich in ihrer klaren, schnörkellosen und unverstellten Art beispielhaft um diese Schule, um die gesamte Schulgemeinschaft und die Entwicklung dieses Standortes gekümmert“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

Ihr Tun sei stets von großer Herzlichkeit, von Nahbarkeit und Kollegialität, von Offenheit und einer großen Portion Pragmatismus geprägt gewesen. Mit Blick auf den geplanten Neubau dankte Haep der scheidenden Schulleiterin für Ihre Lebensleistung.

„Der zukünftige Schulbau wird ganz wesentlich mit Ihrem Namen und mit Ihrem Engagement verbunden bleiben“, so Haep.

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!Für das Kollegium erinnerte Stellvertreterin Beatrice Lipschütz an zahlreiche persönliche Erlebnisse, große und Kraft raubende Herausforderungen sowie „unvergessene Alltäglichkeiten“ in der Zusammenarbeit.

„Und wir beide waren doch eigentlich so vertraut wie ein altes Ehepaar“, brachte Lipschütz das Verhältnis und den gegenseitigen Respekt auf den Punkt.

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!Als Überraschungspräsent platzierte das Kollegium schließlich den Wangrau-Müllerschen „Stammplatz“ im Mittelgang der Kirche: ihren braun gepolsterten Stuhl aus dem Lehrerzimmer, der zukünftig im eigenen Heim etwaigem „Schulweh“ vorbeugen soll.

Tschüß, Birgit Wangrau-Müller!„Mit Dir tritt nun einer der letzten rauchenden und feuerspeienden Dinosaurier ab“, scherzte Klaus Pax als Vertreter der Schulleitungen über die passionierte Raucherin – und verdeutlichte damit doch zugleich die unverstellte Art der beliebten scheidenden Schulleiterin.

Aktuelles

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus
Am 27. Januar gedenken wir in Deutschland den Opfern des Nationalsozialismus.

Der Tag erinnert an die Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, in dem mehr als eine Million Menschen ermordet wurden.

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus
Wie kein anderer Ort symbolisiert Auschwitz die Verbrechen der Nationalsozialisten. Die kalt geplante und industriell betriebene Ermordung der europäischen Juden ist der größte Zivilisationsbruch der Geschichte.

Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Wir gedenken. Wir erinnern. Wir mahnen.

Aktuelles

Herzlich willkommen, Clemens Weingart!

Herzlich willkommen, Clemens Weingart!

Herzlich willkommen, Clemens Weingart!
Das Team der Abteilung Schule und Hochschule begrüßt Clemens Weingart als neuen Referenten für Religionspädagogik.

Am Mittelrhein, in einem kleinen Weingut und einer großen Familie aufgewachsen, ging Clemens Weingart nach seinem Zivildienst in der Krankenpflege zum Studium nach Freiburg. Sein Ziel war, Gymnasiallehrer für die Fächer Katholische Religion, Geschichte und Chemie zu werden. Nach seinem Referendariat unterrichtete er an einer Gemeinschafts- und Grundschule, bevor er – auch des Wetters wegen :-) – im Jahr 2019 nach Hamburg kam. Hier ist er seitdem – und vorerst weiterhin – an der Uni in der Lehrkräfteausbildung als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Religionspädagogik und Fachdidaktik tätig.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Clemens Weingart und auf seine Erfahrung, die er in das Referat „Religionspädagogik an Schulen“ sowie die Abteilung Schule und Hochschule einbringen wird.

Wir wünschen viel Kraft und Gottes reichen Segen!

 

Aktuelles

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-Frauen

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-Frauen

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-FrauenNach mehr als 20 Jahren als Schulleiterin der Katholischen Schule Bergedorf tritt Hildegard Pax-Frauen Ende Januar in den wohlverdienten Ruhestand.

Am gestrigen Donnerstag, 20. Januar, verabschiedeten sich Kolleg_innen, Schulleiter_innen sowie Mitarbeiter_innen der Abteilung Schule und Hochschule – aufgrund der Corona-Pandemie unter den notwendigen Sicherheits- und Hygienevorkehrungen – mit einem Gottesdienst in St. Marien von der Frau, die die inzwischen 130-jährige Geschichte des Grundschulstandortes an der Chrysanderstraße zwei Jahrzehnte lang mit großem Engagement geprägt hat.

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-FrauenDr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, dankte Pax-Frauen für überaus erfolgreiche und – vor allem mit Blick auf die jahrelangen Verzögerungen des Neubaus – herausfordernden Jahre ihres Wirkens.

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-Frauen„All die Planungen und Veränderungen, die Ihre gesamte Zeit hier in Bergedorf begleitet haben, kosteten unglaublich viel Kraft und Energie. Die Schülerzahlen und die erfolgreiche pädagogische Arbeit zeigen eindrucksvoll, was Sie und Ihr Team in den vergangenen 20 Jahren hier in Bergedorf geschaffen haben. Sie haben sich – und damit der Schule – großes Vertrauen in der Elternschaft, im kirchlichen und sozialen Nahraum der Schule erworben. Und das ist das wichtigste Kapital“, so Haep.

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-FrauenFür die Schulleitungskolleg_innen erinnerte Michael Stüper von der Katholischen Schule St. Paulus an „die kämpferische Hilde“. „

Als Schulleiterin ist man immer Kämpferin seines Standortes. Diesen Kampf beherrschst Du beeindruckend. Und er hat sich immer wieder gelohnt“, sagte Stüper mit Blick auf die zahlenmäßige, pädagogische und räumliche Entwicklung der Katholischen Schule Bergedorf.

Abschied für Bergedorfs Schulleiterin Hildegard Pax-FrauenSebastian Stahlberg, Schulleiter der Katholischen Schule St. Joseph, überreichte der scheidenden Kollegin einen „Schulleitungscuvée“ mit dem Konterfei von Pax-Frauen. Auf dem Schulhof wurde die angehende Pensionärin schließlich von tanzenden Viertklässler_innen mit einer einstudierten Formation und weißen Hüten erwartet.

Denn behütet, das fühlten sich die Jungen und Mädchen unter der Leitung von Hildegard Pax-Frauen stets.

 

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Beratungs- und Begleitungsangebot für Eltern in der Corona-Krise

Beratungs- und Begleitungsangebot für Eltern in der Corona-Krise

Beratungs- und Begleitungsangebot für Eltern in der Corona-Krise
Ihr Leben hat sich in der Corona-Krise verändert? Sie sorgen sich als Eltern mehr als sonst um ihr Kind? Löst das Thema Schule in Ihnen momentan Unbehagen aus? Ziehen Sie sich oder Ihr Kind aus vielen Situationen zurück?

Unser Angebot an Sie: Begleitung und Beratung!

Als Privatschulträger bieten wir Ihnen, den Sorgeberechtigten unserer Schüler_innen an den katholischen Schulen, ein kostenfreies und zeitlich begrenztes Beratungs- und Begleitungsangebot, um gut durch die Pandemie zu kommen.

Als Beratungsteam stehen Ihnen die erfahrene Pädagogin Brigitta Stahlberg und der erfahrene Pädagoge Sebastian Stahlberg zur Verfügung. Nehmen Sie gern direkt Kontakt auf und vereinbaren einen individuellen Gesprächstermin:
corona-elternberatung@erzbistum-hamburg.de

» Flyer Corona Elternberatung

 

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Verleihung der Missio canonica an katholische Lehrkräfte

Verleihung der Missio canonica an katholische Lehrkräfte

Verleihung der Missio canonica an katholische Lehrkräfte

Am vergangenen Sonnabend erteilte Erzbischof Stefan Heße in einer feierlichen Messe im Kleinen Michel u.a. mehreren Lehrkräften katholischer Schulen in Hamburg die „Missio canonica“.

Verleihung der Missio canonica an katholische LehrkräfteEs ist die kirchliche Erlaubnis für die Erteilung katholischen Religionsunterrichts. Die Lehrerinnen und Lehrer geben dabei das Versprechen ab, ihren Unterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der katholischen Kirche zu erteilen.

Im Rahmen der Eucharistiefeier überreichte Erzbischof Stefan die Urkunden an Religionskräfte der Katholischen Bonifatiusschule, der Katholischen Schule St. Paulus, der Katholische Schule St. Antonius sowie des Niels-Stensen-Gymnasiums.

Verleihung der Missio canonica an katholische LehrkräfteBereits am Nachmittag hatte er – gemeinsam mit Dr. Christopher Haep, dem Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, mit den Pädagoginnen und Pädagogen über die Herausforderungen des Religionsunterrichts, über Ziele und Zunftswünsche gesprochen. Dabei betonte Dr. Haep den zunehmenden Plausibilisierungsdruck, unter dem der Religionsunterricht stehe.

Verleihung der Missio canonica an katholische Lehrkräfte„Da kommt es auch darauf an, dass Sie sich als Religionslehrerinnen und Religionslehrer authentisch in ihrem Glauben, in ihrem Bekenntnis zu erkennen geben und im Unterricht positionieren“, erklärte Haep.

Das beinhalte nicht nur die positive Bindung an Glaube, Religion und Kirche mitzuteilen, sondern auch vom eigenen Ringen mit dem Glauben, vom Sich-Reiben an kirchlichen Entscheidungen Ausdruck zu geben.

Verleihung der Missio canonica an katholische LehrkräfteFür die Schülerinnen und Schüler sei es unverzichtbar, im Unterricht auf glaubwürdige Zeugen zu treffen, nicht nur auf Referenten oder Moderatoren des unterrichtlichen Geschehens.

Der Religionsunterricht steht in vielen Diözesen und Regionen Deutschlands inzwischen unter enormen Entwicklungsherausforderungen. Deswegen gelte es heute besonders, spezifische und kontextbezogene Antworten für die regionalen Situationen zu finden und zu schauen, wie für Schülerinnen und Schüler ein zeitangemessenes religionsunterrichtliches Format realisiert werden könne. Das Erzbistum Hamburg arbeite daher derzeit an weiterführenden, jeweils unterschiedlichen Konzepten für alle drei Bistumsregionen.

Verleihung der Missio canonica an katholische LehrkräfteAbschließend dankte Dr. Christopher Haep den Religionslehrerinnen und Religionslehrer ausdrücklich für ihren täglichen Einsatz.

„Uns ist bewusst, dass Sie als Lehrkräfte gerade in Zeiten der Kirchenkrise immer an vorderster Front stehen und sich den Fragen von Schülerinnen und Schülern, von Kolleginnen und Kollegen, von Eltern stellen müssen – und das ist extrem herausfordernd, manches Mal auch belastend. Mir ist wichtig zu sagen: Sie sind nicht allein. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung brauchen“, verdeutlichte Haep die Unterstützung des Schulträgers.

(Fotos: Ralf Adloff)

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Glasfaserausbau an den katholischen Schulen geht weiter voran!

Glasfaserausbau an den katholischen Schulen geht weiter voran!

Glasfaserausbau an den katholischen Schulen geht weiter voran!
Seit Juni 2021 sind IT-Referentin Julia Rose-Deißner und Ihr Team dabei, die Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes für eine noch optimalere Anbindung der Schulstandorte einzusetzen und die notwendigen Tiefbau- und Anschlussarbeiten in Auftrag zu geben.

So hat die Sophie-Barat-Schule bereits im Dezember zusätzliche 1.000 MBit/s erhalten. Angeschlossen werden konnte jetzt auch die Katholische Schule St. Antonius. Und die nächsten Standorte in Blankenese, Farmsen, Harvestehude und Billstedt stehen auf der To Do-Liste der IT-Abteilung für die Highspeed-Technologie. Weitere Schulen folgen.

Glasfasernetze verbrauchen übrigens 5x weniger Energie für den Datenstrom als Kupfernetze – und sie erzeugen keine elektromagnetische Strahlung.

Dank an unser IT-Team für den großen Einsatz!

 

Glasfaserausbau an den katholischen Schulen geht weiter voran!

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Ist ein Einstieg des Erzbistums Hamburg in den Religionsunterricht für alle (RUfa) möglich?

Ist ein Einstieg des Erzbistums Hamburg in den Religionsunterricht für alle (RUfa) möglich?

Ist ein Einstieg des Erzbistums Hamburg in den Religionsunterricht für alle (RUfa) möglich?

Darum geht es beim heutigen zweiten Symposium zum Modellprojekt Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht für alle, zu dem die Abteilung Schule und Hochschule zahlreiche Vertreter_innen der Religionsgemeinschaften, der Stadt, der Wissenschaft sowie aus Schule und Diözesen begrüßen kann.

Seit dem Schuljahr 2019/20 prüft das Erzbistum Hamburg in einem Modellversuch in Kooperation mit der Behörde für Schule und Berufsbildung sowie der evangelischen Nordkirche, wie katholische Inhalte und Ziele im „Religionsunterricht für alle“ an staatlichen Schulen eingebracht werden können – und ob es möglich ist, katholische Religionslehrkräfte für dieses Format zu beauftragen.

Das heutige Symposium dient der Grundlagenklärung für die Entscheidung des Hamburger Erzbischofs über die katholische Beteiligung am weiterentwickelten „Religionsunterricht für alle“.

Während im ersten Symposium das damals auf den Weg zu bringende Modellprojekt „Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht für alle“ skizziert und miteinander über Herausforderungen und Gelingensbedingungen nachgedacht wurde, geht es heute um die Auswertung des Projekts, vor allem in religionspädagogischer und fachlicher Hinsicht.

Damit soll neben den auch zu klärenden religionsverfassungsrechtlichen Fragestellungen die Grundlage gelegt werden, damit in den kommenden Monaten seitens des Erzbistums eine gute Entscheidung getroffen werden kann hinsichtlich eines möglichen Beitritts der Katholischen Kirche zum RUfa.

» Einladungskarte

 

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Zusätzliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen:

Zusätzliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen

Zusätzliche Corona-Sicherheitsmaßnahmen in den Schulen:

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen in Hamburg werden die Sicherheitsmaßnahmen für den Schulunterricht noch einmal erhöht:

  • Statt wie früher zwei Mal sollen sich Schülerinnen und Schüler künftig drei Mal in der Woche – montags, mittwochs, freitags – in der Schule unter Aufsicht mit einem Schnelltest testen.
  • Die Testpflicht wird zudem ausgeweitet: Spätestens ab dem 17. Januar 2022 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler in der Schule testen, auch wenn sie bereits geimpft oder genesen sind.
  • Im Sportunterricht in der Sporthalle ist zudem künftig eine medizinische Maske zu tragen. Für den Sport im Freien gilt keine Maskenpflicht.
  • Und für viele schulische Veranstaltungen – bspw. Vorträge und Informationsabende – gilt jetzt die „2G-plus-Regel“. Ab Montag dürfen außerschulische Besucherinnen und Besucher also nur noch an Veranstaltungen teilnehmen, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind und zudem ein negatives Testergebnis vorweisen. Lediglich geboosterte Personen sind von der Testpflicht befreit.

 

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Sternsinger der Katholischen Schule St. Paulus besuchen Bürgermeister Tschentscher

Sternsinger der Katholischen Schule St. Paulus besuchen Bürgermeister Tschentscher

ternsinger der Katholischen Schule St. Paulus besuchen Bürgermeister Tschentscher
Im großen Halbkreis standen die Dritt- und Viertklässler der katholischen Grund- und Stadtteilschule St. Paulus vor dem Hauptportal des Hamburger Rathauses. Eben hatten sie noch letzte Anweisungen von BDKJ-Referent Oliver Trier erhalten. Doch die kleinen Könige mit den goldenen Kronen, hölzernen Sternen und üppigen Gewändern mussten sich noch einige Minuten gedulden, bevor sie endlich ihren Segen vortragen und um Spenden für benachteiligte Kinder in aller Welt bitten konnten.

ternsinger der Katholischen Schule St. Paulus besuchen Bürgermeister Tschentscher

Wenige Minuten später kam Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher schließlich zügigen Schrittes aus dem Rathaus, um sich gemeinsam mit der Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, in die Kinderschar einzureihen, den Worten der Kinder zu lauschen und ihnen für ihre große Einsatzbereitschaft zu danken.

ternsinger der Katholischen Schule St. Paulus besuchen Bürgermeister Tschentscher

Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. In diesem Jahr steht die Aktion unter dem Leitwort „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Rund um das kirchliche Dreikönigsfest ziehen viele Kinder als „Heilige Drei Könige“ verkleidet durch die Nachbarschaft und katholischen Gemeinden. In diesem Jahr kommen sie aufgrund der Corona-Pandemie mit Mund-Nasen-Bedeckung, einer Sternlänge Abstand und unter Beachtung der aktuellen Corona-Schutzverordnungen.

Mit dabei ist aber auch der Segen „20+C+M+B+22“ – dieser steht für Christus Mansionem Benedicat, was zu Deutsch Christus segne dieses Haus bedeutet – der an die Häuser gebracht wird. Jährlich können mit den gesammelten Spenden mehr als 1500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Insgesamt kamen bei der vergangenen Sternsingeraktion bundesweit mehr als 38,2 Millionen Euro, hamburgweit mehr als 358.000 Euro zusammen.

 

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Aktuelle Einreiseregeln - für einen guten Schulstart

Aktuelle Einreiseregeln – für einen guten Schulstart

Aktuelle Einreiseregeln - für einen guten Schulstart
Der Schulstart steht bevor. Daher hier nochmals der Hinweis auf die geltenden Einreisebestimmungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus:

 

  • Personen ab 6 Jahren müssen bei Einreise über einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis (max. 48 Stunden alt bei Einreise) verfügen. Wer sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten hat, muss bei Einreise über einen PCR-Testnachweis verfügen.

 

  • Wenn Sie sich in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen Sie sich bereits vor der Einreise, im Einreiseportal der Bundesrepublik registrieren und die Bestätigung mitführen. Des Weiteren sind Sie verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in Ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort ständig aufzuhalten (Quarantäne).
    Hier finden Sie eine Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete.
    Bei Hochrisikogebieten dauert die Quarantänezeit grundsätzlich 10 Tage. Wenn Sie einen Impf- oder Genesenennachweis übermitteln, endet die Quarantäne vorzeitig im Zeitpunkt der Übermittlung. Gleiches gilt im Fall der Übermittlung eines Testnachweises, die Testung darf jedoch frühestens fünf Tage nach der Einreise durchgeführt werden, sodass die Quarantäne in diesem Fall mindestens 5 Tage dauert. Für Personen unter 6 Jahren endet die Quarantäne automatisch mit Ablauf des 5. Tages nach der Einreise. Bei Virusvariantengebieten dauert die Quarantänezeit grundsätzlich 14 Tage. Eine Möglichkeit zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne besteht in diesem Fall (auch für geimpfte und genesene Personen) nicht.

 

  • Bitte kontaktieren Sie unverzüglich das für Sie zuständige Gesundheitsamt oder Ihren Arzt, wenn bei Ihnen innerhalb von 10 Tagen nach Einreise typische Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten.

 

Und hier eine Zusammenstellung „Corona-Infektionen im eigenen Umfeld: Aktuelle rechtliche Bestimmungen und Verhaltensweisen“

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Ihre Chancen im neuen Jahr 2022 bei Hamburgs größtem Privatschulträger

Ihre Chancen im neuen Jahr 2022 bei Hamburgs größtem Privatschulträger

Ihre Chancen im neuen Jahr 2022 bei Hamburgs größtem PrivatschulträgerDie Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg koordiniert die Arbeit der 20 katholischen Schulen in der Millionenmetropole, plant die strategische Weiterentwicklung, unterstützt die inhaltliche Profilierung und sichert so die Zukunftsfähigkeit des katholischen Schulsystems.

Wir geben Ihnen Freiraum für Verantwortung und Entwicklung, Kreativität und Weiterbildung. Kommen Sie zu uns als

Viele weitere Stellenangebote finden Sie hier »

Wir freuen uns auf den Kontakt zu Ihnen.

Vorweg Fragen?

Dann rufen Sie uns an! Marion Karg, Leiterin Referat Schulaufsicht in der Abteilung Schule und Hochschule, steht Ihnen für weitere Auskünfte gern zur Verfügung:
Telefon 040 378636-54
E-Mail: marion.karg@erzbistum-hamburg.de

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Herzlich willkommen im Team, Cassandra Tagge!

Herzlich willkommen im Team, Cassandra Tagge!

Herzlich willkommen im Team, Cassandra Tagge!
Und Bühne frei für die eigene Kurzvorstellung:

„Seit Anfang Dezember bin ich als „die Neue“ im Referat Kaufmännische Steuerung als Controllerin tätig. 1986 begann mein Weg durchs Leben in Hamburg, wo ich zweisprachig – Niederländisch und Deutsch – aufwuchs.

Nach dem Abitur und der Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolvierte ich nebenberuflich meinen Wirtschaftsfachwirt. Seit nunmehr knapp 8 Jahren im Bereich des Controllings fühle ich mich zwischen Excel-Formeln, Kennzahlenberechnungen und Pivot-Tabellen beruflich heimisch.

Wobei mein kleiner Jack Russel Terrier „Bico“ zum beruflichen Alltag den perfekten Ausgleich bildet und mich jeden Tag mit seiner Hundeliebe zum Lächeln bringt.“

 

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Dank für das große Engagement! - Dr. Christoph Haep

Dank für das große Engagement!

Dank für das große Engagement! - Dr. Christoph HaepMit einem persönlichen Dankschreiben richtet sich Schul-Abteilungsleiter Dr. Christopher Haep kurz vor den Weihnachtsfeiertagen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Eltern- und Schülervertreter_innen an den katholischen Schulen – um Dank zu sagen für das riesige Engagement in schwierigen Pandemie-Zeiten, für mutige, beherzte Schritte bei der Digitalisierung und die so vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen zwölf Monaten.

„Ihnen allen und den Ihnen nahestehenden Menschen wünsche ich von Herzen alles Gute für eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches kommendes Jahr 2022“, so Haep.

Das Schreiben im Wortlaut:

„Was keiner wagt, dass sollt ihr wagen. Was keiner sagt, das sagt heraus.
Was keiner denkt, das wagt zu denken. Was keiner anfängt, das führt aus.“

(Aus: Lothar Zenhetti – Auf Seiner Spur)

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

ich möchte Ihnen zum Ende dieses Jahres meinen herzlichen Dank für die erneut so gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten aussprechen. Es waren wieder Monate, in denen wir uns von den Rahmenbedingungen zur Bekämpfung der anhaltenden Corona-Pandemie haben leiten lassen müssen. Und die Herausforderungen vor Ort an unseren Schulstand-orten waren für Sie alle riesig. Die daraus erwachsenden Belastungen ließen viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler an die persönlichen Grenzen stoßen.

Erfreulicherweise hat sich aber zugleich vieles von dem, was uns zunächst neu und aufwendig erschien, inzwischen zu einer guten und hilfreichen Praxis im schulischen Alltag entwickelt. Unsere technische Ausstattung hat sich – Dank der Investitionsmöglichkeiten durch den Digitalpakt – erheblich verbessert. Wir haben enorme Fortschritte in der Digitalisierung erzielt – und ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihr Mitgehen, für das Mit-Entwickeln und Mit-Organisieren und manchmal sicherlich auch Mit-Ertragen.

Ein ganz besonderer Dank gilt Ihnen allen in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen zudem für Ihr tagtägliches außerordentliches Engagement zur Einhaltung der notwendigen Hygieneregeln und auch hinsichtlich der eigens organisierten freiwilligen Impftermine. Ich bin sicher, dass wir da gemeinsam auf einem wirklich guten Weg sind und so unseren Teil dazu beitragen, um die Pandemie wirksam zu bekämpfen.

Ich möchte an dieser Stelle einen weiteren Bereich hervorheben, der für unser Schulsystem und für die Profilierung unserer Schulen so enorm wichtig ist – und der zugleich unglaublich viel persönlichen Einsatz im Schulalltag erfordert: die schulpastoralen Angebote an unseren Standorten. Einige Zahlen verdeutlichen meines Erachtens ganz gut, was da an elementaren Grundlagen für religiöse Bildung, für das Glaubensverständnis und die persönliche Glaubensentwicklung junger Menschen geschieht: Pro Schuljahr geben wir schul- und jahrgangsübergreifend mehr als 18.000 Unterrichtsstunden Religion.

Mehr als 400 Gottesdienste mit Tausenden beteiligten Schüler_innen, Lehrkräften und teilweise Eltern gehören im Schulalltag ganz selbstverständlich dazu. An 30 mehrtägigen „Tagen der Orientierung“ haben in diesem Jahr insgesamt 750 Jugendliche teilgenommen. Hinzu kommen Tagesveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichen Projekten an unseren Schulstandorten mit 125 Schüler_innen. 33 Beauftragte für Schulpastoral sind vor Ort, um Impulse zu setzen. Hunderte schulpastorale Angebote – wie Stille Pausen, Meditationen, Beichtgelegenheiten und Bibelteilen – wurden ermöglicht. Zehn mehrtägige Besinnungstage der Kollegien haben im Kloster Nütschau mit fast 600 Lehrkräften stattgefunden.

Und: Hochgerechnet werden mehr als 240.000 Friedensgebete pro Schuljahr donnerstags von den Schüler_innen gesprochen. Ein starkes Zeichen der Verbundenheit untereinander und mit den Menschen weltweit. Ich möchte Ihnen allen und nicht zuletzt den im engeren Sinne Mitwirkenden in der Schulpastoral, die Sie sich hier einbringen und diese Grundlagen an unseren Schulen legen, sehr, sehr herzlich für ihr Wirken danken.

Ich wünsche uns allen, dass das, was unser Leben hell und reich macht, im kommenden Jahr wieder vermehrt möglich sein wird: die unkomplizierten persönlichen Begegnungen und der regelmäßige vertrauliche Austausch im direkten Kontakt miteinander. Bleiben wir gemeinsam aufgeschlossen für das, was an Herausforderungen auf uns wartet. Und bleiben wir mutig für beherzte Schritte und einen offenen Austausch – ganz im Sinne Lothar Zenhettis –, um unser katholisches Schulsystem bestmöglich weiterzuentwickeln.

Ihnen und den Ihnen nahestehenden Menschen wünsche ich – auch im Namen meines gesamten Teams in der Abteilung Schule und Hochschule – von Herzen alles Gute für eine besinnliche Weihnachtszeit und für ein erfolgreiches kommendes Jahr 2022.
Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit. Erholen Sie sich über die Feiertage ein wenig von den Anstrengungen der letzten Monate. Und: Bleiben Sie gesund!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Dr. Christopher Haep
Leiter Abteilung Schule und Hochschule

 

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Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival
Das Nordliedfestival – erstmals in Hamburg, mit einem wunderbaren Konzept.

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Welche Freude, dass wir mit dem Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg und den Schüler_innen der Sophie-Barat-Schule und des Niels-Stensen-Gymnasiums Partner sein durften – mit einer Bühne frei für die Jugend.

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Das Projekt KUNSTLIED. NA UND. verbindet neue Texte und Lieder von Jugendlichen, die mit Hilfe von Poetry-Slammer_innen Fee Brembeck und Hannes Maas sowie den Komponisten Samuel Penderbayne für den Abend entwickelt und mit bestehendem Liedrepertoire verknüpft wurden.

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Moderiert wurde von den Jugendlichen, gesungen von ihnen und Colin A. Schöning sowie Suijn Choi von der Hamburger Staatsoper. Begleitet durch Lemuel Grave.

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

Klar, ihre neuen Slams trugen die Jugendlichen auch selbst vor.

Fazit: Es war ein großartiger Abend, die Jugendlichen sind stolzer Teil dieses neuen, wunderbarer Nordliedfestivals. BRAVO!

Katholische Schulen aktiv beim Nordliedfestival

(Fotos: Christina Körte)

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Blankeneser Hilfe für die Ukraine

Blankeneser Hilfe für die Ukraine

Blankeneser Hilfe für die Ukraine

Und weiter geht es mit dem solidarischen Handeln – diesmal für bedürftige Kinder in der Ukraine:

Blankeneser Hilfe für die UkraineDie Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule Blankenese haben in den vergangenen Wochen fleißig Päckchen gepackt – in Schuhkarton-Größe, mit warmen Wintersachen, Süßigkeiten und Spielzeug.

Die Caritas hat die hübsch verpackten Geschenke nun eingeladen und bringt diese persönlich zu den ukrainischen Kindern und Familien.

Wunderbar, dass Ihr alle mitgemacht habt!

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Gruß zum Nikolaustag und Advent

Gruß zum Nikolaustag und Advent

Mit bester Laune sowie guten Wünschen zum Nikolaustag und für den Advent grüßen die Viertklässler_innen der Katholischen Schule St. Bonifatius Am Weiher in Hamburg-Eimsbüttel!

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Erzbischof im Gespräch mit Gesamtschülervertreter_innen

Erzbischof im Gespräch mit Gesamtschülervertreter_innen

Zeit für den persönlichen Austausch mit den Schülervertretungen der katholischen Schulen – die nahmen sich Erzbischof Dr. Stefan Heße, Schulabteilungsleiter Dr. Christopher Haep sowie Michael Pasterny, Referent Jugendarbeit & Schule.

Erzbischof im Gespräch mit Gesamtschülervertreter_innenThematisiert wurde, was die Schüler_innen bewegte – bspw. zukünftige Schwerpunkte und Zielsetzungen im Erzbistum Hamburg, Frauenpriestertum, staatliche Refinanzierung der katholischen Schulen, Konfessionszugehörigkeit zukünftiger Lehrkräfte, Homosexualität & Kirche und vieles mehr.

Erzbischof im Gespräch mit Gesamtschülervertreter_innen

Erzbischof im Gespräch mit Gesamtschülervertreter_innen

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Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums
„Wenn ich das nur so könnte wie Ihr“, staunte Erzbischof Stefan Heße über das praktische Geschick einiger Jugendlicher beim Einpacken von Geschenken.

Gemeinsam mit ihren Klassenkamerad_innen beteiligten sich auch die Oberstufenschüler_innen Marilena, Pascal und Neltje an der diesjährigen Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums für obdachlose und bedürftige Menschen in Harburg.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-GymnasiumsDie liebevoll zusammengestellten Aufmerksamkeiten für den täglichen Bedarf werden noch in der Adventszeit ihre Empfänger_innen erreichen.

„Eure Pakete sind Lichtpunkte im Leben anderer Menschen“, dankte Heße den Jugendlichen bei der anschließenden Andacht in der St. Maria-Kirche – und ergänzte: „Ja, Ihr selbst seid Lichtpunkte. Behaltet das unbedingt bei!“.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-GymnasiumsUnter dem Leitwort „Leuchttage“ bereiten sich die unterschiedlichen Jahrgänge des katholischen Gymnasiums mit musikalisch-adventlichen Beiträgen, guten Wünschen für die Mitschüler_innen („Leuchtzeilen“), Andachten und solidarischem Handeln auf das diesjährige Weihnachtsfest vor.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-GymnasiumsZuvor diskutierte Hamburgs Oberhirte mit den Schüler_innen über persönliche Erfahrungen während der Corona-Pandemie, fehlende Begegnungen, Homeschooling und veränderten Präsenzunterricht.

„Ich hatte das Gefühl, das Lernen verlernt zu haben“, gestand Stephanie und erntete Kopfnicken bei den Mitschüler_innen.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-GymnasiumsUnd die Skepsis der Jugendlichen hinsichtlich des weiter steigenden Infektionsgeschehens und etwaiger Folgen für den Schulalltag war geradezu mit Händen zu greifen. „Wir werden auf Dauer vorsichtig sein müssen“, prophezeite Heße.

Anschließend setzten die angehenden Abiturient_innen die Themen Missbrauch und Schulschließung auf die Tagesordnung. „Ja, mir sind Fehler passiert – aber ich habe weder vertuscht noch verdeckt“, erklärte Heße. Als Teil des damaligen Kölner Systems habe er mit seinem Rücktrittsangebot an den Papst ein Zeichen gerade auch gegenüber den Betroffenen setzen wollen.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-GymnasiumsSeine besondere Aufgabe sehe er nun im Erzbistum Hamburg darin, mit klaren Strukturen, Verantwortlichkeiten und Präventions-Vorgaben zukünftigen Missbrauch zu verhindern. Mit den Augen der Betroffenen immer wieder neu auf das System zu schauen und es zu verbessern, das sei das Ziel.

Deutliches Unverständnis zeigten die Schüler_innen hinsichtlich der vom Erzbistum getroffenen Schulschließungsentscheidung.

Erzbischof unterstützt Solidaritätsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums„Die Entscheidung ist gefallen“, entgegnete Heße unmissverständlich und verwies unter anderem auf die weiterhin bestehende dramatische Finanzsituation des Erzbistums. „Und die notwendigen Veränderungen betreffen nicht nur die Schulen, sondern viele weitere Bereiche unseres Erzbistums“, schwor der Erzbischof die Jugendlichen auf weitere Veränderungen in den Pfarreien und kirchlichen Institutionen ein, um Kirche im Norden zukunftssicher aufzustellen.

„Bleibt die Hoffnung auf ein wirkliches Leuchtturmprojekt“, bilanzierte eine Oberstufenschülerin – und knüpfte damit an das Motto der diesjährigen Adventsaktion des Niels-Stensen-Gymnasiums an.

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Sophie-Schülerinnen gewinnen landesweiten Plakatwettbewerb

Sophie-Schülerinnen gewinnen landesweiten Plakatwettbewerb

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 4.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen.

In Hamburg kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von den beiden 17-jährigen Schülerinnen Petra Ludewig Martin und Krisha Dalig. Von der Sophie-Barat-Schule.

Mit ihrem Kunstwerk setzten sie sich gegen mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch und wurden nun in Hamburg geehrt.

„Mit unserem Plakat möchten wir sagen, dass Alkoholmissbrauch ein wichtiges Thema ist und Jugendliche sich deshalb damit und den schweren Folgen auseinandersetzen sollten. Es kann jeden treffen und ernsthafte gesundheitlich Schäden verursachen“, so beschreibt Petra Ludewig Martin das Siegerplakat. Mit dem beeindruckenden Kunstwerk gewannen die siebzehnjährigen Schülerinnen 300 Euro.

2019 kamen nach aktueller Statistik rund 20.500 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, fünf Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Plakate, die Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer Online-Studie mit 1.273 Teilnehmenden ihre Wirkung im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von der Zielgruppe selbst gemalten „bunt statt blau“-Plakate die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete Warnhinweise.

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Erfolg für Altonaer Filmcrew

Erfolg für Altonaer FilmcrewGroßer Erfolg für die Filmcrew der Katholischen Schule in Altona: Mit ihrem Filmbeitrag „Und täglich spielt Beethoven“ überzeugten die Acht- und Neuntklässler_innen rund um die Klassenlehrer Martin König-Konerding und Philipp L. Odermatt jetzt auch die Jury des internationalen Filmfestivals „Up-and-Coming“.

Die letzten Jahrzehnte hat up-and-coming die Welt und ihre Filmtalente zum Festival nach Hannover geholt. In diesem Jahr bringen die Macher des Festivals die Filmprofis und -laien erstmals digital zusammen. Der Filmbeitrag der katholischen Schule am Dohrnweg läuft am heutigen Vormittag.

„Und täglich spielt Beethoven“ verarbeitet auf komplexe filmdramaturgische Weise das Immer-Wieder und Immer-Weiter-So menschlicher Umgehensweisen miteinander. Beethoven habe sich ständig darum bemüht, nie etwas gleich klingen zu lassen: Dieses ästhetische Bild steht für die soziale Kreativität, immer eine neue Sichtweise auf Dinge und Menschen zu werfen. „Der Film ist handwerklich anspruchsvoll gemacht – und erzähltechnisch konsequent. Vor allem aber wird er lebendig und aussagekräftig durch das große darstellerische Engagement der Schüler_innen“, urteilte Johannes Blum, Leitender Dramaturg der Hamburgischen Staatsoper.

Wir gratulieren allen Beteiligten herzlich zu diesem großen Erfolg!

Hier geht’s zum Filmbeitrag: www.katholische-schule-altona.de

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Kunstlied. Na und. – Lied trifft Schule

Kunstlied. Na und. – Lied trifft SchuleDieser exklusive Abend im Rahmen des Hamburger Nordlied-Festivals hat es in sich: Schüler_innen der Sophie-Barat-Schule und des Niels-Stensen-Gymnasiums, die bundesweit bekannte Poetry-Slammerin Fee Brembeck, Stand Up Comedian Hannes Maaß, Opernkomponist Samuel Penderbayne, Tenor Collin A. Schönig, Sopranistin Sujin Choi und die Pianistin Henriette Zahn gestalten mit eigenen Texten und Kompositionen und klassischem Repertoire einen Liederabend.

Und zwar so, wie sie ihn gerne hätten. In Schulworkshops wurden zuvor Themen diskutiert, Texte geschrieben und vertont, die nun – neben zeitlosem Repertoire – im Rahmen des Nordlied-Festivals gemeinsam (ur-)aufgeführt werden. Das Projekt ist eine Kooperation des Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg mit dem Nordlied-Festival. Die künstlerische Leitung liegt in den Händen von Henriette Zahn und Samuel Penderbayne, Schirmherrin ist Opernsängerin Anne Sophie von Otter.

Termin/Ort:
Dienstag, 30.11.2021, um 19 Uhr im Miralles-Saal, Mittelweg 42, 20148 Hamburg.

Karten an der Abendkasse: Der Eintritt für Schüler_innen und begleitende Lehrer_innen der katholischen Schulen in Hamburg ist kostenfrei!! Jugendliche: 8 EUR, Erwachsene: 15 EUR. (Achtung: Für diese Veranstaltung besteht die 2G-Regel. Zutritt nur für nachweislich Geimpfte und Genesene!)

Infos: www.nordlied.de

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Ihre Chance: Schulleiter_in der Katholischen Schule Bergedorf

Ihre Chance: Schulleiter_in der Katholischen Schule Bergedorf Wir suchen zum 01.02.2022 im Rahmen einer Nachbesetzung eine Schulleitung (m/w/d) für die Katholische Grundschule Bergedorf. Die Stelle ist unbefristet und in Vollzeit (Hamburger Lehrerarbeitsmodell).

Das Erzbistum Hamburg ist mit seinen derzeit 20 Schulen sowie ca. 7.000 Schülerinnen und Schülern der größte freie Schulträger in der Hansestadt. An den 11 Grundschulen, sechs Grund- und Stadtteilschulen sowie drei Gymnasien unterstützen hochmotivierte Lehrerinnen und Lehrer die Kinder und Jugendlichen in ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung. Sie stärken ihre Talente und Begabungen, schärfen ihr Verantwortungsbewusstsein und führen sie zu neuen Kompetenzen.

Alle katholischen Schulen sind staatlich anerkannt und unterrichten nach den Hamburger Bildungs- und Rahmenplänen. Sie verstehen sich in besonderer Weise als Schulverbund und arbeiten eng mit dem öffentlichen Schulwesen der Millionenmetropole zusammen.

Die Katholische Schule Bergedorf ist eine seit 1889 bestehende vierzügige Grundschule mit drei Vorschulklassen mit ca. 500 Schülerinnen und Schülern. Haupteinzugsgebiete sind die Stadtteile Bergedorf, Neuallermöhe, Lohbrügge, die Viermarschlande sowie weitere an Bergedorf angrenzende Gebiete.

Ihre Aufgaben

  • Dienstvorgesetztenfunktion, Personalführung und -entwicklung
  • Schul- & Unterrichtsentwicklung
  • Organisation und Planung des Lehrbetriebes
  • Ressourcenplanung & -Steuerung
  • Profilbildung und Öffentlichkeitsarbeit des Schulstandortes
  • Unterricht im Rahmen der festgelegten U-Zeiten

Ihr Profil

  • Zweites Staatsexamen, Primarstufe und/oder Sekundarstufe I (oder Vergleichbares)
  • Mehrjährige Erfahrung in der erweiterten Schulleitung wünschenswert
  • Fundierte Führungs-, Kommunikations- & Organisationskompetenz
  • Ausgeprägte Team- & Konfliktfähigkeit sowie Innovationsfreude
  • Erfahrung in Schulverwaltungs-, Planungs- & Entwicklungsaufgaben
  • Positive Identifikation mit den Werten und Zielen der katholischen Kirche
  • Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche (ACK)

Unser Angebot an Sie

  • Eine herausfordernde Führungsposition mit Gestaltungsspielraum & Entwicklungspotential
  • Regelmäßige Fort- & Weiterbildungen sowie Coaching-Angebote, Zuschuss zum HVV-Ticket
  • Beamtenverhältnis mit Besoldung (A14+Z) entsprechend den Beamtenrichtlinien für das Land Hamburg

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen über das Bewerbungsportal. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Herr Dr. Haep
Abteilung Schule und Hochschule
haep@erzbistum-hamburg.de
Tel. 040 37 86 36 – 18

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Bewerbungsschluss ist der 31.12.2021.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

 

Aktuelles

Wir trauern um unsere Kollegin Sigrid Kessens

Wir trauern um unsere Kollegin Sigrid KessensDie Abteilung Schule und Hochschule trauert um Schulrätin i. K. Sigrid Kessens, die am 14. November verstarb.

Sie hat so viele Jahre gekämpft, trotz schwerer Krankheit immer wieder die positiven Dinge des Lebens und die Zukunft in den Blick genommen – und ist alle Herausforderungen mit viel Kraft und Mut angegangen. Wir gedenken einer überaus herzlichen und stets zugewandten Kollegin, die uns sehr fehlen wird.

Sigrid Kessens wurde am 01.02.2000 als Referentin für Religionspädagogik im Referat Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Amt Kiel eingestellt. Mit Wirkung zum 01.10.2010 wurde sie zur Schulrätin im Kirchendienst im „Fachbereich Schule“ in der Abteilung Bildung ernannt.

Diese Funktion mit Dienstsitz im Erzbischöflichen Generalvikariat Hamburg beinhaltete die kirchliche Dienst- und Fachaufsicht für die vom Erzbistum in der Freien und Hansestadt Hamburg eingesetzten Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die Katechetinnen und Katechten im außerschulischen Religionsunterricht sowie die Kirchliche Schulaufsicht für den katholischen Religionsunterricht an den staatlichen Schulen und den Schulen des damaligen Katholischen Schulverbandes Hamburg. Außerdem war sie beteiligt an dem schulpraktischen Teil der Ausbildung der Gemeindeassistentinnen und -assistenten sowie der Pastoralassistentinnen und -assistenten.

Nach der Umstrukturierung im Erzbischöflichen Generalvikariat übte sie diese Tätigkeiten als Mitarbeiterin im „Referat Religionspädagogik in Schulen“ in der Abteilung Schule und Hochschule aus. Im Jahre 2018 übernahm sie im Auftrag von Domkapitular Berthold Bonekamp-Kerkhoff die Aufgabe, eine Inklusionsordnung für das Erzbistum zu entwickeln. In diesen Jahren war Sigrid Kessens zudem maßgeblich beteiligt an der Herausgabe der „Mitteilungen für den RU“. Auch die aktuell erscheinende Ausgabe hat sie noch mit auf den Weg gebracht.

Wir sind dankbar für die langjährige Zusammenarbeit mit einer wunderbaren Kollegin.

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Luftfilter: Auslieferung hat begonnen!

Luftfilter: Auslieferung hat begonnen!
Es geht voran: Die erste Lieferphase der Luftfilteranlagen für die katholischen Schulen ist fast abgeschlossen. Nun kann die Prüfung und Installation erfolgen. „In einer zweiten Lieferphase können die Schulstandorte dann weitere Luftfilter bestellen“, sagt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

Zum Produkt selbst: Die Luftfilter der Fa. Philips (Serie 4000i) entfernen nach eigenen Angaben Dank einer dreischichtigen Filterung effizient 99,97 % der Viren, Aerosole und Schadstoffe aus der Luft, um gemeinsam genutzte Räume noch sicherer zu machen. Die 360-Grad-Luftzirkulation reinigt – mit automatischem Modus und in vier manuellen Geschwindigkeitsstufen – Räume bis zu 158 m² und verteilt saubere Luft bis in jede Ecke eines Raums. Der Filter zeigt die Luftqualität auf einem Monitor in Echtzeit farblich an. Und: Ein leiser Betrieb sorgt für möglichst geringe Hintergrundgeräusche.

Fakt ist aber auch: Der zukünftige Einsatz der Luftfiltergeräte an unseren Schulen ist ausschließlich als ergänzende Maßnahme zur Pandemiebekämpfung anzusehen. „Das regelmäßige Lüften der Räume und das Tragen von Masken bleiben unbedingt notwendig“, verdeutlicht Haep. An der konsequenten Anwendung der AHA-Regel ändere sich durch die Anschaffung der Luftfilter nichts.

 

Aktuelles

Grundschüler gedenken jüdischer Mitbürgerin

Grundschüler gedenken jüdischer Mitbürgerin

Mit großen Schritten eilen die Drittklässler der Katholischen Schule Blankenese ihrem Zielort entgegen: einem sogenannten „Stolperstein“ auf dem Gehweg in der Godeffroystraße 38.

Gemeinsam mit vielen Blankeneser Vereinen und Schulen erinnern sich die Jungen und Mädchen an diesem 9. November an die Reichspogromnacht vor 83 Jahren und an die von den Nazis gelenkten Gewaltexzesse.

Grundschüler gedenken jüdischer MitbürgerinSie gedenken der zahlreichen jüdischen Mitbürger, die der nationalsozialistischen Herrschaft zum Opfer fielen. Klassenlehrerin Stefanie Methler hält eine Bürste bereit, mit der Damian den eingelassenen und gravierten Gedenkstein von Ilse Silbermann zunächst vorsichtig abfegt.

Anschließend poliert Mia mit Zahnbürste und Paste das Metall, um Passanten auf das Schicksal des jungen Opfers aufmerksam zu machen. Die Fremdsprachenkorrespondentin Ilse Silbermann arbeitete nach ihrer Entlassung als Haushaltshilfe in der Godeffroystraße, bevor sie schließlich im Jahre 1942 deportiert und im Konzentrationslager Auschwitz ermordet wurde.

Grundschüler gedenken jüdischer MitbürgerinDie Kinder sind mit ihrer Lebensgeschichte vertraut. Franz zündet eine Kerze an, die Drittklässler sprechen ein gemeinsames Gebet – und holen so das Schicksal Silbermanns wieder in die Gegenwart.

Stefanie Methler hat den Kindern auf einfühlsame und altersgerechte Weise vom Schicksal der Blankeneser Mitbürgerin und dem politisch-moralischen Niedergang Deutschlands berichtet.

Mit Schulleiterin Eike Eichmann befestigen die Drittklässler der Katholischen Schule Blankenese schließlich noch einen Kranz und die Lebensgeschichte von Ilse Silbermann an einem nahestehenden Baum. Erinnerungen, so Methler, seien das Wichtigste, was sie der jungen Generation mitgeben könne.

Grundschüler gedenken jüdischer Mitbürgerin„Deswegen haben wir an diesem Tag sehr gern die Patenschaft für diesen Stolperstein übernommen“, erklärt die engagierte Pädagogin. Schweigend stehen die Grundschüler noch eine Weile an der eingelassenen Erinnerung.

So, wie viele andere Vereine und Schulen, die sich zeitgleich an diesem Tag auf Initiative des Vereins „Blankenese Miteinander“ auf den Weg gemacht haben – um zu erinnern, zu ermutigen und sich dem Antisemitismus und der Ausgrenzung von Beginn an in den Weg zu stellen.

„Damit das nie wieder geschieht“, merkt Mia an. Und ihre Klassenkameraden nicken zustimmend.

 

Aktuelles

Bis zu 95% aller Schul-Beschäftigten geimpft!

Dr. Christopher Haep, Leiter Abteilung Schule und Hochschule, zur aktuellen Pandemielage an den katholischen Schulen:

„Mit Sorge beobachten wir in den letzten Wochen die steigenden Inzidenzen in vielen Regionen Deutschlands, auch in Hamburg. Das macht sich auch an unseren katholischen Schulen bemerkbar. Es bleibt weiterhin unverzichtbar, die Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans umzusetzen, in der Anwendung der AHA-Regeln konsequent zu sein (Abstand halten! Hygienemaßnahmen beachten! Alltagsmaske tragen!) und die mehrfach in der Woche angesetzten schulischen Tests durchzuführen. Außerdem ist die Erhöhung der Impfquote das zentrale Anliegen – dafür werbe ich weiterhin mit Nachdruck.

Die in den nächsten Tagen in den Schulen zum Einsatz zu bringenden Luftfiltergeräte werden die Situation unterstützen, ersetzen aber nicht das weiterhin notwendige regelmäßige Lüften. Wir müssen weiterhin alles dafür tun, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten und die Pandemie zu bekämpfen, gerade jetzt in der wieder kälter werdenden Jahreszeit. Und wir wollen alles dafür tun, damit Schulen nicht wieder geschlossen werden müssen.

Eine positive Nachricht: Nach stichprobenartigen Erhebungen können wir davon ausgehen, dass 90-95% der Schulbeschäftigten geimpft sind. Das ist ein sehr hoher Wert. Ebenfalls nach stichprobenartigen Erhebungen gehen wir davon aus, dass derzeit etwa jeder zweite bis dritte Schüler bzw. jede zweite bis dritte Schülerin ab 12 Jahren geimpft ist, entweder über den eigenen Haus- oder Kinderarzt, ein Impfzentrum oder auch über unser freiwilliges Impfangebot, das durch ein Ärzteteam an unseren katholischen Schulen gemacht worden ist.

Darüber bin ich froh. Wir beobachten die Lage weiterhin aufmerksam. Für die gemeinsam Anstrengung zur Bekämpfung der Pandemie bin ich allen in den Schulen Beteiligten sehr, sehr dankbar!“

Aktuelles

Gemeinsame Konferenz der Schulabteilungen der Erzbistümer Hamburg und Berlin

Gemeinsame Konferenz der Schulabteilungen der Erzbistümer Hamburg und Berlin
Austausch stärken, Erfahrungen teilen und grundlegende Zukunftsaufgaben in den Blick nehmen – das waren die Ziele der gemeinsamen Konferenz der Schulabteilungen der Erzbistümer Hamburg und Berlin, die jetzt im St.-Ansgar-Haus stattfand.

Prof. Dr. Birgit Hoyer, Abteilungsleiterin Bildung im Erzbischöflichen Ordinariat Berlin, und Dr. Christopher Haep, Leiter Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat Hamburg, erörterten mit ihren Referatsleitungen, Fachreferent_innen und Schulrät_innen u.a. die Entwicklung und die Zielperspektiven des Religionsunterrichtes in Mecklenburg-Vorpommern und stellten Überlegungen für ein Zusammenrücken der Verwaltung in einer gemeinsamen operativen Stelle in Schwerin an.

Der Austausch über die Entwicklung der digitalisierten Bildung und der notwendigen Erweiterung des pädagogischen Kompetenzportfolios soll in einem gemeinsamen Zielbild münden, das nun von einer Arbeitsgemeinschaft auf den Weg gebracht wird. Im Bereich der inneren Schulentwicklung blickten die Konferenzteilnehmer_innen zudem auf die Personalgewinnung und die Weiterentwicklung zielgenauer Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte.

„Wir schätzen diesen wichtigen Austausch mit unseren Berliner Kolleginnen und Kollegen, aus dem sehr konkrete Initiativen und gemeinsamen Arbeitsaufträge erwachsen sind“, blickte Dr. Christopher Haep auf die Tagung zurück.

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Spender_innen-Treff in der Sophienschule

Spender_innen-Treff in der SophienschuleDie Bauarbeiten starten im kommenden Jahr, der Neubau der Katholischen Sophienschule soll im Sommer 2024 stehen.

Doch schon heute informierten sich mehr als 60 Förder_innen vor Ort in der Elsastraße über den aktuellen Planungsstand. Schulleiterin Birgit Wangrau-Müller, Stellvertreterin Beatrice Lippschütz und Kita-Leiterin Christine Kirchner öffneten die Türen für einen Rundgang durch das Altgebäude, bei dem Architekt Sebastian Schmidt (Bieling Architekten) den Gästen die konkreten Raumplanungen vorstellte.

Spender_innen-Treff in der SophienschuleDie derzeit zweizügige Grundschule mit 250 Schüler_innen wird zukünftig dreizügig – und deutlich größer: Ab 2024 werden 360 Kinder am Standort beschult.

Die Kita verdoppelt sogar die Anzahl ihrer kleinen Kunden: Statt 40 werden dann 80 Kleinkinder in den neuen Räumlichkeiten betreut.

Spender_innen-Treff in der Sophienschule„Unser Anspruch ist es multifunktionale Flächen und Räume zu schaffen, die moderner Pädagogik und Didaktik gerecht werden.

Ihre Unterstützung macht diesen wunderbaren Zukunftsbau möglich“, dankte Schulabteilungsleiter Dr. Christopher Haep den anwesenden Gästen – darunter die Barmbeker Unternehmerfamilie Franke, die das Neubauprojekt mit einem Millionenbetrag fördert.

Spender_innen-Treff in der SophienschuleMit einem intensiven Austausch beim Kaffeetrinken, kleinen Wunschsternen der Grundschüler_innen für die Unterstützer_innen und einem abschließenden Segen von Pater Daniel auf dem Pausenhof endete der Informationsnachmittag.

Weitere Infoveranstaltungen sind – je nach Planungs- und Baufortschritt – vorgesehen.

Spender_innen-Treff in der Sophienschule Spender_innen-Treff in der Sophienschule

Aktuelles

Katholische Schulen: Erste Lieferphase für Luftfilter im Blick

Katholische Schulen: Erste Lieferphase für Luftfilter im Blick

Viele Wochen lang haben die Privatschulträger in Hamburg auf die entscheidende Förderrichtlinie der Schulbehörde zur Unterstützung der Anschaffung von Luftfilteranlagen warten müssen. In der zweiten Ferienwoche wurde die Förderrichtlinie nun von Seiten der Stadt veröffentlicht.

Als größter freier Schulträger hat das Erzbistum die Richtlinie noch in den Ferien ausgewertet und in Abstimmung mit Zulieferfirmen einen Umsetzungsplan für die katholischen Schulen erarbeitet. Gemeinsam mit den Schulleitungsteams der Standorte ist das weitere Vorgehen auf einer Dienstkonferenz in der vergangenen Woche diskutiert und konkretisiert worden. Ziel ist es, nun die schutzbedürftigsten Schülerinnen und Schüler – vor allem Kinder in den Vor- und Grundschulen sowie 5. und 6. Jahrgängen – in den Fokus zu nehmen, um möglichst zeitnah einen zusätzlichen Infektionsschutz bieten zu können.

Die Schulleitungen haben – nach internen Beratungen an ihren jeweiligen Standorten – bis vorgestern Abend fast 360 Bestellungen für die erste Lieferphase abgegeben. Das Erzbistum Hamburg als Schulträger versucht, die Anlieferung und Installation der Luftfilter in den kommenden 15 Werktagen zu ermöglichen. In einer zweiten Lieferphase können die Schulstandorte dann – je nach individuellem Ausstattungswunsch – weitere Luftfilter bestellen.

Zum Produkt selbst: Die Luftfilter der Fa. Philips (Serie 4000i) entfernen nach eigenen Angaben Dank einer dreischichtigen Filterung effizient 99,97 % der Viren, Aerosole und Schadstoffe aus der Luft, um gemeinsam genutzte Räume noch sicherer zu machen. Die 360-Grad-Luftzirkulation reinigt – mit automatischem Modus und in vier manuellen Geschwindigkeitsstufen – Räume bis zu 158 m² und verteilt saubere Luft bis in jede Ecke eines Raums. Der Filter zeigt die Luftqualität auf einem Monitor in Echtzeit farblich an. Und: Ein leiser Betrieb sorgt für möglichst geringe Hintergrundgeräusche.

Besonders zu beachten ist, dass der zukünftige Einsatz der Luftfiltergeräte an den katholischen Schulen ausschließlich als ergänzende Maßnahme zur Pandemiebekämpfung anzusehen ist. Das regelmäßige Lüften der Räume und das Tragen von Masken bleiben unbedingt notwendig! An der konsequenten Anwendung der AHA-Regel ändert sich also durch die Anschaffung der Luftfilter nichts.

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Warum sollten sich Eltern für eine katholische Schule entscheiden?

Warum sollten sich Eltern für eine katholische Schule entscheiden?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, trägt Verantwortung für die katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg. Gemeinsam mit seinem Team führt er den größten privaten Schulträger der Hansestadt – mit rund 850 Mitarbeiter_innen sowie mehr als 7.000 Schüler_innen. Im Interview beantwortet er die wichtigsten Eltern-Fragen bei der Wahl einer katholischen Schule.

Warum sollten sich Eltern heute für eine katholische Schule entscheiden?

Dr. Christopher Haep: Wenn Eltern für ihr Kind eine exzellente Bildung und Erziehung suchen mit einer Wertevermittlung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes – dann sollten sie sich für eine katholische Schule entscjeiden. Was uns prägt ist, dass wir der persönlichen Begegnung zwischen Pädagog_innen und Kindern und Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit widmen. Denn die Persönlichkeitsbildung von Heranwachsenden kann ohne das Du als Gegenüber, ohne Dialog und zwischenmenschliche Interaktion nicht gelingen. Und Wertevermittlung erst recht nicht. Wertevermittlung braucht Pädagog_innen, die den zu vermittelnden Werten in ihrer Haltung Ausdruck geben: dem Respekt und der Wertschätzung des Anderen, der Zuwendung zum Nächsten, der Nächstenliebe, dem friedvollen Dialog mit anderen Menschen. Natürlich sind auch die katholischen Schulen keine Inseln der Glückseligen. Aber an unseren Schulen herrscht das ganz klare und reflektierte Bewusstsein, dass all dies nötig ist. Hier sind Pädagoginnen und Pädagogen, die sich mit ihrer Haltung aus dem Geist des Evangeliums auseinandersetzen. Die den Schulalltag aus diesem Geist heraus gestalten. Die ihren Umgang mit den Schülerinnen und Schülern durch diesen Geist inspirieren lassen.

Muss man katholisch sein, um eine katholische Schule zu besuchen?

Dr. Christopher Haep: Nein, das muss man nicht zwingend. Etwa 60% der Schülerinnen und Schüler sind derzeit katholisch, etwa 20% evangelisch, die übrigen gehören dem orthodoxen Christentum, dem Judentum, dem Islam oder einer anderen oder auch keiner Religion an. Kurz & knapp: Jede und jeder ist willkommen, der sich mit unserem Profil identifiziert. Wir stehen für Multikulturalität und auch für Multireligiosität.

Gehören Religionsunterricht und Gebet ganz selbstverständlich dazu – auch wenn ich einer anderen Konfession oder keiner Konfession angehöre?

Dr. Christopher Haep: Religiöse Bildung betrachten wir als wesentlichen Bestandteil der Persönlichkeitsbildung. Wertevermittlung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes ist für uns essentiell. Deshalb ist der Religionsunterricht, in dem die Frage nach Gott wachgehalten wird, man sich mit den existentiellen Fragen nach Gott und Welt auseinandersetzt und über die ethischen Fragen des menschlichen Zusammenlebens und des Umgangs mit der Schöpfung nachdenkt, unverzichtbar und bei uns bis zum Schulabschluss verpflichtend. Der Schulalltag ist geprägt durch das Schulgebet, durch Schulgottesdienste, Besinnungstage, die religiösen Festtage. Aber gerade weil wir für Bildung und Erziehung aus dem Geist des Evangeliums stehen, haben wir absoluten Respekt und Wertschätzung für andere Konfessionen und Religionen unserer Schülerinnen und Schüler – und auch für diejenigen, die sich begründet gegen eine Religionszugehörigkeit entscheiden. Es geht uns um den friedvollen Dialog, der unsere Gesellschaft gestalten und gerade auch im Religionsunterricht eingeübt werden soll.

Können sich auch Familien mit geringerem Einkommen eine katholische Schule für ihr Kind leisten?

Dr. Christopher Haep: Wir setzen tatsächlich alles daran, für alle, die unser Angebot in Anspruch nehmen wollen, offen zu sein, egal wie der kulturelle, sozioökonomische oder sprachliche Hintergrund einer Familie ist. Das ist auch der Grund dafür, weshalb unser Schulgeld sozial stark gestaffelt und im Durchschnitt das niedrigste im Vergleich mit den anderen Privatschulen in Hamburg ist. Auch Familien mit unterem und niedrigstem Haushalteinkommen können auf diese Weise unsere Schulen besuchen. Und es sind nicht wenige. Wir lehnen es ab, exklusive Lernorte für Bessergestellte zu sein. Wir stehen für Vielfalt und Offenheit.

Kann man von einer staatlichen Schule auf eine katholische Privatschule wechseln?
Sind alle Abschüsse staatlich anerkannt?

Dr. Christopher Haep: Ja, alle unsere Abschlüsse sind staatlich anerkannt, egal ob am Ende der Stadtteilschule oder des Gymnasiums. Und: Wechsel sind ganz normal aus dem staatlichen Schulwesen zu uns oder umgekehrt möglich. Da gibt es keine Einschränkungen.

Wie ist das katholische Schulwesen in Hamburg aufgestellt?

Dr. Christopher Haep: Das Erzbistum Hamburg ist der größte freie Schulträger in der Stadt. Mit unseren zukünftig 15 Schulstandorten, rund 7.000 Schülerinnen und Schülern und 850 Schulbeschäftigten betreiben wir sowohl Grund- und Stadtteilschulen wie auch Gymnasien und sind praktisch in allen Stadtgebieten – von Harburg und Wilhelmsburg über Hamburg Mitte bis Hamburg Nord, Billstedt und Bergedorf – vertreten. Uns ist wichtig, regional und nach Schulformen breit aufgestellt zu sein. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen unser Angebot in Anspruch nehmen und uns erreichen können.

 

Aktuelles

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Lehrkräfte im Weiterqualifizierungsstudiengang trafen sich in Nütschau

Lehrkräfte im Weiterqualifizierungsstudiengang trafen sich in Nütschau
Seit Ende Januar 2021 fanden alle Studientage und Module im Weiterqualifizierungsstudiengang „Schulpraktische Religionspädagogik“ online statt. Der Studiengang wird in Kooperation der beiden Erzbistümer Berlin und Hamburg und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (KHSB) angeboten. Nun trafen sich die teilnehmenden Lehrkräfte und ihre Dozentinnen anlässlich eines Modulblocks im Kloster Nütschau zum ersten Mal persönlich.

Mit drei großen Themenbereichen hatten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm zu absolvieren. Nach einem Warming-up am Freitagnachmittag stiegen die Lehrkräfte mit Friederike Mizdalski vom Referat Religionspädagogik in Schulen im Erzbistum Hamburg in die Bibeldidaktik ein. Das Wetter spielte mit, sodass es möglich war, Stellübungen, Speeddating und die Quadratmethode unter freiem Himmel durchzuführen. Die Quadratmethode schaffte über Statements, zu denen sich die Teilnehmenden positionieren sollten, eine Öffnung zu Jona. Dieser biblische Text war ein Praxisbeispiel für die Transformation eines Textes in eine Erzählung. Dazu arbeitete die Gruppe intensiv hinter, in und vor dem Text, setzte sich mit unterschiedlichen Formen der Erzählung auseinander und gestaltete am Ende ganz individuelle eigene Erzählungen, z.B. Jona im Bauch des Fisches.

Mit Frau Prof.in Annette Edenhofer (KHSB) gab es einen vertieften Einblick in die Religionsdidaktik: „Wir haben Religionsdidaktik diskutiert.,“ berichtet Edenhofer anschließend. Die Grundnavigation war die Lehre vom Lehren aus der spirituellen Wurzel im Lebensraum Gottes zu spüren, deren Ziel ist, Persönlichkeitsentwicklung und Mitmenschlichkeit zu fördern: Gottebenbildlichkeit! „Dabei ist auch Trauriges und Schmerzliches zu erschließen. Kinder und Jugendliche werden so befähigt, in einer Welt der Ungleichheit ihre Begabungen zu entfalten und Ungerechtigkeit gewaltfrei widerstehen zu lernen. So kann die Welt mehr und mehr Schöpfung werden!“

In Experimenten nahm Edenhofer die Methoden wörtlich als „anschlussfähige Wege“: Von bildnerischem Gestalten zur Lehrer_innenrolle mit Blick auf Gelungenes, Herausforderndes und Fragliches – über Körper- und Vertrauensübungen als Basismethoden-Set für achtsame Interaktion – bis zu Gedankenexperimenten zur „Gewaltspirale“, um gefährliche Aggressionen und Ignoranz zu gutem Engagement rebalancieren zu können. Die Gruppe teilt das didaktische Ideal nach Maria Montessori: „Lehre mich, es selbst zu tun!“ Lehrende haben Vorwissen und lernen dennoch täglich in ihren Lerngruppen mit, wie Religionsthemen hier und jetzt kreativ geteilt werden können. Am Samstagabend führte Frau Prof.in Christine Funk (KHSB) mit dem Film „Just a Kiss“ bei Kinoatmosphäre in die Theologie der Religionen ein und stieß am Sonntagvormittag mit Impulsen wie „So Gott will“ und „Inshallah“ das Gespräch über das dahinter steckende Gottesbild und eigene Gottesvorstellungen an.

Weitere Infos:
www.erzbistum-hamburg.de
www.facebook.com

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Marion Karg ist neue Leiterin des Referates Schulaufsicht

Marion Karg ist neue Leiterin des Referates Schulaufsicht
Gute Nachrichten für die katholischen Schulen in Hamburg: Die ehemalige kommissarische Leiterin der Domschule St. Marien, Marion Karg, hat mit dem 15. Oktober die Leitung des Referats 2 „Schulaufsicht und schulfachliche Beratung“ in der Abteilung Schule und Hochschule übernommen.

„Wir freuen uns sehr und sind sicher, dass die Erfahrungswerte, die Frau Karg in diese neue Tätigkeit einfließen lässt, von hohem Nutzen sein werden“, erklärte Abteilungsleiter Dr. Christopher Haep.

Nach ihrem Lehramtsstudium in Kiel mit den Fächern Deutsch und Geschichte und Lehrtätigkeiten in Niebüll und Oldenburg wechselte Marion Karg im Februar 2000 in das katholische Schulsystem. An der Domschule St. Marien engagierte sie sich als Klassen- und Verbindungslehrerin.

Am 1. August 2018 übernahm die gebürtige Ostholsteinerin die kommissarische Schulleitung. Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Blick zu behalten – das prägte seit jeher das pädagogische Handeln von Marion Karg. Und von nun an in neuer Leitungsposition.

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Katholische Schulen: Führungskräfteseminar im Kloster Nütschau

Katholische Schulen: Führungskräfteseminar im Kloster Nütschau

Was kennzeichnet christliche Führung? Und woran lässt sich im täglichen Miteinander das christliche Profil einer Schule erkennen?

Mit diesen und weiteren grundlegenden Fragestellungen haben sich jetzt die Schulleitungsteams der katholischen Schulen in Hamburg bei einem zweitägigen Führungskräfteseminar im Kloster Nütschau auseinandergesetzt.

Katholische Schulen: Führungskräfteseminar im Kloster NütschauIn Kooperation mit dem Zentrum für Ignatianische Pädagogik blickten die Standortverantwortlichen auf eine verbindende gemeinsame Haltung als Führungskräfte und erarbeiteten konkrete Schritte zur Umsetzung des Rahmenleitbildes an den einzelnen Standorten.

Mit Dr. Irina Kreusch (Leiterin der Hauptabteilung Schulen, Hochschulen und Bildung im Bistum Speyer) sowie Pater Klaus Mertes (Rektor Canisiuskolleg) gaben praxiserfahrene Führungskräfte per Videoschalte Einblick in ihr Handeln und verdeutlichten zugleich Gestaltungsspielräume in der jeweiligen Führungsrolle.

Katholische Schulen: Führungskräfteseminar im Kloster Nütschau„Ich freue mich sehr über diese intensiven Seminartage, die wichtige inhaltliche Profilierungsarbeit und vor allem auch konkreten Schritte der Umsetzung, die erarbeitet wurden“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, mit einem Dank an die Teilnehmer_innen.

Er kündigte zudem ein neues regelmäßiges Klausurformat unter dem Titel „Führungsdialog“ an, dass zukünftig ein bis zwei Mal im Jahr Raum für die intensive Beratung grundlegender Führungs- und Profilierungsfragen bieten wird.

 

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Neues Sprecherteam der Gesamtschülervertretung gewählt

Neues Sprecherteam der Gesamtschülervertretung gewählt

Jennifer Müller (Sankt-Ansgar-Schule), Jolie Steinbach (Franz-von-Assisi-Schule) und Kelly Chen (Sophie-Barat-Schule) sind am gestrigen Dienstag zum neuen Sprecherteam der Gesamtschülervertretung der katholischen Schulen gewählt worden.

Neues Sprecherteam der Gesamtschülervertretung gewähltHerzlichen Glückwunsch!! Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler der acht weiterführenden Schulen wählten auf ihrer konstituierenden Sitzung zudem die Mitglieder der neuen AG Ökologie und Nachhaltigkeit.

Darüber hinaus tauschten sich die Schülervertreterinnen und -vertreter zu aktuellen Themen wie bspw. den Hygiene- und Pausenregelungen an den Schulen aus. In seinem Grußwort dankte Dr. Christopher Haep, Abteilungsleiter Schule und Hochschule, den Jugendlichen für ihr großes Engagement und verdeutlichte den besonderen Stellenwert ihres Wirkens für das Gesamtsystem.

Gruppenbild v.l.n.r.: Michael Pasterny (Referat Schulprofil), Kelly Chen (Sophie-Barat-Schule), Jennifer Müller (Sankt-Ansgar-Schule), Jolie Steinbach (Franz-von-Assisi-Schule) und Abteilungsleiter Schule und Hochschule Dr. Christopher Haep.

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Fachtag „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Fachtag „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Aus der Überzeugung heraus, dass das Wissen um die komplexen Zusammenhänge von globaler Entwicklung allein nicht ausreicht, eine Haltungsänderung zu bewirken, regte die Abteilung Schule und Hochschule mit der Veranstaltung „Gemeinsam unser Haus schützen“ an, über den spezifischen Beitrag zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ nachzudenken, den unsere katholischen Schulen leisten können.

Fachtag „Bildung für nachhaltige Entwicklung“Mit dem Verständnis von der Welt als Schöpfung, dem menschlichen Leben als Gabe und dem Blick auf die Benachteiligten sind Christen auf besondere Weise herausgefordert, verantwortungsbewusst zu handeln und sich aktiv an der Gestaltung der Zukunft der einen Erde zu beteiligen.

Fachtag „Bildung für nachhaltige Entwicklung“Die theologische Grundidee der Schöpfung war Dr. Guido Hunzes Schwerpunkt am Vormittag.

Er sensibilisierte die Lehrkräfte für das Plus einer „religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung“, bevor am Nachmittag unterschiedliche konkrete Projekte vorgestellt wurden, die eine Anregung waren, an den Schulen zusammen mit Schülerinnen und Schülern zum Schutz der einen Menschheit aktiv zu werden.

Gruppenfoto (von links nach rechts): Dr. Guido Hunze (Uni Münster), Christine Stehmann (Gut Karlshöhe), Elisabeth Spohn-Benzinger und Markus Power (beide Greenpeace), Laura Heimühle und Michael Pasterny (Referat Schulprofil), Friederike Mizdalski (Referat Religionspädagogik an Schulen). Dr. Krishan Gairola ist nicht auf dem Foto (Gut Karlshöhe).

Fachtag „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

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KED-Bundeskongress in Hamburg

KED-Bundeskongress in HamburgEin herzliches Willkommen allen Teilnehmer_innen des KED-Bundeskongresses in Hamburg, die vom 24.-26. September in der Katholischen Akademie über den pastoralen Auftrag kirchlicher Schulen in pluraler Gesellschaft diskutieren: https://youtu.be/seNODotKjjo.

Welche Bedeutung hat das katholische Schulwesen für Eltern, Kirche und Gesellschaft? Braucht unsere plurale Gesellschaft überhaupt noch wertgebundene Schulen – und braucht unsere Kirche ihre Schulen?

Spannende Themen, die die Katholische Elternschaft Deutschlands in Workshops und Referaten ausführlich behandeln wird.

 

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Corona: Soziale und emotionale Förderbedarfe in den Blick nehmen

Corona: Soziale und emotionale Förderbedarfe in den Blick nehmen

Die Pandemie hat vielen Kindern und Jugendlichen zugesetzt. Gerade deswegen sei es jetzt wichtig, besondere Unterstützungsbedarfe an den katholischen Schulen in den Blick zu nehmen und zu stärken, meint Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule:

„Im Aufholen von Corona ist es mir ein besonderes Anliegen, darauf zu schauen, was Kinder und Jugendliche nach anderthalb Corona-Jahren an sozialer und emotionaler Unterstützung brauchen. Insgesamt merken viele Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher, dass Schülerinnen und Schüler ein großes Nachholbedürfnis im Hinblick auf das soziale Leben und die Gemeinschaft haben. Unsere Schulen sind dabei, hier besondere Akzente zu setzen. Dass Klassenreisen nun wieder stattfinden können, Chorarbeit, Theater, Sport – all das ist wichtig und nötig. Weitere Schritte zur Stärkung der Kinder und Jugendlichen werden folgen. Die Tage der Orientierung haben wieder in hoher Frequenz gestartet – unsere Teamerinnen und Teamer sind derzeit im Dauereinsatz. Dafür bin ich sehr dankbar.

In einigen wenigen Fällen beobachten wir bei Kindern und Jugendlichen die Ausprägung von psychischen Störungen oder Erkrankungen, die offenkundig auch auf die Bedingungen während der Corona-Pandemie zurückzuführen sind. Hier konnten mit Jugendämtern, Kinderärzten und Kinderpsychologen bislang stets gute Unterstützungen für die Heranwachsenden organisiert werden. Hilfesuchenden Familien rate ich, die Unterstützungsstrukturen unserer Schulen zu nutzen und sich direkt an unsere Beratungslehrerinnen und -lehrer, an Schulpsychologinnen und
-psychologen und andere zu wenden.

Zwar haben wir in den anderthalb Corona-Jahren keine signifikante Häufung an Verdachts- oder Vorfällen im Bereich der Kindeswohlgefährdung festgestellt, gleichwohl muss auch auf diesen Bereich große Aufmerksamkeit gelegt werden. Fachleute wie der Kinderschutzbund, der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung für Missbrauchsfragen und andere weisen darauf hin, dass es erhebliche Anzeichen gibt, dass Kinder und Jugendliche in den letzten Monaten gehäufter Gewalt ausgesetzt gewesen sind, unter anderem auch sexualisierter Gewalt im Internet. Zum Teil ist festgestellt worden, dass Täter ihr Verhalten im Netz deutlich verstärkt haben, um Kontakte zu Kindern und Jugendlichen anzubahnen.

Dass wir bislang noch keine erhöhten Vorfallszahlen in unserem katholischen Schulsystem vorliegen haben, kann daran liegen, dass das Dunkelfeld groß ist und es häufig lange dauert, bis Erwachsene ein verändertes Verhalten von Kindern beobachten oder Heranwachsende sich mitteilen. An unseren Schulen wird die Sensibilität in der Beobachtung und in der Diagnostik nochmals erhöht werden. Als privater Schulträger planen wir, die Ressourcen für Kinderschutzfachkräfte, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und andere Professionen weiter zu verbessern. Wir investieren zudem in Qualifizierung, beispielsweise durch Fortbildungen im Bereich „Gewalt im Netz“. Auch das Thema Elternarbeit und Elternberatung schauen wir uns näher an und werden dazu mit den Elterngremien in den kommenden Wochen beraten.“

 

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Neues Schulmagazin der katholischen Schulen in Hamburg

Schulmagazin Katholische Schulen

Das neue Schulmagazin ist da!

Auf 20 Seiten gibt das Erzbistum Hamburg allen interessierten Familien einen kompakten Einblick in das katholische Schulsystem in der Stadt, listet Adressen und Ansprechpartner_innen an den Grund- und Stadtteilschulen sowie Gymnasien auf, berichtet über Initiativen und kreative Aktionen, bietet Interviews und Portraits.

Das Magazin, das auch als Beilage im Hamburger Abendblatt und in der Neuen KirchenZeitung erscheint, liegt an vielen kirchlichen Orten aus – u.a. in den Kirchen, Schulen und Kindergärten im Hamburger Stadtgebiet.

Darüber hinaus können Sie hier online Einblick nehmen.

 

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Wir suchen: Koordinator/in Digitale Kompetenzentwicklung (m/w/d)

Wir suchen: Koordinator/in Digitale Kompetenzentwicklung (m/w/d)

Das Erzbistum Hamburg ist mit seinen derzeit 20 Schulen sowie mehr als 7.000 Schülerinnen und Schülern der größte freie Schulträger in der Hansestadt.

An unserer Katholischen Grundschule St. Joseph im Bezirk Wandsbek suchen wir für Sie für die Position als Koordinator/in Digitale Kompetenzentwicklung (unbefristete Vollzeitstelle nach „Hamburger Lehrerarbeitsmodell“, 1. Fach „bevorzugt Mathematik“, 2. Fach beliebig).

Sie sorgen dafür, dass digitale Kompetenzen wirksam in den Schulalltag integriert werden. Dafür haben Sie die ganze Schule mit Vormittag und Nachmittag im Blick. Ein besonderes Augenmerk ist auf die Verbindung zu den Fachkonferenzen Mathematik, Deutsch, Sachunterricht und Englisch zu richten. Ihre Aufgaben sind u.a.: Fortschreibung des Curriculums Neue Medien, Implementierung der digitalen Kompetenzentwicklung in den Fachcurricula, Unterstützung der Pädagog_innen bei der Erlangung digitaler Kompetenz, Zusammenarbeit mit der Abteilung IT des Erzbistums und externen Firmen zur Beschaffung und Wartung der digitalen Medien u.v.m.

Unser Angebot an Sie: Eine herausfordernde Position mit Gestaltungsspielraum & Entwicklungspotential. Die Vergütung erfolgt nach TV-L 13, in Anlehnung an die Richtlinien der Behörde für Schule und Berufsbildung in Hamburg, inkl. betrieblicher Zusatzversorgung.

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen bis zum 01.01.2022 über das Bewerberportal.

Bei Fragen stehen wir Ihnen unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Abteilung Schule & Hochschule
Herr Tanju Kurt
Am Mariendom 4
20099 Hamburg
bewerbung-schule@erzbistum-hamburg.de
Tel. 040 248 77 – 10 11

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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Corona-Regeln, Impfungen, mobile Luftfilteranlagen:

Corona-Regeln, Impfungen, mobile Luftfilteranlagen: Wie kommen die katholischen Schulen in der Bekämpfung der Pandemie voran?

Wie kommen die katholischen Schulen in der Bekämpfung der Pandemie voran?

Kurz nachgefragt bei Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg:

„Nach den Sommerferien sind die Schulen mit dem Regelbetrieb gestartet. Zwar gibt es durch die Bestimmungen der Corona-Hygienepläne weiterhin gewisse Einschränkungen im Schulablauf. Insgesamt bin ich aber froh und zufrieden, wie dieses Schuljahr gestartet ist. Von sehr vereinzelten Quarantänen einzelner Klassen oder vereinzelten Quarantänen einzelner Schülerinnen und Schüler und einzelner Schulbeschäftigten abgesehen, hat es bislang auch keine großen Zwischenfälle und Unterbrechungen des Regelbetriebs gegeben. Das ist gut. Denn wir merken, wie wichtig es für die Kinder und Jugendlichen ist, wieder in der Schule zu sein, geordneten Unterricht zu erhalten, ihre Freundinnen und Freunde regelmäßig zu sehen und sich in der Schulgemeinschaft zu bewegen. Es herrscht ein großes Nachholbedürfnis in Sachen Gemeinschaft, im sozialen und emotionalen Bereich.

Was die Impfungen von Schulbeschäftigten anbelangt, bin ich hoch zufrieden. Mit Ende der Sommerferien sind stichprobenartigen Auswertungen nach deutlich über 90% unserer Schulbeschäftigten geimpft gewesen – das ist eine hervorragende Quote. Das Impfen ist neben der konsequenten Anwendung der Hygieneregeln und den regelmäßigen Testungen die dritte wesentliche Säule im Kampf gegen die Pandemie. So wird der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Schulen vorangebracht.

Die Impfungen von Schülerinnen und Schülern an unseren Schulen, die in Kooperation mit einem Hamburger Ärzteteam als freiwilliges Impfangebot organisiert und durchgeführt worden sind, sind sehr gut angenommen worden. Ein großes Lob für unsere Kooperationspartner und unsere weiterführenden Schulen! An allen unseren weiterführenden Schulen konnte den ab 12-jährigen Schülerinnen und Schülern ein solches Impfangebot gemacht werden. In den kommenden Tagen wird geklärt werden, ob wir an weiteren Tagen Impfangebote machen werden.

In den vergangenen Wochen ist die Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte öffentlich intensiv diskutiert worden. Viele aus dem katholischen Schulsystem sind auch direkt auf mich zugekommen, um Fragen nach dem weiteren Vorgehen zu stellen. Nach übereinstimmender Einschätzung der Bauabteilung und der Schulabteilung des Erzbischöflichen Generalvikariates haben mobile Luftfilteranlagen einen ergänzenden Effekt zum ganz normalen, herkömmlichen Lüften durch Öffnen der Fenster. Das Lüften ist nach Aussage ernst zu nehmender wissenschaftlicher Studien grundsätzlich auch weiterhin ausreichend – und wird daher im Schreiben der Schulbehörde vom 27.08.2021 auch bei Einsatz von Luftfiltergeräten in Klassenräumen weiterhin verpflichtend vorgesehen, um Ansteckungsrisiken in den Klassenräumen zu minimieren.

Auch wenn an den katholischen Schulen vor diesem Hintergrund derzeit Anschaffungen von Luftfilteranlagen nur in Einzelfällen für schlecht belüftete Räume geplant sind, beobachten wir die Situation konsequent weiter und bewerten die Lage regelmäßig neu. Entgegen anderslautender öffentlicher Aussagen liegt eine staatliche Förderrichtlinie, wie die Ersatzschulen an den Mitteln zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte beteiligt werden sollen, bislang nicht vor, wird aber in den nächsten Wochen erwartet.

Wir sind und bleiben kontinuierlich mit den Behörden und Fachexperten im Gespräch und werden unsere Schulen engmaschig auf dem Laufenden halten.“

 

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An den katholischen Schulen starten die Wahlvorbereitungen!

An den katholischen Schulen starten die Wahlvorbereitungen!

Bereits eine Woche vor der Bundestagswahl haben Schülerinnen und Schüler bei der U18-Wahl die Möglichkeit, ihrem politischen Willen Ausdruck zu verleihen.

Am Freitag 17. September, wird es an der Katholischen Schule St. Paulus, an der Katholischen Schule St. Bonifatius Am Weiher, an der Katholischen Schule Harburg und an der Domschule St. Marien Wahllokale geben. An der Sophie-Barat-Schule wird schon heute gewählt.

Ein spannendes Erlebnis für viele Kinder und Jugendliche – und zugleich ein ganz wichtiger Schritt zum Erlernen und Verfestigen eines elementaren demokratischen Grundprinzips. Erstmals werden in diesem Jahr auch Vor- und Grundschüler_innen mitmachen: in Eimsbüttel. Schulleiterin Susanna Baum und ihr Team haben vom 14. – 17. September Projekttage organisiert. So sollen auch die Jüngsten unserer Gesellschaft unterstützt werden, Grundprinzipien der Demokratie erlernen und sich eine eigene Meinung bilden.

In Hamburg hat der Bund der katholischen Jugend (BDKJ) die Landeskoordination übernommen. Insgesamt sind 44 Wahllokale an Hamburger Schulen gemeldet, bundesweit sind es 1.700 Wahllokale, so dass mehr als 220.000 junge Menschen abstimmen werden. Die ersten Hochrechnungen für Hamburg erwartet der BDKJ am 17.09. ab 19 Uhr. Das offizielle Endergebnis der bundesweiten Wahl wird für Montag, 20.09., erwartet. Die Ergebnisse für Hamburg sowie das bundesweite Ergebnis veröffentlicht der BDKJ auf seiner Homepage sowie den Social Media-Kanälen (facebook, Instagram): www.bdkjhamburg.de & u18wahlhamburg.

An den katholischen Schulen starten die Wahlvorbereitungen!

 

Aktuelles

Friedensgebet für Afghanistan

Friedensgebet für Afghanistan

Friedensgebet für Afghanistan

Jeweils am Donnerstagmorgen beten wir an den katholischen Schulen für den Frieden. Unser Blick richtet sich diesmal ganz besonders auf die Menschen in und aus Afghanistan.

Rafi, seit vielen Jahren als afghanischer Musiker mit dem Kulturforum21 verbunden, lässt uns in dem kurzen Filmbeitrag an seinen Gedanken und seiner Musik teilhaben. Abteilungsleiter Dr. Christopher Haep verdeutlicht die Bereitschaft der katholischen Schulen zur Unterstützung geflüchteter Kinder und Jugendlicher. Und Catalina und Shirin von der Katholischen Schule Altona sprechen das Gebet.

Wir laden herzlich zum Mitbeten ein: » YouTube

 

Guter Gott,
wir denken in diesen Tagen beim Friedensgebet in unseren Schulen besonders an die Menschen in Afghanistan.

Wir sehen im Fernsehen die schrecklichen Bilder von Menschen, von Kindern und Jugendlichen, von Familien, die aus Angst vor den Taliban ihr Land verlassen wollen.

Wir sehen Mütter und Väter, die verzweifelt sind und nicht wissen, wo sie mit ihren Kindern ein neues Zuhause finden können.

Wir sehen auch, dass die Flugzeuge der Amerikaner, der Deutschen und anderer Länder nur eine begrenzte Zahl von Menschen aus dem Land ausgeflogen haben.

Viele bleiben zurück.
Sie wissen nicht, wie es weiter geht.

 

Für alle diese Menschen bitten wir:

Guter Gott,
wir bitten Dich für die Familien, die Kinder und Jugendlichen: beschütze sie und gib ihnen die Kraft zum Weiterleben.

Guter Gott,
wir denken an die Frauen und Mädchen, die bisher in ihrem Berufen gearbeitet haben oder zur Schule gehen konnten:
gib ihnen die Möglichkeit, dies auch weiterhin zu tun.

Guter Gott,
wir denken an die Menschen, die die deutschen und andere Soldaten unterstützt haben: als Dolmetscherin, als Fahrer, als Köchin oder auch als Polizist. Sie fühlen sich jetzt im Stich gelassen und haben Angst verfolgt zu werden. Lass  Du sie nicht im Stich und schicke ihnen Menschen, die sie beschützen und ihnen beistehen.

Guter Gott,
wir denken auch an die Menschen, die aus Afghanistan hierher kommen, weil es ihnen möglich war, zu fliehen: Schenke ihnen Menschen, die sie willkommen heißen und ihnen helfen, sich hier einzuleben.

Guter Gott,
wir denken auch an alle, die in der Politik Verantwortung tragen für diese Situation: Lass sie die große Not sehen und mutig eintreten für Schritte zur Versöhnung und zum Frieden.

Guter Gott,
wir denken auch an uns selbst: Zeige uns, wie wir anderen Menschen, die fremd sind, beistehen können. Lass uns Botschafter und Botschafterinnen für Frieden und Verständigung sein.

Aktuelles

Jetzt anmelden: Studientag zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit

Jetzt anmelden: Studientag zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit
„GEMEINSAM UNSER HAUS SCHÜTZEN“: Eines der großen Themen unserer Zeit ist der Umgang mit der Schöpfung und der Zukunft unserer Umwelt. Für uns Christinnen und Christen stellt sich die Frage, inwieweit wir den biblischen Schöpfungsauftrag angesichts der massiven ökologischen Auswirkungen heute neu zu deuten haben. Papst Franziskus erinnert in seiner Enzyklika „Laudato si“ (2015) daran, dass der Mensch von Anfang an den Auftrag zum „Hüten“ der Erde erhalten habe. Er sieht in der Aufgabe, „unser gemeinsames Haus zu schützen“ (Laudato si’), einen wichtigen Teil unseres christlichen Daseins. Daher lasst es uns gemeinsam schützen!

Der Studientag – besonders für Schulpastoral-Beauftragte und Religionslehrkräfte – beginnt mit einem theologischen Vortrag zu den Schöpfungstexten in Bezug auf die Enzyklika „Laudato si“. Danach gibt es drei Workshop-Angebote: Dr. Krishan Gairola (Gut Karlshöhe), Elisabeth Spohn-Benzinger (Greenpeace), Christine Stehmann (Ökologischer Fußabdruck).

In den Workshops werden Anregungen, Impulse und Angebote für den schulischen Kontext vorgestellt, die sich mit dem Thema Ökologie und Nachhaltigkeit beschäftigen. Jede_r Teilnehmer_in hat die Möglichkeit, nach eigenem Interesse zwei der o.g. Workshops auszuwählen.

Na, haben wir Interesse geweckt? Dann gleich anmelden unter:
www.erzbistum-hamburg.de/fortbildungen_schulen

TERMIN / ORT:
Montag, 27.9.2021, von 9.30 Uhr – 16.30 Uhr
Katholische Akademie, Herrengraben 4, 20459 Hamburg

LEITUNG:
Friederike Mizdalski, Laura Heimühle, Michael Pasterny

Aktuelles

Programm „Aufholen nach Corona“ nimmt konkrete Züge an

Programm „Aufholen nach Corona“ nimmt konkrete Züge an
„In den letzten Tagen haben Mentoren der katholischen Grundschulen an den Schulungen des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung teilgenommen, um Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen zu unterstützen. In den kommenden Tagen werden 23 kleine Lerngruppen von bis zu 4 bis 5 Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen gebildet und durch Mentoren, z.B. Honorarkräfte oder Lehramtsstudierende, individuell betreut. Fachliches Lernen, insbesondere mit Blick auf mathematische, Lese- und Schreibkompetenzen, aber auch Lernmotivation und selbstgesteuertes Lernen sollen auf diese Weise besonders unterstützt werden. Unser Programm verfügt zunächst einmal über eine Laufzeit von einem Schuljahr. Mit dem Halbjahreswechsel werden wir die Maßnahme gemeinsam mit den Schulen auswerten und dann über eine mögliche Fortsetzung im Schuljahr 2022/23 entscheiden.

Auch für weitere Jahrgänge werden in den nächsten Wochen spezielle Programme starten. An der Sophie-Barat-Schule hat zum Beispiel ein Mentorenprogramm begonnen, bei dem Oberstufenschülerinnen und -schüler Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse beim Aufholen von Corona unterstützen. Der Schulträger unterstützt solche Maßnahmen der Schulen. Gemeinsam mit den Schulleitungen überlegen wir, welche weiteren Akzente in diesem Schuljahr gesetzt werden sollen. Und wir stehen im Austausch mit dem Hamburger Landesinstitut und der Behörde für Schule und Berufsbildung, um an deren Überlegungen, Konzepten und Ressourcen zu partizipieren.

Insgesamt ist es uns wichtig, dass von zwei Seiten gearbeitet wird: Einerseits erarbeitet der Schulträger Konzepte und stellt Ressourcen zur Verfügung, organisiert Zugänge zu den Angeboten des Hamburger Landesinstituts, der Behörde für Schule und Berufsbildung und anderer Institutionen. Andererseits machen sich die Schulen mit ihren Schulleitungen, Abteilungsleitungen, Förderkoordinatoren und anderen auf, um schulspezifische Konzepte zu entwickeln, die der Schulträger dann gegebenenfalls mit Ressourcen in der Umsetzung unterstützt. Nur so wird es gelingen, zügig und dynamisch mit der Entwicklung und Anwendung geeigneter Konzepte zum „Aufholen nach Corona“ voranzukommen.“

Dr. Christopher Haep
Leiter Abteilung Schule und Hochschule

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Start der Spielzeit 2021/22 des KULTURFORUM21

Start der Spielzeit 2021/22 des KULTURFORUM21

Start der Spielzeit 2021/22 des KULTURFORUM21

Es geht wieder los: Das Kulturforum21 startet an und mit den katholischen Schulen in Hamburg in die Spielzeit 2021/22.

Im Film gibt Dr. Bettina Knauer (Leiterin des KULTURFORUM21) Einblicke in das, was inhaltlich vorgesehen ist. Unsere Kulturbotschafterinnen Anna-Marie und Melanie Marie ziehen ein kurzes persönliches Fazit – und ein großes Dankeschön für das Engagement an den Schulen gibt´s von Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule).

Hier geht´s zum Film:
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Aktuelles

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen Grundschulen

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen Grundschulen

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen Grundschulen
„Bravissimo, bravissimo!“ – Leonie, Tilda, Finn und weitere fast achtzig Viertklässler_innen der Katharina-von-Siena-Schule sind völlig aus dem Häuschen.

Mit viel Beifall und lauten Anerkennungsrufen verabschieden die Kinder Sopranistin Esther Bomhard nach einer halbstündigen „Opernwerkstatt“ von der Bühne. Und die hatte es in sich:

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen GrundschulenAufgrund einer eindrucksvollen Gesangsleistung mit theatralischen Einlagen verfolgten die Grundschüler_innen die für sie ungewohnte Aufführung zum Start der neuen KulturZeit geradezu gebannt. „Ihr seid der stille Tamino und ich bin die traurige Pamina“, führte die Sopranistin die jungen Zuhörer mit viel Geschick in eine Arie aus Mozarts „Zauberflöte“ ein – um kurz darauf mit höchsten Tönen für Staunen und auch Erheiterung zu sorgen.

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen Grundschulen„Wir lernen als Sängerinnen, dass wir mit unserer Stimme große Säle füllen – ganz ohne Mikro. Aber das braucht wirklich ganz viel Übung“ erklärte Bomhard.

„Wir nutzen einfach unseren Körper, atmen supertief ein. Ich fühle mich dann immer wie ein dicker Ballon“, gestand die Sopranistin. Und alle Kinder fingen an, hörbar aus- und einzuatmen. Atemübungen – auch das ist KulturZeit.

Nach einem festgelegten Turnus werden zukünftig an allen katholischen Grundschulen sogenannte Kultur-Kioske eröffnen, an denen kostenlose Theaterkarten angeboten, neue Kinderbücher vorgestellt, Kurzlesungen gehalten oder – wie jetzt in Langenhorn – Künstler_innen persönlich Einblick in verschiedene Kulturbereiche geben.

Mit Unterstützung des Kulturforum21 der katholischen Schulen sollen so kulturelle Impulse gesetzt werden, um Appetit auf mehr zu machen. Ziel ist es, Schüler_innen auch selbst kleine Programme gestalten und ihre eigenen künstlerischen Auseinandersetzungen präsentieren zu lassen.

„Der letzte Freitag im Monat wird bei uns zukünftig eine feste KulturZeit bekommen“, freut sich Schulleiterin Amelie Meyer-Marcotty über den Start-Erfolg, während an ihr summende Viertklässler_innen zurück in die Klassen eilen. Die nächsten KulturZeit-Highlights sind schon in Planung – mit Beatbox- und Drummer-Klängen…

Opernarien in Langenhorn: Start der KulturZeit an Hamburgs katholischen Grundschulen

Aktuelles

Abschied von Schulleiterin Beate Rickert

Abschied von Schulleiterin Beate Rickert

Abschied von Schulleiterin Beate Rickert
Mit großen Blumensträußen und vor allem sehr persönlichen Erinnerungen an gemeinsame Zeiten verabschiedeten sich heute die Kolleg_innen der Katholischen Schule St. Antonius sowie Eltern- und Gemeindevetreter von ihrer langjährigen Schulleiterin Beate Rickert.

Bereits am 1. August hatte für Rickert mit dem vorzeitigen Ruhestand ein neuer Lebensabschnitt begonnen. „Ich danke Ihnen von Herzen für Ihren langen und engagierten Einsatz für diese Schule“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

Abschied von Schulleiterin Beate RickertVor mehr als 20 Jahren, am 1. November 1998, hatte Rickert die Leitung der katholischen Schule an der Alsterdorfer Straße in Winterhude übernommen. „Sie haben in dieser Zeit große Veränderungen in der Bildungslandschaft miterlebt und umgesetzt. Das hat viel Kraft und Einsatz gekostet“, so Haep.

Die gesundheitsbedingte längere Übergangszeit bis zur neuen Schulleitung habe auch dem Standort viel abverlangt.

Haep dankte der jetzigen Schulleiterin Anne-Kathrin-Lange, ihrer Stellvertreterin Elisabeth Lemperg und dem gesamten Kollegium für das Zusammenstehen und den „großartigen Einsatz in dieser Zeit“, der keinesfalls selbstverständlich sei.

Abschied von Schulleiterin Beate Rickert

Und der Blick in die Zukunft könne nur zuversichtlich machen. „Dieser Standort hat ein großes pädagogisches Potential“, fasste Haep seine Einschätzung zusammen. Die ehemalige Schulleiterin Beate Rickert registrierte es mit einem zustimmenden Lächeln. Denn einer der Grundsteine dafür wurde schließlich auch in der Vergangenheit gelegt.

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AUF SENDUNG: Religionslehrkräfte im Austausch mit Weihbischof Eberlein

AUF SENDUNG: Religionslehrkräfte im Austausch mit Weihbischof Eberlein

AUF SENDUNG: Religionslehrkräfte im Austausch mit Weihbischof Eberlein

Religionslehrerinnen und -lehrer sind Brückenbauer zwischen Kirche und Gesellschaft – und immer häufiger die einzigen Ansprechpartner_innen, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche mit dem Glauben in Kontakt zu bringen.

Im Gespräch mit Weihbischof Horst Eberlein laden wir am Samstag, 23.10.2021, zu einen offenen Austausch über die Anforderungen an Religionslehrkräfte ein. Bitte melden Sie sich bis zum 15. September online an.

Interessierte Lehrkräfte können bereits bei der Anmeldung ein persönliches Statement im Feld „Bemerkungen“ abgeben zu:

  1. „Mich stärkt der Gedanke, eine gesendete Religionslehrkraft zu sein, wenn …“
  2. „Ich komme in der Erfüllung meines Sendungsauftrags an meine Grenzen , wenn …“

 
Termin:
23.10.2021, 14.30-19 Uhr

Veranstaltungsort:
Katholische Akademie Hamburg
Herrengraben 4
20459 Hamburg

Kursleitung:
Weihbischof Horst Eberlein, Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule), Friederike Mizdalski (Leiterin Referat Religionspädagogik an Schulen)

» Zur Anmeldung

 

Aktuelles

Haep: „Jetzt die Defizite in den Kernfächern in den Blick nehmen“

Dr. Christopher Haep

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg, trägt Verantwortung für die katholischen Schulen in der Hansestadt – mit mehr als 7.000 Schülerinnen und Schülern sowie 850 Beschäftigten. Im Umgang mit den bestehenden Leistungsdefiziten aus der Coronazeit sieht Haep eine besondere Herausforderung für das begonnene neue Schuljahr. Wie können Kompetenzverluste ausgeglichen und nachhaltige Bildungserfolge ermöglicht werden? Nachgefragt bei Dr. Christopher Haep:

„Wie wird im neuen Schuljahr mit den Leistungsdefiziten aus der Coronazeit umgegangen?

Diese Schuljahr wird kein normales Schuljahr werden. Es wird ein anstrengendes und herausforderndes Jahr sein. Wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, dass wir mit dem Aufholen von Corona-Defiziten nicht nur ein paar Wochen oder ein paar Monate, auch nicht nur dieses Schuljahr, sondern längere Zeit – sicherlich zwei, drei Schuljahre – zu tun haben werden. Die Identifikation von Defiziten im kognitiven, im sozialen und emotionalen Bereich und die Begleitung von Schülerinnen und Schülern beim Aufholen der Defizite muss jetzt absolute Priorität genießen.

Zunächst gilt es, die Defizite in den Kernfächern in den Blick zu nehmen, Deutsch und Mathematik, aber auch die Fremdsprachen. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die Grundschulen und auf die ersten Jahrgänge der weiterführenden Schulen. Der Blick auf die Grundschulen ist besonders wichtig, weil Kompetenzverluste sich hier am Nachhaltigsten auf den weiteren Bildungsweg auswirken werden. Auch wenn verständlicherweise die Forderung groß ist, andere Fächer wie Kunst, Sport, Religion, Musik, die in der Corona-Zeit eher auf der Strecke geblieben sind, jetzt verstärkt in den Blick zu nehmen, müssen wir zunächst den Kernfachbereich stärken: Sprachliche und mathematische Defizite schlagen durch auf andere Fächer. Wer nicht richtig lesen kann, wird nicht nur in Deutsch erhebliche Probleme bekommen.

Darüber hinaus ist entscheidend, nicht nur das auswendig lernbare Wissen in den Blick zu nehmen, sondern die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Bereich der Selbstorganisation, des eigenständigen Lernens, des Beherrschens von Methoden, des interdisziplinären, also fächerübergreifenden Lernens. Also alles Bereiche, die das grundlegende Rüstzeug für nachhaltige Bildungserfolge bilden. Wenn hier in der Corona-Zeit Fähigkeiten nicht erworben oder hinreichend ausdifferenziert wurden, fällt das eventuell zunächst weniger oder erst später auf. Deshalb gilt es, diesen Bereichen besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Mir wird immer wieder gesagt, mit dem Lernstoff sei man doch im letzten Schuljahr sehr gut durchgekommen, manchmal sogar im digitalisierten Unterricht besser als im herkömmlichen Unterricht. Das mag auf den ersten Blick stimmen. Die Frage ist aber, ob das erlernte Wissen, die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten tatsächlich nachhaltig abgesichert sind. Die guten bis sehr guten Leistungsbewertungen an unseren Schulen, insbesondere den weiterführenden Schulen im letzten Schuljahr sollten uns da nicht in trügerischer Sicherheit wiegen. Es kommt auf pädagogisch nachhaltige Wirksamkeit an. Deswegen bin ich gegenüber Lernprogrammen in Schulferien, wenn sie nicht sehr fokussiert auf die individuellen Bedarfe der einzelnen Schülerinnen und Schüler zugeschnitten sind, wenn sie nicht durch pädagogisch qualifizierte Fachkräfte durchgeführt und mit dem Unterricht eng verzahnt werden, sehr kritisch eingestellt. Wir sollten weniger auf additive Formate setzen, Aufholprogramme in den Unterricht integrieren oder zumindest eng mit ihm verzahnen. Dazu ist in den Schulen und in den multiprofessionell arbeitenden Teams ein hoher Abstimmungsbedarf erforderlich.

Eine Erwartung, die ebenfalls an mich herangetragen wird, und zwar zu Recht, ist, dass zur Unterstützung des sozialen und emotionalen Lernens, zum Erkennen und Begleiten von sozialen und emotionalen Belastungen aus der Corona-Zeit mehr Schulpsychologen, Sozialpädagogen usw. zum Einsatz kommen müssten. Das ist absolut richtig, und da werden Schulen und Schulträger auch investieren und erfinderisch sein. Wichtig ist, dass kein Bereich, kognitive Defizite, Defizite im sozial-emotionalen Bereich gegen den anderen ausgespielt wird, sondern wir alles in den Blick nehmen, alles ausbalanciert angehen.

Aus all diesen Gründen werden wir jetzt zunächst in drei Gebieten tätig sein: Erstens gilt es, Expertise aufzubauen, durch Fortbildungen, durch Auswertung von wissenschaftlichen Studien zur Corona-Zeit, durch Gespräche mit Experten, Kinderpsychiatern, Kinderärzten, Bildungswissenschaftlern, durch Zusammentragen und Bewertung der Erkenntnisse in den multiprofessionellen Teams der Schulen. Zweitens geht es darum, unsere Fähigkeiten im Bereich der Diagnostik, der Evaluation von Defiziten auszubauen, auszudifferenzieren, zur Anwendung zu bringen. Drittens geht es darum, auf diesen Grundlagen für die kommenden zwei, drei Schuljahre gute pädagogische, eher nicht-additive Konzepte zu entwickeln und anzuwenden, ihre Wirkung immer wieder auszuwerten und nachzujustieren.

Dies alles haben wir in Angriff genommen, dies alles gilt es, in den nächsten Wochen und Monaten konsequent weiter zu verfolgen.“

Bild: Dr. Christopher Haep (Foto: C. Haake)

Aktuelles

Impfungsangebot an der Sophie-Barat-Schule

Impfungsangebot an der Sophie-Barat-Schule

Impfungsangebot an der Sophie-Barat-Schule

Und es geht munter weiter:

Heute impften Dr. Hennig Kothe, Facharzt für Innere Medizin und Pneumologie, und sein Team fast 60 Schülerinnen und Schüler der Sophie-Barat-Schule.

Die großen Musikräume wurden kurzerhand zur Impfstation umgerüstet, Die perfekte Organisation der Schule – mit Anmelde- und Wartebereichen, Impfzimmer und Nachsorgeraum – sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

Am Freitag folgt dann der erste „Impf-Höhepunkt“ mit gleich drei Impfterminen am Niels-Stensen-Gymnasium, an der Franz-von-Assisi-Schule sowie an der Katholischen Bonifatiusschule.

 

Aktuelles

Start der Schüler_innen-Impfung an katholischen Schulen

Start der Schüler_innen-Impfung an katholischen Schulen

Start der Schüler_innen-Impfung an katholischen Schulen
Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun auch 12- bis 17-Jährigen die Impfung gegen das Coronavirus.

Auf der Grundlage neuer Daten und Erkenntnisse könnten mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe nun zuverlässiger beurteilt werden, teilte das Gremium am heutigen Montag mit. An den katholischen weiterführenden Schulen in Hamburg haben Schülerinnen und Schüler ab dem 12. Lebensjahr bereits jetzt die Möglichkeit, eine Impfung mit BioNTech zu erhalten.

Der Schulträger von 20 katholischen Schulstandorten im Stadtgebiet, das Erzbistum Hamburg, hat eine Kooperation mit einem Ärzteteam vereinbart, um direkt an den Schulen ein freiwilliges Impfangebot machen zu können.

„Es ist uns ein dringliches Anliegen, wo immer wir können den Fortschritt des Impfgeschehens zu unterstützen und damit unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

Ein erstes freiwilliges Impfangebot für Schülerinnen und Schüler hat es bereits in den vergangenen Tagen an der Katholischen Schule St. Paulus in Billstedt gegeben. Mehr als 60 Kinder- und Jugendliche haben dabei die erste Impfung erhalten.

Und es geht weiter: Am kommenden Mittwoch bietet das Ärzteteam eine Impfung an der Sophie-Barat-Schule in Rotherbaum an, am Freitag an der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule sowie am Harburger Niels-Stensen-Gymnasium. Weitere Standorttermine sind derzeit in Planung.

„Wir wollen das freiwillige niedrigschwellige Angebot nun weiter ausdehnen und allen Zwölf- bis Siebzehnjährigen direkt vor Ort an den Schulstandorten eine solche Schutzimpfung anbieten“, so Haep.

 

Aktuelles

Einladung zum Schuljahres-Anfangs-Gottesdienst

Einladung zum Schuljahres-Anfangs-Gottesdienst

Einladung zum Schuljahres-Anfangs-Gottesdienst

Ganz herzlich laden wir ein zum Schuljahres-Anfangs-Gottesdienst für Mitarbeiter_innen am Donnerstag, den 19. August 2021.

Vor zwei Jahren haben wir zum ersten Mal zu Beginn des Schuljahres einen Gottesdienst der Mitarbeiter_innen der katholischen Schulen gefeiert. Im vergangenen Jahr mussten wir diesen aufgrund der Corona-Pandemie leider absagen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr das Schuljahr wieder mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Donnerstag, den 19. August 2021 um 17.15 Uhr im Kleinen Michel beginnen können.

Dazu laden wir ganz herzlich ein! Aus jeder Schule können bis zu vier Personen teilnehmen. Sollten mehr Plätze benötigt werden, bitten wir um Rücksprache, da die Anzahl der Gottesdienstbesucher_innen am Kleinen Michel wegen der weiterhin andauernden Corona-Pandemie auf 90 begrenzt ist.

Im Anschluss an den Gottesdienst freuen wir uns auf reale Begegnungen bei Brot und Wein im Foyer und im Innenhof der Katholischen Akademie.

Anmeldungen bitte bis zum 12. August per Mail an:
scheidle@erzbistum-hamburg.de

 

 

Aktuelles

Vierzehn Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Probe“ sowie in das „Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“. In seiner Ansprache verwies Haep gleich zu Beginn auf die besondere Dimension des Arbeitens an katholischen Schulen. „Wir haben einen spezifischen Bildungsauftrag, der uns von anderen Schulträgern deutlich unterscheidet. Im Ganzen Fächerkanon gilt es, Schülerinnen und Schüler immer wieder Situationen auszusetzen, in denen sie die Möglichkeit der Erfahrung des Erhabenen und einer Jenseitsverwiesenheit machen können“, erklärte Haep. Gott als geheimnisvoller Urgrund des Menschseins lasse sich in jedem Unterrichtsfach aufgreifen und ausgestalten. „Es ist und bleibt ein dauerhafter Arbeitsauftrag, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das christliche Profil im pädagogischen Wirken umgesetzt werden kann“, so Haep. So werde der Anspruch von katholischer Schule vital und gelebt – und nicht ausschließlich dem Religionsunterricht, dem Morgengebet oder der Schulpastoral überlassen. Im Anschluss sprachen die Pädagoginnen und Pädagogen des Niels-Stensen-Gymnasiums, der Sankt-Ansgar-Schule, der Sophie-Barat-Schule, der Katholischen Schule Hochallee, der Katholischen Schule St. Antonius, der Katholischen Schule Bergedorf, der Katholischen Schule St. Paulus sowie der Katholischen Bonifatiusschule gemeinsam die Eidesformel, bevor sie schließlich ihre Berufungsurkunden entgegennahmen. Foto: Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule, links) und Martina Scheidle (Referat Schulprofil, rechts) mit den Lehrkräften Anne-Lena Schenk (Kath. Schule St. Antonius), Laura Vollmers, Sandra Kristina Prignitz, Hannah Goldbeck, Teresa Köder (Sankt-Ansgar-Schule), Lara-Gabriela Ehrbeck (Katholische Schule Hochallee), Rebecca Scheinert, Henning Finsterbusch, Steve Funder, Markus Hiersche (Sophie-Barat-Schule), Antonia Heinisch (Kath. Schule St. Paulus), Maurice Steinkamp (Kath. Schule Bergedorf), Sofia Fronimopoulou (Kath. Bonifatiusschule), Stefanie Lovas-Kozan (Niels-Stensen-Gymnasium).

„Christliches Profil im pädagogischen Wirken umsetzen“ – Verbeamtungen: 14 Lehrerinnen und Lehrer erhalten ihre Urkunden

Vierzehn Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Probe“ sowie in das „Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“. In seiner Ansprache verwies Haep gleich zu Beginn auf die besondere Dimension des Arbeitens an katholischen Schulen. „Wir haben einen spezifischen Bildungsauftrag, der uns von anderen Schulträgern deutlich unterscheidet. Im Ganzen Fächerkanon gilt es, Schülerinnen und Schüler immer wieder Situationen auszusetzen, in denen sie die Möglichkeit der Erfahrung des Erhabenen und einer Jenseitsverwiesenheit machen können“, erklärte Haep. Gott als geheimnisvoller Urgrund des Menschseins lasse sich in jedem Unterrichtsfach aufgreifen und ausgestalten. „Es ist und bleibt ein dauerhafter Arbeitsauftrag, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das christliche Profil im pädagogischen Wirken umgesetzt werden kann“, so Haep. So werde der Anspruch von katholischer Schule vital und gelebt – und nicht ausschließlich dem Religionsunterricht, dem Morgengebet oder der Schulpastoral überlassen. Im Anschluss sprachen die Pädagoginnen und Pädagogen des Niels-Stensen-Gymnasiums, der Sankt-Ansgar-Schule, der Sophie-Barat-Schule, der Katholischen Schule Hochallee, der Katholischen Schule St. Antonius, der Katholischen Schule Bergedorf, der Katholischen Schule St. Paulus sowie der Katholischen Bonifatiusschule gemeinsam die Eidesformel, bevor sie schließlich ihre Berufungsurkunden entgegennahmen. Foto: Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule, links) und Martina Scheidle (Referat Schulprofil, rechts) mit den Lehrkräften Anne-Lena Schenk (Kath. Schule St. Antonius), Laura Vollmers, Sandra Kristina Prignitz, Hannah Goldbeck, Teresa Köder (Sankt-Ansgar-Schule), Lara-Gabriela Ehrbeck (Katholische Schule Hochallee), Rebecca Scheinert, Henning Finsterbusch, Steve Funder, Markus Hiersche (Sophie-Barat-Schule), Antonia Heinisch (Kath. Schule St. Paulus), Maurice Steinkamp (Kath. Schule Bergedorf), Sofia Fronimopoulou (Kath. Bonifatiusschule), Stefanie Lovas-Kozan (Niels-Stensen-Gymnasium).
Vierzehn Lehrerinnen und Lehrer der katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Probe“ sowie in das „Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“.

In seiner Ansprache verwies Haep gleich zu Beginn auf die besondere Dimension des Arbeitens an katholischen Schulen. „Wir haben einen spezifischen Bildungsauftrag, der uns von anderen Schulträgern deutlich unterscheidet. Im Ganzen Fächerkanon gilt es, Schülerinnen und Schüler immer wieder Situationen auszusetzen, in denen sie die Möglichkeit der Erfahrung des Erhabenen und einer Jenseitsverwiesenheit machen können“, erklärte Haep. Gott als geheimnisvoller Urgrund des Menschseins lasse sich in jedem Unterrichtsfach aufgreifen und ausgestalten. „Es ist und bleibt ein dauerhafter Arbeitsauftrag, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das christliche Profil im pädagogischen Wirken umgesetzt werden kann“, so Haep. So werde der Anspruch von katholischer Schule vital und gelebt – und nicht ausschließlich dem Religionsunterricht, dem Morgengebet oder der Schulpastoral überlassen.

Im Anschluss sprachen die Pädagoginnen und Pädagogen des Niels-Stensen-Gymnasiums, der Sankt-Ansgar-Schule, der Sophie-Barat-Schule, der Katholischen Schule Hochallee, der Katholischen Schule St. Antonius, der Katholischen Schule Bergedorf, der Katholischen Schule St. Paulus sowie der Katholischen Bonifatiusschule gemeinsam die Eidesformel, bevor sie schließlich ihre Berufungsurkunden entgegennahmen.

Foto: Dr. Christopher Haep (Leiter Abteilung Schule und Hochschule, links) und Martina Scheidle (Referat Schulprofil, rechts) mit den Lehrkräften Anne-Lena Schenk (Kath. Schule St. Antonius), Laura Vollmers, Sandra Kristina Prignitz, Hannah Goldbeck, Teresa Köder (Sankt-Ansgar-Schule), Lara-Gabriela Ehrbeck (Katholische Schule Hochallee), Rebecca Scheinert, Henning Finsterbusch, Steve Funder, Markus Hiersche (Sophie-Barat-Schule), Antonia Heinisch (Kath. Schule St. Paulus), Maurice Steinkamp (Kath. Schule Bergedorf), Sofia Fronimopoulou (Kath. Bonifatiusschule), Stefanie Lovas-Kozan (Niels-Stensen-Gymnasium).

 

Aktuelles

Schuljahresstart: 7.050 Schüler_innen an katholischen Schulen

Schuljahresstart: 7.050 Schüler_innen an katholischen Schulen

Schuljahresstart: 7.050 Schüler_innen an katholischen Schulen

Das Erzbistum Hamburg startet als größter freier Schulträger in der Hansestadt in das neue Schuljahr 2021/22.

Zum Schuljahresbeginn am 5. August werden insgesamt 7.050 Schülerinnen und Schüler einen der dann 20 Schulstandorte im Stadtgebiet besuchen. Das sind mehr als 35% der etwa 20.000 Privatschüler in Hamburg. Aufgrund der begonnenen Neuaufstellung des katholischen Schulsystems und des damit einhergehenden Abbaus von sechs Schulstandorten verringert sich die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an den katholischen Schulen im Vergleich zum laufenden Schuljahr 2020/21 (7.388) um 338 Kinder und Jugendliche. Ein leichtes Plus gab es hingegen bei den Anmeldezahlen für die Vorschule sowie der Erstklässler_innen.

„Mit der Neustrukturierung und Weiterentwicklung des Katholischen Schulsystems mit zukünftig 15 Schulstandorten im Stadtgebiet geht zunächst auch der geplante Abbau von sechs Standorten einher. Das drückt sich in der rückläufigen Gesamtschülerzahl aus“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat. „Wir werden die vorgesehenen Investitionen in Schulbau, Sanierung und Modernisierung jetzt zügig vorantreiben, um die katholischen Schulen bestmöglich für die Zukunft aufzustellen“, ergänzt Haep mit Blick auf die umfassende Schulentwicklungsplanung des Erzbistums Hamburg in den nächsten Jahren. Im November 2020 hatte Generalvikar Ansgar Thim den Neubau der Katholischen Sophienschule in Barmbek vorgestellt. Für 17 Millionen Euro soll ab 2022 in unmittelbarer Nähe zum Neubaugebiet Mesterkamp eine dreizügige Grundschule mit Kindertagesstätte entstehen.

Schülerzahlen

Mit 47,9% stellen die Grundschüler_innen auch zukünftig die mit Abstand größte Gruppe im katholischen Schulsystem dar. 3.377 Jungen und Mädchen (2020/21: 3.549) besuchen eine der derzeit 17 Grundschulen im Stadtgebiet. Zu den größten Einrichtungen zählen die Katholische Schule Bergedorf (418 Grundschüler) und die Katholische Schule Farmsen (344) sowie die Katharina-von-Siena-Schule in Langenhorn (314). Einen Anteil von 8,3% an der Gesamtschülerzahl verzeichnen die Vorschulen mit insgesamt 586 Kindern – und einem Plus von 32 Schüler_innen bzw. 5,8% im Vergleich zum laufenden Schuljahr 2020/21.

An den sechs Stadtteilschulen bzw. Stadtteilschulzweigen werden im laufenden Schuljahr insgesamt 1.072 Kinder und Jugendliche beschult (2020/21: 1.146). Die geringere Gesamtschülerzahl ergibt sich aus dem laufenden Abbau der Stadtteilschul-Standorte in Harburg, Altona, St. Georg und Barmbek. Mit 317 Schülerinnen und Schülern hat die Katholischen Schule St. Paulus in Billstedt den größten Stadtteilschulzweig im katholischen Schulsystem, gefolgt von der Katholische Bonifatiusschule in Wilhelmsburg (307).

2.015 Schülerinnen und Schüler (2020/21: 2.121) besuchen eines der drei katholischen Gymnasien im Stadtgebiet. Die Sophie-Barat-Schule an der Moorweide ist mit 926 Schülerinnen und Schülern die größte katholische Schule in Hamburg, gefolgt von der jesuitisch geprägten Sankt-Ansgar-Schule (837) in Borgfelde.

Schuljahresstart: 7.050 Schüler_innen an katholischen Schulen

Konfessionalität

Mit durchschnittlich 55% stellen die römisch-katholischen Schülerinnen und Schüler die mit Abstand größte konfessionelle Gruppe dar. 19% aller Kinder und Jugendlichen sind evangelisch, 7% orthodox, und 19% gehören einer anderen bzw. keiner Konfession an. „Auch bei bisher religiös fernstehenden Menschen spüren wir ein zunehmendes Interesse an einer schulischen Bildung und Werteerziehung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes“, erklärt Schulabteilungsleiter Dr. Christopher Haep. „Unser Anspruch ist es, Werte wie Nächstenliebe, Friedfertigkeit, Vergebung und Solidarität im schulischen Alltag spürbar zu leben und weiterzugeben – unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit der jungen Menschen“, so Haep. 42 Schulseelsorger_innen und zwei Priester stehen derzeit an den Standorten für die Begleitung junger Menschen bereit. Tage der Orientierung für Siebt- bis Zehntklässler_innen, Besinnungstage im Kloster Nütschau für Lehrerkollegien, Klassengottesdienste und vielfältige schulpastorale Initiativen sowie verpflichtender Religionsunterricht in allen Jahrgängen gehören – in pandemiefreien Zeiten – ganz selbstverständlich zum Angebot katholischer Schulen in Hamburg.

Internationalität

Schülerinnen und Schüler an den Schulen des Erzbistums Hamburg spiegeln zudem die Internationalität der Hansestadt wider: Im laufenden Schuljahr werden Kinder und Jugendliche aus insgesamt 85 Nationen unterrichtet. Zu den größten muttersprachlichen Gruppen zählen Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Polnisch, Russisch, Kroatisch und Twi (Ghana). „Die Internationalität unserer Schülerschaft ist ein besonderes Markenzeichen unserer Schulstandorte. Der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an den katholischen Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien übertrifft den der staatlichen Schulen bei weitem. Das zeigt, welche Integrationsarbeit die katholischen Schulen in Hamburg leisten“, erklärt Haep mit Blick auf eine Senatsantwort zum Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen an Hamburger Schulen.*

Verhältnis verbeamtete und angestellte Lehrkräfte

Im katholischen Schulsystem sind insgesamt 842 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an derzeit 20 Schulstandorten in allen Hamburger Bezirken tätig, davon 557 Lehrkräfte. 76% dieser Lehrkräfte sind verbeamtet (426), 24% sind angestellt (131). Auch aufgrund der großen Zahl an Grundschulen ist eine Mehrheit der Lehrkäfte an den Standorten weiblich (76,5 %), ein knappes Viertel ist männlich (23,5 %).

* Schriftliche Kleine Anfrage vom 11.06.2020 und Antwort des Senats – Drucksache 22/529 – vom 19.06.2020

Aktuelles

Referate Schulprofil und Religionspädagogik in Schulen: Das neue Jahresprogramm ist da!

Referate Schulprofil und Religionspädagogik in Schulen: Das neue Jahresprogramm ist online!

Referate Schulprofil und Religionspädagogik in Schulen: Das neue Jahresprogramm ist da!Das neue Jahresprogramm hat es wirklich in sich: Auf fast 100 Seiten bieten die Referate Schulprofil und Religionspädagogik in Schulen der Abteilung Schule und Hochschule zahlreiche interessante Fortbildungen und Veranstaltungen – vom Sprachkurs über den Glauben, von Studientagen zum Thema Suizid, Fachtagen für Religionslehrkräfte und Digital-Seminaren zu „Padlets & Co.“, professionellen Kommunikationsimpulsen in Konfliktsituationen bis hin zur Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und Machtfragen.

Angeboten werden zum einen verschiedene Qualifizierungs-Fortbildungen für besondere Aufgaben und Zielgruppen. Zum anderen haben beide Referate Fortbildungen vorbereitet, die den Fokus auf spezielle Themen legen und so praxisorientierte Zugänge ermöglichen. Interessierten wird so Gelegenheit gegeben, sich mit Fragen des christlichen Glaubens sowie gesellschaftlich brennenden Themen auseinanderzusetzen – und sich eventuell auch neu zu positionieren. Zudem gibt es wieder „Tage der Unterbrechung und Besinnung“.

„Aufgrund der positiven Erfahrungen der vergangenen Monate werden wir neben den Präsenzangeboten selbstverständlich auch digitale Formate vorsehen“, erklärt Friederike Mizdalski, Referatsleiterin Religionspädagogik an Schulen. Eine praktische Übersicht auf den ersten Seiten des Jahresprogramms ermögliche allen Interessierten einen schnellen Ein- und Überblick über besondere Veranstaltungen und Gottesdienste. „Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem inzwischen fünften Jahresprogramm ein überaus vielfältiges Angebot zusammenstellen konnten, das auf die aktuellen Herausforderungen für Religionsunterricht und Schulpastoral eingeht  – und freuen uns natürlich nun sehr auf viele Anmeldungen“, so Mizdalski, die das Programm gemeinsam mit Barbara Viehoff, Referatsleiterin Schulprofil, verantwortet.

» Hier gehts zum PDF des Jahresprogramms.
» Hier zum Online-Programmangebot

Aktuelles

Gespräch über das Tagesevangelium – täglich mit Lucia Justenhoven auf domradio.de

Gespräch über das Tagesevangelium – täglich mit Lucia Justenhoven auf domradio.de

Gespräch über das Tagesevangelium – täglich mit Lucia Justenhoven auf domradio.de

Das Alte Testament der Bibel wollte Lucia Justenhoven so lesen können, wie Jesus diese Schriften gelesen hat.

Deswegen entschied sie sich für das Studium der Theologie. Heute arbeitet die sechsfache Mutter im Referat Schulprofil der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg und ist Diözesane Geistliche Begleiterin der Katholischen Frauengemeinschaft (kfd).

Ihr Studium absolvierte Lucia Justenhoven an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Danach war sie für lange Zeit Religionslehrerin und Schulseelsorgerin in einem katholischen Hamburger Gymnasium. Im Referat Schulprofil der Abteilung Schule und Hochschule ist sie seit 2016 tätig. Die Schulpastoral bildet hier weiterhin einen ihrer Schwerpunkte. Im Vorstand des kfd-Diözesanverbands wirkt Lucia Justenhoven als Geistliche Begleiterin mit und war Predigerin für ihren Verband am kfd-Predigerinnentag 2021. Für ihre gesamte Biographie ist das Anliegen bestimmend, die Frohe Botschaft weiterzugeben, denn: „Ich kann in meinem Beruf das leben und von dem erzählen, was mich in meinem Leben trägt“, so Lucia Justenhoven.

Auf domradio.de spricht Justenhoven in dieser Woche von Montag bis Samsstag um 7.45 Uhr (Wiederholung 21.45 Uhr) über das Tagesevangelium und gibt Impulse zu den Texten, entschlüsselt sie im Gespräch mit den Moderator_innen – vor allem mit Blick auf die Frage, was die Bibelstellen uns heute sagen und welche Anregungen sie für unser Leben geben können. Und die Zuhörer_innen erfahren so zugleich einiges über die Gesprächspartner_innen selbst. Das „Gespräch zum Tagesevangelium“ finden Sie hier als Podcast: domradio.de.

Aktuelles

Corona-Update der Schulbehörde vom 29. Juli 2021:

Corona-Update der Schulbehörde vom 29. Juli 2021:

Corona-Update der Schulbehörde vom 29. Juli 2021:

  • Alle Schulen starten in allen Jahrgängen im Präsenzunterricht.
    Die Präsenzpflicht bleibt bis zu den Herbstferien aufgehoben. Damit wird auf Familien mit Kindern oder engen Angehörigen, die unter Vorerkrankungen mit besonderer Risikolage leiden, Rücksicht genommen. Gleichwohl gilt die Schulpflicht ohne Einschränkung, d.h. Schülerinnen und Schüler müssen sich an den für sie von der Schule entwickelten Angeboten beteiligen.
  • Alle grundsätzlich bekannten Hygienemaßnahmen gelten auch für das beginnende Schuljahr. Zwei Mal in der Woche müssen alle nicht geimpften oder genesenen Schülerinnen und Schüler mit einem Test nachweisen, dass sie keine Corona-Viren übertragen. Die Tests sind kostenlos und werden in der Regel unter Anleitung der Lehrkräfte in der Schule durchgeführt.
  • Wer sich im Schulgebäude aufhält, muss eine medizinische Maske tragen.
    Um Schülerinnen und Schülern entgegenzukommen, brauchen sie künftig beim Essen, in der Schulkantine, auf dem Schulhof, beim Sport, auf dem Außengelände der Schule und bei Klassenfahrten außerhalb von Gebäuden keine Maske mehr zu tragen. Normale OP-Masken (das sind die blau-grünen) reichen aus, FFP2-Masken sind keine Pflicht.
  • Alle Unterrichtsräume sollen nach 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet werden, um verbrauchte Luft und krankheitsübertragende Luftpartikel (Aerosole) durch frische Luft zu ersetzen.
    Hamburg plant den Kauf und Einsatz mobiler Raumluftfilteranlagen. Hinsichtlich einer Berücksichtigung der Privatschulen sind die Träger der freien Schulen derzeit im Austausch mit der Schulbehörde. Wir informieren, sobald sich hier weitere Schritte ergeben. Eine wesentliche Feststellung ist in der lebhaften Diskussion über Luftfilter unbestritten: Luftfilter ersetzen nicht das regelmäßige Lüften!
  • Schulen können künftig Testbescheide über die durchgeführten schulischen Schnelltests ausstellen, damit diese z.B. beim Sportverein oder Ausflügen vorgelegt werden können. Die Ausstellung von Testbescheinigungen ist eine freiwillige Leistung der Schule. Es besteht kein Recht darauf, eine Testbescheinigung zu erhalten.
  • Klassenfahrten sind wieder möglich, das Verbot von Schulfahrten wurde gestrichen. Solange die Präsenzpflicht in den Schulen aufgehoben ist, ist die Teilnahme an einer Schulfahrt nicht verpflichtend.

Aktuelles

Wir trauern um unsere ehemalige Schulleiterin Mechthild zur Oeveste.

Wir trauern um unsere ehemalige Schulleiterin Mechtild zur Oeveste.

Wir trauern um unsere ehemalige Schulleiterin Mechthild zur Oeveste.

Die langjährige Schulleiterin der Katholischen Schule Hochallee, Mechtild zur Oeveste, ist am vergangenen Mittwoch, den 21. Juli 2021, verstorben.

„Wir danken Frau zur Oeveste für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz für Schülerinnen und Schüler in Altona, St. Georg und Harvestehude. Wir werden sie und ihr engagiertes Wirken in dankbarer Erinnerung behalten“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. Eine Hl. Messe zu ihrem Gedenken wird am 9.9.2021 um 18:15 Uhr im Mariendom gefeiert werden.

Mechtild zur Oeveste trat im Jahr 1977 als Pädagogin mit den Fächern Deutsch, Religion und Werken in den Dienst der Katholischen Schule St. Marien Eulenstraße ein. 1979 wechselte sie zur Domschule St. Marien, bevor sie am 1. April 2003 die Leitung der Katholischen Schule Hochallee übernahm. Fast 13 Jahre wirkte zur Oeveste mit großem Einsatz und in ihrer herzlichen Art in dieser Führungsposition, bevor sie im Januar 2016 in den Ruhestand ging.

Aktuelles

Jesuit Bernd Hagenkord verstorben

Jesuit Bernd Hagenkord verstorben

Jesuit Bernd Hagenkord verstorben
Der Journalist und ehemalige Jugendseelsorger der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) im Erzbistum Hamburg Pater Bernd Hagenkord SJ ist gestorben. Die Abteilung Schule und Hochschule dankt dem Jesuiten für sein riesiges Engagement für Schülerinnen und Schüler, für seine Impulsgebung und sein großes Interesse an der Reflexion und Diskussion aktueller Geschehnisse in der Kirche und der Welt.

Hagenkord wurde am 4. Oktober 1968 in Hamm geboren, trat er am 1992 mit 24 Jahren in die Gesellschaft Jesu ein und wurde am 7. September 2002 in Köln zum Priester geweiht. Er studierte Journalismus, Geschichte, Philosophie und Theologie in Gießen, Hamburg, München und London. Nach seinem Theologieabschluss in London 2002 arbeitete er als Jugendseelsorger in der Katholische Studierende Jugend (KSJ) im Erzbistum Hamburg; eine Aufgabe, an die er sich stets gerne erinnerte. Von 2004-2007 war er Sprecher der Jugendseelsorgekonferenz. 2007 wurde er auch zum Bundeskaplan der Schülergemeinschaft im ND (KSJ) gewählt, ein Amt, das er ehrenamtlich bis 2012 ausübte. Von 2003 bis 2012 war er darüber hinaus in der Redaktion des „Jesuiten“-Magazins tätig.

Dem Journalismus seit jeher zugetan, wurde er ausgewählt, die Leitung der deutschsprachigen Sektion von Radio Vatikan in Rom zu übernehmen, welches zu der Zeit noch traditionell in der Verantwortung des Jesuitenordens stand. Auf diese prägende Aufgabe bereitete er sich in Köln unter anderem mit intensiven Italienischkursen und einer Hospitanz beim Domradio vor. Im November 2009 übernahm er die Leitung der deutschsprachigen Abteilung und wurde zur deutschsprachigen Stimme des Papstes nicht nur für Radio Vatikan, sondern auch für viele deutsche Medien.

Im September 2019 wurde er nach Deutschland zurückgerufen, um dort die Leitung der Kommunität Berchmanskollegs in München zu übernehmen. Zurück in der Heimat, hat er nicht gescheut, den Synodalen Weg der Deutschen Kirche tatkräftig mitzugestalten, zunächst als Geistlicher Begleiter, dann auch als direkt gewähltes Mitglied des ZdK.

Bernd Hagenkord war ein Mensch, der weit über den Jesuitenorden hinaus wirkte. Er hat den Kampf gegen seine Krankheit nie aufgegeben, am Ende aber doch verloren.

Unsere Gedanken sind in diesen Stunden bei seinen Angehörigen.

Aktuelles

Abitur an Hamburgs katholischen Gymnasien: 24 Schüler_innen schaffen Traumnote 1,0

Abitur an Hamburgs katholischen Gymnasien: 24 Schüler_innen schaffen Traumnote 1,0

Abitur an Hamburgs katholischen Gymnasien: 24 Schüler_innen schaffen Traumnote 1,0

An der Sophie-Barat-Schule in Rotherbaum gab es dabei Rekordwerte: 16 der 112 Schülerinnen und Schülern bestanden ihre Reifeprüfung mit der Traumnote 1,0. 63 Jugendliche (56,3 %) schlossen das Abitur mit einer Eins vor dem Komma ab. Der Abi-Durchschnitt aller Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums an der Moorweide lag bei 1,87.

Ebenfalls mehr als die Hälfte (51 %) der 59 Schülerinnen und Schülern des Harburger Niels-Stensen-Gymnasiums bestanden ihr Abitur mit einer Eins vor dem Komma, zwei sogar mit der Traumnote 1,0. Der Abi-Durchschnitt der Harburger Schülerinnen und Schüler lag bei 2,09. Erfolgreiche Abiturabschlüsse gab es auch an der jesuitisch geprägten Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg-Borgfelde: 30 der 96 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten bestanden ihre Reifeprüfung mit einer Eins vor dem Komma, sechs mit der Traumnote 1,0. Der Abi-Durchschnitt der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten lag bei 2,24.

Erfolgreiche Prüfungsergebnisse erzielten auch die Schülerinnen und Schüler in den Stadtteilschul-Oberstufen an den drei katholischen Gymnasien: Insgesamt legten 81 Stadtteilschülerinnen und -schüler ihre Reifeprüfung ab. Den besten Notendurchschnitt erzielten die 22 Schülerinnen und Schüler am Niels-Stensen-Gymnasium mit 2,51, gefolgt von den 21 Stadtteilschülerinnen und -schülern der Sophie-Barat-Schule (Notendurchschnitt: 2,52) und den 38 Prüflingen der Sankt-Ansgar-Schule (2,74).

Videos

Abschied von der Eule

Abschied von der Eule

Abschied von der Eule
Heute schließt die katholische Schule St. Marien Eulenstraße für immer ihre Pforten.

Unsere kleinste Grundschule mitten in Ottensen schaut auf eine lange Geschichte zurück. 132 Jahre wurden an diesem Standort Kinder unterrichtet – erst von Ordensfrauen später von Pädagog_innen. Nun läuft der Schulbetrieb aus. Die Viertklässlerin Pina und ihr Mitschüler Tom wollen „die Eule“ niemals vergessen. Im Video blicken sie nochmal zurück auf aufregende vier Jahre. Auch die Lehrer_innen und Eltern erinnern sich an wunderbare Zeiten.

„Ich bin überaus dankbar dafür, wie die gesamte Schulgemeinschaft, wie die Kinder und Eltern, die Schulleiterin und das Kollegium in dieser so überaus schwierigen Phase diesen Prozess gestaltet und – im wahrsten Sinne des Wortes – zu Ende gebracht haben. Das ist keinesfalls selbstverständlich. Dafür möchte ich Ihnen allen ganz persönlich DANKE sagen“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, am Ende des Abschlussgottesdienstes vor einer Woche in der St. Marien-Kirche.

» Hier gehts zum Film

 

Aktuelles

Erzbistum Hamburg beschließt Schulgeldreform für 2023

Erzbistum Hamburg beschließt Schulgeldreform für 2023

Schulgeld - Katholische Schulen im Erzbistum Hamburg

Ziel: Stabilisierung des katholischen Schulsystems und Mehreinnahmen von 1 Millionen Euro  –  Breitere soziale Staffelung durch Schulgeld-Zuschüsse geplant

Um den Bestand der katholischen Schulen in der Hansestadt zu sichern, hat das Erzbistum Hamburg eine Schulgeldreform beschlossen. Diese wird zum 1. August 2023 in Kraft treten und an bereits laufende Reformbemühungen anknüpfen. „Schulen in freier Trägerschaft erhalten zwar staatliche Finanzhilfen, doch die tatsächlichen Personal-, Verwaltungs- und Gebäudekosten werden damit bei weitem nicht gedeckt“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule. „Die katholischen Schulen erhalten de facto eine Refinanzierung, die unter den gesetzlich festgelegten 85% der Ist-Kosten eines Schülers an staatlichen Schulen liegt“, so Haep. Das Erzbistum investiert gegenwärtig jährlich fast 20 Millionen Euro, um u.a. den laufenden Betrieb sowie die Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen an den katholischen Schulen zu unterstützen. Diese Zuschüsse – allein für die katholischen Schulen – machen derzeit rund ein Fünftel des gesamten Bistumshaushalts aus. Seit 2011 beteiligen sich auch die Eltern mit einem einkommensabhängigen Schulgeld an der Finanzierung des Bildungsangebotes. Doch die finanziellen Herausforderungen der Diözese bleiben gewaltig.

Ziel der zum übernächsten Schuljahr in Kraft tretenden Schulgeldreform sind jährliche Mehreinnahmen von etwa einer Millionen Euro, als Baustein für den Erhalt und die Stabilisierung des katholischen Schulwesens in Hamburg. „Wichtig war und ist uns die Beibehaltung einer breiten sozialen Staffelung des Schulgeldes. Uns ist selbstverständlich bewusst, dass höhere Schulgelder für viele Familien eine Mehrbelastung bedeuten. Für uns als privater Schulträger sind sie unvermeidbar, um das katholische Schulsystem auf Dauer zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Haep.

Die wesentlichen Aspekte der Schulgeldreform:

  • Die neue Schulgeldtabelle sieht eine soziale Staffelung durch Zuschüsse vor: Zukünftig gibt es neben dem Schulgeld ohne Zuschuss / Geschwisterbonus sechs Einkommensstufen, in denen das von den Eltern zu zahlende Schulgeld in unterschiedlicher Höhe durch den Schulträger bezuschusst und ggf. durch einen Geschwisterbonus ergänzt wird.
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  • Das Schulgeld wird angehoben. Es gilt grundsätzlich für alle sorgeberechtigten Vertragspartner_innen, sofern kein Zuschuss / Geschwisterbonus beantragt und gewährt wird.
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  • Der Zahlbetrag wird für die sorgeberechtigten Vertragspartner_innen, die einen entsprechenden Antrag an den Schulträger richten, durch einen am Haushaltseinkommen bemessenen Zuschuss reduziert und / oder durch einen Geschwisterbonus ergänzt.
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  • In der ersten Stufe gewährt der Schulträger auf Antrag der sorgeberechtigten Vertragspart-ner_innen für das zweite Kind sowie weitere Kinder einen Geschwister-Bonus von 100%.
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  • Ab der zweiten Stufe gewährt der Schulträger auf Antrag der sorgeberechtigten Vertrags-partner_innen für das zweite Kind einen Geschwister-Bonus von 30%, für dritte und weitere Kinder einen Geschwister-Bonus von 100%.
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  • Um Zuschüsse und Geschwister-Boni auch zukünftig nach dem Solidaritätsprinzip gewähren zu können, sieht die Schulgeldreform eine jährliche Antrags- und Nachweispflicht vor. Sie wird in der neuen Schulgeldordnung berücksichtigt und gilt für alle Vertragspartner_innen.
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  • Für Schulgeldzahler_innen, deren Kinder eine von Schließung betroffene Schule besuchen, ist ein Bestandsschutz vorgesehen. Für sie gilt weiterhin die derzeit gültige Schulgeldtabelle.
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  • Die Schulgeldreform tritt zum 1. August 2023 in Kraft.
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  • Um inflationsbedingte Kostensteigerungen auszugleichen, behält sich der Schulträger eine Anpassung der Schulgeldhöhe (auch in den Einkommensstufen) alle drei Jahre um fünf Prozent vor.
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  • Ziel der Schulgeldreform sind Mehreinnahmen von jährlich ca. einer Million Euro – als Baustein für den Erhalt und die Stabilisierung des katholischen Schulwesens.

Die bisherige und die zukünftige Schulgeldtabelle im Überblick:

Schulgeldtabelle KSEH 2021

Weitere Informationen zur Schulgeldreform: www.kseh.de/schulgeld

 

Aktuelles

Dokumentation zum Syposium „Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0“ online

Dokumentation zum Syposium „Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0“ online

Dokumentation zum Syposium „Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0“ online
Das Erzbistum Hamburg prüft derzeit in einem Modellversuch zur Konfessionellen Kooperation in heterogenen Lerngruppen, wie im weiterentwickelten „Religionsunterricht für alle“ (RUfa) das katholische Christentum authentisch abgebildet werden kann.

In einem Online-Symposium „Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0 – Symposium zum Modellversuch „Konfessionelle Kooperation im Fach Religion an den öffentlichen Schulen in Hamburg“ hatten zahlreiche Expert_innen und Praktike_innen sowie Mitarbeiter_innen der Abteilung Schule und Hochschule im Februar 2021 über politisch-strategische Zielrichtungen des schulischen Religionsunterrichts aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Darüber hinaus wurde das weiterentwickelte Format des Hamburger „Religionsunterrichts für alle“ (RUfa 2.0) differenziert betrachtet.

Prof. Dr. Woppowa (Uni Paderborn) bezog dabei aus Sicht der Religionspädagogik Stellung. Auch Vertreter_innen der Nordkirche und der anderen Religionsgemeinschaften sowie unterschiedliche Beteiligte aus dem staatlichen Bereich schalteten sich mit eigenen Beiträgen intensiv in die Diskussion ein. Nun ist die Dokumentation mit allen Beiträgen des Symposiums einsehbar.

» Zur Dokumentation.

Für Rückfragen steht Friederike Mizdalski, Leiterin des Referates Religionspädagogik, zur Verfügung:
Mail: mizdalski@erzbistum-hamburg.de
Telefon (0 40) 37 86 36 -62

 

Aktuelles

Auf Wiedersehen, Katja Hattendorf!

Auf Wiedersehen, Katja Hattendorf!

Auf Wiedersehen, Katja Hattendorf!

Personelle Veränderung in der Abteilung Schule und Hochschule: Die Leiterin des Referates 2 „Schulaufsicht und schulfachliche Beratung“, Frau Katja Hattendorf, wird aus dringenden familiären Gründen ihre Position aufgeben, um eine neue berufliche Aufgabe im heimischen Umfeld anzutreten.

„Mit Frau Hattendorf verlieren wir eine erfahrene Pädagogin, die in ihrer Amtszeit einen besonderen Blick auf die Qualitätsentwicklung unserer Schulen gelegt und das Schulsystem in diesen überaus herausfordernden Zeiten mit großer Besonnenheit und riesigem Engagement schulaufsichtlich geführt hat“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

„Wir danken Frau Hattendorf für die überaus angenehme Zusammenarbeit und wünschen ihr und ihrer Familie von Herzen alles Gute und Gottes Segen.“

Eine Nachbesetzung der Stelle der Referatsleitung wird zum Beginn des neuen Schuljahres angestrebt.

Aktuelles

Schulbehörde: Entwicklung ermöglicht Spielräume für folgende Lockerungen.

Schulbehörde: Entwicklung ermöglicht Spielräume für folgende Lockerungen.

Schulbehörde: Entwicklung ermöglicht Spielräume für folgende Lockerungen.
Die Hamburger Schulbehörde hat aufgrund der positiven Entwicklung der Inzidenzwerte in der Coronapandemie weitere Änderungen für das Hamburger Schulwesen beschlossen

(Stand: 10. Juni 2021):

  • Sport bis Klasse 7 generell ohne Maske
    Neu ist jetzt die Regelung, dass Schülerinnen und Schülern von der Vorschule bis einschließlich zur Jahrgangsstufe 7 künftig auch beim Sport in Sporthallen oder Innenräumen auf das Tragen einer Maske in der Sporthalle verzichtet wird.
  • Schnelltests aus zugelassenen Testzentren werden anerkannt
    Für die Teilnahme an Präsenzangeboten in Schule wird eine dritte Testmöglichkeit zuzulassen. Bisher können Schülerinnen und Schüler an Präsenzangeboten in den Schulen nur teilnehmen, wenn sie die Schnelltests zweimal in der Woche nutzen oder alternativ ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Künftig können Schülerinnen und Schüler auch dann am Unterricht teilnehmen, wenn sie ein negatives Testergebnis bei einem Antigen-Schnelltest aus einem der zahlreichen zugelassenen Testzentrum vorlegen können. Das Testergebnis darf nicht älter sein als 24 Stunden.
  • Schulfahrten im Schuljahr 2021/22 wieder möglich
    Schulfahrten für das Schuljahr 2021/22 können jetzt gebucht werden, sofern eine coronabedingte kostenfreie Stornierung in den AGB möglich ist.
  • Abschluss- und Einschulungsfeiern in 2021
    Eine Erleichterung in der Organisation der Feiern ergibt sich aus einer aktuellen Änderung der Eindämmungsverordnung. Das Ergebnis eines aktuellen Antigen-Schnelltests aus einem anerkannten Testzentrum ist künftig 24 Stunden gültig, nicht mehr nur 12 Stunden. Das erleichtert es Angehörigen deutlich, vor den Feiern einen kostenlosen Bürgertest durchführen zu lassen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an schulischen Feiern (mit Ausnahme der Schülerinnen und Schülern sowie des schulischen Personals) müssen schriftlich erklären, dass sie durch einen aktuellen Antigen-Schnelltest (in den letzten 24 Stunden) oder einen PCR-Test (in den letzten 48 Stunden) sichergestellt haben, dass bei ihnen kein Corona-Virusprotein nachweisbar ist, oder sie als Geimpfte oder als Genesene gelten.
    Bei Schülerinnen und Schülern der Abschlussjahrgänge gehen wir davon aus, dass sie im Rahmen von mündlichen Prüfungen oder Abschlusstreffen noch einmal schulische Angebote wahrnehmen und an den schulischen Schnelltests teilnehmen.
  • Kennlerntage in den Jahrgangsstufen 1 und 5
    Kennlerntage für Schülerinnen und Schülern der künftigen Jahrgangsstufen 1 und 5 können ent-sprechend der Regelungen des Muster-Corona-Hygieneplans ermöglicht werden.
  • Auslieferung von weiteren Schnelltests für Ferienbetreuung und Schulstart
    Nach aktuellem Planungsstand startet am 14. Juni 2021 die nächste Auslieferungstour von Schnelltests der Marke Lyher an alle Schulen. Bitte achten Sie bei der Lagerung unbedingt da-rauf, dass die Schnelltests nicht der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein dürfen und nicht in Räumen gelagert werden dürfen, die sich ggf. auf über 30 Grad aufheizen könnten. Mit dieser letzten Auslieferung vor den Ferien sind alle Schulen so versorgt, dass sie ab dem 5. August 2021 gut und sicher in das neue Schuljahr starten zu können.
  • Aufhebung der Präsenzpflicht zunächst bis zu den Herbstferien
    Angesichts höherer Infektionszahlen nach den Ferien im Sommer und Herbst 2020 wird die Präsenzpflicht für den Start in das neue Schuljahr zunächst bis zu den Herbstferien aufgehoben. Damit soll insbesondere auf Familien mit Kindern oder engen Angehörigen, die unter Vorerkrankungen mit besonderer Risikolage leiden, Rücksicht genommen werden. Gleichwohl gilt die Schulpflicht ohne Einschränkung, d.h. Schülerinnen und Schüler müssen sich an den für sie von der Schule entwickelten Angeboten beteiligen.

Aktuelles

Berufsorientierung in Corona-Zeiten an der Franz-von-Assisi-Schule

Berufsorientierung in Corona-Zeiten an der Franz-von-Assisi-Schule

Berufsorientierung in Corona-Zeiten an der Franz-von-Assisi-Schule
Als Influencer*in brauche ich Charisma. Für den Profisport benötige ich eine Menge Ehrgeiz und vor allem Durchsetzungsvermögen.

Die Schülerinnen und Schüler aus der neunten Klassenstufe der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule bringen eine ganze Ladung derartiger „Soft Skills“ auf das Parkett.

Im Rahmen einer Berufsorientierungs-Woche haben sich die Jugendlichen in Begleitung des Fachbereichs Jugend der Abteilung Schule und Hochschule auf den Weg gemacht – und sich intensiv mit ihren Stärken und Kompetenzen beschäftigt.

Am Ende steht die Erkenntnis: Wir können alle viel mehr, als wir zunächst denken. Mit diesem Fazit gehen die Jugendlichen nun mit neuem Schwung in die weitere Orientierungsphase – und werden schon bald die Berufswelt bereichern.

 

Aktuelles

Kleine und große Mathehelden in Harburg

Kleine und große Mathehelden in Harburg

Kleine und große Mathehelden in Harburg
… haben sich erfolgreich durch die Corona-Zeit gekämpft. Lehrerin Juliane Eisele schrieb uns in diesen Tagen:

„Das Schuljahr begann vielversprechend: Der Unterricht vollzog sich im vollen Klassenverband, eine Zeit intensiven Lernens und Lehrens „in Präsenz“ begann. Auch die 1. Runde der Mathematikolympiade, die sogenannte „Hausaufgabenrunde“, konnte wie jedes Jahr starten. Die zweite Runde fand dann zum ersten Mal unter den bekannten Hygieneregelungen statt – aufwändiger als sonst, aber immerhin durchführbar, während die zweite Coronawelle über uns hereinbrach und von einer dritten Welle am liebsten keiner etwas wissen oder ahnen wollte.

Die Arbeiten der 2. Runde gingen über die Behördenpost zur Korrekturstelle; an dieser Stelle danken wir herzlich den tapferen Organisatoren, welche sich alljährlich ganz wunderbar um die Versendung der Informationen und Materialien sowie um die Korrekturen der 2. und 3. Runde kümmern! Auch unsere Mathematikheld*innen, die kleinen und großen, hielten durch – mit besonderer Spannung viel länger als sonst auf ihre Ergebnisse wartend.

Die Durchführung der 3. Runde der Mathematikolympiade lag über den Jahreswechsel auf Eis, und niemand wusste, wann wir die Schule wieder betreten konnten. Endlich war es soweit: Im Wechsel nach den Frühjahrsferien, mit Verspätung und quasi parallel zum „Känguru der Mathematik-Wettbewerb“ konnten die drei Finalisten der 3. Runde in der Schule an verschiedenen Tagen antreten.

Fast parallel dazu standen die Mathematikbegeisterten für den Känguru-Wettbewerb in den Startlöchern, welche sich zuvor via IServ angemeldet hatten. In diesem Jahr nahmen zum ersten Mal auch die 1.- und 2.-Klässler teil, welche mit dem „Mini-Känguru“ ganz toll zurecht kamen. Es war die pure Freude, nach so anstrengenden Coronamonaten endlich in der Schule ganz persönlich die wertschätzenden und würdigenden Urkunden und Geschenke überreichen und dabei das Strahlen der Kinder erleben zu dürfen, welche gestärkt und glücklich und mit Maske und Abstand auf dem „roten Sofa“ Platz nehmen durften.

Dieses Strahlen war noch schöner als die Sonnenstrahlen, weil sie das Herz berührten. Danke, liebe Kinder, dass ihr diese Zeit so geduldig ertragen und so großartig gemeistert habt! Wir sind stolz auf euch. Bleibt gesund!“

Aktuelles

NEWS der Schulbehörde vom 26. Mai 2021

NEWS der Schulbehörde vom 26. Mai 2021

NEWS der Schulbehörde vom 26. Mai 2021

Ab 31. Mai (spätestens 2. Juni) sollen Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge und Schulformen bis zu den Sommerferien wieder zum vollen Präsenzunterricht nach Stundenplan in die Schulen kommen. Es gilt weiterhin die Testpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte. Auch die Maskenpflicht in der Schule bleibt bestehen, ebenso wie die Vorgaben zum regelmäßigen Lüften alle 20 Minuten. Die Aussetzung der Präsenzpflicht und des Verbots von Schulfahrten wird bis zum 23. Juni 2021 verlängert.

Aktuelles

Gebete für den Frieden im Heiligen Land

Gebete für den Frieden im Heiligen Land

Gebete für den Frieden im Heiligen Land
Die Gewalt im Nahen Osten, die Angriffe durch Bomben der Hamas auf Israel sowie die Raketen des israelischen Militärs auf den Gazastreifen und die gewalttätigen Zusammenstöße zwischen arabischen und jüdischen Israelis erschüttern viele Menschen, auch uns. Daher haben wir in unserem donnerstäglichen Friedensgebet an den katholischen Schulen sowie in der Abteilung Schule und Hochschule die aktuelle Situation im Heiligen Land sowie die Reaktionen darauf hier in Deutschland ins Zentrum gestellt.

Die Reaktionen darauf in Deutschland – sei es das Verbrennen von israelischen Fahnen vor Synagogen oder die Demonstrationen mit antisemitischen Parolen und verbalen Angriffen – richten sich gegen jüdische Menschen hier bei uns und sind Ausdruck des zunehmenden Antisemitismus in unserem Land.

Die Journalistin Dunja Hayali hat sich vor wenigen Tagen dazu so geäußert: „Wut rechtfertigt Mitgefühl und Solidarität. Wut rechtfertigt auch harte Kritik an der Regierung und der Politik Israels. Wut rechtfertigt nicht Antisemitismus oder antiisraelische Hetze.“

Es gilt auch für uns genau hinzusehen, sich sorgfältig zu informieren über die Ursachen dieses Konfliktes und gleichzeitig Position zu beziehen: im Gespräch mit Familie und Freunden, in konkreten Situationen unseres Alltags und unsere Verbundenheit mit jüdischen Menschen sichtbar zu zeigen.

Wie kommen wir dem Traum vom Frieden ein Stück näher?
Durch unser Handeln und durch unser Gebet. Herzliche Einladung dazu!

Gebet um Frieden im Nahen Osten (1)

Du, Gott des Friedens und der Versöhnung:
Höre unser Gebet, denn wem können wir sonst unsere Sorgen sagen.

So viele Menschen, die wie wir in Frieden leben wollen,
werden auf der Welt bedroht, vertrieben, getötet.
Hier bei uns in Deutschland haben wir Frieden,
aber so viele Menschen reden voller Hass und finden die Gewalt gut.

Wir bitten dich heute vor allem für die Menschen im Nahen Osten, in Israel und Palästina:
Lass die Verantwortlichen in der Politik sich endlich dafür einsetzen,
dass das Land von allem Menschen in Frieden bewohnt werden kann.
Sei du bei denen, die unter der Gewalt leiden müssen.

Und wir bitten dich für uns:
Lass uns aufmerksam sein, wie wir miteinander sprechen
und gib uns den Mut einzuschreiten, wenn über andere voller Hass geredet wird.

Amen.

Gebet um Frieden im Nahen Osten (2)

Du, Gott des Friedens und der Versöhnung:
Wohin sollen wir uns wenden
mit unserer Empörung und Trauer
in unserer Hilflosigkeit
angesichts der Gewalt und Konflikte, die derzeit vor allem im Nahen Osten toben.

So viele Menschen,
die wie wir in Frieden leben wollen,
werden bedroht, vertrieben, getötet.

Wir sehen die Bilder von Raketen und Bomben, die auf Städte und Häuser fallen.
Wir sehen die Bilder von Menschen, die um Familienangehörige und Freunde weinen.
Wir hören die hasserfüllten Parolen,
die auch in unserem Land gegen jüdische Mitbürger laut werden.
Wir sind zerrissen von widersprüchlichen Gefühlen,
auch von der Angst, dass die Situation auch bei uns weiter eskaliert.

Wir bitten Dich für die Menschen im Nahen Osten, in Israel und Palästina:
für Juden, Christen und Muslime
für Israelis und Palästinenser:
um ein Ende von Hass und Gewalt
um die Bereitschaft das Land zu teilen
um ein Leben in Frieden und Freiheit.

Barmherziger und guter Gott:
Erfülle die Verantwortlichen in der Politik hier und dort,
mit dem Mut zu konkreten Schritten zu einem dauerhaften Frieden.
Barmherziger und gerechter Gotte:
Erfülle uns mit dem Geist der Besonnenheit und der Friedfertigkeit.
Mach uns streitbar gegen menschenverachtende Parolen und immun gegen das Gift von Antisemitismus und Hass.
Gründe uns in deinem Wort, dass Frieden stiftet und für alle eine Zukunft verheißt.

Amen.

 

Aktuelles

Maiferien – das gilt für Einreisende:

Maiferien – das gilt für Einreisende:

Maiferien – das gilt für Einreisende:

  • Personen, die sich innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben und vor der Einreise das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren (Meldeformular unter www.einreiseanmeldung.de).
  • Zudem müssen sie unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen Test auf das Coronavirus in eigener Verantwortung machen lassen (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest). Es kann auch ein Test vor Einreise gemacht werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Wichtig: Die Quarantänepflicht für 14 Tage besteht unabhängig vom Testergebnis weiterhin.
  • Personen, die aus Hochinzidenz-Gebieten oder Virusvarianten-Gebieten einreisen, haben bereits bei Einreise einen negativen Test auf das Coronavirus mitzuführen, das nicht älter als 48 Stunden ist. Auch für sie gilt ab Einreise eine 14-tägige Quarantäne.
  • Nur für Einreisende aus Risikogebieten gilt: Frühestens nach Ablauf von 5 Tagen Quarantäne kann mit Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses die Quarantäne vor dem Ablauf der 14 Tage aufgehoben werden. Das Testergebnis muss 10 Tage aufbewahrt werden.
  • Für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor ihrer Einreise in einem Hochinzidenz-Gebiet oder Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, besteht keine Möglichkeit der Freitestung von der Quarantäne durch einen zweiten, negativen PCR-Test. Einreisende aus diesen Gebieten müssen die 14 Tage Quarantäne einhalten.

(Quelle: https://www.hamburg.de/faq-reisen/#14762996_14762892 >> 2. „Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?“)

Aktuelles

Erholsame Ferientage!

Erholsame Ferientage!

Erholsame Ferientage!
Die Maiferien stehen vor der Tür.

Zeit für einen Gruß und riesigen Dank von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, an alle Lehrkräfte, Familien sowie Schülerinnen und Schüler der katholischen Schulen in Hamburg – für das riesige Engagement in dieser Pandemie, für die Geduld und die gemeinsamen Schritte auf dem Weg zu mehr Normalität:

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Aktuelles

Bio-Abitur – Schulbehörde: mildere Bewertung oder neue Klausur

Bio-Abitur – Schulbehörde: mildere Bewertung oder neue Klausur

Bio-Abitur – Schulbehörde: mildere Bewertung oder neue Klausur

Die Schulbehörde bedauert sehr, dass es beim Biologie-Abitur zu gravierenden Fehlern gekommen ist und bittet die betroffenen Schülerinnen und Schüler um Entschuldigung. Gleichzeitig zieht die Behörde Konsequenzen aus den fehlerhaften Prüfungsaufgaben in der schriftlichen Abiturprüfung Biologie: Alle Schülerinnen und Schüler dürfen bis Freitag wählen, ob sie ihre Biologie-Klausur mit einem milderen Bewertungsmaßstab bewerten lassen wollen oder eine neue Klausur schreiben wollen.

In der am Montag, 3. Mai, in allen weiterführenden Schulen absolvierten schriftlichen Abiturprüfung im Fach Biologie haben fehlerhafte Grafiken für Irritationen gesorgt. Je nach Aufgabenauswahl der Schülerinnen und Schüler waren 10 bis 26 Prozent der einzelnen Abiturklausur betroffen. Die Grafiken waren für die Aufgabenlösung nicht zwingend erforderlich, sondern dienten als Illustration der Textaufgaben. Ein Fehler im Bereich Evolution entstand bei der Umwandlung der im Textverarbeitungsprogramm „MS Word“ angelegten Originalaufgaben in das sogenannte „pdf“-Format. Bei einer noch während der Klausur an die Schulen verschickten Korrektur trat der Fehler erneut auf. Bei einer Teilaufgabe im Bereich Genetik wurde eine erklärende Grafik falsch zugeordnet. Betroffen waren 2.990 der insgesamt rund 9.900 Hamburger Abiturientinnen und Abiturienten.

Um den Schülerinnen und Schülern entgegen zu kommen, hatte die Schulbehörde bereits während der Prüfung eine Verlängerung der Arbeitszeit um 30 Minuten ermöglicht. Alternativ war den Schülerinnen und Schülern angeboten worden, die Klausur abzubrechen und in rund drei Wochen eine neue Klausur zu schreiben. Zusätzlich hat die Schulbehörde jetzt entschieden, dass der Bewertungsmaßstab aller Klausuren vor Ort angepasst werden soll. Alternativ haben alle Schülerinnen und Schüler weiterhin die Möglichkeit, in drei Wochen eine neue Klausur zu schreiben. Die Schülerinnen und Schüler können sich bis Freitag zwischen beiden Möglichkeiten entscheiden.

Seit dem 23. April schreiben rund 9.900 Hamburger Abiturientinnen und Abiturienten die Abiturklausuren. Dafür stellt die Schulbehörde 54 Aufgabensätze für 27 Unterrichtsfächer zentral zur Verfügung, in jedem Fach einen Aufgabensatz auf grundlegendem Niveau (früher „Grundkurs“) und einen auf erweitertem Niveau (früher „Leistungskurs“).

 

Aktuelles

Wechselunterricht an Hamburgs Schulen wird ab 17. Mai ausgeweitet

Wechselunterricht an Hamburgs Schulen wird ab 17. Mai ausgeweitet

Wechselunterricht an Hamburgs Schulen wird ab 17. Mai ausgeweitet

In Hamburg wird der Wechselunterricht für weitere Kinder ermöglicht. Nach den Maiferien soll allen Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen an Stadtteilschulen und Gymnasien Wechselunterricht in der Schule und zu Hause ermöglicht werden, erklärte Schulsenator Ties Rabe.

Derzeit ist der Wechselunterricht noch beschränkt auf die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Sonderschulklassen sowie auf die Abschlussklassen – konkret sind das die Klassenstufen Vorschule und 1 bis 4, die Klassenstufen 6, 10 und 12 an den Gymnasien sowie die Klassenstufen 9, 10 und 13 an den Stadtteilschulen.

Kinder und Eltern können das neue Angebot wahrnehmen, sind dazu aber nicht verpflichtet. Die Präsenzpflicht bleibt weiterhin aufgehoben. Wenn Eltern beispielsweise aufgrund erheblicher gesundheitlicher Risiken im Familienkreis Bedenken gegen den Wechselunterricht haben, können ihre Kinder auch weiterhin im reinen Distanzunterricht zu Hause lernen. Die Erfahrungen hätten aber gezeigt, dass weniger als zwei Prozent von dieser Ausnahmeregelung Gebrauch machen, so die Behörde.

 

Aktuelles

Willkommen zurück im Team, Iwona Mol-Buchmüller!

Willkommen zurück im Team, Iwona Mol-Buchmüller!

Willkommen zurück im Team, Iwona Mol-Buchmüller!

Seit Januar 2011 ist Iwona Mol-Buchmüller im kaufmännischen Bereich für die katholischen Schulen in Hamburg tätig.

In den vergangenen beiden Jahren hat sie sich in der Elternzeit um ihren Nachwuchs gekümmert. Seit Anfang April ist Frau Mol-Buchmüller nun als stellvertretende Referatsleiterin des Referates 1 Kaufmännische Steuerung ins Team der Abteilung Schule und Hochschule zurückgekehrt. Ihre Aufgaben umfassen u.a. die Arbeitsbereiche Innovative Schulfinanzierung, Daten- & Arbeitsschutz sowie die Mitarbeit in abteilungsinternen und -übergreifenden Projekten. Frau Mol-Buchmüller wird in Zukunft ebenfalls als Ansprechpartnerin für Fragen zur Umsatzsteuereinführung und dem Vertragswesen fungieren.

Wir wünschen Iwona Mol-Buchmüller einen erfolgreichen Wiedereinstieg!

Aktuelles

Weitere Schnelltest auf dem Weg an die Schulen

Schulbehörde: Schnelltests sind gesundheitlich unbedenklich

Weitere Schnelltest auf dem Weg an die Schulen
An den Hamburger Schulen kommen nur Schnelltests zum Einsatz, die den hohen gesetzlichen Ansprüchen für Medizinprodukten entsprechen, vom Bundesministerium geprüft und freigegeben wurden und von denen keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeht. Das gilt für alle an Schulen eingesetzten Schnelltests der Marken Siemens, Roche und Lhyer. Diese Tests werden in allen Bundesländern und Lebensbereichen eingesetzt, unter anderem auch in Kitas und Schulen.

Alle von der Freien und Hansestadt Hamburg erworbenen Schnelltests für Laien vom Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) freigegeben. Diese Tests werden auf der Liste von Antigen-Tests aufgeführt und entsprechend den Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG) und denen des Paul-Ehrlich-Institut (PEI). Zudem haben die an Schulen eingesetzten Tests die vom Paul-Ehrlich-Institut zusätzlich durchgeführte Evaluierung bestanden, sie gelten damit als medizinisch unbedenklich.

Die gesetzlichen Anforderungen an Medizinprodukte in Deutschland und Europa sind sehr streng. Medizinprodukte wie die Schnelltests für Laien müssen einen hohen Gesundheitsschutz bieten. Dies bedeutet, dass von ihnen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Dies gilt auch für den Schnelltest der Marke Roche, der auch in anderen Bundesländern in Schulen und Verwaltungen eingesetzt wird.

Der Schnelltest der Marke Roche wird weiterhin in Hamburg verwandt. Neben den Schnelltests von Siemens und Roche wird mit dem Schnelltest von Lhyer jetzt ein dritter Schnelltest in den Schulen eingesetzt, der in diesen Tagen an die Schulen geliefert wurde. Alle Tests basieren darauf, dass mit einem kurzen Wattestäbchen im vorderen Nasenraum ein Abstrich gemacht wird. Das Wattestäbchen mit dem Abstrich wird danach in einem gesonderten Reagenzbehälter in eine Testlösung getaucht und anschließend mit der Lösung entsorgt. Dabei wird Testlösung weder eingenommen noch inhaliert. Der Schnelltest von Lhyer erfüllt alle genannten Qualitätsmerkmale, er konnte kurzfristig in hoher Stückzahl beschafft werden und der Hersteller hat die direkte Belieferung aller Hamburger Schulen übernommen.

(Meldung der Hamburger Schulbehörde vom 21.4.21)

Aktuelles

Aktuelle Vorgaben und Informationen der Schulbehörde

Aktuelle Vorgaben und Informationen der Schulbehörde

Aktuelle Vorgaben und Informationen der Schulbehörde

Stand 14.4.21:

  • Die Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen wird bis zum 30.04.2021 verlängert.
  • Schulen können für die Durchführung von Klausuren und Prüfungen die Anwesenheit in der Schule anordnen.
  • Das Verbot von Schulfahrten wird bis zum 30.04.2021 verlängert.
  • Ab heute werden die Schulstandorte mit neuen Antigen-Schnelltests beliefert. Bis Anfang nächster Woche sollen alle Schulen angefahren worden sein.
  • Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen über die Tests mit jüngeren Kindern und zur Erhöhung der Sicherheit an den Schulen sollen ab Montag, 19.04.2021, auch die Schülerinnen und Schüler der Vorschulklassen zweimal wöchentlich in der Schule einen Schnelltest durchführen. Diese Testungen sind zunächst freiwillig. Da sich die Kinder selbst testen, ist keine explizite Einwilligungserklärung der Eltern notwendig.

Aktuelles

In Harburg sind die Monster los!

In Harburg sind die Monster los!

In Harburg sind die Monster los!

Inspiriert durch das Coronavirus, aber auch durch Kuscheltiere, Insekten, Filme und sogar Apps haben sich zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schule Harburg an einem internen Monster-Malwettbewerb beteiligt – und viele kreative Bilder eingereicht.

In einem anonymen Auswahlverfahren ermittelten alle Lehrkräfte sowie GBS-Mitarbeiter_innen die besten Monster der verschiedenen Jahrgänge.

Gewonnen haben:

– Valentina (1a) mit ihrem „netten Monster Leyla“, das im Wald wohnt und gerne malt und Spaß hat,

In Harburg sind die Monster los!

– Maja (4a) mit ihrem Monster „Edgar Fusseldussel“, das gerne seinen eigenen Vulkan ausbrechen lässt und

In Harburg sind die Monster los!

– Leonie (10b) mit ihrem Monster „Cuddly Bunny“, das in Dark Sky wohnt und gerne in Comedy Shows auftritt.

In Harburg sind die Monster los!

Alle drei Mädchen freuen sich nun über einen 10-Euro-Gutschein einer traditionellen Harburger Buchhandlung .

In Harburg sind die Monster los!

Und in der KSH hausen nun zudem „Runni“, „Schnuppi“, „Hassi, der Schulhasser“, „die Coronatanne“, „der Schleicher“, „Glibbschi“, „Killer bee“, „Monstoro“ und viele andere größere und kleinere Monster. Zumindest an den Wänden.

 

Aktuelles

Osterferien im Ausland? Grundregeln bei Rückkehr

Osterferien im Ausland? Grundregeln bei Rückkehr

Osterferien im Ausland? Grundregeln bei Rückkehr

  1. Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise nach Hamburg in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise grundsätzlich für 14 Tage in Quarantäne begeben.Zudem müssen alle aus Risikogebieten Einreisenden unmittelbar vor (max. 48 Stunden vorher) oder nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einen Test auf das Coronavirus in eigener Verantwortung machen lassen (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest).Wichtig: Die Quarantänepflicht für 14 Tage besteht unabhängig vom Testergebnis!
    Frühestens nach Ablauf von fünf Tagen Quarantäne ist ein weiterer PCR-Test möglich, um die Quarantäne zu verkürzen. Ab dem Tag des Vorliegens eines negativen PCR-Testergebnisses kann die Quarantäne dann vor Ablauf der 14 Tage selbständig aufgehoben werden.
  2. Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor der Einreise in einem sogenannten Hochinzidenzgebiet sowie Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, für die also ein besonders hohes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus bzw. einer Variante des Coronavirus besteht, haben bereits bei Einreise einen negativen Test auf das Coronavirus mitzuführen und auf Anforderung vorzulegen.
  3. Alle Einreisenden müssen zudem grundsätzlich vor der Einreise das für sie zuständige Gesundheitsamt informieren – unabhängig von der Art der Einreise, ob per Flugzeug, Bahn oder Auto. Die Meldung kann über das Meldeformular erfolgen: www.einreiseanmeldung.de

Das Robert-Koch-Institut weist die Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete und Virusvarianten-Gebiete tagesaktuell aus. Hier können Sie die Liste der Länder einsehen: www.rki.de

Die oben aufgeführten Regelungen basieren auf den Vorgaben der Stadt Hamburg.

 

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Corona-Selbsttestungen an den katholischen Schulen

Corona-Selbsttestungen an den katholischen Schulen

Corona-Selbsttestungen an den katholischen Schulen
Für immer mehr Schülerinnen und Schüler an den katholischen Schulen in Hamburg gehören die Corona-Selbsttests inzwischen ganz selbstverständlich zum Präsenzunterricht dazu.

Lehrerin Anne-Marie Wegner und Erzieherin Kasia Sahin von der Katholischen Schule St. Joseph in Wandsbek sowie Schulabteilungsleiter Dr. Christopher Haep geben einen kurzen Einblick – und ermuntern zum weiteren Selbsttest:

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Aktuelles

Schuljahr 2021/22: Mehr als 7.000 Schüler an den katholischen Schulen

Schuljahr 2021/22: Mehr als 7.000 Schüler an den katholischen Schulen

Schuljahr 2021/22: Mehr als 7.000 Schüler an den katholischen Schulen

Das Erzbistum Hamburg hat die voraussichtlichen Schülerzahlen für das kommende Schuljahr 2021/22 veröffentlicht. Demnach werden im August 2021 insgesamt 7.050 Schülerinnen und Schüler einen der dann 20 Schulstandorte im Stadtgebiet besuchen. Das sind mehr als 35% der etwa 20.000 Privatschüler in Hamburg. Damit bleibt das Erzbistum der mit Abstand größte freie Schulträger in der Millionenmetropole. Aufgrund der begonnenen Neuaufstellung des katholischen Schulsystems und des eingeleiteten Abbaus von sechs Schulstandorten verringert sich die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler an den katholischen Schulen im Vergleich zum laufenden Schuljahr 2020/21 (7.388) um 338 Kinder und Jugendliche. Ein leichtes Plus gab es hingegen bei den Anmeldezahlen für die Vorschule.

„Mit der Neustrukturierung und Weiterentwicklung des Katholischen Schulsystems mit zukünftig 15 Schulstandorten im Stadtgebiet geht zunächst auch der geplante Abbau von sechs Standorten einher. Das drückt sich in der rückläufigen Gesamtschülerzahl aus“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat. „Wir werden die vorgesehenen Investitionen in Schulbau, Sanierung und Modernisierung jetzt zügig vorantreiben, um die katholischen Schulen bestmöglich für die Zukunft aufzustellen“, ergänzt Haep mit Blick auf die umfassende Schulentwicklungsplanung des Erzbistums Hamburg in den nächsten Jahren. Im November 2020 hatte Generalvikar Ansgar Thim den Neubau der Katholischen Sophienschule in Barmbek vorgestellt. Für 17 Millionen Euro soll ab 2022 in unmittelbarer Nähe zum Neubaugebiet Mesterkamp eine dreizügige Grundschule mit Kindertagesstätte entstehen.

Schülerzahlen

Mit 47,9% stellen die Grundschüler_innen auch zukünftig die mit Abstand größte Gruppe im katholischen Schulsystem dar. 3.377 Jungen und Mädchen (2020/21: 3.549) werden dann eine katholische Grundschule im Stadtgebiet besuchen. Zu den größten Einrichtungen werden weiterhin die Katholische Schule Bergedorf (418 Grundschüler) und die Katholische Schule Farmsen (344) sowie die Katharina-von-Siena-Schule in Langenhorn (314) zählen. Einen Anteil von 8,3% an der Gesamtschülerzahl werden die Vorschulen mit insgesamt 586 Kindern verzeichnen – ein Plus von 32 Schüler_innen bzw. 5,8% im Vergleich zum laufenden Schuljahr 2020/21.

An den Stadtteilschulen bzw. Stadtteilschulzweigen werden im kommenden Schuljahr voraussichtlich insgesamt 1.072 Kinder und Jugendliche beschult (2020/21: 1.146). Die geringere Gesamtschülerzahl ergibt sich aus dem laufenden Abbau der Stadtteilschul-Standorte in Harburg, Altona, St. Georg und Barmbek. Mit 317 Schülerinnen und Schülern weist die Katholische Schule St. Paulus in Billstedt auch im kommenden Schuljahr den größten Stadtteilschulzweig im katholischen Schulsystem auf, gefolgt von der Katholische Bonifatiusschule in Wilhelmsburg (307).

Voraussichtlich 2.015 Schülerinnen und Schüler (2020/21: 2.121) werden im kommenden Schuljahr eines der drei katholischen Gymnasien im Stadtgebiet besuchen. Die Sophie-Barat-Schule an der Moorweide wird auch zukünftig mit 926 Schülerinnen und Schülern die größte katholische Schule in Hamburg bleiben, gefolgt von der jesuitisch geprägten Sankt-Ansgar-Schule (837) in Borgfelde. Trotz des Auslaufens des Harburger Niels-Stensen-Gymnasiums bleiben für das kommende Schuljahr Anmeldungen ab Jahrgangsstufe 9 möglich.

Schuljahr 2021/22: Mehr als 7.000 Schüler an den katholischen Schulen

Konfessionalität
Mit durchschnittlich 55% stellen die römisch-katholischen Schülerinnen und Schüler im laufenden Schuljahr die mit Abstand größte konfessionelle Gruppe dar. 19% aller Kinder und Jugendlichen sind evangelisch, 7% orthodox, und 19% gehören einer anderen bzw. keiner Konfession an. „Auch bei bisher religiös fernstehenden Menschen spüren wir ein zunehmendes Interesse an einer schulischen Bildung und Werteerziehung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes“, erklärt Schulabteilungsleiter Dr. Christopher Haep. „Unser Anspruch ist es, Werte wie Nächstenliebe, Friedfertigkeit, Vergebung und Solidarität im schulischen Alltag spürbar zu leben und weiterzugeben – unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit der jungen Menschen“, so Haep. 42 Schulseelsorger_innen und zwei Priester stehen derzeit an den Standorten für die Begleitung junger Menschen bereit. Tage der Orientierung für Siebt- bis Zehntklässler_innen, Besinnungstage im Kloster Nütschau für Lehrerkollegien, Klassengottesdienste und vielfältige schulpastorale Initiativen sowie verpflichtender Religionsunterricht in allen Jahrgängen gehören – in pandemiefreien Zeiten – ganz selbstverständlich zum Angebot katholischer Schulen in Hamburg.

Internationalität

Schülerinnen und Schüler an den Schulen des Erzbistums Hamburg spiegeln zudem die Internationalität der Hansestadt wider: Im laufenden Schuljahr werden Kinder und Jugendliche aus insgesamt 85 Nationen unterrichtet. Zu den größten muttersprachlichen Gruppen zählen Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Polnisch, Russisch, Kroatisch und Twi (Ghana). „Die Internationalität unserer Schülerschaft ist ein besonderes Markenzeichen unserer Schulstandorte. Der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund an den katholischen Grundschulen, Stadtteilschulen und Gymnasien übertrifft den der staatlichen Schulen bei weitem. Das zeigt, welche Integrationsarbeit die katholischen Schulen in Hamburg leisten“, erklärt Haep mit Blick auf eine Senatsantwort zum Migrationshintergrund von Kindern und Jugendlichen an Hamburger Schulen.*

Verhältnis verbeamtete und angestellte Lehrkräfte

Im katholischen Schulsystem sind insgesamt 842 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an derzeit 21 Schulstandorten in allen Hamburger Bezirken tätig, davon 557 Lehrkräfte. 76% dieser Lehrkräfte sind verbeamtet (426), 24% sind angestellt (131). Auch aufgrund der großen Zahl an Grundschulen ist eine Mehrheit der Lehrkäfte an den Standorten weiblich (76,5%), ein knappes Viertel ist männlich (23,5%).

* Schriftliche Kleine Anfrage vom 11.06.2020 und Antwort des Senats – Drucksache 22/529 – vom 19.06.2020

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Digitalisierung an den katholischen Schulen geht voran!

Digitalisierung an den katholischen Schulen geht voran!

Digitalisierung an den katholischen Schulen geht voran!

Wie steht´s um die Digitalisierung an den katholischen Schulen, um Ausstattung und digitale Endgeräte für Schüler_innen und Lehrkräfte, um IT-Administration, WLAN und Glasfaserausbau?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, gibt einen differenzierten Überblick.

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Aktuelles

Ein Jahr Bildung in der digitalisierten Welt

 

Liebe Eltern, liebe Schüler*innen, liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

seit einem Jahr begleite ich die katholischen Schulen in Hamburg bei der Weiterentwicklung in der digitalisierten Welt. Zeit für einen Rück- und Ausblick.

Wir haben in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung viel erreicht. 16 Schulen haben haben das Organisations- und Kommunikationssystem IServ für die Durchführung von Unterricht erhalten und 1000 mobile Endgeräte wurden für den Verleih an Schüler*innen angeschafft. Mit der Bereitstellung von Microsoft 365 für alle Kolleg*innen steht nun ein gutes Kommunikationssystem und eine Arbeitsumgebung zur Verfügung. Die Kolleg*innen können innerhalb des eigenen Kollegiums, aber auch schulübergreifend in einen schnellen und unkomplizierten Austausch kommen, auch aus der Distanz, die wir alle seit einem Jahr erleben.

Doch nicht die Anschaffung, sondern vor allem die Anwendung und Nutzung der neuen Werkzeuge ist ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit. In wöchentlichen Mediensprechstunden, vielen Fortbildungen vor Ort und in Webinaren habe ich den Kolleg*innen Themen wie den Einsatz von IServ, Erstellen von Erklärvideos und Tipps und Tricks für Videokonferenzen näher gebracht.
Parallel habe ich versucht in Gesprächen mit der IT und Dienstleistern immer wieder den Fokus von der Technik zurück zu Nutzungsmöglichkeiten und didaktisch sinnvollem Einsatz zu lenken, die meiner Meinung nach immer die Grundlage für Entscheidungen sein müssen.
Auf Grundlage des von mir erstellten Rahmenmedienkonzeptes wurden die bisherigen Medienbildungskonzepte an den Schulen überarbeitet und damit die Mittel aus dem Digitalpakt beantragt. Ich war hierfür im engen Austausch mit den Fachleitungen neue Medien der Schulen.

Voraussichtlich werde ich die ASH zum Sommer wieder verlassen und zurück an eine Schule gehen, um dort vor Ort Kolleg*innen und Schüler*innen medial zu unterstützen, zu fördern und zu begleiten. Meine Erfahrungen werde ich auch weiterhin unseren Schulen in Fortbildungen anbieten.

Das letzte Jahr war herausfordernd und intensiv, aber im Rückblick für mich durchaus zufriedenstellend, dass mein Thema der letzten Jahre einen deutlichen Schub bekommen hat. Ich freue mich auf weiteren Austausch und ein weiteres gemeinsames Gestalten einer zeitgemäßen Bildung in der digitalisierten Welt.

Alexander Tscheulin

Aktuelles

Weitere Schnelltest auf dem Weg an die Schulen

Weitere Schnelltest auf dem Weg an die Schulen

Weitere Schnelltest auf dem Weg an die Schulen

Die nächsten Schnelltests sind auf dem Weg an die katholischen Schulstandorte!

Folgende Anlieferungstermine sind geplant:

  • 24. März in Altona und Blankenese.
  • 25. März in Hamm, Ottensen, Eimsbüttel, Harvestehude, Wilhelmsburg und Borgfelde,
  • 26. März in St. Georg, Winterhude, Langenhorn, Farmsen, Wandsbek und Rotherbaum.
  • 29. März in Barmbek (Sophien).
  • 30. März in Barmbek (Franz-von-Assisi), Billstedt, Bergedorf, Harburg (KSH + NSG) und Neugraben.

Wir wünschen gutes Gelingen mit den Testkits – und möglichst viele negative Ergebnisse…

 

Aktuelles

„Öffnungen & Schnelltests: Wie läuft´s an den Schulen?

„Öffnungen & Schnelltests: Wie läuft´s an den Schulen?

„Öffnungen & Schnelltests: Wie läuft´s an den Schulen?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, antwortet in unregelmäßigen Abständen auf offene Fragen. Diesmal geht´s um den aktuellen Stand nach den erfolgten Schulöffnungen:

„Die Märzferien sind von den Schulen gut genutzt worden, um die vorher schon angedachten und vorbereiteten Konzepte für die Schulöffnung zu finalisieren. Seit einer Woche finden nun Wechselunterricht und Präsenzformate für die Grundschulen und einige Jahrgänge der weiterführenden Schulen statt – und für die übrigen Klassen und Jahrgänge weiterhin Fernunterricht. Zudem wird selbstverständlich auch Notbetreuung angeboten. Ich danke den Schulleitungen und den Kolleginnen und Kollegen sehr für ihren herausragenden und kräftezehrenden Einsatz, aber auch allen Familien für die große Unterstützung und das Mitgehen auf diesem herausfordernden Weg. Insbesondere bin ich aber sehr beeindruckt davon, wie die Schülerinnen und Schüler bei allen Umständen und Belastungen die Situation meistern und alles dafür tun, aus der Situation das Beste zu machen. Denn klar ist: Die jetzt seit einem guten Jahr währende Krisensituation hat viele an ihre Belastungsgrenzen geführt, und noch ist kein wirkliches Ende absehbar.

Gleichzeitig schreitet das Impfgeschehen voran, seit nun auch die Beschäftigten an den Schulen zu den vorgezogenen Impfgruppen gehören. In der ersten Woche nach den Märzferien haben wir mit Schnelltests bei den Schulbeschäftigten beginnen können. Vertreter der Schulen haben dazu eine fachärztliche Einweisung in die Handhabung der Testkits bekommen und tragen dieses Wissen und diese Erfahrung nun als Multiplikatoren in die Schulen. Wo darüber hinaus fachärztliche Unterstützung bei der Durchführung der Tests in den Schulen notwendig ist, wird auch dies organisiert.

Mit Beginn dieser Woche starten nun auch die Schnelltests für Schülerinnen und Schüler, die alle Schulstandorte von der Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen haben. Die ersten Tranchen reichen für etwa zehn bis vierzehn Tage. Wir sind aber sicher und gehen wie die anderen Ersatzschulträger davon aus, dass unsere staatlich anerkannten Ersatzschulen auch weiterhin genauso an diesem staatlichen Testprogramm partizipieren werden wie die staatlichen Schulen. Ich werbe sehr dafür, dass sich alle Schülerinnen und Schüler, die sich in Präsenzformaten befinden, an den Tests beteiligen. Gezwungen wird natürlich niemand. Aber neben dem zunehmenden Impfgeschehen und der weiterhin konsequenten Anwendung der Hygieneregeln bilden diese Tests die dritte wichtige Säule in der Strategie zur Bekämpfung der Pandemie.

Wir müssen weiterhin mit großer Umsicht und nicht nachlassender Disziplin alles dafür tun, Infektionsrisiken zu minimieren. Ich persönlich rechne nicht damit, dass wir vor der Sommerpause eine deutlich verbesserte Lage haben werden. Alles hängt davon ab, wie schnell das Impfgeschehen voran kommt und die übrigen Maßnahmen, streng angewandt, zur Eindämmung der Pandemie beitragen. Tun wir weiterhin unser Möglichstes – auch wenn wir alle längst normale Verhältnisse herbeisehnen und die Herausforderungen extrem sind.“

 

Aktuelles

Corona-Schnelltests für Schüler_innen eingetroffen

Corona-Schnelltests für Schüler_innen eingetroffen

Corona-Schnelltests für Schüler_innen eingetroffen

Der Protest der freien Schulträger in Hamburg zeigt Wirkung: In diesen Tagen erhalten nun auch die katholischen sowie weiteren freien Schulen in der Hansestadt – so wie die staatlichen Schulen – die vom Hamburger Senat bestellten Selbst-Schnelltests für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 1.

Der Hamburger Senat hat mehrere Millionen Selbst-Schnelltests bestellt, so dass die Schulbehörde davon ausgeht, auch in den kommenden Wochen keine Lieferengpässe zu bekommen und ein großzügiges Testprogramm zur Sicherung des Schulbetriebes einleiten zu können.

In Kooperation mit den in der Arbeitsgemeinschaft freier Schulen in Hamburg (AGFS) verbundenen freien Schulträgern werden wir auch weiterhin sehr genau auf eine faire Berücksichtigung aller Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schülern an den katholischen Schulstandorten achten.

 

Aktuelles

Erste Corona-Schnelltests für unsere Beschäftigten sind auf dem Weg

Erste Corona-Schnelltests für unsere Beschäftigten sind auf dem Weg

Erste Corona-Schnelltests für unsere Beschäftigten sind auf dem Weg

Nach zähem Ringen ist es dem Erzbistum Hamburg – in enger Zusammenarbeit mit den weiteren freien Schulträgern in der Hansestadt – endlich gelungen, mit der Behörde für Schule und Berufsbildung eine erste Lieferung von 7.000 kostenfreien Schnelltest für alle Beschäftigten zu vereinbaren. Davon sind mehr als 3.000 Testkits für die Beschäftigten an den katholischen Schulstandorten vorgesehen, die wir heute auch gleich abgeholt haben.

Die Testkits werden morgen im Rahmen einer fachärztlichen Einweisung, die am Vormittag für einzelne Vertreter_innen unserer katholischen Schulen in der Sporthalle der Sophie-Barat-Schule stattfindet, zur Verfügung gestellt. Damit ist sichergestellt, dass die von der Behörde vorgesehene Selbsttestung zumindest in den ersten beiden Wochen pro Person zwei Mal erfolgen kann.

Das kann und darf aber aus Sicht des Erzbistums Hamburg allenfalls ein Anfang sein. Wenn die Schulbehörde – wie öffentlich kommuniziert – bereits zu Beginn des Unterrichts nach den Ferien 130.000 Testkits zur Verfügung stellen will, dann beträgt der Anteil für die freien Schulen gemäß Schülerzahlen davon 10%, das wären 13.000 Testkits. Die bisher ausgegebenen 7.000 Testkits für die freien Schulträger können also nur ein erster Abschlag sein.

Gemeinsam mit den weiteren freien Schulträgern in Hamburg bleiben wir dabei, die selbstverständliche Berücksichtigung aller Beschäftigten an den freien Schulen weiter einzufordern. Zu Recht weist Bürgermeister Peter Tschentscher immer wieder auf die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Pandemiebekämpfung hin. Eine Benachteiligung der freien Schulträger in der Belieferung mit Schnelltests durch die Schulbehörde würde einen signifikanten Teil der Bevölkerung unseres Bundeslandes planwidrig ausklammern und somit letztlich den Schutz für Alle in Frage stellen.

Die besonderen Umstände dieser Pandemie betreffen alle Hamburgerinnen und Hamburger gleichermaßen – und alle verdienen die Unterstützung des Senats! Die die Öffnungsstrategie begleitenden Schutzmaßnahmen des Senats müssen – wie öffentlich angekündigt – alle Schulbeschäftigten in den Blick nehmen. Nicht nur in kleinen Teillieferungen, sondern grundsätzlich und in angemessenem Anteil.

Aktuelles

Herzlich willkommen, Anne Koep!

Herzlich willkommen, Anne Koep!

Herzlich willkommen, Anne Koep!
Anne Koep hat am 1. März in der Abteilung Schule und Hochschule als Referentin für Religionsunterricht und Einsatzplanung am Standort Kiel begonnen.

Zu ihren Aufgaben gehört u.a. die Einsatzplanung der Religionslehrkräfte im Kirchendienst. Zudem unterrichtet sie seit vielen Jahren das Fach Katholische Religion an verschiedenen Grundschulen in Kiel und organisiert als Regionalfachberaterin seit 2020 die Religionslehrer_innen-Fortbildung in der Region Mitte. Zuvor war Anne Koep als Gemeindereferentin in der Pfarrei Franz von Assisi in Kiel tätig.

Sie erreichen Frau Koep ab sofort telefonisch unter (04 31) 6403 -605 sowie per E-Mail: koep@erzbistum-hamburg.de

Wir wünschen Frau Koep einen guten Start!

Aktuelles

Abschied von Schulleiter i.R. Ulrich Engler

Abschied von Schulleiter i.R. Ulrich Engler

Abschied von Schulleiter i.R. Ulrich Engler

Er prägte die Katholische Schule Blankenese über viele Jahrzehnte – als Lehrer und Schulleiter. Ende Februar starb Ulrich Engler nun im Alter von 95 Jahren.

Der gebürtige Danziger begann im Mai 1949 als Pädagoge an der Grundschule in der Mörikestraße. Im August 1980 übernahm er – zunächst kommissarisch, zwei Jahre später dann endgültig – die Schulleitung. „Ulrich Engler setzte sich stets mit großem Engagement und viel Herzblut für die pädagogische Entwicklung der Schule und die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler ein. Wir blicken überaus dankbar auf sein großartiges Wirken in Blankenese zurück und werden sein Andenken in Ehren halten“, erklärt Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule.

Das Requiem für Ulrich Engler findet am Dienstag, 9.3.2021 um 13 Uhr in der Katholischen Kirche Maria Grün in Blankenese statt. (Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen ist eine Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung im Pfarrbüro möglich: 040 – 334 639 260)

 

Aktuelles

Corona Schnelltests: Protestbrief an Rabe

Corona Schnelltests: Protestbrief an Rabe

Corona Schnelltests: Protestbrief an Rabe
Wenn die Schulen nach den Frühjahrsferien am 15. März zumindest teilweise in den Wechselunterricht zwischen Klassenzimmer und Zuhause starten, dann soll allen Schulbeschäftigten zweimal in der Woche ein Corona-Schnelltest angeboten werden. Das hat Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Freitag angekündigt. Doch eine Gruppe hatte Rabe dabei nicht gemeint, ohne sie ausdrücklich zu nennen: die Lehrerinnen und Lehrer an den Privatschulen.

In einem Brief an die Schulleitungen der Schulen in freier Trägerschaft, wird der zuständige Schulaufsichtsbeamte deutlich. „Vorsorglich weise ich darauf hin, dass in der Presse angekündigte Schnelltests für Lehrkräfte, die von der Freien und Hansestadt Hamburg angekauft wurden, nicht an Schulen in freier Trägerschaft ausgegeben werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Schulträger, wenn dieser den Einsatz von Schnelltests für seine Beschäftigten plant“, heißt es in der E-Mail, die dem Abendblatt vorliegt.

Bei den Privatschulen kam die Ankündigung nicht gut an. In einem Brief an Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) und Rabe erinnert Andreas Haase, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen und Geschäftsführer der Brecht-Schulen, an ein Schreiben, in dem Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack „die Beschaffung und Nutzung kostenloser Laien-Selbsttests für alle Schulbeschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler“ angekündigt hatte. „Vor diesem Hintergrund müssen wir schnellstmöglich um Klärung bitten, warum sich einem Schreiben der Schulaufsicht die Ankündigung der Beschaffung und Finanzierung kostenloser Schnelltests, anders als auf der Pressekonferenz und in dem Schreiben, das auch an die Schulen in freier Trägerschaft adressiert war, nicht auf die Ersatzschulen beziehen soll“, schreibt Haase.

Ohne die Unterstützung des Senats bei Beschaffung und Finanzierung der Selbsttests sähen die Schulen in freier Trägerschaft „der schrittweisen Öffnung des Schulbetriebs mit Sorge entgegen“. Die besonderen Umstände beträfen alle Hamburgerinnen und Hamburger gleichermaßen. „Wir möchten deshalb unserem Wunsch Ausdruck verleihen, dass die die Öffnungsstrategie begleitenden Schutzmaßnahmen des Senats wie öffentlich angekündigt alle Schulbeschäftigten und Schüler in den Blick und nicht nur die Landesbediensteten versorgen“, heißt es weiter.

Haase hält auch ein „Kommunikationsversehen“ seitens der Behörde für möglich, weil der Senat sich das Ziel gesetzt habe, mittels Schnelltests „flächendeckend“ auch das Personal von Kindertagesstätten zu testen. „Eine Unterscheidung nach dem Ort der Tätigkeit in den Gemeinschaftseinrichtungen, so zwischen Lehrkräften an staatlichen Schulen sowie an Schulen in freier Trägerschaft bzw. kommunalen und freien Kindertagesstätten, würde einen signifikanten Teil der Bevölkerung planwidrig ausklammern und somit letztlich den Schutz für alle infrage stellen“, heißt es in dem Brief.

Doch um ein Versehen handelt es sich nicht. „Die Schulbehörde steht nicht in der Verantwortung der Schulen in freier Trägerschaft. Wir gehen davon aus, dass es schon bald einfach sein wird, die Selbst-Schnelltests über Apotheken oder den Handel zu bekommen“, sagte eine Sprecherin der Schulbehörde. Um Beschaffung und Finanzierung müssten sich die Schulträger der Privatschulen dann selbst kümmern.

(Quelle: Hamburger Abendblatt, 2.3.2021)

Als größter freier Schulträger bleiben wir – gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft freier Schulträger in Hamburg – dran, um ein zügiges Einlenken der Stadt bei der Vergabe der Schnelltests auch für alle Schulbeschäftigten an den Schulen in freier Trägerschaft zu errreichen.

 

Aktuelles

Dank für das große Engagement

Dank für das große Engagement

Dank für das große Engagement
Zum Start der Märzferien möchten wir all unseren Lehrerinnen und Lehrern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den katholischen Schulstandorten ein ganz großes DANKESCHÖN für Ihren Einsatz in den vergangenen Monaten zu sagen!!

„Ich wünsche Ihnen, die Sie sich in dieser außergewöhnlich anstrengenden Zeit an unseren Schulstandorten mit riesigem Engagement eingebracht und für Ihre Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen eingesetzt haben, eine Zeit des Durchatmens. Nutzen Sie die bevorstehenden Ferientage für Entspannung und lassen Sie es sich – soweit es die bestehenden Vorgaben möglich machen – einfach gut gehen!

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihren großen Einsatz, für Ihr Mittragen – und oftmals sicherlich auch geduldiges Ertragen – der besonderen Herausforderungen, für Ihre pädagogische Kreativität und die konstruktive Zusammenarbeit. Möge uns der Frühling die Kraft für ein gutes weiteres Miteinander schenken – und zugleich Vorbote sein für eine hoffentlich positive Gesamtentwicklung. Bleiben Sie gesund!“, so Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, in einem Schreiben zu Ferienbeginn.

 

Aktuelles

Religionsunterricht für alle: Symposium-Rückblick

Religionsunterricht für alle: Symposium-Rückblick

Religionsunterricht für alle: Symposium-Rückblick
Hier gibt´s einen kurzen filmischen Rückblick mit Erzbischof Dr. Stefan Heße und Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, zum Online-Symposium „Konfessionelle Kooperation im Religionsunterricht für alle 2.0“ an den öffentlichen Schulen in Hamburg (Veranstaltung vom 15.2.21) – und einen Ausblick auf die nun folgenden Schritte: » YouTube

Eine Dokumentation der Impulse und Stellungnahmen folgt demnächst ebenfalls auf unserer Homepage.

 

Aktuelles

Zukünftige Kriterien einer Christlichen Sexualpädagogik

Zukünftige Kriterien einer Christlichen Sexualpädagogik

Zukünftige Kriterien einer Christlichen Sexualpädagogik

Im Rahmen eines Online-Fachtages hat das Erzbistum Hamburg den Austausch mit Praktiker_innen und Expert_innen aus Schule, Kirche und Wissenschaft über Kriterien einer Christlichen Sexualpädagogik und die zukünftige schulpastorale Ausrichtung verstärkt.

„Wir arbeiten derzeit an einem Rahmenkonzept für Sexualpädagogik, das zugleich Grundlage sein soll für die konkreten schulspezifischen Vorgaben. Damit wollen wir den Diskurs, die Expertisenbildung und die Sprachfähigkeit im Sinne sexueller Bildung und Akzeptanzförderung ermöglichen“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat.

Ein erster Schritt sei der offene Diskurs in der Kirche sowie zwischen kirchlichen und nichtkirchlichen Akteuren. „Wir müssen die Sprachfähigkeit erhöhen, um der sich auf vielen Ebenen ausbreitenden Unkenntnis und Unachtsamkeit entgegenzutreten“, so Haep. So sei es bei dem Fachtag weniger um im Diskurs erzielte Ergebnisse und neue theoretische Konzepte gegangen, sondern um Bewegung und Dynamik, die durch den Austausch ausgelöst werden. „Lassen Sie uns daran arbeiten, dass der See in Bewegung bleibt“, ermunterte Haep.

Hauptreferent Dr. Holger Dörnemann, Abteilungsleiter Familien und Generationen im Bistum Limburg, ermutigte die Lehrkräfte dazu, ihre Arbeit an den katholischen Schulen im Aufgabengebiet Sexualerziehung bewusst zu reflektieren und an einer Weiterentwicklung im Sinne des christlichen Menschenbildes mitzuwirken. „Ich freue mich über die große Resonanz, die unsere Veranstaltung zur Christlichen Sexualpädagogik hervorgerufen hat“, blickte Friederike Mizdalski, Leiterin des Referates Religionspädagogik in Schulen, auf die Online-Veranstaltung zurück, die eine hervorragende Grundlage für die weitere konzeptionelle Arbeit sei.

Foto: pixabay

 

Aktuelles

Gut durch die Fastenzeit – trotz Corona und Lockdown?

Gut durch die Fastenzeit – trotz Corona und Lockdown?

Gut durch die Fastenzeit – trotz Corona und Lockdown?

An der Katholischen Schule Harburg ist alles möglich.

Dazu haben sich die Schulseelsorgerinnen Birgit Masur und Svenja von Darl was richtig Tolles für die gesamte Schulgemeinschaft einfallen lassen: ein Fastenzeit-Aktionsheft!

Das kleine, 16-seitige Heftchen soll alle durch die in dieser Woche beginnende österliche Bußzeit leiten und begleiten. Mit kleinen Gedankenanregungen und Aktionen ist das „Fastenzeit-Training“ für jeden Montag in der Fastenzeit sowie für Aschermittwoch, Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag vorgesehen.

Jede Seite des Heftes ist so gestaltet, dass sie sowohl von jüngeren als auch von älteren Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden kann. Und selbstverständlich erhalten auch alle Lehrkräfte ein solches Heft. So kann die gesamte Schulgemeinschaft trotz Abstandsregelungen und Kontaktverboten eine gemeinsame schulische Fastenaktion durchführen.

» Hier ein Auszug des Fastenzeit-Aktionshefts!

Aktuelles

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

Foto-Schulprojekt „I can’t breathe“

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"
Der Projekttitel zitiert die letzten Worte George Floyds, der am 25. Mai 2020 bei einer gewaltsamen Festnahme ums Leben gekommen ist. Hierbei hatte ein Polizist acht Minuten lang das Knie auf seinen Hals gedrückt, während George Floyd mehrfach »I can’t breathe – Ich kann nicht atmen« sagte. Floyd verlor das Bewusstsein und starb an Ort und Stelle, wie die Autopsie ergab. Sein Tod führte weltweit zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus.

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

WORUM GEHT ES IN DIESEM PROJEKT?
Das Projekt »I can’t breathe – Ich kann nicht atmen« verbindet die Themen der Ausstellungen JERRY BERNDT – BEAUTIFUL AMERICA und MATT BLACK – AMERICAN GEOGRAPHY in den Hamburger Deichtorhallen mit der gegenwärtigen Auseinandersetzung über Rassismus, Diskriminierung, Verschwörungstheorien oder Fake News. In einer Welt, in der es immer schwerer zu beurteilen ist, wer die »Faker« und die Ehrlichen, die Kopflosen und die Realist_innen sind, braucht es eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Rassismus, Fake News, Lügen oder Verschwörungstheorien.

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

WIE WURDE DAS PROJEKT UMGESETZT?
Die Worte George Floyds lassen sich in diesem Projekt übertragen auf Zu- und Umstände, persönliche sowie gesellschaftliche, die man nicht mehr aushalten kann. Solche, die ausgesprochen werden wollen und für die es eine Form zu finden gilt. Hierfür haben die teilnehmenden Schüler_innen versucht diese Umsände verbal und bildlich auszudrücken, sie zu vermitteln und die eigene Betroffenheit zu formulieren.

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

Nach den ersten Besuchen der Ausstellungen im Haus der Photographie im Oktober 2020 und der Schließung der Museen im November 2020, fand das Projekt ausschließlich online über Videokonferenzen statt.

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

WAS ZEIGEN DIE ERGEBNISSE DES PROJEKTS?
Die Jugendlichen haben die Themen, die sie betreffen und betroffen machen, in ihre Lebenswelt, ihren Alltag übertragen. Sie haben zu einem visuellen Ausdruck durch ihre Fotos gefunden. Zusammen gestellt in einer Bildserie oder einem Fotocomic sind Erzählungen aus ihren Aufnahmen entstanden.

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

Diese Arbeiten bewegen sich zwischen Dokumentation und Inszenierung, symbolischer Aufladung und kritischer Brechung. Diese Annäherung hat den Jugendlichen einen Umgang mit aktuellen Themen in ihren eigenen Bilder und Geschichtsbildern eröffnet.
» Hier geht´s zu den kreativen Schüler_innen-Werken

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

WER WAR AN DIESEM PROJEKT BETEILIGT?
Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Kooperation mit dem Kulturforum21 der Schulen im Erzbistum Hamburg. Teilnehmende Schulen waren das Sophie-BaratSchule (Lehrerin Birgit Müller), das Niels-Stensen-Gymnasium (Lehrerin Annette Eigenwald), die Katholische Bonfatiusschule (Lehrerin Bianca Neugebauer) sowie die Kulturbotschafter_innen des Kulturforum 21 (Leitung Dr. Bettina Knauer). Leitende und durchführende Dozenten waren Ruth Krüger (Schauspielerin) und André Lützen (Fotograf).

Foto-Schulprojekt "I can't breathe"

 

Aktuelles

Online-Symposium: Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0

Online-Symposium: Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0

Online-Symposium: Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0Schülerinnen und Schüler begegnen katholischen Religionslehrkräften? Das ist an den öffentlichen Schulen in der Hansestadt bisher nicht selbstverständlich. Das Erzbistum Hamburg prüft deshalb in einem Modellversuch zur Konfessionellen Kooperation in heterogenen Lerngruppen, wie im weiterentwickelten „Religionsunterricht für alle“ (RUfa) das katholische Christentum authentisch abgebildet werden kann.

Mit dem Online-Symposium „Konfessionelle Kooperation im RUfa 2.0 – Symposium zum Modellversuch „Konfessionelle Kooperation im Fach Religion an den öffentlichen Schulen in Hamburg“ am Montag, 15. Februar 2021, von 11 bis 18 Uhr will die Abteilung Schule und Hochschule in Zusammenarbeit mit zahlreichen Expert_innen und Praktiker_innen eine mögliche politisch-strategische Zielrichtung des schulischen Religionsunterrichts aus unterschiedlichen Perspektiven aufzeigen.

Darüber hinaus soll das weiterentwickelte Format des Hamburger „Religionsunterrichts für alle“ (RUfa 2.0) differenziert betrachtet werden. Prof. Dr. Woppowa (Uni Paderborn) wird aus Sicht der Religionspädagogik Stellung beziehen. Insgesamt wird das Vorhaben also aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet: Nicht nur die innerkatholische Seite kommt zur Sprache. Wir hören auch Vertreter_innen der Nordkirche und der anderen Religionsgemeinschaften sowie unterschiedliche Beteiligte aus dem staatlichen Bereich. Ziel ist es, miteinander in den Austausch zu treten, so dass sich jede/r Teilnehmer_in am Ende selbst ein Bild über Strukturen und Hintergründe des Modellversuchs machen kann.

Freuen Sie sich auf einen spannenden Austausch!

Anmeldung an:
zurhorst@erzbistum-hamburg.de

Rückfragen an:
Friederike Mizdalski
Referat Religionspädagogik
mizdalski@erzbistum-hamburg.de
Telefon (0 40) 37 86 36 -62

Aktuelles

Schulgeldermäßigung bei Einnahmeausfällen

Schulgeldermäßigung bei Einnahmeausfällen

Schulgeldermäßigung bei Einnahmeausfällen

Die anhaltende Corona-Ausnahmesituation führt bei einigen Menschen zu einer deutlich veränderten Einkommenssituation – durch Kurzarbeit, Einkommensminderung, Einnahmeausfälle, Arbeitslosigkeit.

Wenn sich Ihre Einkommenssituation in Folge der anhaltenden Coronakrise verändert hat, so können Sie selbstverständlich einen Antrag auf Schulgeldermäßigung stellen, so dass wir als Schulträger schnellstmöglich eine Reduzierung des Schulgeldes überprüfen können. Nach einer Bewilligung erfolgt eine Eingruppierung in eine andere Einkommens- und somit Schulgeldstufe.

Wir sichern Ihnen als Schulträger in dieser Ausnahmesituation ein schnelles und unbürokratisches Entgegenkommen zu, damit die Ermäßigung zeitnah wirksam werden kann.

Folgende Wege bieten sich für Betroffene an:

  • Sie können online einen Antrag auf Schulgeldermäßigung stellen:
    Unter Info-Download das Formular Antrag auf Schulgeldermäßigung wegen Corona.
    Bitte füllen Sie dieses Formular aus und senden es uns zu. Wir lassen Ihnen den entsprechenden Bescheid dann anschließend per Post zukommen.
  • Sie können den Antrag auf Schulgeldermäßigung im Schulsekretariat oder bei uns anfordern:
    Wenn Sie keine Möglichkeit zur Online-Ausfüllung des Antrages haben, können Sie das Dokument im Schulsekretariat Ihrer Schule oder bei uns als Schulträger telefonisch anfordern und sich zuschicken lassen – und es anschließend ausgefüllt per Post (Abteilung Schule und Hochschule, Am Mariendom 4, 20099 Hamburg), per Fax (040 – 37 86 36 -835) oder per E-Mail (schulgeld@kseh.de) einsenden. Wir lassen Ihnen den entsprechenden Bescheid anschließend per Post zukommen.

Die Schulgeldermäßigung kann vom Schulträger ab dem Monat bewilligt werden, in dem der Antrag gestellt wird. Wenn der Antrag beim Schulträger also bspw. am 20.02.2021 eingeht, dann gilt ein bewilligter ermäßigter Beitragssatz ab dem 01.02.2021. D.h. bei bereits erfolgter Zahlung werden Überzahlungen im Folgemonat erstattet. Die Ermäßigungen gelten zunächst bis zum Ende des laufenden Schuljahres. Nach diesem Zeitraum wird das Schulgeld wieder in der bisherigen Höhe erhoben.

Als Schulträger werden wir versuchen, alle eingehenden Anträge im Schnellverfahren zu prüfen. Einkommensnachweise werden bei Bedarf nachgefordert. Grundsätzlich bildet die verbindliche Selbstauskunft die Grundlage für die Bearbeitung des Antrages.

Noch Fragen? Wir sind gern für Sie da!

Sie haben weitere Fragen zum Thema Schulgeld, wollen etwas besprechen, suchen einen Lösungsweg in schwieriger Zeit? Dann rufen Sie uns gern an oder schreiben Sie uns:

Bastian Feike
Schulgeldverwaltung
Tel. 040 – 37 86 36 – 14
Feike@erzbistum-hamburg.de

Manuela v. Mallek
Schulgeldverwaltung
Tel. 040 – 37 86 36 -29
vonMallek@erzbistum-hamburg.de

Lena Graf
Leitung Schulfinanzierung
Tel. 040 – 37 86 36 – 35
graf@erzbistum-hamburg.de

Als Schulträger stehen wir an Ihrer Seite – gerade auch in schwierigen Zeiten!

 

Aktuelles

FR 12.2.: Online-Symposium „Sexuelle Identität“

FR 12.2.: Online-Symposium „Sexuelle Identität“

FR 12.2.: Online-Symposium „Sexuelle Identität“

In der Vergangenheit hat sich die katholische Kirche vor allem unter den Gesichtspunkten von Sünde und Kontrolle über Sexualität geäußert.

Dies hat eine tiefe Kluft zwischen der kirchlichen Lehre und den alltäglichen Erfahrungen vieler Menschen bewirkt. Außerdem hat der strukturelle Missbrauch innerhalb unserer Kirche den Verlust der moralischen Integrität offensichtlich gemacht. Die Kirche an sich gibt vielen Menschen keine Orientierung mehr für ihre Lebensgestaltung und scheint ihrem eigenen Anspruch oftmals nicht gerecht zu werden, die befreiende und menschenfreundliche Botschaft Jesu zu vermitteln.

Im Pastoralen Orientierungsrahmen des Erzbistums Hamburg heißt es: „Als Kirche mitten in der Welt hören, entdecken und lernen wir. Wir hören, was Menschen bewegt. Mit ihnen suchen wir nach Spuren der Präsenz Gottes. Wir lernen gemeinsam mit ihnen, das Evangelium der Barmherzigkeit und Menschenfreundlichkeit Gottes zu leben.“

Auf diesen Weg begibt sich die Abteilung Schule und Hochschule mit ihrer Online-Veranstaltung „Sexuelle Identität respektieren und fördern – Kriterien einer christlichen Sexualpädagogik“.

Am Freitag, 12. Februar 2021. Von 13.30 Uhr bis 17 Uhr sollen gemeinsam mit zahlreichen Gästen, mit Expert_innen und Praktiker_innen Kriterien einer christlichen Sexualpädagogik diskutiert, die Kommunikation und gendersensible Sprache betrachtet und schulpastorale Ausrichtungen bedacht werden. Hauptreferent ist PD Dr. habil. Holger Dörnemann (Bistum Limburg).

Anmeldungen an:
FortbildungSchulen@erzbistum-hamburg.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, an welchem Workshop Sie teilnehmen möchten.

Themen der Workshops:

  1. Kommunikation und gendersensible Sprache
  2. Schulpastoral und Begleitung der sexuellen Identität
  3. Sexualpädagogik an den katholischen Schulen im Erzbistum Hamburg.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

 

Aktuelles

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Fünf Lehrerinnen und drei Lehrer der katholischen Schulen in Hamburg erhielten jetzt aus den Händen von Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbischöflichen Generalvikariat, ihre Urkunden zur Berufung in das „Beamtenverhältnis auf Probe“ sowie in das „Beamtenverhältnis auf Lebenszeit“.

„Das ist die wahrscheinlich seltsamste Verbeamtung meiner Amtszeit“, begrüßte Haep die im Zwei-Meter-Abstand platzierten und zudem maskierten Lehrkräfte im großen Besprechungsraum der Katholischen Akademie. Doch der Eid verlange auch in außergewöhnlichen Zeiten die persönliche Begegnung. Und die nutzte Haep – mit Blick auf die erheblichen coronabedingten Belastungen in den vergangenen Monaten – zunächst für einen „übergroßen Dank“ für das persönliche Engagement an den Schulstandorten.

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Mit großer Besorgnis verfolge der Schulträger zugleich die Belastungen, denen Kinder und Jugendlichen derzeit ausgesetzt seien. „Wir hören von großen familiären Problemen und psychischen Erkrankungen, die wir sehr ernst nehmen müssen“, mahnte Haep, „und mir ist nicht erkennbar, dass diese Frage im öffentlichen Diskurs derzeit genügend Widerhall findet.“

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Bildungsministerien und Schulbehörden sein aufgefordert, konkrete Konzepte und Strategien auch für die Zeit nach Corona zu entwickeln. Keiner dürfe verloren gehen. In dieser besonderen Haltung und in dem Interesse an jedem einzelnen Kind manifestiere sich der Anspruch katholischer Bildungsinstitutionen, „Schule an der Seite der Menschen“ zu sein.

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

„In Ihrer Eidesleistung geben Sie dieser Überzeugung heute nochmals ein ganz besonderes Gewicht“, so Haep. Den Eid auf kirchliche Normen zu leisten, das bedeute jedoch nicht, alles kritiklos mitzutragen. „Die Verbeamtung begründet ein besonderes Loyalitätsverhältnis, das aber das konstruktiv-kritische Mitgehen mit der Kirche ausdrücklich umfasst“, erklärte Haep. Und für dieses Verwirklichung des Grundauftrages wünschte der Abteilungsleiter Schule und Hochschule den acht Lehrkräften von ganzem Herzen Gottes reichen Segen.

Katholische Schulen in Hamburg: Acht Lehrkräfte verbeamtet

Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer: Kerstin Krutzinna und Tony Schmidt (Niels-Stensen-Gymnasium), Vera Nowikow und Johannes Recker (Sophie-Barat-Schule), Helena König (Katholische Schule St. Paulus), Anna Kimmerle (Sankt-Ansgar-Schule), Jörg Nintemann (Katholische Schule Harburg)

Aktuelles

Digitales Songwriting in Pandemie-Zeiten

Digitales Songwriting in Pandemie-Zeiten

Digitales Songwriting in Pandemie-Zeiten

Schülerinnen und Schüler zwischen 8 und 12 Jahren entwickeln derzeit mit Hilfe professioneller Songwriter und Regisseure in Videochat-Sessions ihre eigenen Songs. Dabei geht´s um die persönlichen Herausforderungen in der Pandemiezeit, um Freundschaft und Alltagssorgen. Mit dabei sind Kinder der Katholischen Schule St. Marien Eulenstraße in Altona sowie der Katholischen Schule St. Joseph in Wandsbek.

JEM – Junges Ensemble Musiktheater des Kulturforum21, so der Name des Projektes, das in Corona-Zeiten auf Präsenzveranstaltungen verzichten muss. Bei JEM sind Kinder und Jugendliche die Künstler, Darsteller, Autoren, Komponisten und auch Dramaturg ihres eigenen Musiktheaters.

Neben den wöchentlichen szenischen Proben, Warmups, Gesangsübungen und Schreibworkshops – die vor den coronabedingten Einschränkungen stattfanden – entstanden zuletzt eine Vielzahl von Songs per Videochat.

Begleitet und gecoacht werden alle JEM-Mitwirkenden vom Singer/Song-Writer Tonio Geugelin, den RegisseurInnen Theresa von Halle und Alexander Radulescu sowie der Pädagogin Kirsten Jessen.

Und hier ein paar Songs zum Anhören auf soundcloud.com

Die Idee von JEM ist es, sich als Ensemble und Team in den nächsten Jahren an den katholischen Schulen mehr und mehr zu festigen, zu erweitern und zu etablieren und noch mehr Kinder und Jugendliche für ein eigenes Musiktheater zu begeistern. Die jungen Künstlerinnen und Künstler erlernen das selbständige Proben, Spielen, Singen, Komponieren und Inszenieren.

Aktuelles

„Muss mein Kind jetzt zuhause bleiben?“

„Muss mein Kind jetzt zuhause bleiben?“

„Muss mein Kind jetzt zuhause bleiben?“
Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule:
„Die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler an den Schulen bleibt bis zum 14. Februar 2021 aufgehoben. Das Ziel der Politik und unser Ziel als Schulträger ist es, die Zahl der Kontakte weiter zu verringern, um den pandemiebedingten Lockdown endlich hinter uns lassen zu können. Wir bitten daher alle Eltern wirklich eindringlich darum, ihre Kinder zu Hause zu behalten und nicht zur Schule zu schicken. Wir wissen, dass wir den Familien damit enorm viel zumuten. Aber es ist für die Bekämpfung der Pandemie entscheidend, dass die große Mehrheit unserer Eltern diesen Beitrag leistet.

Um es klar zu sagen: Die Präsenzquoten von Schülerinnen und Schülern an den katholischen Schulen lagen bis Ende letzter Woche an mehreren Standorten, insbesondere an unseren Grundschulen, zwischen 25 bis 45 Prozent, mit zunächst steigender Tendenz. Das ist – angesichts der großen Aufgabe, die Pandemie wirksam zu bekämpfen und auch im Vergleich zu anderen Schulen in Hamburg – viel zu hoch.

Daher unsere dringende Bitte an alle Familien: Prüfen und ermöglichen Sie bitte die Betreuung der eigenen Kinder zuhause. Denn der Standard ist in dieser angespannten Lage ganz klar der Fernunterricht. Er ist so organisiert, dass die Kinder durch ihre Lehrkräfte zu Hause gut unterrichtet werden.

Und noch eines möchte ich betonen: Das Präsenzangebot in der Schule ist kein vollwertiger Unterricht. Vorgesehen ist, die Schulen für eine kleinere Anzahl von Schülerinnen und Schülern offen zu halten, deren Eltern eine angemessene Bildung und Betreuung zu Hause nicht ermöglichen können. Schülerinnen und Schüler erhalten im Präsenzangebot lediglich die Möglichkeit, unter einer pädagogischen Anleitung in der Schule die gleichen Aufgaben zu bearbeiten und die gleichen Lernfortschritte zu erzielen wie die Schülerinnen und Schüler zu Hause. Es entstehen also keinerlei Vorteile durch eine Präsenz am Schulstandort, wohl aber weitere Ansteckungsmöglichkeiten, die es unbedingt zu verhindern gilt.

Hamburg sieht derzeit noch davon ab, Zugangskriterien zum Präsenzunterricht festzulegen und setzt weiterhin auf die Einsicht und Vernunft aller Beteiligten. Die Teilnahme am Präsenzunterricht ist deshalb zurzeit nicht auf Kinder von Eltern aus sogenannten systemrelevanten Berufen oder Berufen der Daseinsvorsorge beschränkt. Gemeinsam sollten wir alles daran setzen, dass diese Einschränkungen auch zukünftig nicht notwendig werden. Bitte unterstützen Sie uns und die einzelnen Schulstandorte bei dieser überaus wichtigen Aufgabe – und lassen Sie Ihre Kinder zuhause.“
 

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Trojaner-Angriff auf Computer der Katholischen Schule St. Paulus

Trojaner-Angriff auf Computer der Katholischen Schule St. Paulus

Trojaner-Angriff auf Computer der Katholischen Schule St. Paulus
Ein Arbeitsplatzcomputer im Sekretariat der Katholischen Schule St. Paulus in Billstedt ist durch eine Schadsoftware erfolgreich gehackt worden.

Die Schule wurde unverzüglich nach Bekanntwerden des Vorfalls vom öffentlichen Netzwerk getrennt. Die auf dem Computer zugänglichen Schulverwaltungsdaten könnten möglicherweise in falsche Hände gelangt sein. Aufgrund der besonderen Schwere der Tat hat das Erzbistum Hamburg umgehend IT-Forensiker mit einer Analyse des Vorfalls beauftragt. Zeitgleich wurde der Vorfall an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie an die Katholische Datenschutzaufsicht Nord gemeldet. Zusätzlich werden die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet.

„Die IT-Forensiker gehen derzeit davon aus, dass sich die Virusinfektion nicht lateral im Netzwerk ausgebreitet hat“, erklärte Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Erzbistum Hamburg. „Das Verwaltungsnetz der Schule St. Paulus bleibt bis auf weiteres vom Internet getrennt. Es wird derzeit vollständig neu aufgebaut“, so Haep.

Die gesamte Schulgemeinschaft – Mitarbeiter, Lehrer und Sorgeberechtigte –  sowie die Kooperationspartner werden mit detaillierten Informationen und konkreten Handlungsanweisungen durch die Schulleitung und die erzbischöfliche Schulabteilung per Mail über den Vorfall und die weitere Vorgehensweise informiert.

Für Nachfragen ggf. Betroffener stehen Schulleiter Michael Stüper und der kirchliche Datenschutzbeauftragte Holger Brinkmeyer (Datenschutz-Nord) zur Verfügung:

Schulleiter Michael Stüper
Mail: leitung@kath-schule-st-paulus.kseh.de

Betrieblicher Datenschutzbeauftragter
Holger Brinkmeyer (Datenschutz-Nord)
Mail: hbrinkmeyer@datenschutz-nord.de

 

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Wie sehen die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar aus?

Wie sehen die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar aus?

Wie sehen die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar aus?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, verdeutlicht die aktuellen Corona-Regelungen bis Ende Januar:

„An allen katholischen Schulen wird der Unterricht – in Anlehnung an die staatlichen Vorgaben – vor allem als Distanzunterricht zunächst bis einschließlich 31. Januar abgehalten. Wir bitten alle Eltern ausdrücklich darum, ihre Kinder zu Hause zu betreuen – wohlwissend, welche Belastungen das im Einzelnen mit sich bringt. Den Familien ist in den letzten Monaten viel zugemutet worden und wird auch weiterhin viel zugemutet. Aber unsere gemeinsame Zielrichtung muss es sein, Infektionsrisiken weiter zu minimieren, für eine Unterbrechung der Infektionsketten zu sorgen und den Lockdown endlich hinter uns zu lassen. Das wird uns aber nur mit einem konsequenten Handeln gelingen.

Die derzeitige Präsenz von Schülerinnen und Schülern ist – diesem Ziel folgend – an einigen unserer Standorte deutlich zu hoch, auch im direkten Vergleich zu anderen Schulen in Hamburg. Wir verzeichnen an den katholischen Schulen, in erster Linie an Grundschulen, aktuell Präsenzanteile von 20% bis zu 45% der Gesamtschülerschaft. Wir beobachten auch, dass es an manchen Standorten von Woche zu Woche eher eine steigende Tendenz gibt. Wir bitten alle Eltern daher nochmals dringlichst darum, die Betreuung der eigenen Kinder zuhause zu prüfen und zu ermöglichen. Denn der Standard in dieser angespannten Lage ist der Fernunterricht.

Betonen möchte ich auch: Für Schülerinnen und Schüler, die unsere Schulstandorte in dieser Zeit besuchen, findet – ebenfalls in Umsetzung der staatlichen Vorgaben – derzeit kein vollwertiger Unterricht nach Stundentafel statt. Sie werden in der Schule pädagogisch angeleitet, betreut und begleitet, aber nicht im Sinne eines vollwertigen Unterrichts. Es entstehen also keinerlei Vorteile durch eine Präsenz am Schulstandort, wohl aber weitere Ansteckungsmöglichkeiten, die es unbedingt zu verhindern gilt.

Wegen stetiger Nachfragen an unseren Schulstandorten möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass sowohl für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen als auch für alle Grundschülerinnen und Grundschüler – wie von der Schulbehörde bereits Mitte Dezember verordnet – weiterhin durchgängig im Unterricht und im Schulgebäude die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt. Auf dem Pausenhof, in der Kantine beim Essen und im Sportunterricht kann die Maske abgesetzt werden. Ausnahme: Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder in den Vorschulklassen.

Bis Ende Januar 2021 sind keine Klassenarbeiten und Klausuren in den Jahrgangsstufen 1 bis 10 und in der Vorstufe unserer Stadtteilschulen vorgesehen. Für die Erbringung von Leistungsnachweisen geben unsere Schulen allen Schülerinnen und Schülern andere Möglichkeiten, wenn diese für die Bewertung im Zeugnis erforderlich sind. Dazu zählen beispielsweise mündliche Unterrichtsbeiträge, Hausaufgaben, Referate, etc. Scheuen Sie sich nicht, bei Fragen direkt auf die Klassenlehrer_innen zuzugehen!

In der Studienstufe können Klausuren und verpflichtende Präsentationsleistungen während der Aussetzung der Präsenzpflicht – derzeit bis Ende Januar 2021 – auch in der Schule stattfinden, um das Erbringen abschlussrelevanter Leistungen zu ermöglichen. Denn die in den Halbjahreszeugnissen ausgewiesenen Noten sind Teil der Gesamtqualifikation für die Allgemeine Hochschulreife. Unsere Schulstandorte achten selbstverständlich auf die Einhaltung der geltenden Hygiene-Regelungen.

Die zentralen schriftlichen Überprüfungen im Jahrgang 10 der Gymnasien, die für Anfang Februar geplant waren, wird es vor dem Hintergrund der Aussetzung der Präsenzpflicht an den Hamburger Schulen nicht geben. Sie werden i.d.R. durch eine Klassenarbeit der zuständigen Fachlehrkräfte ersetzt. Keine Veränderungen sind derzeit in Bezug auf die mündlichen Überprüfungen geplant.

Vollständig verzichten werden wir zudem – wie die staatlichen Schulen – auf die Abschlussprüfungen für den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss. Trotzdem erhalten alle betroffenen Schülerinnen und Schüler ein vollwertiges Abschlusszeugnis und somit einen vollwertigen Schulabschluss.

Die Pandemie zwingt uns in diesem Jahr dazu, auf zentrale Regelungen für die Zeugnisübergabe zum Schulhalbjahr zu verzichten. Die Schulen werden stattdessen in eigener Verantwortung unterschiedliche Übergabemöglichkeiten prüfen und Ihnen als Eltern kommunizieren. Lernentwicklungsgespräche können digital durchgeführt werden, wenn diese für den Januar 2021 vorgesehen sind und nicht verschoben werden können.

Alle schulischen Veranstaltungen – wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke – bleiben bis Ende Februar abgesagt.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung und der weiterhin hohen Infektionszahlen im gesamten Bundesgebiet als auch in den meisten europäischen Ländern ist davon auszugehen, dass das bis Ende Januar beschlossene Verbot für Schulfahrten in den kommenden Wochen bis Ende der Märzferien verlängert wird.

Die Belastungen, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst werden, sind hoch – für die Familien, für die Schülerinnen und Schüler, für unsere Beschäftigten an den Schulen. Ein konsequentes Handeln ist bei der gegenwärtigen Infektionslage aber unausweichlich. Ich danke allen Familien und Beschäftigten für das Mitziehen in dieser schwierigen Situation. Lassen Sie uns dran bleiben und gemeinsam unseren Beitrag zur Überwindung der Krise leisten.“

Aktuelles

Ihre Chance als Fundraiser (m/w/d) für die katholischen Schulen in Hamburg!

Ihre Chance als Fundraiser (m/w/d) für die katholischen Schulen in Hamburg!

Ihre Chance als Fundraiser (m/w/d) für die katholischen Schulen in Hamburg!

Im Rahmen des Erneuerungsprozesses ist das Erzbistum derzeit dabei, seine zukünftig 15 katholischen Schulstandorte in der Hansestadt Hamburg nachhaltig zu modernisieren und zukunftsfähig aufzustellen.

Dazu gehört auch der konstante Dialog mit allen Stakeholdern und das engagierte Einwerben von Drittmitteln.

Zu den Aufgaben der unbefristeten Vollzeitstelle zählen:

  • Systematisches und nachhaltiges Fundraising für die katholischen Schulen in Hamburg
  • Entwicklung einer Ansprache- und Kommunikationsstrategie für das Fundraising der Schulen auf Basis des vorhandenen Corporate Designs
  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation von Fundraisingprojekten und -maßnahmen
  • Optimierung und Professionalisierung des Fundraisings in den Pastoralen Räumen

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) im Bereich Kommunikation/Marketing
  • Abgeschlossene Weiterbildung zum Fundraiser
  • Gewinnende, kommunikationsstarke Persönlichkeit
  • Wünschenswert: Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche (ACK)

Unser Angebot an Sie:

  • Kreativer Freiraum und eine spannende, herausfordernde Aufgabe
  • Vergütung nach der Dienstvertragsordnung des Erzbistums Hamburg (DVO) in Anlehnung an den TVÖD-VKA, Entgeltgruppe 11
  • Zusatzversorgung durch die Kirchliche Versorgungskasse (KZVK), Zuschuss zum Jobticket des HVV
  • Ein moderner, familienfreundlicher und sicherer Arbeitsplatz im Zentrum von Hamburg in einem freundlichen Team
  • Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen

 
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 7. Februar 2021!
Hier geht´s zur Stellenausschreibung und Online-Bewerbung.
 
Noch Fragen?
Andreas Wöhrl, Abteilungsleiter Mitgliederkommunikation und Fundraising, steht Ihnen gern für Rückfragen zur Verfügung:
Telefon: 040 – 248 77 -472
E-Mail: woehrl@erzbistum-hamburg.de

 

Aktuelles

Deutsche Bischofskonferenz: Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral

Deutsche Bischofskonferenz: Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral

Deutsche Bischofskonferenz: Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral
Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute die Erklärung „Im Dialog mit den Menschen in der Schule. Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Schulpastoral“ veröffentlicht.

Sie beschreibt die Veränderungen in Schule und Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler, stellt die schulpädagogischen und pastoraltheologischen Grundlagen des kirchlichen Engagements in der Schule dar und formuliert schließlich zehn Eckpunkte für eine Weiterentwicklung der Schulpastoral.

Dazu gehören ein bewusster Umgang mit der religiös-weltanschaulichen Pluralität im Schulleben, die Einübung von politischer und sozialer Verantwortung, die Unterstützung von Maßnahmen zur Gewaltprävention, eine stärkere Kooperation mit der evangelischen Schulseelsorge und Hinweise zur Qualifizierung von Schulseelsorgerinnen und Schulseelsorgern.

Die Bischöfe wollen mit dieser Erklärung die schulpastorale Arbeit vor Ort stärken und gleichzeitig Impulse für die Weiterentwicklung schulpastoraler Konzepte geben.

 

Hinweise:
Die Broschüre steht hier als Download bereit.

 

Aktuelles

Infos zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

Infos zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

Infos zum aktuellen Stand COVID-19 in Hamburg

CORONAVIRUS: Aktuelle Informationen und Anweisungen

An dieser Stelle informieren wir Sie mit regelmäßigen Updates über aktuelle Hinweise, Anweisungen, Hotlines und verlinken auf wichtige Websites.

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(10.1.2020)
Pressemitteilung der Schulbehörde:

Anpassungen bei Klausuren und Abschlussprüfungen

Bis Ende Januar ist voraussichtlich fast ein halbes Schuljahr lang der reguläre Unterricht in den Hamburger Schulen ausgefallen. Damit Hamburgs Schülerinnen und Schüler keine Nachteile bekommen, wird die Schulbehörde nach eigenen Aussagen Prüfungen, Klausuren und Abschlussprüfungen anpassen. Unter anderem wird Hamburg in diesem Jahr auf die zusätzlichen Hauptschulprüfungen (Erster Allgemeinbildender Schulabschluss ESA) verzichten. Wie in den anderen Bundesländern bekommen Hamburgs Schülerinnen und Schüler trotzdem einen vollwertigen Hauptschulabschluss, der mit den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) konform ist. Dazu werden die Abschlussnoten in den einzelnen Fächer aus den Unterrichtsleistungen des letzten Schuljahres gebildet. Weitere Veränderungen betreffen die Klausuren in allen Klassenstufen.

Eine weitere „Hamburgensie“ soll in diesem Jahr ebenfalls entfallen: die landesweiten Klausuren in den Hauptfächern am Ende von Klasse 10 an den Gymnasien (schriftliche Überprüfung Klasse 10 „sÜ10“). Dabei handelt es sich um landesweit gleiche Klassenarbeiten, die in den anderen Bundesländern ebenfalls nicht üblich sind und von der KMK ebenfalls nicht gefordert werden. Die sÜ10 sollten landesweit am 2., 4. und 8. Februar stattfinden. Anstelle der sÜ10 sollen die Schülerinnen und Schüler nun eine normale Klassenarbeit schreiben, die von ihren Lehrkräften passgenau auf den tatsächlich erteilten Unterricht abgestimmt ist.

Während der Schulschließungen im Januar sollen überdies in den Klassenstufen 1 bis 10 in der Schule keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Diese Klassenarbeiten können zu einem späteren Zeitpunkt nachgeschrieben werden, oder durch eine besondere Leistung (Präsentation, Hausaufgabe) ersetzt werden oder ersatzlos entfallen, so die Schulbehörde. Die Zeugnisnote solle dann aus den anderen Unterrichtsergebnissen des Schuljahres gebildet werden.

Abweichend davon finden die Oberstufenklausuren bis auf Weiteres auch in der Zeit des Lockdowns in der Schule statt. Diese Klausuren haben eine große Bedeutung für das spätere Abitur und können deshalb nicht ohne Weiteres ausfallen. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren diese Klausuren unter besonderen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung der Abstandsregeln in der Schule.

Schulsenator Ties Rabe plant zudem, auch Anpassungen beim Mittleren Schulabschluss und beim Abitur vorzunehmen. Dazu werde sich die Schulbehörde in den nächsten Wochen sorgfältig mit der Kultusministerkonferenz beraten, so Rabe.

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(29.12.2020)
Pressemitteilung der Schulbehörde:

Senat verlängert Aussetzung der Präsenzpflicht in Schulen

Die Präsenzpflicht in den Hamburger Schulen bleibt mindestens bis zum 17. Januar 2021 aufgehoben. Das hat der Senat auf seiner heutigen Sitzung beschlossen. Damit gilt auch nach den Weihnachtsferien weiterhin ein eingeschränkter Schulbetrieb. Eltern sollen ihre Kinder wann immer möglich zu Hause betreuen, können sie aber zur Betreuung und zum Unterricht auch in die Schule schicken, sofern dies zwingend notwendig ist.

Schulsenator Ties Rabe: „Wir wissen zurzeit nicht, welchen Erfolg der Lockdown haben wird. Aber aufgrund der anhaltend zu hohen Infektionszahlen ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass die Schulen in Hamburg wie in den anderen Bundesländern im Januar noch nicht zum regulären Präsenzunterricht zurückkehren werden.“

Rabe weiter: „Der Senat hat bereits vor den Weihnachtsferien festgelegt, dass in Hamburg in der ersten Schulwoche vom 5. bis 10. Januar die Eltern entscheiden können, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen. Rund 80 Prozent der Grundschulkinder und weit über 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler aus den weiterführenden Schulen werden deshalb in der ersten Schulwoche zu Hause bleiben. Diese Regelung werden wir jetzt auch auf die zweite Schulwoche vom 11. bis 17. Januar ausdehnen.“

Darüber hinaus geht der Senat davon aus, dass auch in den folgenden, letzten beiden Januarwochen kein regulärer Präsenzunterricht in allen Klassenstufen stattfinden kann. Die endgültige Entscheidung darüber wird der Senat nach Abstimmung mit den anderen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der Infektionslage im Januar treffen.

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(16. Dezember 2020)

Wie setzen die katholischen Schulen den aktuellen Lockdown um?

Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule:
„Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben einen ab heute geltenden bundesweiten Lockdown  beschlossen. Als größter freier Schulträger orientieren wir uns mit den katholischen Schulen an den Vorgaben der Stadt Hamburg. Die wichtigsten Kernpunkte sind:

  • Die Präsenzpflicht wird für alle Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schulen vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 aufgehoben.
  • Die Sorgeberechtigten von minderjährigen Schülerinnen und Schülern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler entscheiden, ob sie in dieser Zeit im Fernunterricht oder im Präsenzunterricht in der Schule lernen. Aus organisatorischen Gründen wird die Teilnahme wochenweise festgelegt.
    Die Schulen holen dazu eine Rückmeldung der Sorgeberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler ein.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Fernunterrichts zu Hause lernen, stellen die Schulen geeignetes Lernmaterial zur Verfügung und begleiten das häusliche Lernen. Grundlage ist das bestehende Konzept für den Fernunterricht.
  • Für Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Präsenzunterrichts in der Schule lernen, bieten die Schulen organisierte Lern- und Betreuungsangebote an. Diese Angebote stehen allen Schülerinnen und Schüler ohne Einschränkungen offen. Sie gelten nicht nur für Kinder von Sorgeberechtigten mit systemrelevanten Berufen, sondern für alle Schülerinnen und Schüler, deren Sorgeberechtigte das wollen.
  • Die Angebote für die Ganztags-, Früh-, Spät- und Ferienbetreuung im GBS- und GTS-Modell werden so weit wie möglich reduziert, bleiben aber im Grundsatz erhalten, wenn es die Sorgeberechtigten wünschen. Wenn Eltern im Einzelfall eine Früh- und Spätbetreuung benötigen, soll dies ermöglicht werden. Das Betreuungsangebot gilt nur für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Grundsätzliche Voraussetzung für die Teilnahme an der Notbetreuung ist, dass die Kinder gesund sind.
  • Für den Schulbetrieb gelten die Vorgaben der Corona-Hygienepläne. Ergänzend dazu sollen alle Schülerinnen und Schüler sowie Schulbeschäftigten in der Zeit vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 auch während des Präsenzunterrichts nach Möglichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern
    Der Präsenzunterricht soll deshalb möglichst in kleinen Lerngruppen von maximal zwölf Schülerinnen und Schülern stattfinden. Es sollen in dieser Zeit innerhalb der Jahrgangsstufen bzw. der von der Schule festgelegten Kohorte feste, unveränderliche Lerngruppen gebildet werden.
  • In der Zeit vom 12.2020 bis 10.01.2021 gilt für Grundschülerinnen und Grundschüler die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB), wie sie bisher für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen gilt. Die MNB sind insofern auch in der Grundschule von allen Schulbeteiligten durchgängig im Unterricht und im Schulgebäude zu tragen. Schülerinnen und -schüler können die MNB auf dem Außengelände, in der Kantine, im Sportunterricht und beim Essen absetzen. Die Maskenpflicht gilt nicht für die Kinder in der VSK. Für pädagogisches Personal gelten die Regelungen des Muster- Corona-Hygieneplans.
  • Um große Härten für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen aller Schulformen zu vermeiden, finden bereits geplante Klausuren und Prüfungen der Abschlussklassen auch in der Zeit vom 16.12.2020 bis 10.01.2021 Sie können verschoben werden, wenn die betroffenen Schülerinnen und Schüler das mehrheitlich wünschen. Ausnahmen regelt die jeweilige Schule.
  • Zusammengefasst gilt für die Zeit des Lockdowns:
    • 12.2020 -18.12.2020: Befreiung von der Präsenzpflicht, Fernunterricht, Betreuungsangebote an den Standorten
    • 12.2020 – 23.12.2020: Ferienbetreuungsangebote an den Standorten
    • 01.2020: Ferienbetreuungsangebote an den Standorten
    • 01.2020 – 10.01.2020: Befreiung von der Präsenzpflicht, Fernunterricht, Betreuungsangebote an den Standorten

Ich wünsche uns allen, dass wir diese Ausnahmesituation weiterhin mit Mut und Tatkraft angehen und uns gemeinsam gut im Blick behalten.“

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(13. Dezember, 18:17 Uhr)

Senatsbeschluss:
Der Hamburger Senat hat in einer Sondersitzung entschieden, die Beschlüsse der MPK in die Hamburger Corona-Verordnung zu übernehmen. Die neue Verordnung gilt vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021. Sie enthält folgende Regelungen für
Schulen:
In Hamburgs Schulen wird die Anwesenheitspflicht ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 vorübergehend aufgehoben und durch andere schulische Angebote ersetzt. Bis zu den Weihnachtsferien bleiben die Schulen offen – aber Eltern können entscheiden, ob ihre Kinder in der Schule oder zu Hause lernen sollen. Für Prüfungssituationen gilt weiterhin eine Anwesenheitspflicht. Über den Wiedereinstieg in den Unterricht nach dem 10. Januar wird die Schulbehörde zeitnah informieren.
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(13. Dezember 2020, 12.01 Uhr)

+ + + Strengere Corona-Maßnahmen + + + Harter Lockdown ab Mittwoch + + + Bund und Länder verschärfen die Corona-Maßnahmen + + +

Schon ab dem kommenden Mittwoch wird das öffentliche Leben in Deutschland drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss bis zum 10. Januar schließen. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten mit.
Kinder sollen dreieinhalb Wochen zu Hause bleiben. Zudem sollen Schüler und Kita-Kinder in diesem Zeitraum – wann immer möglich – zu Hause betreut werden. Ausnahmen sind möglich. In einigen Bundesländern gelten solche Regeln bereits ab Montag. Laut Beschlusspapier sollen Schulen dafür entweder „grundsätzlich geschlossen“ werden, oder die Präsenzpflicht werde ausgesetzt, das bedeutet Unterricht zu Hause. In Kindertagesstätten werde analog verfahren. Wie im Frühjahr soll es aber eine Notbetreuung geben. An den Schulen sollen Ausnahmen für Abschlussklassen möglich sein. Auch von Extra-Urlaub ist die Rede: „Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung der Kinder im genannten Zeitraum bezahlten Urlaub zu nehmen.“
Der Zeitraum der Vereinbarung überschneidet sich größtenteils mit den Weihnachtsferien. Spätestens Ende nächster Woche wäre mit Schule oder Präsenzunterricht sowieso fast überall in Deutschland vorerst Schluss.
+ + + Wir informieren über die Vorgaben der Schulbehörde, sobald diese vorliegen + + +
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(27. November 2020)

Hier gehts zur: Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der Freien und Hansestadt Hamburg (Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – HmbSARS-CoV-2-EindämmungsVO) + + + gültig vom 1. – 20. Dezember 2020 + + +
https://www.hamburg.de/verordnung/14687880/2020-11-27-rechtsverordnung/

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(24. August 2020, Sozialbehörde)

Corona: Umgang mit Krankheits- bzw. Erkältungssymptomen

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Nach dem Lockdown stehen wir mit der erfolgten Öffnung unserer Schulen weiterhin im Spannungsfeld zwischen der Aufgabe, alle Beteiligten möglichst gut zu schützen und gleichzeitig das Recht auf Bildung und staatliche Fürsorge für junge Menschen umzusetzen. Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder und Jugendliche, die eindeutig krank sind, nicht in die Schule gebracht werden bzw. kommen sollten. Die Einschätzung, ob ein Schüler bzw. eine Schülerin krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder oder Jugendliche allerdings offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Unterrichts- oder Betreuungszeit in der Schule erkranken, kann und wird die Schule die Abholung veranlassen.

Wie umgehen mit Krankheits- und Erkältungssymptomen?

Hier geht´s zu den Info-Grafiken der Hamburger Sozialbehörde mit konkreten Hinweisen
für Eltern und Beschäftigte in Schulen:

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(16. Juni 2020)

Corona-Warn-App der Bundesregierung geht an den Start

Ab heute steht die Corona-Warn-App des Bundes zum kostenlosen Download bereit. Neben den bewährten Abstands- und Hygieneregeln stellt die App einen weiteren Baustein dar, um die Corona-Pandemie erfolgreich zu bekämpfen. Die Installation der App ist freiwillig und die persönlichen Daten sicher. Es werden weder Name noch Standort übermittelt.
Die Corona-Warn-App informiert die Nutzerinnen und Nutzer, wenn sie Kontakt mit nachweislich Infizierten hatten. Wer frühzeitig gewarnt wird, kann gezielt Kontakte reduzieren und so Infektionsketten unterbrechen. Jede Hamburgerin und jeder Hamburger kann mit der Nutzung der App dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen, da das Prinzip auf eine möglichst große Teilnehmerzahl baut. Neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ist die App ein wichtiges Mittel, um Menschenleben zu schützen.

Die kostenlose Corona-Warn-App steht ab sofort im App Store und bei Google Play zur Verfügung. Sie ist barrierefrei und läuft batterieschonend im Hintergrund. Sie nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App nutzen. Die Smartphones „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom Robert Koch Institut (RKI) festgelegten Kriterien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus, die in der App 14 Tage gespeichert werden. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren.

Damit nicht einfach der Button „infiziert“ unabhängig vom Vorliegen eines positiven Testergebnisses ausgelöst werden kann, bedarf es einer zusätzlichen Verifizierung. So können Falschmeldungen vermieden werden.

Für Hamburg gilt weiterhin, dass bei Symptomen möglichst der Arztruf 116 117 kontaktiert werden soll. Bei auftretenden grippeähnlichen Symptomen in Verbindung mit Kontakt zu erkrankten Personen oder einer Rückkehr aus RKI-Risikogebieten soll der Hausarzt oder der Arztruf 116 117 telefonisch kontaktiert werden. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr sollte im Verdachtsfall nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufgesucht werden.

Alle Fragen und Antworten zu der neuen Corona-Warn-App werden hier beantwortet: https://www.hamburg.de/corona-warn-app/

Die Bundesregierung informiert auf www.corona-warn-app.de über die App.

 

(18. Mai 2020 / hamburg.de)

Die Gefahr der Ansteckung mit dem Corona-Virus ist verringert, aber nicht gestoppt. Damit wir die bisherigen Erfolge nicht kaputtmachen, müssen alle weiterhin aufeinander achten und die Regeln des Infektionsschutzes beachten:

  • Wer sich an öffentlichen Orten aufhält, muss zu anderen einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten.
  • Grundlegende Kontaktbeschränkungen gelten weiter: Das Beisammensein ist nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt und den Personen eines einzigen anderen Haushalts gestattet. Bei den Treffen dürfen nicht mehr als 10 Menschen aus diesen Haushalten zusammenkommen.
  • Achten Sie auf Hygiene: häufiges Händewaschen sowie Niesen und Husten nur in die Armbeuge. Ein benutztes Taschentuch sollte sofort entsorgt werden.
  • Im öffentlichen Nahverkehr und wenn Sie in Läden oder auf dem Wochenmarkt einkaufen, ist das Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung Pflicht. Personen, die aus gesundheitlichen Gründen – zum Beispiel wegen einer Vorerkrankung oder wegen Atemwegsbeschwerden – keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind von der Masken-Pflicht befreit. Sie dürfen Geschäfte, Wochenmärkte und ÖPNV auch ohne entsprechenden Schutz betreten. Der Umstand, dass keine Mund- und Nasenbedeckung getragen werden kann, ist in geeigneter Weise glaubhaft zu machen; beispielsweise durch die Vorlage des Schwerbehindertenausweises, eines anderen medizinischen Dokuments wie eines Allergiker-Passes oder einer entsprechenden ärztlichen Bescheinigung.

Das ist aktuell in Hamburg erlaubt:

Lebensmittel und Einzelhandel

Das Einkaufen im Einzelhandel, in Lebensmittelläden und auf Wochenmärkten ist möglich. Das gilt unabhängig von der Größe des Geschäfts, das die Zahl der Personen begrenzen muss (ein Kunde auf zehn Quadratmeter).

Beim Einkaufen gelten die Abstands- und Hygieneregeln. Die Geschäfte müssen dafür sorgen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Das Abholen von bestellten Waren ist erlaubt.

Auch Einkaufscenter dürfen öffnen, so dass man die Geschäfte dort erreichen kann – überall gelten die Abstandsregeln.

Friseure und Körperpflege

Friseure, Kosmetik- und Nagelstudios, Massagesalons und andere körpernahe Dienstleistungen wie Tattoo-Studios  dürfen öffnen. Mitarbeiter müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Bei Tätigkeiten in Gesichtsnähe muss das Personal weitere Schutzmaßnahmen befolgen.

Kunden müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, so dass eine Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Restaurants und anderes Gastgewerbe

Gastronomiebetriebe können öffnen, wenn der Mindestabstand zwischen den Gästen sowie die Hygieneregeln eingehalten werden.

Gäste müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen, damit die Infektionskette bei einer möglichen Corona-Erkrankung nachvollzogen werden kann.

Auch Kneipen, Biergärten, Cafés und Eisdielen dürfen ihren Kunden Sitz- und Stehplätze anbieten, sofern dabei der Mindestabstand eingehalten wird. Büfetts sind nicht erlaubt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen beim Kundenkontakt eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für Gäste gilt: Das Beisammensein ist nur mit Mitgliedern des eigenen und eines weiteren Haushalts erlaubt.

Reine Bars, Vergnügungslokale und Shisha-Bars bleiben geschlossen.

Hotels und Ferienwohnungen

Die Übernachtung in Hamburg ist erlaubt, unabhängig vom Grund der Reise. Hotels, Pensionen und andere Anbieter sind verpflichtet, die Zimmerkapazität zu beschränken, für den nötigen Abstand zu sorgen und die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen.

Schlafsäle für mehr als 4 Personen sind nicht erlaubt.

Ein Frühstück darf nicht als Büfett, sondern nur an Tischen unter Wahrung des Abstands angeboten werden.

Das Personal muss beim Kontakt mit den Gästen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Wellnessbereiche wie Sauna und Schwimmbad dürfen nicht genutzt werden.

Öffentlicher Nahverkehr 

U- und S-Bahnen sowie Busse fahren zuverlässig. Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung ist hier verpflichtend. Soweit die räumlichen Verhältnisse es zulassen, müssen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten.

Wer nachts unterwegs sein muss, kann den Shuttle-Service von Moia nutzen: Zwischen 0 bis 6 Uhr kann man mit einer gültigen HVV-Karte kostenlos durch das gesamte Hamburger Stadtgebiet fahren (4 Euro ohne HVV-Karte). Das gilt bis zum 25. Mai, wenn Moia wieder mit dem regulären Betrieb startet.

Auch Taxifahren ist möglich. Fahrgäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Fahrer müssen sie nur tragen, falls keine andere Schutzvorrichtung (zum Beispiel Plexiglasscheibe) vorhanden ist.

Autofahren

Tankstellen, Autowaschanlagen, Autowerkstätten sind geöffnet. Auch das Leihen eines Mietwagens ist möglich. Kauf und Verkauf von Autos sind erlaubt.

Fahrschulen sind geöffnet – informieren Sie sich, wie die Abstandsregeln umgesetzt werden und in welchen Situationen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

Reisebusse und Ausflugsschiffe

Busse und Schiffe für Touristen und Ausflügler dürfen wieder fahren. Alle Personen müssen an Bord eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und den Abstand halten. Damit es nicht zu eng wird, dürfen nur halb so viele Fahrgäste einsteigen wie möglich. Personen mit Symptomen einer Atemwegserkrankung dürfen diese Busse und Schiffe nicht nutzen.

Freizeit und Sport

Spazierengehen, Wandern, Joggen, Radfahren sind möglich – unter Einhaltung des Mindestabstands. Gemeinsame Aktivitäten sind nur unter Mitgliedern desselben Haushalts oder zusammen mit einem anderen Haushalt erlaubt.

Alle privaten und öffentlichen Sportanlagen dürfen ihre Anlagen im Freien öffnen. Sport im Freien ist für alle Sportarten erlaubt, sofern das Training kontaktfrei erfolgt. Alle Sportlerinnen und Sportler müssen den Mindestabstand einhalten. Sofern der Mindestabstand eingehalten wird, können Sportkurse stattfinden.

WCs sind geöffnet, Umkleiden, Duschen und Clubräume bleiben geschlossen.

Der Verleih von Fahrrädern, Booten und anderen Sportgeräten ist erlaubt.

Tierpark und Botanische Gärten 

Die Botanischen Gärten sowie der Tierpark Hagenbeck dürfen ihre Außenbereiche öffnen. Neben Maßnahmen zur Hygiene und zum Abstand muss auch die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher begrenzt werden.

Museen, Ausstellungshäuser und Gedenkstätten

Diese Kultureinrichtungen dürfen für das Publikum öffnen. Sie müssen aber auf Hygiene, Abstandsmöglichkeiten und die begrenzten Besucherzahlen achten. Als Faustregel gilt: ein Besucher pro 20 Quadratmeter. Führungen, Veranstaltungen und das Öffnen des Museumscafés sind nicht gestattet.

Autokinos dürfen unter Einhaltung der Regeln Filme zeigen.

Spielplätze

Öffentliche und private Spielplätze dürfen zwischen 7 und 20 Uhr besucht werden.
Kinder unter sieben Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen spielen. Erwachsene Begleiter und Jugendliche ab 14 Jahren müssen den Mindestabstand einhalten.

Kitas 

Kitas bieten eine Notbetreuung an. Sie steht allen offen, die auf eine Betreuung angewiesen sind. Dies gilt insbesondere, wenn die Eltern

  1. alleinerziehend sind,
  2. sich in einer persönlichen Notlage befinden oder
  3. Tätigkeiten ausüben, die für unser aller Wohl unverzichtbar sind – zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei der Polizei, als Kassiererin im Supermarkt oder als Erzieher.

Die Notbetreuung wird Schritt für Schritt erweitert. Seit dem 18. Mai werden auch die Kinder, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet haben und entweder in diesem oder im nächsten Jahr schulpflichtig werden, wieder betreut.

Auch für Kinder, die derzeit nicht in der Kita betreut werden, steht täglich ein Mittagessen zur Abholung bereit.

Da die Gruppen in der Kindertagespflege nur klein sind, können diese wieder besucht werden.

Schule

Der persönliche Schulbesuch wird schrittweise und mit reduzierter Stundenzahl wieder ermöglicht. Dabei sorgt die Schule für die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Aufteilung in kleine Lerngruppen. Wo kein persönlicher Unterricht stattfinden kann, wird dieser durch Fern-Unterricht ersetzt.

Schülerinnen und Schüler, die krank sind oder mit erkrankten oder gefährdeten Personen zusammenleben, werden von der Teilnahme am Unterricht befreit.

Eine Präsenzpflicht gibt es bei Prüfungen, die unter hohen Auflagen in den Schulen stattfinden.

Studieren 

Das Semester läuft, das Studium ist online möglich. Ausgenommen sind Prüfungen und bestimmte Praxisveranstaltungen, wie zum Beispiel in Laboren – diese können unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen stattfinden.

Lesen und sich informieren

Bibliotheken und Archive dürfen öffnen und achten auf Hygiene und Abstand.

Kurse zur beruflichen Qualifizierung und privaten Weiterbildung

Der Besuch von Kursen zur beruflichen Qualifizierung sowie von Sprach- und Integrationskursen ist erlaubt. Volkshochschulen, Literaturhäuser und andere Bildungseinrichtungen dürfen unter Einhaltung der Abstandsregeln ihre Angebote unterbreiten.

Für die staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen gelten besondere Regeln zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr: Lerngruppen dürfen nicht mehr als 15 Personen umfassen und nicht miteinander gemischt werden.

Arbeiten

Sofern dadurch niemand gefährdet wird, können alle arbeiten gehen. Die Berufstätigkeit ist nicht auf Branchen beschränkt. Auch am Arbeitsplatz müssen die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden – dafür muss der Arbeitgeber sorgen. In bestimmten Branchen kann Home-Office in Rücksprache mit dem Arbeitgeber eine Alternative sein, um die Gefahr der Ansteckung zu reduzieren.

Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Personen, die in Pflegeeinrichtungen wohnen, dürfen an mindestens einem Tag pro Woche für mindestens eine Stunde Besuch von einer einzigen Person  empfangen. Es soll immer dieselbe Person zu Besuch kommen und kein Wechsel stattfinden. Das ist wichtig, weil die Kontakte zu möglichen Infizierten aus Sicherheitsgründen deutlich reduziert bleiben müssen.

Sind weitere Besuchszeiten gewünscht, bedarf dies der Zustimmung des Trägers.

Die Besuche dürfen grundsätzlich nur in Außenbereichen oder in dafür eingerichteten Besuchsräumen stattfinden.

Besucher müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, sich vorab anmelden und die Abstands- und Hygieneregeln beachten.

Bei der Sterbebegleitung sind Ausnahmen weiterhin möglich.

Menschen mit Behinderungen, die in besonderen Wohneinrichtungen leben, dürfen ab dem 18. Mai wieder Besuch empfangen.

Kinder unter 14 Jahren und Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen Pflegeheime und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung weiterhin nicht betreten.

Gottesdienste

In den Kirchen, Moscheen und Synagogen können Gottesdienste unter strengen Auflagen stattfinden. Dabei muss der Veranstalter allgemeine Hygienemaßnahmen anbieten und die Teilnehmerzahl so begrenzen, dass diese den erforderlichen Mindestabstand einhalten können.
Wegen der besonders starken Übertragung der Viren über den Speichel und Tröpfchen beim Atmen ist das Singen und Spielen von Blasinstrumenten untersagt.

Trauungen

In den Hamburger Trauzimmern dürfen sich wieder bis zu 10 Personen zusammen aufhalten, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden können. Ob dies der Fall ist und 10 Personen tatsächlich zugelassen werden, entscheidet das Standesamt.

Die Personenzahl gilt inklusive der Standesbeamtin beziehungsweise des Standesbeamten. Die weiteren Personen dürfen maximal aus zwei Haushalten stammen.

Bestattungen und Trauerfeiern

Bei Beerdigungen darf der persönliche Kreis des Verstorbenen – enge Verwandte und Freunde – zusammenkommen. Voraussetzung ist,  dass der Abstand und die Hygiene eingehalten werden.

Wir alle tragen eine Verantwortung dafür, dass das Infektionsrisiko niedrig bleibt.

Danke, dass Sie Abstand halten! Danke, dass Sie eine Mund- und Nasenbedeckung tragen und Rücksicht nehmen!

 

 

(6. Mai 2020 / Schulbehörde)

Nach den Maiferien Schul- und Hausunterricht im Wechsel für alle Schüler

 Schulsenator Ties Rabe kündigt weitere Schritte zur Schulöffnung an

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe begrüßt den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer zur weiteren Öffnung der Schulen. Ties Rabe: „Ich freue mich über den heutigen Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer zur weiteren Öffnung der Schulen. Mit dem Beschluss können wir das Unterrichtsangebot verbessern, das Lernen der Schülerinnen und Schüler besser unterstützen und die Eltern entlasten. Zudem können jetzt alle Bundesländer den Beschluss der Kultusministerkonferenz umsetzen. Demnach sollen alle Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen und es wird besondere Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf geben.“

In Hamburg hat bereits in dieser Woche der schulische Präsenzunterrichts für die Klassenstufen 6, 10, 11 und 12 der Gymnasien, für die Klassenstufen 9, 10, 12 und 13 der Stadtteilschulen, für allen vierten Klassen der Grundschulen sowie für Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen und Berufsschulen begonnen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in kleinen Lerngruppen abwechselnd in der Schule und zu Hause.

Schulsenator Ties Rabe: „Nach den Maiferien ab dem 25. Mai sollen jetzt auch die Schülerinnen und Schüler der bislang fehlenden Klassenstufen wenigstens einmal pro Woche mindestens fünf oder sechs Unterrichtsstunden im schulischen Präsenzunterricht bekommen. Der Unterricht in der Schule soll unter anderem dafür genutzt werden, das Lernen zu Hause besser vor- und nachzubereiten. Dadurch wird das Lernen zu Hause verbessert und es werden die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern zu Hause besser unterstützt und entlastet. In Zusammenarbeit mit den Schulleitungen werden wir jetzt zügig die genauere Planung erörtern und einleiten.“

Schulsenator Rabe stellt in diesem Zusammenhang klar: „Um den Infektionsschutz zu wahren, sollen auch weiterhin besondere Hygieneregeln und große Abstände zwischen den Schülerinnen und Schülern eingehalten werden. Entsprechend werden auch weiterhin nur kleine Lerngruppen mit maximal 15 Schülerinnen und Schülern im Präsenzunterricht in der Schule unterrichtet. Auch künftig müssen alle Schülerinnen und Schülern ergänzend zu Hause im so genannten Fernunterricht lernen. Deshalb handelt es sich weiterhin um einen besonderen Unterricht, der sich nicht mit dem Unterricht vor der Corona-Krise vergleichen lässt. Dennoch können wir die Angebote Dank der erweiterten Schulöffnung nun weiter verbessern.“

 

 

(Update 22.04.2020)

In einem Schreiben an alle Sorgeberechtigten der Schülerinnen und Schüler katholischer Schulen in Hamburg hat der Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, Dr. Christopher Haep, jetzt wichtige Eckpunkte für die schrittweise Öffnung der Schulen benannt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,

einen herzlichen Gruß senden wir Ihnen aus der Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg. Meinem heutigen Schreiben möchte ich zunächst ein großes Dankeschön voranstellen: Einen Dank an Sie, die Sorgeberechtigten, die sich nun schon seit mehreren Wochen gemeinsam mit Ihren Kindern auf einen – für uns alle – ungewöhnlichen Weg des Unterrichtens eingelassen haben. Mein Dank gilt Ihnen, die Sie die digitalen Lernangebote und die herkömmlich übermittelten Aufgaben unserer Lehrkräfte mit großem Engagement unterstützen und viel Verständnis auch für Anlaufschwierigkeiten gezeigt haben. Wir wissen, welchen Belastungen viele von Ihnen in dieser Krisensituation ausgesetzt sind – und wir werden weiterhin alles dafür tun, einen möglichst reibungslosen Ablauf unter den gegebenen Rahmenbedingungen zu organisieren.

Nach der wochenlangen Aussetzung des regulären Schulbetriebes haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten in der vergangenen Woche auf eine schrittweise Öffnung der Schulen geeinigt. Die Stadt Hamburg und die Hamburger Schulbehörde haben jetzt erste Rahmenbedingungen für einen solchen Weg skizziert, an denen wir uns als freier Schulträger orientieren. Nachfolgend möchte ich Ihnen einige wichtige Eckpunkte benennen:

1. Schrittweises Hochfahren der Schulbetriebe

Ab dem 27. April und erweitert ab dem 4. Mai findet für einzelne Klassenstufen in den katholischen Schulen – unter strikter Wahrung des Infektionsschutzes – ein Unterrichtsangebot statt: Ab dem 27. April beginnt schrittweise das schulische Unterrichtsangebot für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, das sind die Klassenstufen 9 und 10 an unseren Stadtteilschulen sowie die Klassenstufe 10 an unseren Gymnasien. Die Prüfungsverfahren für die Prüfungsjahrgänge an den Stadtteilschulen und Gymnasien werden wie geplant weiter fortgesetzt.

Mit dem 4. Mai beginnt schrittweise das Unterrichtsangebot auch für die Klassenstufe 4, für die Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien sowie die Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen.

Wir wollen an allen Standorten sicherstellen, dass einzelne Lerngruppen aus höchstens 15 Schülerinnen und Schülern bestehen und dass sich zu keinem Zeitpunkt mehr als 25% der gesamten Schülerschaft einer Schule auf dem Schulgelände aufhält.

Die Schülerinnen und Schüler der nicht oben genannten Jahrgänge werden weiterhin im Fernunterricht zu Hause lernen und mit Unterrichtsmaterialien versorgt werden.

Über eine erweiterte Öffnung der Schulen für zusätzliche Klassenstufen entscheiden auch weiterhin die Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin sowie die Kultusministerkonferenz. Wir als Schulträger informieren Sie bei Änderungen und Verlautbarungen der Hamburger Schulbehörde zeitnah.

2. Durchführung des Unterrichtes

Für die in den Schulen anwesenden Lerngruppen wird der Unterricht in der Schule auf die Hälfte der Unterrichtsstunden reduziert, die andere Hälfte findet weiterhin als Fernunterricht statt. Im Bereich der Grundschulen sowie Sekundarstufen wird der Unterricht zunächst bevorzugt in den Kernfächern erfolgen.

3. Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen

Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes werden wir an allen Schulstandorten besondere Vorbereitungen treffen hinsichtlich der Zusammensetzung der Lerngruppen, der Gestaltung der Sitzordnung, der Nutzung unterschiedlicher Lernmodelle und Unterrichtszeiten, der Organisation des Personaleinsatzes, der Einhaltung von Abstandsregeln sowie der verstärkten Reinigung und Desinfektion von Räumen, Flächen und Gegenständen.

Wir empfehlen Ihnen und Ihrem Kind die Fertigung bzw. den Kauf und das freiwillige Tragen einer Schutzmaske.

4. Notbetreuung

Die Regelungen zur Notbetreuung in der Kernzeit von 8 bis 16 Uhr bleiben weiterhin bestehen und gelten für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre sowie in Ausnahmefällen für ältere Jugendliche mit speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf. Die Notbetreuung ist vorwiegend für Eltern gedacht, die aus familiären oder besonderen beruflichen Gründen unbedingt darauf angewiesen sind, bspw. weil sie in einem Beruf der sogenannten Daseinsvorsorge tätig sind.

Genauere Infos zur Umsetzung der o.a. Maßnahmen werden Ihnen durch die Schulleitungen mitgeteilt werden.

Dies ist eine für uns alle besonders herausfordernde Zeit, die uns enorm viel abverlangt – Ihnen und Ihren Kindern sowie uns als Schulträger, als Lehrkräfte, als Verwaltungsangestellte. Klar ist: Das Hochfahren der Schulbetriebe wird eine größere Herausforderung und Kraftanstrengung bedeuten, als es das Herunterfahren war. Und das kann nur gelingen, wenn wir uns alle auch zukünftig so diszipliniert und verständnisvoll verhalten wie bisher. Unterstützen wir uns gegen-seitig, dann wird uns alles gut gelingen! Nach wie vor gilt es alles dafür zu tun, ein erneutes Ansteigen der Infektionszahlen zu verhindern und die Ansteckungsrisiken weiterhin so gering
wie möglich zu halten.

Ich danke Ihnen für Ihr bisheriges Engagement und wünsche Ihnen und Ihren Kindern viel Erfolg und Gottes Segen!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christopher Haep
Leiter Abteilung Schule und Hochschule

Hinweis: Aktuelle Meldungen finden Sie stets hier auf unserer Homepage sowie auf facebook. Schauen Sie doch mal rein!

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(Update 16.04.2020)

Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder
am 15. April 2020

Beschluss
Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder fassen folgenden Beschluss:
Die hohe Dynamik der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland in der ersten Märzhälfte hat dazu geführt, dass Bund und Länder für die Bürgerinnen und Bürger einschneidende Beschränkungen verfügen mussten, um die Menschen vor der Infektion zu schützen und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung, die diese Maßnahmen mit Gemeinsinn und Geduld einhalten und besonders denjenigen, die für die praktische Umsetzung der Maßnahmen sorgen und natürlich auch denen, die im Gesundheitssystem ihren Dienst leisten, gilt unser herzlicher Dank.

Durch die Beschränkungen haben wir erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit in Deutschland abgenommen hat. Das ist eine gute Nachricht. Gleichzeitig haben wir aber auch gelernt, dass ohne Beschränkungen die Infektionsgeschwindigkeit sehr schnell zunimmt, während das Verlangsamen des Geschehens sehr viel Zeit braucht und einschneidende Maßnahmen erfordert.

» Den kompletten Beschluss lesen Sie hier.

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(Update 02.04.2020)

Pressestelle des Senats:
Schulsenator Ties Rabe präzisiert Regelungen zum Sportabitur 2020 – Anregungen von Schülern und Schulen werden aufgenommen

Schulsenator Ties Rabe hat heute zusammen mit den Fachleuten der Schulbehörde entschieden, dass alle Abiturprüfungen im Fach Sport stattfinden sollen: „Wir möchten, dass keine Schülerin und kein Schüler durch die besondere Situation Nachteile hat. Deshalb haben wir den vielen Anregungen der Schülerinnen und Schüler und der Schulen entsprochen und die Regelungen für das Sportabitur nochmal überarbeitet. Die Entscheidung ist klar: Alle Abiturprüfungen im Fach Sport finden statt. Keine Schülerin und kein Schüler muss aufgrund der Coronakrise ein anderes Abiturfach wählen. Das bedeutet im Einzelnen: Die mündlichen Teile der Sportprüfungen finden statt, die schriftlichen Teile finden statt und auch die sportpraktischen Teile der Sportprüfungen finden statt. Für den besonderen Fall, dass in einigen wenigen Sportarten wie zum Beispiel Judo oder Handball einzelne Teilprüfungsaufgaben im sportpraktischen Teil aufgrund der Infektionsgefahr nicht durchgeführt werden können, sorgen wir für Ersatz innerhalb der Sportart. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet das jedoch in jedem Fall, dass sie ihr Sportabitur ablegen können wie sie sich es gewünscht hatten.“ Betroffen von der Neuregelung sind rund 750 Prüflinge auf erhöhtem Anforderungsniveau plus weitere Prüflinge auf grundlegendem Niveau, das allerdings dezentral geprüft und daher vorab nicht statistisch erfasst wird.

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(Update 26.03.2020)

Schulsenator Rabe: Konkrete Prüfungs-Planungen werden zu Wochenbeginn vorgestellt

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe begrüßt den Beschluss der gestrigen Kultusministerkonferenz, alle Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, zum geplanten Termin oder zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres stattfinden zu lassen – soweit es aus Infektionsschutzgründen zulässig ist.

Wie derzeit in Hessen könnten die Prüfungen auch dann stattfinden, wenn der offizielle Schulbetrieb noch ruht, erklärte Rabe. Eine Absage der Prüfungen zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht notwendig. Rabe: „Diese klare Entscheidung liegt auch im Interesse der betroffenen Abiturienten. Es mag kurzfristig attraktiv scheinen, das Abiturzeugnis auch ohne Prüfungen zu bekommen. Langfristig bedeutet es aber für alle Schülerinnen und Schüler, dass sie jahrelang mit dem Makel lebe, nur ein Abitur zweiter Klasse erreicht zu haben. Zudem ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu garantieren, dass ein eingeschränktes Abiturzeugnis ohne die wichtigen Abiturprüfungen überall in Deutschland und Europa genauso wie ein reguläres Abiturzeugnis anerkannt wird.

Der Beschluss berücksichtigt auch, dass es gegenüber den Abiturienten der vorangegangene und Folgejahrgänge schwer zu erklären ist, wenn jetzt ein ganzer Jahrgang ohne die schweren Abschlussprüfungen mit nur 66 Prozent der geforderten Leistungen ein gleichwertiges Abitur bekommt. Das ist auch deshalb problematisch, weil in normalen Jahrgängen in der Regel mehrere Tausend Schülerinnen und Schüler das Abitur nicht bestehen, weil sie in den Abiturprüfungen durchfallen. Hier brauchen wir vergleichbare Maßstäbe über die Jahrgänge hinweg.“

Zugleich wird Hamburg genau wie die anderen Bundesländer berücksichtigen, dass die Abiturprüfungen in diesem Jahr unter schwierigen Bedingungen stattfinden müssten. Diese besondere Situation werde berücksichtigt – und den Schülerinnen und Schülern deshalb weit entgegen gekommen. So wollen die Kultusminister viele Ausweich- und Nachschreibtermine anbieten, die den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen. „Wir werden überdies mit den Lehrkräften vereinbaren, dass die übliche Vorbereitungszeit der Schülerinnen und Schüler für das Abitur verlängert und gut von den Lehrkräften begleitet wird. Die Pläne und genaueren Vorschläge werden jetzt von der Schulbehörde über das Wochenende erarbeitet und zu Wochenbeginn vorgestellt“, so Rabe.

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(Update 25.03.2020, 16.15 Uhr)

Kultusministerkonferenz: Prüfungen finden wie geplant statt!

Die Kultusministerkonferenz hat heute folgenden Beschluss gefasst:

  1. Die Kultusministerkonferenz bestärkt ihren Beschluss vom 12. März 2020, wonach die Länder die erreichten Abschlüsse des Schuljahres 2019/20 auf der Basis gemeinsamer Regelungen gegenseitig anerkennen werden.
  2. Sie betont, dass alle Schülerinnen und Schüler keine Nachteile aus der jetzigen Ausnahmesituation haben werden und dass sie noch in diesem Schuljahr ihre Abschlüsse erwerben können.
  3. Die Prüfungen, insbesondere die schriftlichen Abiturprüfungen, finden zum geplanten bzw. zu einem Nachholtermin bis Ende des Schuljahres statt, soweit dies aus Infektionsschutzgründen zulässig ist. Schülerinnen und Schüler müssen eine ausreichende Zeit zur Vorbereitung erhalten. Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sofern es keine entgegenstehenden Landesregelungen gibt.
  4. Die Länder können ausnahmsweise auf zentrale Elemente aus dem Abituraufgabenpool verzichten und diese durch dezentrale Elemente ersetzen.
  5. Zum heutigen Zeitpunkt stellen die Länder fest, dass eine Absage von Prüfungen nicht notwendig ist. Die Länder stimmen sich eng in der KMK über das weitere Vorgehen ab.

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(Update 23.03.2020)

Aktuelle Informationen der Behörde zum Corona-Virus – u.a. neue Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus in Hamburg

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum und zur Vermeidung von persönlichen Kontakten noch einmal zu verschärfen. Von einer generellen Ausgangssperre wurde abgesehen, nachdem festgestellt wurde, dass die beschlossenen Beschränkungen für den Aufenthalt im öffentlichen Raum von den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland weitestgehend eingehalten werden. Um die in Hamburg bereits bestehenden Rege-lungen an die Vorgaben der Leitlinien anzupassen, hat der Senat im Rahmen einer überarbeiteten Allgemeinverfügung neue Regelungen erlassen (www.hamburg.de/allgemeinverfuegungen/).

Auswirkungen der neuen Allgemeinverfügung für die Schulen

Die neue Allgemeinverfügung hat keine Auswirkungen auf die bisherigen Regelungen für die Schulen. Die Notbetreuung im Zeitraum von 8.00 bis 16.00 Uhr wird auch weiterhin angeboten. Aufgrund der schwierigen Lage einzelner Familien und zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge in der Stadt hat der Senat entschieden, dass es an Kitas und Schulen diese Notbetreuung gibt und kein Kind von den Kitas und Schulen abgewiesen wird. Vorerst gibt es deshalb auch keine Zugangskontrollen und keine Zugangskriterien. Die Schulbehörde appelliert in dieser besonderen Situation an die Eltern, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Das schulische Personal kann weiterhin zur Schule kommen, um die Notbetreuung zu übernehmen oder in den schulischen „Corona-Krisenteams“ das weitere Vorgehen zu organisieren.

Für den Weg zur Schule und nach Hause bedarf es keiner Passierscheine o.Ä. Sollten Lehrkräfte, Eltern oder andere von der Polizei angesprochen werden, reicht die Auskunft, warum man gerade unterwegs ist.

Meldungen an das Corona Postfach nur noch bei Corona-Erkrankungen in Schule

Mit Beginn dieser Woche wird über alle Hamburger Behörden und Dienststellen ein tägliches Lagebild erstellt. Für die Schulen bedeutet dies, dass zweimal in der Woche eine Rogatorabfrage gestellt wird, in der u.a. vermerkt wird, ob und wie viel schulisches Personal sich aufgrund eines Verdachts in Quarantäne befindet und wie viele bestätigte Corona-Erkrankte die Schule zu verzeichnen hat. Damit entfällt die Notwendigkeit, diese Informationen an das Corona-Postfach zu mailen.

Prüfungen
Zentrale Informationen zu den Prüfungen wird die Behörde auch weiterhin in den FAQ der BSB zur Verfügung stellen (www.hamburg.de/bsb/13679646/corona-faqs/).

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(Update 21.03.2020, 12.10 Uhr)

COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland

Internationale Risikogebiete:

  • Ägypten: ganzes Land
  • China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: Bundesland Tirol
  • Spanien: Madrid
  • Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York
  • Besonders betroffene Gebiete in Deutschland:
    Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Fallzahlen weltweit

Tagesaktuelle Fallzahlen weltweit sind unter www.rki.de und auf den Internetseiten der Weltgesundheitsorganisation abrufbar.
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(Update 20.03.2020, 14.00 Uhr)

Aktuelle Eltern-Informationen zum Corona-Virus
Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus und mit Blick auf die angrenzenden Bundesländer wird in Hamburg die Aussetzung des regulären Schulbetriebs bis zum 19.04.2020 verlängert. Dr. Christopher Haep, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule, wendet sich in einem aktuellen Schreiben erneut an alle Sorgeberechtigten von Schülerinnen und Schülern an katholischen Schulen in Hamburg, um folgende Aspekte zu verdeutlichen:

  • Die bestehenden Regelungen für die Notbetreuung von Schülerinnen und Schülern bis 14 Jahre sowie in Ausnahmefällen für ältere Jugendliche mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf im Zeitraum von 8.00 bis 16.00 Uhr bleiben bestehen. Die Notbetreuung ist ausschließlich für Kinder von Eltern gedacht, die aus familiären oder besonderen beruflichen Gründen unbedingt darauf angewiesen sind, bspw. weil sie in einem Beruf der sogenannten Daseinsvorsorge tätig sind. Alle Sorgeberechtigten sind daher ausdrücklich und dringlichst gebeten, ihre Kinder auch weiterhin nur in Notfällen zur Schule zu schicken.
  • Der Abteilung Schule und Hochschule sind die vielen dringlichen Fragen, die sich bei den Sorgeberechtigten hinsichtlich anstehender Prüfungen der Schülerinnen und Schüler derzeit stellen, sehr bewusst. Sobald wir als Schulträger von der Behörde für Schule und Berufsbildung konkrete Maßgaben zu diesem Themenbereich erhalten, werden diese umgehend kommuniziert.
  • Viele große Herausforderungen sind in diesen Tagen an ganz vielen Stellen zu meistern. Egal ob im beruflichen oder im privaten Umfeld – manch eine/r stößt dabei eventuell an die eigenen Grenzen. Deswegen bietet die Abteilung Schule und Hochschule ab sofort allen Eltern sowie Schülerinnen und Schülern, die den Wunsch nach seelsorglicher Begleitung verspüren, eine Gesprächsmöglichkeit. Pfarrer Johannes Pricker, Barbara Viehoff und Martina Scheidle stehen vormittags bzw. nachmittags und abends für Anrufe (und natürlich auch für Mails) zur Verfügung:
    [su_spacer size=“10″]
    täglich vormittags zwischen 9.30 Uhr und 12.00 Uhr:
    Barbara Viehoff, Telefon: (0 40) 37 86 36 – 46
    Mail: viehoff@erzbistum-hamburg.de
    [su_spacer size=“10″]
    Martina Scheidle, Telefon: (0 40) 37 8636 – 47
    Mail: scheidle@erzbistum-hamburg.de
    [su_spacer size=“10″]
    täglich ab 17.00 Uhr:
    Pfarrer Johannes Pricker, Telefon: (0 40) 32 52 96 76
    Mail: johannespricker@arcor.de
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    Weitere Angebote wird es in den kommenden Tagen ggf. auch durch die Beauftragten für Schulseelsorge an Ihrem Standort geben.
  • Hinsichtlich aller Fragen rund um das Corona-Virus und die notwendigen Handlungsschritte steht die Abteilung Schule und Hochschule im stetigen Austausch mit allen Schulleitungen. Täglich kommt in der Abteilung Schule und Hochschule ein Krisenstab zusammen, um Lageeinschätzungen vorzunehmen, Unterstützungen zu organisieren und weitere Maßgaben für das Krisenmanagement zu entwickeln.
  • Wichtige Neuigkeiten, konkrete Handlungsanweisungen, behördliche Informationen und interessante Tipps werden stets auch zeitnah auf unserer Homepage www.kseh.de sowie auf FACEBOOK kommuniziert.

Die Abteilung Schule und Hochschule dankt allen Sorgeberechtigten sehr herzlich für ihr Verständnis, das große Engagement und den gemeinsamen Willen, das Bestmögliche aus dieser Situation zu machen und zugleich die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Familien sowie der Beschäftigten zu schützen. Dieser Dank gilt insbesondere auch den Leitungen sowie den Kolleginnen und Kollegen in den Schulen – vor allem den Mitgliedern der schulischen Krisenteams, die derzeit mit einem ungeheuren Einsatz das Krisenmanagement bewältigen.

Gemeinsam werden wir diese kritische Zeit erfolgreich bewältigen!

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(Update 19.03.2020, 13.40 Uhr)

Behörde für Schule und Berufsbildung:
Regulärer Betrieb der Schulen und Kitas bleibt bis zum 19. April 2020 ausgesetzt – Notbetreuung weiterhin gewährleistet

Zur weiteren Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus haben Schulbehörde und Sozialbehörde beschlossen, den regulären Betrieb der Hamburger Schulen, der Kitas und der Kindertagespflege auch weiterhin auszusetzen. Dies ist bis zum 19. April 2020 der Fall. Eine Notbetreuung ist weiterhin gewährleistet. Darüber hinaus gilt nach wie vor, dass Rückkehrern aus Risikogebieten das Betreten einer Kita, einer Kindertagespflege oder einer Schule auch ohne Symptome für 14 Tage nach Rückkehr untersagt ist.

Notbetreuung an Hamburgs Schulen

Die Schulbehörde appelliert in dieser besonderen Situation an die Eltern, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen und nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten. Für Eltern, die unbedingt auf eine Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, bieten die Schulen in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr eine Notbetreuung für Kinder bis zur Altersgrenze von 14 Jahren an. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen.

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(Update 18.03.2020, 14:00 Uhr)

Zum Schutz Ihrer Gesundheit und zur Unterstützung der staatlichen Eindämmungsstrategie gegen das Corona-Virus finden Sie nachfolgend eine aktualisierte Übersicht der Informations- und Notrufnummern:

Informationen zum Coronavirus / Ansprechpartner:

Hotline Stadt Hamburg:
(0 40) 42 828 – 4000

Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums:
(0 30) 346 465 100

Verdacht auf Infektion / begründete Symptome:

Arztruf: 116 117

Unabhängige Patientenberatung Deutschland:
(0 800) 011 7722

Bezirksämter / Fachämter Gesundheit

Bezirksamt Hamburg-Mitte
Fachamt Gesundheit
Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
Telefon: 428 54 – 4662 / – 4688 / – 2542 / – 4643 / – 2344 / – 2551 / – 4644
Telefon Zentrale: 428 54 -0
Fax: 4279 01024
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-mitte.hamburg.de

Bezirksamt Altona
Fachamt Gesundheit
Bahrenfelder Straße 254 – 260
22765 Hamburg
Telefon: 428 11 – 1659
Telefon Zentrale: 428 11 -0
Fax: 4279 02055
E-Mail: infektionsschutz@altona.hamburg.de

Bezirksamt Eimsbüttel
Fachamt Gesundheit
Grindelberg 62 – 66
20144 Hamburg
Telefon: 428 01 – 3400 / – 3401
Telefon Zentrale: 428 01 -0
Fax: 4279 03371
E-Mail: infektionsschutz@eimsbuettel.hamburg.de

Bezirksamt Hamburg-Nord
Fachamt Gesundheit
Eppendorfer Landstraße 59
20249 Hamburg
Telefon: 428 04 – 2675 / – 2679 / – 2920
Telefon Zentrale: 428 04 -0
Fax: 4279 04008
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-nord.hamburg.de

Bezirksamt Wandsbek
Fachamt Gesundheit
Robert-Schuman-Brücke 8
22041 Hamburg
Telefon: 428 81 – 3686
Telefon Zentrale: 428 81 -0
Fax: 4279 05499
E-Mail: infektionsschutz@wandsbek.hamburg.de

Bezirksamt Bergedorf
Fachamt Gesundheit
Herzog-Carl-Friedrich-Platz 1
21031 Hamburg
Telefon: 428 91 – 2216 / – 2325 / – 2220
Telefon Zentrale: 428 91 -0
Fax: 4279 06019
E-Mail: infektionsschutz@bergedorf.hamburg.de

Bezirksamt Harburg
Fachamt Gesundheit
Harburger Rathauspassage 2
21073 Hamburg
Telefon: 428 71 – 2322 / – 2140
Telefon Zentrale: 428 71 -0
Fax: 4279 07200
E-Mail: infektionsschutz@harburg.hamburg.de

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(Update 15.03.2020, 14:00 Uhr)

+++ Hamburger Gesundheitsbehörde hat ganz Österreich und die Schweiz zu Risikogebieten erklärt! +++

Grundsätzlich gilt, dass keine Person (weder Lehrkräfte, Schulbeschäftigte noch Schülerinnen und Schüler) eine Schule betreten darf, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet ausgereist ist. Diese Personen begeben sich ab dem Zeitpunkt ihrer Rückkehr ausnahmslos 14 Tage lang in häusliche Quarantäne. Bitte berücksichtigen Sie, dass zu den vom Robert-Koch-Institut definierten Corona-Risikogebieten Italien, Iran, das Bundesland Tirol, Madrid, die Region Grand Est in Frankreich (u.a. Elsaß-Lothringen), China (Provinz Hubei inkl. Stadt Wuhan) und Südkorea (Provinz Gyeongsangbukdo) zählen.

Zusätzlich hat die Hamburger Gesundheitsbehörde jetzt auch Österreich und die Schweiz zu Risikogebieten erklärt. Lehrkräfte, die aus den vom Robert-Koch-Institutengenannten Corona-Risikogebieten sowie aus Österreich oder der Schweiz zurückgekehrt sind, begeben sich zunächst in die häusliche Isolation und kontaktieren umgehend, spätestens Montag, 16.03.2020, die Schulleitung bzw. ihre Stellvertretung. Die häusliche Isolation dauert 14 Tage ab dem Zeitpunkt der Reiserückkehr.

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(Update 15.03.2020, 14.00 Uhr)

+++ Update internationale Risikogebiete Robert Koch Institut: USA – Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York +++

Internationale Risikogebiete:

  • Italien
  • Iran
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid
  • In USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York

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(Update 13.03.2020, 20.15 Uhr)

+++ Update des Robert-Koch-Institutes: Tirol in Österreich und Madrid in Spanien wurden jetzt auch zu Risikogebieten erklärt!
Rückkehrer aus diesen Gebieten: 14 Tage seit Abreise zuhause bleiben! +++

Risikogebiete:

  • Italien
  • Iran
  • In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan)
  • In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • In Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • In Österreich: Bundesland Tirol
  • In Spanien: Madrid

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Update 13.03.2020 (14.40 Uhr)

Schulsenator stellt Notfallplan für die nächsten 14 Tage vor
13. März 2020 14:30 Uhr (Quelle: hamburg.de)

Aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler in den nächsten 14 Tagen ruhen zu lassen. An allen Schulen findet in dieser Zeit eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre statt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen. Zudem kommunizieren sie über E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern. Um die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, nicht zu gefährden, finden alle Prüfungen wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten. Der Krisenstab der Schulbehörde wird in Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten Tagen viele offene Fragen klären und die Schulleitungen sowie die Eltern täglich über die Homepage der Schulbehörde informieren.

Schulsenator Ties Rabe: „Wir stehen vor einer besonderen Situation, für die es kein Beispiel gibt und die uns täglich vor neue und sich ständig ändernde Herausforderungen stellt. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehen, wie sich die Infektionen in Deutschland und Hamburg entwickeln werden und welche Maßnahmen noch folgen müssen. Deshalb wird der Krisenstab der Schulbehörde wie bereits in den vergangenen zwei Wochen jeden Tag zusammentreten und die anstehenden Aufgaben und Probleme klären. Über tägliche Newsletter werden wir die Eltern und die Schulöffentlichkeit sowie die Schulleitungen zeitnah über alle Maßnahmen und Veränderungen informieren. In dieser sehr ungewöhnlichen Lage setzen wir auf Transparenz und auf die Eigeninitiative aller Beteiligten.“

Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden darüber hinaus bis zum 30. April alle besonderen Schulaktivitäten wie Feste, Aufführungen, Klassenreisen, Ausflüge und Sportveranstaltungen abgesagt. Schulinterne Konferenzen können wenn notwendig stattfinden, sind aber hinsichtlich ihrer Zahl, Dauer und Teilnehmergröße auf ein Minimum zu begrenzen. Darüber hinaus werden sämtliche Reisen von Schulbeschäftigten oder Schülerinnen und Schülern ins Ausland bis zum Ende des Schuljahres abgesagt.

Alle Schulen mit Ausnahme der Berufsschulen organisieren vor- und nachmittags eine Notbetreuung für Kinder bis 14 Jahre sowie für die kleine Gruppe älterer Jugendlicher mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf. Auch die Schülerbeförderung findet vorläufig weiter statt. Vorerst können alle Eltern, die aus familiären Gründen darauf angewiesen sind, diese Notbetreuung in Anspruch nehmen. Die Schulbehörde appelliert jedoch an die Eltern, ihre Kinder nur in Notfällen zur Schule zu schicken. Und natürlich nur dann, wenn die Kinder gesund sind und nicht aus einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen zurückgekehrt sind. Die Betreuung wird von den gleichen Kräften und Einrichtungen gesichert, die auch im Normalfall zur jeweiligen Zeit in der Schule arbeiten: vormittags wie bisher die Lehrkräfte sowie das pädagogisch-therapeutische Fachpersonal, nachmittags je nach Schule entweder GBS-Träger oder das Schulpersonal. Bei der Betreuung achten alle Betreuer auf kleine Gruppen und die Einhaltung der Hygienevorschriften, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren.

Lehrkräfte und Beschäftigte der Schule, die aus einem Risikogebiet nach der Definition des Robert-Koch-Institutes zurückkehren, dürfen die Schule 14 Tage lang nicht betreten. Alle anderen beginnen am Montag planmäßig ihren Dienst in der Schule. Sie bauen dort verlässliche digitale und mediale Informationsketten und Informationssysteme untereinander und zu ihren Schülerinnen und Schülern zu Hause auf und übermitteln diesen die Lernangebote und Lernaufträge für die nächsten Tage. Die Schulleitungen klären in den nächsten drei Tagen aufgrund der Inanspruchnahme der Betreuungsangebote, welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen zur Aufrechterhaltung der Betreuungsangebote in den Schulen arbeiten und welche und wie viele Lehrkräfte und Pädagogen Home Office machen. Ziel ist es, dass möglichst viele schulische Beschäftigte zu Hause arbeiten.

Auch in den Berufsschulen ruht der Unterrichtsbetrieb. Die Auszubildenden sollen in ihrer Schulzeit stattdessen wenn möglich in ihren Ausbildungsbetrieben arbeiten. Das gilt insbesondere für Auszubildende der Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege. In den nächsten Tagen klären die Berufsschulen zusammen mit den Auszubildenden und den Betrieben den weiteren Prozess.
Alle Abschlussprüfungen an den allgemeinbildenden und den berufsbildenden Schulen finden voraussichtlich ohne Einschränkung an den bereits festgesetzten Terminen statt. Die Schulbehörde organisiert in den nächsten Tagen in Zusammenarbeit mit den Schulen große Prüfungsräume, die gewährleisten, dass ein ausreichendender Sicherheitsabstand zwischen den Prüfungsbeteiligten eingehalten wird. Darüber hinaus werden zusätzliche Nachschreibetermine und Prüfungsaufgaben für den Fall organisiert, dass die bisherigen Prüfungstermine nicht ausreichen.

Die Kultusministerkonferenz hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass alle Bundesländer die eventuell auch unter ungewöhnlichen Bedingungen entstandenen Schulabschlüsse in jedem Fall gegenseitig anzuerkennen. Die Wissenschaftsministerien sowie Universitäten und Fachhochschulen sind gebeten, die Zulassungszeiten so zu strecken, dass auch Studienbewerberinnen und -bewerber mit verspätet erlangten Abiturzeugnissen noch aufgenommen werden können.
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Update 13.03.2020 (11.55 Uhr)

Schulschließungen in den Bundesländern

+ + + + In mehreren deutschen Bundesländern hat es bereits eine Entscheidung zur Schließung von Schulen und Kitas gegeben. In Berlin (stufenweise, zunächst die Oberstufenzentren), Bayern, Bremen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen werden ab Montag, 16. März 2020, alle Einrichtungen geschlossen. In Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hamburg stehen Entscheidungen unmittelbar bevor. Das Erzbistum Hamburg steht als Schulträger im Austausch mit der Hamburger Schulbehörde, die sich am Nachmittag äußern will. + + + +

Übersicht Kontaktdaten der bezirklichen Gesundheitsämter

Bezirksamt Hamburg-Mitte – Fachamt Gesundheit
Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
Telefon: 428 54 – 2542 / – 4643 / – 2344 / – 2551 / – 4644
Fax: 4279 01024
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-mitte.hamburg.de

Bezirksamt Altona – Fachamt Gesundheit
Bahrenfelder Straße 254 – 260
22765 Hamburg
Telefon: 428 11 – 1659
Fax: 4279 02055
E-Mail: infektionsschutz@altona.hamburg.de

Bezirksamt Eimsbüttel – Fachamt Gesundheit
Grindelberg 62 – 66
20144 Hamburg
Telefon: 428 01 – 3400 / – 3401
Fax: 4279 03371
E-Mail: infektionsschutz@eimsbuettel.hamburg.de

Bezirksamt Hamburg-Nord – Fachamt Gesundheit
Eppendorfer Landstraße 59
20249 Hamburg
Telefon: 428 04 – 2675 / – 2679 / – 2920
Fax: 4279 04008
E-Mail: infektionsschutz@hamburg-nord.hamburg.de

Bezirksamt Wandsbek – Fachamt Gesundheit
Robert-Schuman-Brücke 8
22041 Hamburg
Telefon: 428 81 – 3686
Fax: 4279 05499
E-Mail: infektionsschutz@wandsbek.hamburg.de

Bezirksamt Bergedorf – Fachamt Gesundheit
Herzog-Carl-Friedrich-Platz 1
21031 Hamburg
Telefon: 428 91 – 2216 / – 2325 / – 2220
Fax: 4279 06019
E-Mail: infektionsschutz@bergedorf.hamburg.de

Bezirksamt Harburg – Fachamt Gesundheit
Harburger Rathauspassage 2
21073 Hamburg
Telefon: 428 71 – 2322 / – 2140
Fax: 4279 07200
E-Mail: infektionsschutz@harburg.hamburg.de
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Update 12.03.2020 (12.00 Uhr)

Katholische Schulen in Hamburg –
Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland und Europa ist es unsere vorrangige Aufgabe als Schulträger, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und der Beschäftigten zu schützen und unseren Beitrag zur staatlichen Eindämmungsstrategie des Coronavirus zu leisten.
Daher haben wir in der Abteilung Schule und Hochschule einen Krisenstab eingerichtet, der in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Fachstellen steht.

Aus Für- und Vorsorgepflicht hat das Erzbistum Hamburg konsequente Handlungsanweisungen – zunächst bis Ende April 2020 – erlassen und sie an Schulleitungen und Familien kommuniziert. 
Zu den wichtigsten Anweisungen zählen u.a.:

Rückkehr aus Risikogebieten (Mitarbeiter_innen)
Beschäftigte, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiet eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit telefonisch bei der jeweiligen Schulleitung. Es gilt der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes nicht an den Arbeitsplatz zurückkehren. Denn die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen dem Kontakt und der Erkrankung, dauert bis zu 14 Tage.

Rückkehr aus Risikogebieten (Schüler_innen)
Schülerinnen und Schüler, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus Gebieten zurückgekehrt sind, die innerhalb der 14 Tage nach der Rückkehr als Risikogebiete eingestuft wurden, melden sich – unabhängig von Symptomen – vor Rückkehr an die Schule telefonisch im Schulsekretariat. Es gilt auch hier der Grundsatz, dass diese Personen bis 14 Tage nach Verlassen des Risikogebietes – aufgrund der Inkubationszeit – nicht an die Schule zurückkehren. Kinder sind von den Symptomen von Covid-19 nach aktueller Kenntnis zwar praktisch nicht betroffen. Aber: Kinder könnten Virusträger sein. 
Die Schulleitung stellt diese Schüler_innen in Vertretung des Schulträgers für die o.a. Zeit vom Schulbesuch frei.

Verhaltensregel bei Verdachtsfällen
Zeigen Beschäftigte oder Schüler_innen Krankheitssymptome, die den Corona-Symptomen ähneln, so ist eine umgehende Information der Schulleitung an das zuständige bezirkliche Gesundheitsamt, an die Schulaufsicht und an den Schulträger vorgesehen.

Präventive Schulschließungen
Über die Anordnung einer teilweisen oder vollständigen Schließung sowie Wiedereröffnung einer Schule inklusive der dort bestehenden Betreuungsangebote entscheidet das jeweils zuständige bezirkliche Gesundheitsamt.

Einhaltung von Hygienemaßnahmen
Zum Schutz vor Infektionen werden alle Beschäftigten sowie Schülerinnen und Schüler zu Beginn des Unterrichts am 16. März auf die Einhaltung persönlicher Hygienemaßnahmen (u.a. regelmäßiges und richtiges Händewaschen, mind. 20 Sekunden, auch zwischen den Fingern, insbesondere vor dem Verzehr von Speisen), die allgemeine Husten- und Niesetikette (Wegdrehen, in die Armbeuge) und den Verzicht auf persönliche Körperberührungen (Händeschütteln, selbst ins Gesicht fassen) hingewiesen. 
Plakataushänge mit den wichtigsten Hygienetipps unterstützen diese Bemühungen.
Als Schulträger haben wir zusätzliche Reinigungstätigkeiten beauftragt und Desinfektionsmittel bestellt, um die Hygienesituation an den Schulen weiter zu verbessern.

Verbot von Reisen in Risikogebiete
Bis auf Weiteres gilt ein generelles Verbot für Klassen- und Studienreisen, Schüleraustausche bzw. Dienstreisen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete. Nach derzeitigem Stand (11.03.2020) sind dies Italien und Iran, in Frankreich die Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) sowie Provinzen in China und Südkorea. In Deutschland gilt das Verbot für den Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) als besonders betroffenes Gebiet. Sie können die aktuellen Risikogebiete auf der Homepage des RKI www.rki.de einsehen. Auch der Transit über diese Gebiete ist untersagt.

Reisen in Nicht-Risikogebiete
Grundsätzlich werden alle ein- und mehrtägigen Klassen-, Studien- oder Dienstreisen – auch in sogenannte „Nicht-Risikogebiete“ – ins In- und Ausland hinsichtlich ihrer Notwendigkeit überprüft. Sie bedürfen (zunächst bis Ende April 2020) einer vorherigen Abstimmung mit und Zustimmung des Schulträgers.

Absage aller schulischen Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmenden
Im März und April sind alle schulischen Veranstaltungen wie Feiern, Sportfeste, Konzerte oder Theaterstücke mit mehr als 30 Teilnehmenden abzusagen.

Prüfungen
Mit Blick auf die Gefährdung von Prüfungen (mündlich und schriftlich) sind die konkreten Richtlinien der Behörde für Schule und Berufsbildung abzuwarten. Diese werden anschließend zeitnah kommuniziert.

WEITERE INFOS:
Weitere Informationen und Antworten zu den wichtigsten Fragen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes und auf der Homepage der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz unter www.hamburg.de.

Wichtige Hotlines:
Hamburger Hotline zum Corona-Virus (Information):
Telefon 040 – 428 284 000
Hamburger Arztruf (bei Krankheitssymptomen):
Telefon 116117

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11.03.2020 (14.00 Uhr)

Die Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg wird sich – als zuständiger Schulträger der katholischen Schulen in der Hansestadt – bis Ende dieser Woche mit einem Schreiben und konkreten Handlungsanweisungen an alle Beschäftigten sowie Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler wenden, um den Schutz aller Beteiligten bestmöglich zu gewährleisten. Alle Maßnahmen dienen der Für- und Vorsorge. Ein eigener Krisenstab der Abteilung Schule und Hochschule bearbeitet die Fragen und steht im Austausch mit den Behörden und Fachstellen.

Informationen und Antworten zu den wichtigsten Fragen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes: www.rki.de

Hier geht´s zu den „Dringenden Empfehlungen für Einreisende und Rückkehrer aus Risikoregionen“ der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Nachfolgend haben wir einige aktuelle Informationen (10.03.2020) der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz für Sie zusammengestellt:

  • Gesundheitsbehörde legt Empfehlungen für Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten fest – Allgemeinverfügung für den Schul- und Kita-Bereich
    Schülerinnen und Schüler inkl. Ganztag/GBS sowie in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreute Kinder, die aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, nehmen – unabhängig von Symptomen – nicht am Schulbetrieb teil bzw. besuchen keine Kita, vermeiden unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause (die 14 Tage sind ab dem Zeitpunkt des Verlassens des Risikogebietes zu zählen).
    Die Gesundheitsbehörde empfiehlt dringend, dass sich Rückkehrerinnen und Rückkehrer von einem Aufenthalt in einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuften Region grundsätzlich nach Reiserückkehr 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen.
    Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen wird grundsätzlich empfohlen, vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige Schritte abzusprechen.
    Bei Reisenden aus den vom RKI ausgewiesenen Risikogebieten, die in einem sensiblen Versorgungs- oder Infrastrukturbereich tätig sind (z. B. Erziehungswesen), kann im Rahmen der Risikoabwägung zwischen der Ansteckungsgefahr und der notwendigen Tätigkeitsaufnahme eine Verkürzung der Karenzzeit nach negativer Testung erfolgen.

 

  • Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu Italien
    Das Auswärtige Amt hat seine Reisehinweise für Italien verschärft. Es rät von nicht erforderlichen Reisen auch in die Region Südtirol ab. Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen: www.auswaertiges-amt.de. Eine Übersicht zu den Risikogebieten ist auf der Seite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de zu finden.

 

  • Allgemeine Verhaltensregeln
    Die Hamburger Gesundheitsbehörde rät weiterhin dazu, besonnen zu bleiben und sich an die Hinweise der Gesundheitsbehörde und des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu halten. Die Behörde rät zudem, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten und genügend Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen und Verbindung zu Risikogebieten rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch den Hausarzt oder den Arztruf 116117 zu kontaktieren.
    Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

 

  • Internetseite der Gesundheitsbehörde mit Informationen über das Coronavirus
    Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat eine übersichtliche Internetseite mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Coronavirus in Hamburg eingerichtet. Sie ist ab sofort unter www.hamburg.de abrufbar. Neben aktuellen Informationen zu bestätigten Fällen in Hamburg, Hygienetipps, Antworten auf häufig gestellte Fragen und Reiseempfehlungen gibt die Seite auch einen Überblick über Verhaltensmaßnahmen und Meldewege sowie Ansprechpartner, Kontaktadressen und externe Links.

 

  • Hotline zum Corona-Virus 040 428 284 000
    Zusätzlich zu der bekannten Rufnummer 116117 wurde von der Stadt aufgrund der veränderten Situation bereits vergangene Woche eine zusätzliche Hotline unter 040 428 284 000 eingerichtet, diese ist nunmehr 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar.

Aktuelles

Schulbehörde: Anpassungen bei Klausuren und Abschlussprüfungen

Schulbehörde: Anpassungen bei Klausuren und Abschlussprüfungen

Schulbehörde: Anpassungen bei Klausuren und Abschlussprüfungen
Bis Ende Januar ist voraussichtlich fast ein halbes Schuljahr lang der reguläre Unterricht in den Hamburger Schulen ausgefallen.

Damit Hamburgs Schülerinnen und Schüler keine Nachteile bekommen, wird die Schulbehörde nach eigenen Aussagen Prüfungen, Klausuren und Abschlussprüfungen anpassen. Unter anderem wird Hamburg in diesem Jahr auf die zusätzlichen Hauptschulprüfungen (Erster Allgemeinbildender Schulabschluss ESA) verzichten. Wie in den anderen Bundesländern bekommen Hamburgs Schülerinnen und Schüler trotzdem einen vollwertigen Hauptschulabschluss, der mit den Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) konform ist. Dazu werden die Abschlussnoten in den einzelnen Fächer aus den Unterrichtsleistungen des letzten Schuljahres gebildet. Weitere Veränderungen betreffen die Klausuren in allen Klassenstufen.

Eine weitere „Hamburgensie“ soll in diesem Jahr ebenfalls entfallen: die landesweiten Klausuren in den Hauptfächern am Ende von Klasse 10 an den Gymnasien (schriftliche Überprüfung Klasse 10 „sÜ10“). Dabe